Der texanische Computerhersteller hat sein Flaggschiff-Modell grundlegend überarbeitet und positioniert es nun als ernsthafte Konkurrenz im Bildungs- und Einstiegssegment. Mit einem Einstiegspreis von 699 Euro für Privatkunden unterbietet Dell die bisherige Preisstrategie der XPS-Serie deutlich.
Schlankes Design mit starkem Display
Das neue Modell DX13260 ist das dünnste und leichteste XPS-Notebook aller Zeiten. Mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm und einer Bauhöhe von nur 12,7 Millimetern setzt es neue Maßstäbe in der Serie. Das Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium beherbergt ein 13,4-Zoll-IPS-Touchdisplay mit 2,5K-Auflösung (2560 x 1440 Pixel).
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Das Display überzeugt mit einer variablen Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab. Die Spitzenhelligkeit von 500 Nits macht das Gerät auch für den Einsatz im Freien tauglich.
Prozessor und Ausstattung
In der Basisversion arbeitet ein Intel Core 5-320 aus der neuen Wildcat-Lake-Architektur mit sechs Kernen. Dazu gesellen sich 8 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und eine 512-Gigabyte-SSD. Dell kündigte bereits an, dass im Laufe des Sommers 2026 leistungsstärkere Varianten mit Panther-Lake- und Core-Ultra-Series-3-Prozessoren folgen werden. Diese sollen dann Thunderbolt 4, bis zu 32 Gigabyte RAM und eine Terabyte-Speicher bieten.
Die Anschlussausstattung fällt spartanisch aus: Zwei USB-C-3.2-Gen-2-Ports, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 sind an Bord. Einen klassischen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sucht man vergeblich – ein Trend, den Dell bereits bei früheren High-End-Modellen verfolgte.
Der 52-Wh-Akku soll laut Hersteller bis zu 17 Stunden Videowiedergabe ermöglichen. Ein 65-Watt-Schnellladegerät liegt bei.
Internationale Preisstrategie
Die Preisgestaltung variiert je nach Markt deutlich. In Deutschland kostet das Basismodell regulär 1.049 Euro, Studenten zahlen 799 Euro. Zum Vergleich: Apples MacBook Neo startet bei 699 Euro für Privatkunden und 499 Euro für Bildungseinrichtungen.
In Australien liegt der Preis bei umgerechnet rund 850 Euro, eine Variante mit 16 Gigabyte RAM schlägt mit etwa 1.030 Euro zu Buche. Malaysische Kunden zahlen umgerechnet etwa 850 Euro für das 8-Gigabyte-Modell, mit einem Studentenrabatt von zehn Prozent.
In den USA gilt der Studentenpreis von 599 Dollar voraussichtlich bis September – pünktlich zum Schulstart. Einige Märkte profitieren zudem von Aktionspreisen, die bis zum 1. Juli 2026 gültig sind.
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Kampf um die Bildungskundschaft
Dells aggressive Preisstrategie zielt direkt auf den Bildungssektor, den Apple zuletzt für sich gewinnen konnte. Erst kürzlich lieferte der iPhone-Konzern 4.500 MacBook-Neo-Einheiten an die Schulbezirke von Kansas City aus.
Obwohl das XPS 13 für Studenten rund 100 Euro teurer ist als das Apple-Äquivalent, punktet Dell mit einem dünneren Gehäuse und dem höher auflösenden Display mit 120 Hertz. Ob diese technischen Vorteile den Preisunterschied rechtfertigen, wird sich im harten Wettbewerb um die Gunst der Bildungskundschaft zeigen müssen.

