Lego – und die Kreativität der Kinder

Kleiner Schlenker zurück zu unseren Jüngsten. Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese die Welt so sehen. Da wird gebaut, was das Zeugs zu hergibt – die Kreativität kennt keine Grenzen.


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Als ich im entsprechenden Alter war, kannte man Lego-Bausteine noch nicht. Da gab es irgendwann einen Trix-Metallbaukasten, mit dem ich so einiges zusammen geschraubt habe. Später kam dann noch ein Philips Elektronik EE1003-Experimentierbaukasten hinzu (dessen Geschichte lässt sich in diesem FAZ-Artikel nachlesen). War möglicherweise ein Grundstein, um später, nach einer Elektrolehre noch den zweiten Bildungsweg zum Fachabitur zu beschreiten und dann ein Ingenieurstudium anzuhängen.

Der jüngere Bruder wuchs dagegen schon mit Lego-Steinen auf und er hatte eine ganz Kiste voll – heute arbeitet er als Werkzeugmachermeister. Mein Sohn ist ebenfalls mit Lego groß geworden und ackert heute als Ingenieur in der Software-Entwicklung (im Bereich der Atemgeräteüberwachung bei Apnoe). Der Apfel fällt also nicht weit vom Stamm (unser Vater musste als Landwirt auf dem Hof auch immer irgendwo was reparieren oder herumschrauben, hat sich auf seine Kinder und Enkel übertragen – obwohl ich das herumschrauben inzwischen an den Nagel gehängt habe und nur noch ran muss, wenn mal wieder etwas kaputt ist).

Lego macht’s möglich

Das als Vorbemerkung, warum die Werbeanzeige von Lego in nachfolgendem Tweet bei mir einfach ‘etwas angesprochen hat’:

Das sind zwar nicht mehr die typischen Legobausteine von früher – sondern eher etwas für Grobmotoriker. Aber angesichts der Botschaft im Video möchte man doch spontan einfach nur nochmals Kind sein und seiner Phantasie freien Lauf lassen … obwohl beim Nachdenken bezüglich der Frage ‘möchtest Du noch mal so jung sein?’ kommt für mich die Antwort ‘eigentlich nicht’. Man hat zwar Rücken und hier ziept es und dort zwickt es. Aber das Alter hat auch seine Vorteile – kurz vor der Rente lasse ich es (auch bedingt durch meinen Sportunfall 2015) langsamer angehen. Aber die Phantasie gibt es noch – andernfalls würde ich hier und andernorts nicht bloggen. Und wenn bis Enkel da sind, kommt die Lego-Kiste aus dem Keller auch nochmals zu Ehren, schätze ich.


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