Mond: Geheimnis unter dem Südpol

Der Erdmond ist uns einerseits recht nah, und wurde bereits besucht. Andererseits wartet der Himmelskörper immer wieder mit Überraschungen auf. Jetzt ist man einem Geheimnis unter dem Südpol des Mondes auf die Spur gekommen.


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Es gibt seit langem die Theorie, dass der Mond vor Urzeiten durch eine Kollision der Erde mit einem Protoplaneten entstanden sei. Bei dieser Kollision sei auch das Wasser auf die Erde gekommen. Bei heise befasst sich dieser Beitrag mit diesem Thema.


(Vorder- und Rückseite des Mondes, Mark A. Wieczorek, CC BY 2.5)

Zudem sehen sich die Vorder- und die Rückseite des Mondes überhaupt nicht ähnlich. Während die Rückseite durch zahlreiche Krater bedeckt ist, ist die der Erde zugewandte Vorderseite des Mondes mit riesigen Maaren bedeckt und wesentlich flacher. Man geht davon aus, dass Einschläge riesiger Himmelskörper diese Unterschiede verursacht haben. So viel als Vorbemerkung.

Das Aitken-Becken am Südpol

Am Südpol des Mondes gibt es das Aitken-Becken, der größte Einschlagkrater auf der Rückseite des Himmelskörpers. Dieses hat einen Durchmesser von rund 2500 Kilometern und ist mehr als acht Kilometer tief. Es muss also ein größerer Körper gewesen sein, der dort einschlug.

Forscher haben nun festgestellt, dass unter diesem Aitken-Becken eine größere Masseansammlung existieren muss (gestrichelter Kreis im Bild des obigen Tweets). Planetenforscher vermuten eine größere Menge Metall, welches die Massenansammlung verursacht. Dieser Ansammlung könnte vom Körper stammen, der vor mehr als vier Milliarden Jahren dort eingeschlagen ist. National Geographics hat hier einen Artikel zum Thema veröffentlicht. Deutschsprachige Artikel gibt es bei Spektrum.de und z.B. SPON.

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