Im Rahmen der Autodesk University hat HP das neue ZBook Ultra G3a 16″ angekündigt. Die mobile Workstation ist speziell auf die Anforderungen von Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zugeschnitten.
Mit der Integration des neuen AMD-Prozessors Ryzen AI Max+ PRO 495 zielt der Hersteller darauf ab, umfangreiche Sprachmodelle (LLMs) lokal auf dem Endgerät ausführbar zu machen. Die Verfügbarkeit des Laptops wird für Oktober 2026 erwartet.
Hochleistungshardware für lokale Sprachmodelle
Das Herzstück des ZBook Ultra G3a bildet der AMD Ryzen AI Max+ PRO 495, der über 16 Rechenkerne und 32 Threads verfügt und Taktraten von bis zu 5,2 GHz erreicht.
Eine zentrale Neuerung ist das Unified-Memory-Konzept: Das System kann mit bis zu 192 GB LPDDR5X-8533-Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Hiervon lassen sich laut technischen Spezifikationen bis zu 160 GB dediziert für die integrierte Radeon-Grafikeinheit (Radeon 8065S oder 8060S) reservieren.
Durch diese Speicherarchitektur ist die Workstation nach Angaben von HP in der Lage, KI-Modelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern lokal zu berechnen. Die integrierte Neural Processing Unit (NPU) leistet dabei 55 TOPS, während das Gesamtsystem eine KI-Rechenleistung von bis zu 131 TOPS erreichen kann.
Um die Leistung der Komponenten abzurufen, wurde die thermische Designleistung (TDP) im Vergleich zum Vorgängermodell G1a deutlich gesteigert. Das neue Modell arbeitet mit einer dauerhaften Leistungsaufnahme von 100 Watt, was einer Steigerung von 81,8 Prozent entspricht.
Mobilität und professionelle Ausstattung
HP hat auf der Autodesk University das ZBook Ultra G3a vorgestellt: bis zu 192 GB Unified Memory, davon bis zu 160 GB für die integrierte Grafik, ausgelegt für lokale LLMs mit bis zu 300 Milliarden Parametern. Die Verfügbarkeit wird für Oktober 2026 erwartet, ein Preis nennt HP noch nicht. Wer jetzt die eigene KI-Workstation-Roadmap plant, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die konkreten Prüfschritte. Workstation-Checkliste jetzt anfordern
Trotz der hohen Leistungsdaten ist das Gehäuse des ZBook Ultra G3a auf Mobilität ausgelegt. Das Gerät weist eine Bauhöhe von 17,9 Millimetern auf und wiegt etwa 4,2 lbs (ca. 1,9 Kilogramm). Das 16-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 3840 x 2400 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz und einer Helligkeit von 500 nits.
Für die Datenspeicherung steht ein M.2-Slot nach dem PCIe-Gen5-Standard zur Verfügung, der Kapazitäten von bis zu 8 TB unterstützt. Es ist jedoch zu beachten, dass der Arbeitsspeicher fest verlötet ist und somit nach dem Kauf nicht aufgerüstet werden kann.
Die Energieversorgung übernimmt ein 96-Wh-Akku, der laut Herstellerangaben Laufzeiten von bis zu 16,6 Stunden ermöglichen soll. Zusätzlich verfügt das Gerät über eine optionale 5G-Konnektivität und HP-exklusive KI-Funktionen, wie etwa eine Anbindung an die Suchmaschine Perplexity und Integrationen für die Planungssoftware Revit.
Marktumfeld und Wettbewerb
Während HP noch keine offiziellen Preise für das ZBook Ultra G3a genannt hat, gibt die Vorstellung ähnlicher Hardware durch andere Hersteller einen Hinweis auf die Positionierung im High-End-Segment.
Das Unternehmen SIXUNITED präsentierte mit dem AXN88B-160M-YD ebenfalls ein Notebook auf Basis des AMD Ryzen AI Max+ PRO 495. Dieses Gerät verfügt über ein Dual-Akkusystem (99,9 + 85 Wh) und wird preislich bei etwa 10.000 US-Dollar erwartet.
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Auch andere Wettbewerber bereiten die Einführung neuer Workstation-Generationen für Oktober 2026 vor. So plant ASUS die Markteinführung der Modelle ProArt P16 und P14, die auf NVIDIA-RTX-Spark-Komponenten setzen und eine KI-Leistung von bis zu einem Petaflop erreichen sollen.
HP selbst ergänzt sein Portfolio zudem durch das Zhan X Pro 14, das in China bereits für rund 29.999 CNY angeboten wird, jedoch eine geringere Speicherausstattung als das neue ZBook Ultra G3a aufweist.

