Z890 Mini-ITX: MAXSUN zeigt kompakte Workstation mit MCIO-GPU-Anschluss

Der Messeaufbau verbindet Grafikkarte und Mainboard per MCIO; Preise und Handelstermine für die gezeigte Konfiguration fehlen bislang.

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Auf der Intel Connection 2026 hat MAXSUN einen kompakten Workstation-Aufbau präsentiert, der einen ungewöhnlichen Ansatz bei der Grafikkarten-Anbindung verfolgt: Statt über einen klassischen PCIe-x16-Steckplatz wird die GPU über ein MCIO-Kabel mit dem Mainboard verbunden. Das berichtete videocardz.com.

Back-to-back-Aufbau im Cooler Master i100 Air

Basis der Demo ist ein Z890 Mini-ITX-Mainboard, das gemeinsam mit der Grafikkarte back-to-back im Cooler Master i100 Air Gehäuse verbaut wurde. Für die CPU-Kühlung kommt ein Cooler Master Hyper 510 Low-Profile-Kühler zum Einsatz, die Stromversorgung übernimmt ein Cooler Master V850 SFX Gold Netzteil.

Der Verzicht auf den herkömmlichen PCIe-Slot ermöglicht offenbar eine deutlich kompaktere Gehäusegestaltung, da die GPU nicht mehr rechtwinklig zum Mainboard montiert werden muss.

Wie veryol.com berichtete, basiert die gezeigte Workstation auf dem Z890-Chipsatz in Verbindung mit der Intel-LGA1851-Plattform und unterstützt Intel Core Ultra 200 Prozessoren sowie PCIe 5.0. Laut overclockers.ru nutzt die Mini-ITX-Platine dabei zwei MCIO-Slots anstelle eines herkömmlichen PCI-Express-Steckplatzes; entsprechende Produkte mit Intel Z890 und Q870 hatte MAXSUN bereits im Juni angekündigt.

Technische Details zur MCIO-Plattform

Die MCIO-Anbindung unterstützt laut videocardz.com PCIe Gen5. Bei Z890- beziehungsweise Q870-Mainboards ist dabei ein Line-Splitting in den Konfigurationen x8+x8 oder x8+(x4+x4) möglich. Für den Einsatz handelsüblicher Consumer-Grafikkarten sind allerdings zusätzliche Adapter beziehungsweise Riser notwendig, da diese GPUs nicht direkt für den MCIO-Anschluss ausgelegt sind.

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Wer eine kompakte Workstation plant, stößt schnell an die Grenze des klassischen PCIe-x16-Steckplatzes: Die GPU braucht Platz, das Gehäuse gibt ihn nicht her. Ein gezeigter Aufbau verbindet Mainboard und Grafikkarte stattdessen per MCIO-Kabel und montiert beide back-to-back — der Slot entfällt, das Volumen schrumpft. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen, welche Adapter und Riser Sie für diesen Weg brauchen und wie Sie das Line-Splitting einplanen. Mini-ITX-Workstation-Build-Guide jetzt anfordern

MAXSUN machte bislang keine Angaben zu Retail-Terminen oder Preisen für die gezeigte Konfiguration. Nach Einschätzung von videocardz.com handelt es sich um eine reine Plattform-Demonstration und nicht um eine bereits bestätigte Serienkonfiguration für den Handel.

Weitere Neuheiten auf der Messe

Neben der MCIO-Workstation zeigte MAXSUN auf der Intel Connection 2026 laut Berichten von ithome.com und ifeng.com auch mehrere Mini-PC-Neuheiten. Dazu zählen das auf der Wildcat-Lake-Architektur basierende Modell MU01 304 sowie das auf Panther Lake basierende Modell MS-MK 01 358H.

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Handelsübliche Consumer-Grafikkarten sind nicht für den MCIO-Anschluss ausgelegt — ohne passenden Adapter oder Riser bleibt der Aufbau Theorie. Dazu kommt die Frage, wie sich PCIe Gen5 mit x8+x8 oder x8+(x4+x4) auf Ihr Setup auswirkt. Unser kostenloser Leitfaden erklärt beide Punkte in klaren Schritten, damit Sie vor dem Kauf wissen, was zusammenpasst. PCIe-Gen5-Splitting und Adapter erklärt — Guide sichern

In Kooperation mit dem Unternehmen 畅网微控 (Changwang Weikong) präsentierte MAXSUN zudem ein sogenanntes Pocket-AI-NAS sowie ein als „One-Person-Company“-Lösung beworbenes AI-NAS-System.

Auch für diese Produkte liegen laut veryol.com bislang keine offiziellen Preise oder Marktstarttermine vor. Insgesamt zeigt sich MAXSUN auf der Messe damit als Anbieter, der sowohl im klassischen Workstation-Segment mit dem MCIO-Ansatz experimentiert als auch sein Mini-PC- und NAS-Portfolio im Bereich lokaler KI-Anwendungen erweitert. Konkrete Verfügbarkeitstermine für den Massenmarkt bleiben abzuwarten.