Zotac Zbox CI431, CI451 und CI471: Drei Mini-PCs ohne Lüfter

Die neuen Barebones bieten Intel-Prozessoren und moderne Anschlüsse; Arbeitsspeicher, SSD, Preis und Marktstart bleiben offen.

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Der Hardwarehersteller Zotac hat sein Portfolio an kompakten Rechnern ausgebaut. Mit den Modellen Zbox CI431 nano, CI451 nano und CI471 nano stellt das Unternehmen drei neue Mini-PCs vor, die vollständig ohne Lüfter auskommen.

Die passiv gekühlten Systeme basieren auf Intels Wildcat-Lake-Architektur und sind bereits mit dem modernen Funkstandard Wi-Fi 7 ausgestattet. Eines der Geräte, der CI471 nano, war bereits im Juni auf der Computex 2026 zu sehen, damals allerdings noch ohne vollständige Spezifikationen und Datenblatt.

Drei Leistungsklassen mit Intel-Prozessoren im 18A-Prozess

Die drei neuen Rechner decken unterschiedliche Leistungsklassen ab, teilen sich jedoch gemeinsame architektonische Grundlagen. Alle eingesetzten Prozessoren werden im 18A-Prozess gefertigt, verfügen über 6 MB Smart Cache und arbeiten mit einer Basisleistung von 15 W sowie einer maximalen Turbo-Leistung von 35 W.

Das Einstiegsmodell CI431 nano nutzt einen Core 3 304, der fünf Kerne und fünf Threads bietet – aufgeteilt in einen P-Core sowie vier Low-Power-E-Cores. Der Chip erreicht einen Boost-Takt von bis zu 4,3 GHz, bietet eine Grafikeinheit mit einer Xe-Core bei bis zu 2,3 GHz und eine NPU-Rechenleistung von 15 TOPS.

Im mittleren Modell CI451 nano arbeitet der Core 5 320 mit zwei P-Cores und vier Low-Power-E-Cores (sechs Kerne und sechs Threads). Die maximale Taktfrequenz liegt bei 4,6 GHz. Zudem sind zwei Xe-Cores mit bis zu 2,5 GHz und eine NPU mit 16 TOPS integriert.

Das Spitzenmodell CI471 nano setzt schließlich auf den Core 7 350 mit identischer Kernkonfiguration von zwei P-Cores und vier Low-Power-E-Cores, erreicht im Turbo jedoch bis zu 4,8 GHz. Die integrierte Grafikeinheit umfasst zwei Xe-Cores mit bis zu 2,6 GHz, während die NPU 17 TOPS liefert.

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Schnittstellen und Gehäuseausstattung

Alle drei Varianten nutzen das gleiche Gehäuse mit Abmessungen von 204 × 129 × 68 mm, was einem Volumen von rund 1,79 Litern entspricht. Für den Arbeitsspeicher steht jeweils ein DDR5-6400/5600-SO-DIMM-Steckplatz bereit, der Module mit einer Kapazität von bis zu 64 GB aufnimmt. Festspeicher lässt sich über einen einzelnen M.2-2280-Slot anbinden, der per PCIe 4.0 x4 angebunden ist.

Bei den Anschlüssen bietet die Serie eine breite Auswahl:
– 2× Thunderbolt 4
– 2× USB 3.2 Gen 2 Type-A
– 3× USB 2.0
– HDMI 2.0b und DisplayPort 2.0
– Bis zu drei 4K-Displays bei 60 Hz über DisplayPort und Thunderbolt 4
– 2,5-GbE-Ethernet
– Intel Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4

Barebone-Konzept im Vergleich zum CI360 nano

Zotac vertreibt die drei Neuvorstellungen als klassische Barebones. Zum Lieferumfang gehören ein VESA-Montagekit sowie ein 65-W-Netzteil. Arbeitsspeicher und SSD sind nicht enthalten und müssen von den Nutzern separat erworben werden.

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Gegenüber älteren Modellen wie dem Zbox CI360 nano bringen die Neuzugänge zwar stärkere Prozessoren und modernere Schnittstellen mit, weisen jedoch funktionale Unterschiede auf.

Während der CI360 nano mit einem Gehäusevolumen von 0,9 Litern kompakter ausfiel und jeweils zwei M.2-Slots sowie zwei Ethernet-Ports bot, bieten die neuen Modelle bei größerem Gehäuse jeweils nur noch einen Steckplatz für SSDs und einen Netzwerkanschluss. Angaben zu den geplanten Verkaufspreisen sowie zum konkreten Marktstart der drei Mini-PCs machte der Hersteller bislang nicht.