Neuer Hack: Gibt es jetzt ein Panama Papers II

Gestern wurde bekannt, dass eine Anwaltskanzlei, die sich mit Offshore-Geschäften auf den Bermudas beschäftigt, gehackt worden ist. Jetzt werden erste Vergleiche mit den Panama-Papers gezogen und einige der Superreichen werden scheinbar nervös.


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Ich vermute, dass die Panama-Papers den meisten Blog-Lesern/innen ein Begriff sein werden. Es handelt sich um vertrauliche Unterlagen des panamaischen Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca, die am 3. April 2016 an die Öffentlichkeit gelangten. Die Papiere haben eine Menge Staub aufgewirbelt, decken sie doch geheime Konten und Briefkastenfirmen der Eliten weltweit auf (siehe hier). Die Panama Papers haben zum Rücktritt des isländischen Premiers Sigmundur Gunnlaugsson und des pakistanischen Premierministers Nawaz Sharif geführt.

Vor einem Jahr wurde die Anwaltsfirma Appleby auf den Bermudas gehackt. Applby ist eine große Offshore-Anwaltskanzlei mit über 400 Mitarbeitern. Die Unterlagen befinden sich in Händen der Medien, die nun begannen, unangenehme Fragen zu stellen. Daher hat die Firma gestern den Hack eingestanden. Laut Zeitungsmeldungen haben bereits einige sehr reiche Briten ihre Anwälte und PR-Verantwortliche konsultiert, um sich auf mögliche Folgen dieses Hacks vorzubereiten. Bei Interesse, einige Informationen habe ich drüben im IT-Blog veröffentlicht.


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