Vor 50 Jahren: Mondlandung der Amerikaner

Vor 50 Jahren, am 20. Juli 1969, landeten die Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin im Rahmen der Apollo 11-Mission auf dem Erdmond.


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Am 16. Juli 1969 war die dreistufige Saturn-Rakete der Amerikaner von Cape Kennedy gestartet, um das bis dahin größte Abenteuer der Menschheit, die Mondlandung, einzuleiten. Ich hatte im Blog-Beitrag Vor 50 Jahren: Apollo 11 startet das Abenteuer Mondlandung darüber berichtet.


(Buzz Aldrin verlässt die Eagle, Quelle: Wikipedia)

Heute wissen wir, dass die Mission von Pleiten, Pech und Pannen begleitet war und alles am seidenen Faden hing.

So war bereits der Landepunkt im Zielgebiet des Mare Tranquillitatis durch geringe unbeabsichtigte Bahnänderungen beim Abkoppeln der Landefähre um ca. 4,5 Kilometer hinter dem ursprünglich geplanten Landegebiet verschoben.

Bei der Landung mussten die Astronauten sogar stehen, Platz für Sitze gab es nicht, die wären zu schwer gewesen. Daher hingen die Astronauten an Gurten und mussten nach der Landung auf Triebwerksabdeckungen sowie auf dem Boden der Landefähre schlafen.

Beim Anflug gab es in etwa 1,5 Kilometer plötzlich einen Fehler im Navigationscomputer, der streikte. Es wurden die Fehler Fehler 1201 und 1202 gemeldet. Grund war das ungeplant eingeschaltete Rendezvousradar, dessen Signale den Computer überlasteten. Dieser Fehler hatte bereits bei der Apollo 10-Besatzung fast zum Absturz des Landers auf dem Mond geführt. Glücklicherweise gab ein Ingenieur der Bodenkontrolle binnen Sekunden Entwarnung, so dass die Landung fortgesetzt werden konnte.

Beim Endanflug führte der Autopilot die Fähre auf ein Geröllfeld zu, das einen großen Krater umgab und mit großen Felsen übersät war. Neil Armstrong übernahm daraufhin die Handsteuerung der Eagle, überflog den Krater und landete auf einer ebenen Stelle ca. 500 m weiter westlich. Den Astronauten waren noch etwa 20 Sekunden Treibstoff verblieben.


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Stunden vor dem Rückflug stellte Aldrin fest, dass der Hebel eines Schalters abgebrochen war. Ein anderer Schalter war nicht in der vorgesehenen Position. Dies war wohl beim Aussteigen von Aldrin passiert, als dieser mit dem Rucksack die Schalter berührte. Diese Schalter wurden erst eine Stunde vor dem Start benötigt. Aldrin verwendete einen Filzstift, um den abgebrochenen Schalter zu betätigen.

Eine sehr ausführliche Beschreibung der Mission findet sich auf Wikipedia. Die Redaktion von heise hat sich in diesem Artikel dieses historischen Ereignisses angenommen. Ein 4 Stunden langer Live-Stream mit Videobildern der Mission hat CBs veröffentlicht.

(Quelle: YouTube)

Und das folgende Video enthält die restaurierten Aufnahmen von den ersten Aktivitäten der Menschheit auf dem Mond.

(Quelle: YouTube)

Ich selbst bin Zeitzeuge dieser Mission, die ich mit 14 Jahren, damals noch ‘Volksschüler’ mit brennendem Interesse verfolgte. Abschließende Frage: Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

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