Feinstaubkonzentration in Deutschland

Die Tage sind mir einige interessante Zahlen zum Thema Feinstaubbelastung in Deutschland in die Finger gefallen. Diese zeigen die Feinstaubbelastung seit 1995 auf.


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Das Thema Feinstaubbelastung in deutschen Innenstädten hat Deutschland im letzten Jahr bewegt. Spätestens die Fahrverbote in deutschen Innenstädten sowie die Umweltzonen legen nahe, dass es ein Problem gibt. Schärfere Grenzwerte, die EU-weit gelten, ermöglichen juristisch gegen hohe Feinstaubbelastungen vorzugehen. Und Juristen zwingen Kommunen zu handeln, was auch gut ist. Denn Feinstaub hat jährlich Tausende von Toten zur Folge. Aber es gibt auch eine gute Nachricht.

Abseits der möglichen Wahrnehmung ‘alles ist schlimmer geworden’, zeigt die Statistik, dass die Feinstaubkonzentration in der Luft in Deutschland seit 1995 deutlich abgenommen hat. In verkehrsnahen Regionen sind die Belastungen sogar am stärksten zurückgegangen. Die Daten erhält der Anbieter Statista vom Umweltbundesamt.

  • Die Statista-Grafik zeigt, auf Basis von Daten des Umweltbundesamtes, dass die Belastungen in ländlichen, städtischen und verkehrsnahen zwischen 35 und 52 Prozent gesunken sind.
  • Am stärksten ist der Rückgang in verkehrsnahen Regionen ausgefallen. Hier ist die Belastung durch Reifenabrieb, aufgewirbeltem Staub und Rußpartikeln (vor allem durch Dieselmotoren) am höchsten.

Die Schwankungen der Messungen über die Jahre sind unter anderem auf Wetterverhältnisse zurückzuführen. So ist die Feinstaubkonzentration in Jahren mit trockenen Wintern und heißen Sommern besonders hoch. Dies erklärt sowohl die Ausschläge im Jahr 2003 als auch den Anstieg im Jahr 2018. Der in einer EU-Richtlinie festgelegte Grenzwert für den Jahresmittelwert für PM10 beträgt 40 µg/m³. Er wurde laut Umweltbundesamt seit 2012 an keiner Messstelle in Deutschland überschritten.


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