Lebensmittelrückrufe: Vodka, Iced Lemon Drink, Knödelteig

Aktuell gibt es drei Lebensmittelwarnungen, die in Rückrufen enden. Vom Vodka mit Methanol über Kartoffelknödelteig bis hin zum Iced Lemon Drink mit Fremdteilen ist alles vertreten.


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MiXery Nastrov Flavour Iced Lemon

Das von der Karlsberg Brauerei (66424 Homburg / Saar) hergestellte Getränk kann Fremdkörper enthalten. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wird daher bundesweit das Produkt MiXery Nastrov Flavour Iced Lemon im Mehrweg-Sixpack mit der Chargennummer, beginnend  mit L 09 K6  und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 08.17, zurückgerufen. Das Getränk wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen vertrieben.

Produkte mit der genannten Chargen-Nummer können in allen Märkten zurückgegeben werden, die diese Produkte führen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. (Quelle)

Kartoffelknödelteig, Kloßteig, Bayerische Knödel geformt und Reibekuchenteig

Der Kartoffelknödelteig wurde von der Fa. Martin Amberger Kartoffelverarbeitung Dolli-Werk GmbH & Co. KG (Webseite) hergestellt und kann metallische Fremdkörper enthalten. Der Vertrieb erfolgte in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.

Es betrifft: Kartoffelknödelteig, Kloßteig, Bayerische Knödel geformt und Reibekuchenteig der Marken Dolli und Feldmühle mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten : 25.2./4.3./ 5.3./ 8.3./ 11.3./ 15.3.


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Aufgrund der Beschädigung einer Produktionsanlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf dieser Produktionslinie ein metallischer Fremdkörper ins Produkt gelangt ist. Um sicherzustellen, dass kein möglicherweise kontaminiertes Produkt verzehrt wird, wird die Ware vorsorglich aus den Märkten genommen.

Alle Verbraucher, die Produkte mit dem angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, werden gebeten, vom Verzehr abzusehen und die Artikel zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird das Produkt ausgetauscht oder der Einkaufswert erstattet. Für Fragen und Informationen haben wir folgende Hotline eingerichtet: 08404/9293-0.

Diamond Vodka

Der letzte Rückruf – wichtig zur Karnevalszeit – betrifft Diamond Vodka des Importeurs lt. Etikett: IndoTrust GmbH, Berlin. Der Vodka ist gepanscht und birgt die Gefahr einer Methanolvergiftung. Die Warnung kommt vom Verbraucherschutzministerium NRW.

Hintergrund: Die Zollfahndung Essen beschlagnahmte mehr als 1.000 Flaschen nicht verkehrsfähigem, gesundheitsgefährdendem „Diamond Vodka“. Untersuchungen im Auftrag der Bundesmonopolverwaltung kamen zu dem Ergebnis, dass die beanstandenden Alkoholika einen Gehalt von 15 Gramm Methanol pro Liter enthalten und damit den erlaubten Grenzwert um das 400-fache übersteigt. Es wird dringend davon abgeraten diesen Wodka zu trinken. Eine Eingrenzung auf bestimmte Chargen ist nicht möglich.

Methanolvergiftungen sind gefährlich, denn die Methanolaufnahme kann zur Erblindung führen oder sogar tödlich wirken. Die ersten Symptome zeigen sich wie ein gewöhnlicher Rausch: Müdigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Schwere Symptome können schon kurze Zeit später einsetzen. Ob jemand betrunken ist oder möglicherweise eine Methanolvergiftung hat, kann nur ein Arzt feststellen. Betroffene sollten im Verdachtsfall sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Vodka wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen vertrieben. (Quelle)


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