Einnickender Tesla-Fahrer fährt Autobahn-Leitkegel um

In den USA ist der Fahrer eines Tesla E-Autos kurz eingenickt. Das Fahrzeug hält ja seine Spur, wobei der Fahrassistent aber wohl eine Absperrung auf einer Autobahnspur übersehen hat. Das Fahrzeug hat dann eine Reihe Leitkegel platt gefahren.


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Tesla bietet ja bei seinen E-Autos einen Auto-Piloten an, der das Fahrzeug auch ohne Fahrer auf der Straße halten kann. Es wird ja gerne als Beginn des autonomen Fahrens gefeiert. Aber nach einigen tödlichen Unfällen (so ist ein Tesla mit seinem Fahrer, der ein Video angeschaut hat, unter einen Sattelschlepper gefahren) gibt Tesla an, dass die Hände auch im Auto-Pilot-Modus am Steuer sein müssen, um eingreifen zu können.

Berichten zufolge schlief ein Tesla Model 3-Fahrer in den USA ein, bei dem die irreführend benannte „Autopilot“-Spurhaltefunktion des Autos aktiviert war. „Dieser Unfall war meine Schuld. Ich bin am Steuer eingeschlafen. Ich war vor dem Einschlafen nicht müde, sonst hätte ich etwas dagegen getan. Das ist eigentlich der beängstigende Teil“, schrieb YouTuber „Richard FS“ nach dem Vorfall. Er hat ein Dashcam-Video von dem Unfall auf YouTube hochgeladen.

Verkehrsunfall mit Tesla 3 Auto-Pilot
(Verkehrsunfall mit Tesla 3 Auto-Pilot, Screenshot aus Video, Quelle: The Register)

Das Video zeigt, wie das Fahrzeug auf der linken Spur der Autobahn unterwegs ist. Plötzlich wird die Spur durch Pylone – ähnlich unseren Verkehrsleitkegeln – abgesperrt. Das Video zeigt, wie der Tesla die Pylone niederwalzt – dann schreckt der Fahrer aus seinem Sekundenschlaf hoch und greift ein. Er lenkt das Fahrzeug auf den abgesperrten Nebenstreifen am linken Fahrbahnrand. Dürfte die Diskussion um den Auto-Piloten und autonomes Fahren befeuern, da der Assistent das nicht erkannt hat. Infos sind auch auf dieser Webseite (Englisch) abrufbar.


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