Krebsatlas hilft bei der Suche nach Therapien

GesundheitDie Therapie von Krebserkrankungen könnte sich durch die Auswertung großer Datenmengen (Big Data) aus dem nationalen Krebsatlas verbessern. Dies ist das Ergebnis einer Entwicklung der Königlich Technischen Hochschule (KTH) Stockholm.


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Bei Krebserkrankungen hilft es, wenn diese frühzeitig erkannt und vor allem die passenden Therapien angewandt werden. Ein Team der Königlich Technischen Hochschule (KTH) Stockholm hat einen neuen Krebsatlas entwickelt, der auch anderen Forschern frei zugänglich ist.

Für den Krebsatlas wurden ca. 8.000 Proben mit Krebszellen analysiert. Dabei wurden alle Gene in den Krebszellen kartographiert. Ziel war es, zu überprüfen, welche Auswirkungen die von diesen Zellen produzierten Proteine auf die Lethalität (Sterblichkeit) hatten. Dabei wurden 2.000 Gene entdeckt, die (abhängig vom Krebstyp) das Tumorwachstum potenziell stoppen könnten und so unterschiedliche Auswirkungen auf die Überlebenschance eines Patienten haben.

Allerdings wird die Gefahr gesehen, dass Medikamente, die diese Gene adressieren, schwere Nebenwirkungen haben. Aber 32 Gene, die sich in mehr als 80 Prozent aller Tumore befinden, könnten sich aber für neue Therapien eignen. Sobald man versteht, welche Mechanismen mit der Krebsbildung einhergehen, könnten Ärzte die jeweils besten Therapieoptionen für ihre Patienten festlegen. Genau hier könnte das schwedische Projekt helfen. Ein Artikel zum Thema findet sich bei Technologie Review.


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