Die Foxyfitness GmbH hat die Markteinführung ihrer neuen App namens Zone5 für die Plattformen App Store und Google Play bekannt gegeben. Das Unternehmen setzt dabei auf eine technologische Lösung, die künstliche Intelligenz und die Kamera von Smartphones nutzt, um sportliche Übungen zu analysieren und den Trainingsfortschritt zu dokumentieren.
Hinter der Entwicklung steht ein Team aus der österreichischen Tech-Branche, das maßgeblich durch Florian Gschwandtner, René Giretzlehner und Christian Kaar geprägt wird. Die Beteiligten erlangten bereits durch den Aufbau von Runtastic internationale Bekanntheit, das im Jahr 2015 für kolportierte 220 Millionen Euro an adidas veräußert wurde.
Fokus auf VO2max und Herzfrequenzzonen
Die Anwendung Zone5 unterscheidet sich von herkömmlichen Fitness-Apps durch einen spezifischen Fokus auf den Bereich Longevity, also die langfristige Gesunderhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit. Das Training basiert auf dem Wechsel zwischen zwei Belastungsstufen: der Zone 2, die den aeroben Bereich und den Fettstoffwechsel anspricht, und der Zone 5, die auf die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) abzielt.
Laut Florian Gschwandtner seien etwa 20 Minuten pro Woche in der Zone 5 ideal, um gesundheitliche Effekte zu erzielen. Die App bietet hierfür Trainingseinheiten an, die eine Dauer von 5 bis 30 Minuten umfassen.
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Ein integrierter automatischer Zwölf-Wochen-Plan soll Nutzer dabei unterstützen, ihre Fitness systematisch aufzubauen. Zudem ist eine Synchronisation mit Apple Health vorgesehen, um die Trainingsdaten in das bestehende digitale Gesundheitsökosystem der Anwender zu integrieren.
KI-Bewegungserkennung und Datenschutz
Ein Kernmerkmal von Zone5 ist die kamera- und AR-basierte Bewegungserkennung. Die Software ist nach Angaben des Unternehmens in der Lage, über die Smartphone-Kamera mehr als 30 verschiedene Übungen eigenständig zu identifizieren und die jeweiligen Wiederholungen automatisiert zu zählen. Dieser Ansatz soll eine präzise Kontrolle der Übungsausführung ermöglichen, ohne dass zusätzliche Sensoren oder Hardware erforderlich sind.
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In Bezug auf die Datensicherheit betont die Foxyfitness GmbH, dass die KI-Bewegungserkennung vollständig auf dem Endgerät des Nutzers (on-device) abläuft. Auch Trainingsdaten und Zeitraffer-Videos der Übungen verbleiben laut Gschwandtner lokal auf dem Smartphone und werden nicht auf externe Server übertragen. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Sensibilität der Verbraucher gegenüber der Verarbeitung biometrischer Daten.
Preisstruktur und Marktumfeld
Die Nutzung der App ist an ein Abonnement-Modell gebunden. Der Preis für den Zugang zu den Funktionen von Zone5 wird mit 49,99 Euro pro Jahr angegeben. Damit positioniert sich das Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Markt für digitale Gesundheits- und Fitnessangebote.
Mit dem Rückgriff auf das erfahrene Gründerteam von Runtastic verbindet die Foxyfitness GmbH technologisches Know-how mit sportwissenschaftlichen Ansätzen wie dem Training der VO2max. Die Kombination aus automatisierter Analyse durch künstliche Intelligenz und dem Fokus auf langlebigkeitsrelevante Fitnessparameter markiert den strategischen Kern der Neuveröffentlichung.
In Berichten vom 10. September 2026 wird das Projekt als konsequente Weiterentwicklung im Bereich des digitalen Personal Trainings gewertet, die insbesondere durch die On-Device-Verarbeitung der Bilddaten technische Standards setzen will.

