Krass: Air Force One-Maschinen von Pleite-Russen-Airline

Heute habe ich noch eine ganz krasse Geschichte. US-Präsident Donald Trump sollte ein neues Präsidentenflugzeug – die Air Force One – bekommen und beschwerte sich, dass deren Neupreis zu hoch sei. Er wollte die Bestellung stornieren. Jetzt bekommt er vermutlich nicht abgeholte Flugzeuge einer Pleite gegangenen russischen Fluggesellschaft als Präsidentenmaschine.


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Die neue Maschine für den US-Präsidenten sollte eine Boeing 747-8s werden, die dann entsprechend umgerüstet wird. Geplant war die Beschaffung von zwei Maschinen, da die aktuell in Dienst befindliche Boeing 747-200 bereits in die Jahre gekommen ist (damit ist schon Bush geflogen). Jeder der Maschinen kostet laut Boeing 386,8 Millionen US-Dollar, zuzüglich Umrüstungskosten. Trump beschwerte sich aber, dass das zu teuer sei, wobei er 4 Milliarden US-Dollar nannte.

Er forderte die Bestellung zu stornieren. Die Webseite Defense One berichtet nun hier (Englisch), dass die für die Beschaffung zuständige Air Force zwei Boeing 747s der 2015 Pleite gegangenen russischen Fluglinie Transaero kaufen will. Diese hatte die zwei Maschinen 2013 bestellt. Nach der Pleite übernahm die russische Fluggesellschaft Aeroflot zwar Transaero-Gerät, nicht aber die beiden bestellten Boeing 747-8I, die mit 1,5 Milliarden US-Dollar in der Preisliste stehen. Beide Maschinen stehe nun in den USA in der Wüste und warten auf Käufer. Die US Air Force hofft, die Maschinen zu einem guten Preis übernehmen zu können. Beide Seiten stehen kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen. Ein deutschsprachiger Text mit einigen Details findet sich hier.


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