ZBook Ultra G3a: HP bringt KI-Notebook mit 192 GB RAM

HP stellt das ZBook Ultra G3a für lokale KI-Anwendungen vor und ergänzt es mit der Z4 G6i sowie weiteren professionellen Systemen.

HP hat sein Profi-Hardware-Portfolio um zwei neue Workstations erweitert: die mobile ZBook Ultra G3a 16″ und die Desktop-Workstation Z4 G6i. Beide Geräte sind für High-Performance-Computing ausgelegt und richten sich an professionelle Anwender mit Bedarf an lokaler KI-Verarbeitung, wie ein Bericht von channelpostmea.com vom 21. September 2026 zeigt.

ZBook Ultra G3a: Leistungsstarkes KI-Notebook

Das ZBook Ultra G3a 16″ ist mit dem AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 ausgestattet und verfügt über eine NPU mit 55 TOPS. Der Arbeitsspeicher reicht bis zu 192 GB Unified Memory, wovon bis zu 160 GB für Grafikaufgaben genutzt werden können. Laut HP lassen sich damit lokal große Sprachmodelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern betreiben, wie absolutegeeks.com berichtete.

Die Kühlung des Geräts ist auf bis zu 100 Watt thermische Leistung ausgelegt – ein Sprung von bis zu 81,8 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell ZBook Ultra G1a, das maximal 55 Watt TDP erreichte, wie mid-east.info berichtete.

In den technischen Daten, die notebookcheck.org am 22. September 2026 veröffentlichte, wird das Gerät mit 16 Zoll Bildschirmdiagonale, einem Gewicht ab 4,2 Pfund (1,9 kg) und einer Bauhöhe von 17,9 mm beschrieben. Die Maße betragen 356 x 240 x 17,9 mm, der Akku fasst 96 Wh und lässt sich mit bis zu 180 Watt über Thunderbolt 4 laden.

Optional ist das Notebook mit 5G über HP Go sowie einer austauschbaren Tastatur erhältlich. Es ist Teil eines breiteren Agentic-AI-Portfolios von HP, zu dem auch HP ZGX Nano, HP ZGX Fury, HP Boost und der HP Remote System Controller zählen, wie reviewcentralme.com berichtete.

Zu den Preisen, die laut notebookcheck.org aus dem HP Local AI Value Calculator stammen und von VideoCardz entdeckt wurden, gehören eine Konfiguration mit Ryzen AI Max+ PRO 490, 64 GB RAM, 512 GB SSD und FHD-Display für 3.899 US-Dollar, eine Variante mit Ryzen AI Max+ PRO 495, 128 GB RAM und 512 GB SSD für 5.999 US-Dollar sowie eine Top-Ausstattung mit 192 GB RAM für 7.449 US-Dollar.

Weitere Konfigurationen sind mit 4K-IPS- oder 2,8K-OLED-Displays mit 120 Hz verfügbar. Zum Vergleich: Der Vorgänger ZBook Ultra G1a ist aktuell für 1.999 US-Dollar bei Amazon gelistet. Das ZBook Ultra G3a wird für Oktober 2026 erwartet; ein offizieller Preis soll näher zum Verkaufsstart genannt werden, so mid-east.info.

Anzeige

Wer sich mit dem Thema befasst, sollte auch die Software-Basis im Blick behalten – dieser kostenlose Report zeigt, wie Sie Windows-Fehler ohne IT-Techniker in wenigen Minuten selbst beheben können. 5 typische Windows 11 Fehler sofort selbst beheben

Vorinstalliert ist zudem die Anwendung Perplexity Computer, die über einen MCP-Connector mit Autodesk Revit verbunden ist und Autodesk Revit 2027, 3ds Max sowie Chaos Enscape unterstützt, wie tbreak.com berichtete. Laut tabulado.net wird HP die Perplexity-App für Windows künftig ab Werk vorinstallieren, beginnend mit dem ZBook Ultra G3a.

Der Perplexity Computer lässt sich mit Excel, Word, PowerPoint, Outlook und Microsoft Teams sowie lokalen Dateien und Web-Inhalten nutzen und verbindet nach Angaben von tabulado.net über 400 Apps und Datenquellen, darunter Snowflake, Salesforce, HubSpot und Revit, mit KI-Modellen von OpenAI, Anthropic und Google.

Die Software kann ein lokales Modell laden und Aufgaben direkt auf der Hardware ausführen; die Revit-Integration erfolgt über einen MCP-Server von Revit 2027 zunächst im reinen Lesemodus. Die Personal-Computer-Variante für Windows steht Pro-, Max- und Enterprise-Abonnenten unter Windows 10 und 11 zur Verfügung.

Louis Marbach, Category Manager ACS bei HP France, ordnete das ZBook Ultra G3a als Gerät für lokale KI-Agenten ein, wie lobservatoire-de-la-tech.fr berichtete.

Z4 G6i: Desktop-Workstation im Test

Die zweite Neuheit, die HP Z4 G6i, wurde von itpro.com am 23. September 2026 getestet. Der Startpreis liegt bei 8.219 US-Dollar (rund 6.000 britische Pfund).

Die getestete Konfiguration mit Intel Xeon 678X (48 Kerne, 2,4 GHz Basistakt, 4,9 GHz Turbo), 128 GB DDR5-Arbeitsspeicher, einer Nvidia RTX PRO 6000 Blackwell und 4 TB SSD-Speicher kostete rund 50.000 US-Dollar (etwa 37.000 britische Pfund).

Anzeige

Neben leistungsstarker Hardware ist ein stabiles Betriebssystem die wichtigste Voraussetzung für produktives Arbeiten – erfahren Sie in diesem Gratis-Report, wie Technik-Einsteiger und Profis gleichermaßen von Expertenwissen profitieren. Kostenlosen Windows 11 PDF-Report jetzt herunterladen

Eine Basis-Konfiguration mit Xeon 634 und RTX A400 sowie 16 GB RAM erzielte im Geekbench-6-Test 2.474 Punkte im Single-Core- und 22.557 Punkte im Multi-Core-Bereich.

Der OpenCL-GPU-Wert lag bei 368.849 Punkten. Bei den SSD-Geschwindigkeiten erreichte Laufwerk C 14.219 MB/s beim Lesen und 11.536 MB/s beim Schreiben, Laufwerk D kam auf 7.244 beziehungsweise 6.878 MB/s.

Das Gehäuse der Z4 G6i fasst 43 Liter (20,98 x 46,99 x 43,82 Zoll) bei einem Gewicht ab 13 kg. Ausgeliefert wird die Workstation mit Windows 11 Pro, optional sind RHEL oder Ubuntu erhältlich. Für den Einsatz in Rechenzentren bietet HP zudem eine optionale 4U-Rack-Clustering-Lösung an.

Breiteres Workstation-Lineup

Neben den beiden neuen Geräten kündigte HP laut theindustryng.com auch ein erweitertes Z-by-HP-Desktop-Lineup an: Die Z4 G5 bietet bis zu 24 CPU-Kerne, zwei High-End-GPUs und bis zu 512 GB RAM. Die Z6 G5 kommt auf bis zu 36 Kerne, drei High-End-GPUs und 1 TB DDR5-Speicher.

Die Z8 G5 setzt auf ein Dual-Socket-Design mit Intel Xeon der vierten Generation, bis zu 64 System-Kernen, zwei High-End-GPUs und ebenfalls 1 TB DDR5. Die Z8 Fury G5 bietet bis zu 56 Kerne in einer Single-CPU-Konfiguration, vier High-End-Double-Wide-GPUs und 2 TB DDR5-Speicher.

Ergänzt wird das Portfolio um den HP Anyware Remote System Controller, der Out-of-Band-Management wie KVM-Zugriff, BIOS-Updates und Re-Imaging von jedem Ort aus ermöglichen soll. Jim Nottingham, Vice President und General Manager von Z by HP, sowie Roger Chandler, Vice President und General Manager bei Intel, äußerten sich laut theindustryng.com zur Positionierung des neuen Lineups.