Ungarn: Münzfund in der Donau

Der niedrige Pegelstand europäischer Flüsse führt dazu, dass ungewöhnliche Entdeckungen gemacht werden. Nördlich von Budapest (Ungarn) wurde jetzt ein Münzschatz aus dem 17. und 18. Jahrhundert bei einem Schiffswrack in der Donau gefunden.


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Aktuell bergen Freiwillige in den ausgetrockneten Flussbetten Deutschlands Umweltmüll, wie Fahrräder oder Mopeds, die ins Wasser geworfen wurden und nun zum Vorschein kommen. Auch Fliegerbomben oder Minen wurden bei Niedrigwasser gefunden. Aber es gibt wohl auch Wertvolleres zu finden. Ich erinnere mich, dass vor vielen Jahren die Mosel Niedrigwasser führte und bei Trier wohl Statuen, die von der Römerbrücke in den Fluss gefallen waren, zum Vorschein kamen.

Fund in Ungarn

2018 ist der Pegel der Donau in Ungarn, bei Budapest, auf den niedrigsten Stand seit 70 Jahren gefallen. Eine Gelegenheit, die sich Hobby-Schatzsucher, Sondengänger und Archäologen nicht entgehen lassen. Beim Ort Erd, nördlich von Budapest, sind Schatzsucher auf Teile eines Schiffswracks, alte Münzen und Waffen gestoßen. Woher das Schiff kam, ist unbekannt. Die Münzen stammen wohl aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Die Finder haben dann ein Museum über den Fund informiert, so dass Archäologen und freiwillige Helfer jetzt an der Fundstelle aktiv sind. Das berichtet (Link inzwischen tot) eine ungarische Nachrichtenagentur, auf deren Seite lassen sich Fotos und ein Video ansehen lassen. Ein englischsprachiger Artikel findet sich hier (gelöscht). Der Standard aus Österreich hat hier einen deutschsprachigen Text veröffentlicht. Einen Artikel der Kronenzeitung gibt es hier, und Spiegel Online berichtet hier.


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