Juni 2026 ZBrush für iPad veröffentlicht und macht damit ihre professionelle Digital-Sculpting-Software erstmals auf mobilen Geräten nutzbar. Die App ist speziell auf die Leistungsfähigkeit von Apples aktuellen M4-Chips ausgelegt.
Bis zu 90 Millionen Polygone auf dem Tablet
Das Herzstück der neuen Anwendung: Auf iPads mit M4-Chip bewältigt ZBrush für iPad Komplexe Modelle mit bis zu 90 Millionen Polygonen – eine Größenordnung, die bislang Desktop-Rechnern vorbehalten war. Die Version 2026.2.1 bringt bewährte Werkzeuge wie den ZModeler-Bevel und ein spezielles Crash-Recovery-System mit, das ungesicherte Arbeitsschritte schützt.
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Die App setzt mindestens iPadOS 17.0 und einen A12-Bionic-Chip voraus. Für die volle Leistungsentfaltung empfiehlt sich jedoch die aktuelle Hardware-Generation: Das iPad Air M4, seit dem 11. März 2026 auf dem Markt, bietet 12 Gigabyte einheitlichen Arbeitsspeicher und ist rund 30 Prozent schneller als seine Vorgänger mit M3-Chip. Das iPad Pro M4 wiederum punktet mit seinem Ultra-Retina-XDR-Display und eignet sich dank hoher Druckempfindlichkeit des Apple Pencil besonders für präzise Arbeiten.
iPadOS 26 und neue Multitasking-Funktionen
Der Launch von ZBrush für iPad fällt in eine Phase intensiver Weiterentwicklung des iPad-Ökosystems. iPadOS 26 hatte zuvor flexibles Fenstermanagement und ein persistentes Layout-System eingeführt – Nutzer können Apps nun frei auf dem Bildschirm positionieren und in der Größe anpassen. Zusammen mit Stage Manager entsteht so eine desktop-ähnliche Arbeitsumgebung für kreative Anwendungen.
Parallel dazu treibt Apple die nächste Generation voran: Am 22. Juni 2026 veröffentlichte das Unternehmen iPadOS 27 Beta 2 für Entwickler. Die Vorabversion enthält erste Tests für Siri-KI-Funktionen und eine neu gestaltete „Liquid Glass“-Oberfläche.
Drittanbieter erweitern ebenfalls das Produktionsspektrum des Tablets. Mitte Juni erschien das Tool RadialZ, das ZBrush-Nutzern ein anpassbares Pinselrad für effizienteres Arbeiten bietet. Mavis Studio aktualisierte zudem seine Live-Production-App um NDI-Preview und PTZ-Kamerasteuerung für das iPad.
Abo-Modelle und 40-Prozent-Rabatt zum Jubiläum
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Maxon setzt bei der Preisgestaltung auf ein Freemium-Modell: ZBrush für iPad ist kostenlos herunterladbar, der volle Funktionsumfang wird per In-App-Kauf freigeschaltet. Nutzer zahlen entweder 9,99 Euro monatlich oder 89,99 Euro jährlich.
Zum 40-jährigen Firmenjubiläum legt Maxon einen besonderen Launch-Rabatt drauf: Vom 22. bis 28. Juni 2026 gibt es 40 Prozent Nachlass auf neue Jahresabonnements für Kernprodukte wie das Maxon-One-Bundle, Cinema 4D, Redshift und ZBrush. Die Aktion gilt für maximal zehn Lizenzen pro Kunde und ausschließlich für Neuabonnements.
Die Hardware-Händler reagieren ebenfalls: Mehrere Anbieter meldeten Ende Juni Rekordtiefstpreise für M4-iPad-Air-Modelle – einige Konfigurationen sind um über 100 Euro günstiger. Auch das iPad Pro M5 mit 256 Gigabyte Speicher wurde am 22. Juni 2026 auf großen Handelsplattformen zu einem nahezu historischen Tiefstpreis notiert.

