Die zu ADATA gehörende Gaming-Marke XPG hat die dritte Generation ihrer Netzteilreihe CORE REACTOR III vorgestellt. Wie Fachmedien übereinstimmend berichten, umfasst das vollmodulare Line-up Varianten mit einer Nennleistung von 750W, 850W sowie 1000W.
Die neuen Modelle unterstützen die Standards Intel ATX 3.1 sowie PCIe 5.1 und richten sich laut Herstellerangaben an Einsatzbereiche wie Gaming, Content-Erstellung und KI-Computing. Zentrales Merkmal der neuen Generation ist die Integration des Überwachungssystems XTREME Power Guard.
Echtzeit-Überwachung und doppelter Schutz am 12V-2×6-Anschluss
Mit der CORE-REACTOR-III-Serie bringt XPG nach eigenen Angaben die erste kommerzielle Netzteilreihe auf den Markt, die mit der Überwachungstechnik XTREME Power Guard ausgestattet ist. Das System bietet eine kontinuierliche 24/7-Stromüberwachung, Echtzeit-Warnungen und eine aktive Notabschaltung.
Die Sensorik fokussiert sich insbesondere auf den 12V-2×6-Connector, der eine Leistungsabgabe von bis zu 600W ermöglicht. Um Risiken wie ein Schmelzen oder Entflammen der Steckverbindung zu verhindern, reagiert das Überwachungssystem auf Lastabweichungen: Bei einem Stromungleichgewicht blinkt eine LED orange, während sie bei festgestelltem Überstrom auf Rot wechselt. Gleichzeitig trennt das System in diesem Fall die Stromzufuhr der 12V-2×6-Leitung automatisch.
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Das Sicherheitskonzept setzt auf eine zweifache Absicherung: Der im Netzteilgehäuse untergebrachte Power Guard schaltet die 12V-2×6-Versorgung bei Überlast ab, während eine zusätzliche Power-Guard-LED am Kabel etwaige Risiken über die beschriebene Farbcodierung direkt anzeigt. Gemäß den Spezifikationen verkraften die Geräte kurzzeitige Lastspitzen von bis zu 235% der Nennleistung für einen Zeitraum von 100 Mikrosekunden.
Effizienz, Bauteile und Gehäuseaufbau
Hinsichtlich der Energieeffizienz sind die Netzteile sowohl nach 80 PLUS Gold als auch nach Cybenetics Gold zertifiziert. Im Inneren verbaut XPG japanische 105°C-Kondensatoren. Zur Absicherung gegen elektrische Störungen und thermische Risiken sind insgesamt acht Schutzschaltungen integriert: OVP, OPP, SCP, OCP, UVP, OTP, NLO und SIP. Die maximale Betriebstemperatur ist für Bedingungen von bis zu +50°C ausgelegt.
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Die Kühlung übernimmt ein 135-mm-FDB-Lüfter mit hydrodynamischem Gleitlager. Laut Herstellerangaben verläuft die Lüfterkurve leise, bleibt unter 50% PWM flach und regelt sich anschließend in einem Bereich von 400–1500 rpm ein. Mit einer Bautiefe von 150 mm bleiben die Netzteile im kompakten ATX-Formfaktor. XPG gewährt auf die Serie eine begrenzte Herstellergarantie von 10 Jahren.
Anschlussausstattung und Verfügbarkeit
Das vollmodulare Kabelmanagement umfasst bei den Modellen der Serie eine standardisierte Anschlusskonfiguration: Neben einem ATX 20+4-Pin-Anschluss stehen zwei EPS 4+4-Pin- sowie drei PCI-E 6+2-Pin-Stecker zur Verfügung. Hinzu kommen ein 12V-2×6-Anschluss, sechs SATA-Ports sowie zwei Molex-Anschlüsse.
Offizielle Angaben zu den Preisen oder einem konkreten Erscheinungstermin machte der Hersteller bislang nicht. Berichten zufolge soll die Marktverfügbarkeit der CORE-REACTOR-III-Netzteile regional variieren.

