September-Morgen über Rhein-Main (2020)

Sonnenaufgang 3.9.2020Am heutigen 3. September 2020 gab es halbwegs gutes Wetter – nur einige wenige Wolken am Nachthimmel. Dazu hatten wir Vollmond – das versprach einen schönen Sonnenaufgang, so gegen sechs Uhr. Also habe ich mir die Kamera geschnappt und versucht, einige Schnappschüsse des Morgenhimmels sowie der aufgehenden Sonne über der Rhein-Main-Ebene einzufangen.


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Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es so schön im Volksmund. Aber da hat der Mund keine Ahnung – als ich um 4:30 wach wurde, war es noch so dunkel, da konntest Du beim besten Willen keinen Wurm sehen. Ok, ich habe geflunkert – wir haben aktuell Vollmond und mit Brille aufsetzen, wäre es schon gegangen. Aber ich habe besseres zu tun, als im Mondlicht Würmer zu suchen …

… ergo habe ich ein wenig gebloggt. Als ich dann kurz nach sechs Uhr ins Bad bin, sah ich einen schön gefärbten Morgenhimmel. Also die Kamera geschnappt und als erstes eine Aufnahme aus dem Dachgeschossstudio gemacht.

Sonnenaufgang 3.9.2020
(Sonnenaufgang 3.9.2020)

Als das erste Foto geschossen war, kam ich auf die dumme Idee ‚geh raus, auf die Anhöhe, da wo Du auf Frankfurt blicken kannst …‘ – auf den ‚Hausberg‘ Kleiner Mannstein zu kraxeln, das war mir dann doch zu viel. Also nur ‚das kleine Stück‘, ein paar Straßen weiter, auf den höchsten Punkt des Orts, wo der Blick auf die Rhein-Main-Ebene fällt. Hier sind noch einige Fotos des Sonnenaufgangs über der Rhein-Main-Ebene.

Sonnenaufgang 3.9.2020
(Sonnenaufgang über Rhein-Main/Frankfurt, 3.9.2020)

Leider habe ich keine Filter, um die noch recht helle, aufgehende Sonne genügend abzublenden. Das nachfolgende Foto entstand dann auf der erwähnten Anhöhe (am Dorfrand).


(Sonnenaufgang über Rhein-Main mit Skyline von Frankfurt, 3.9.2020)


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Die Skyline von Frankfurt mit Fernsehturm und Hochhäusern taucht im Morgendunst auf. Darüber der rötlich gefärbte Himmel – einfach schön. Die Fotos hier und hier zeigen die gleiche Szenerie in anderen Formaten.

Rhein-Main/Frankfurt, 2.9.2020
(Rhein-Main/Frankfurt, 2.9.2020)

Obiges Foto zeigt übrigens den Blick, der sich vom oben erwähnten Aussichtspunkt Kleiner Mannstein auf die Rhein-Main-Ebene ergibt. Bin gestern zufällig beim Nordic Walking vorbei gekommen und musste dieses Foto schießen. Nachfolgende Aufnahme zeigt dagegen den Blick in Richtung Taunuskamm.

Taunuskamm, 2.9.2020
(Taunuskamm, 2.9.2020)

Der Taunuskamm liegt vom Aussichtspunkt gesehen im Norden – da gibt es dann leider keine Sonnenaufgänge. Aber egal, meine schlaue Google Fit-App auf dem Smartphone verriet mir, dass ich heute morgen 1,2 km gelatscht bin. Und als ich dann wieder zurück am Schreibtisch war, wurde mir bewusst, dass es ganz schön kalt geworden ist. Hätte mir eine dickere Jacke überziehen sollen. Immerhin habe ich es geschafft, nicht im kurzärmeligen T-Shirt aus dem Haus zu stürzen, um meine Foto-Session zu beginnen.

Generell kommen wir ja jetzt in die Phase der ‚gnädigen Monate für Langschläfer unter den Fotografen, die gerne Sonnenaufgänge fotografieren‘. Zur Wintersonnenwende lassen sich solche Aufnahmen auch noch um 7:30 Uhr anfertigen, während man im Hochsommer eher um 4:00 Uhr aufstehen muss.

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5 Antworten zu September-Morgen über Rhein-Main (2020)

  1. Mance sagt:

    @Leider habe ich keine Filter, um die noch recht helle, aufgehende Sonne genügend abzublenden.

    Da werden Dir Filter wenig helfen da dadurch ja das ganze Bild betroffen ist. Darf ich fragen wie Du belichtet hast (Verschlusszeit, Blende)? Ich habe da in solch einem Fall mit der Verschlusszeit (od. Blende) experimentiert (runter bis auf 1/1000). Dann wird die Sonne richtig belichtet und die dadurch dunkleren Landschaftsanteile werden mit Software nachbearbeitet. Ideal ist natürlich das RAW-Format da hier sehr grosse Reserven vorhanden sind. Aber auch mit dem Illuminator ist da bei JPG schon einiges möglich.

    Am Rande bemerkt; ich hatte ja kürzlich erwähnt, dass ich eine Blitzeinrichtung für Makroaufnahmen baue. Und es ist tatsächlich gelungen. Wenn Ihr mal googelt „Makrofotografie“ und dann bei Wikipedia runter scrollt bis zu dem „Jahreszahl auf einem Cent-Stück, Ultra-Makro“, das schaff ich jetzt auch. Ich freu‘ mich richtig, dass ich auf meine alten Tage noch Probleme lösen kann wie in alten (jungen) Tagen :-)
    Nur mal als Stichworte: Blitzlicht mittels eines Spiegels auf das Objekt vor dem Objektiv umleiten, und der Einsatz von Achromaten die auf das Filtergewinde des Objektivs aufgeschraubt werden.

    • guenni sagt:

      So, wie ich gezittert habe, wäre kein Spielen mit Belichtung und Blende möglich gewesen – zudem war keine Brille auf ;-). Ergo hatte ich auf die Automatik gehofft, vergebens.

  2. Die-Gedanken-sind-frei sagt:

    Was lernen wir daraus?
    … die zweite Maus bekommt den Käse

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