Vor 60 Jahren: Erster Raumflug von Juri Gagarin – vor 40 Jahren: Erster Space-Shuttle-Start

Heute ist es besonderes Datum für die bemannte Raumfahrt. Am 12. April 1961 absolvierte der Kosmonaut Juri Gagarin den ersten bemannten Raumflug der Menschheit. Und vor 40 Jahren startete das erste Space-Shuttle der Amerikaner ins Weltall.


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Erster Raumflug von Juri Gagarin

Juri Alexejewitsch Gagarin wurde am 9. März 1934 als Sohn einer russischen Bauernfamilie im Dorf Kluschino bei Gschatsk geboren. Während seines Studiums wurde er Mitglied des Aeroklubs in Saratow und bestand seine erste Flugprüfung am 3. Juni 1955. Im gleichen Jahr trat er in die Luftstreitkräfte ein und wurde in die Fliegerschule in Orenburg aufgenommen.

1960 wurde Gagarin als potenzieller Kosmonaut ausgewählt. Am 3. März kam er auf Befehl des Oberkommandierenden der Luftstreitkräfte Konstantin Andrejewitsch Werschinin in die Gruppe der Kosmonautenkandidaten und erhielt vom 11. März 1960 bis Januar 1961 eine entsprechende Ausbildung. Er wurde vor allem wegen seines ruhigen Temperaments aus den 20 möglichen Kandidaten ausgewählt.

Erster Raumflug von Juri Gagarin

Am 12. April 1961 absolvierte der 1,57 m große Pilot mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei nach offiziellen Angaben in 108 Minuten (eigentlich 106) einmal die Erde. Er landete im Wolga-Gebiet, in der Nähe der Städte Saratow und Engels. Auf dem Landeplatz steht heute ein Denkmal, und der Jahrestag seines Raumfluges wird dort heute noch jährlich mit einer kleinen Feier begangen.

Am 27. März 1968 verunglückte Gagarin bei einem Übungsflug mit einer MiG-15UTI und starb. Die Tagesschau hat diesen Artikel zu diesem historischen Ereignis veröffentlicht und bei heise gibt es diese Artikel zum ersten Raumflug der Menschheit.

Erster Space-Shuttle-Start

Am 12. April 1981 gab es dann die zweite Premiere – die Amerikaner starteten zum ersten Mal das sogenannte Space-Shuttle. Es war der Erstflug, der bereits mit Menschen an Bord durchgeführt wurde. Ich erinnere mich, dass ich mit einem Transistor-Radio in der Lüneburger Heide unterwegs war und den Start live mitverfolgt habe.

Space-Shuttle-Start


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Ein Beitrag zu diesem Ereignis lässt sich bei den Kollegen von heise nachlesen. 2011 fand der letzte Flug eine Space-Shuttle statt, denn es hatte zwei Totalabstürze dieses Raumfahrzeugs gegeben und die Flüge erschienen zu riskant.


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1 Antwort zu Vor 60 Jahren: Erster Raumflug von Juri Gagarin – vor 40 Jahren: Erster Space-Shuttle-Start

  1. Lutz Schöpp sagt:

    Den Flug von Juri Gagarin hab ich damals noch nicht erleben dürfen.
    Da war ich noch „Quark im Schaufenster“.
    Allerdings war damals für mich der Start ins All von Sigmund Jähn, am 26.08.1978, ein echtes Erlebnis!
    Das hab ich als Schüler in der DDR damals im TV (in der Schule) erleben dürfen.
    Und, ich war da richtig stolz!
    Sigmund Jähn, ein Sohn des Vogtlandes schreibt Weltgeschichte mit Waleri Bykowski!
    Ich durfte ihn zufällig bei der Neueröffnung des Neubaus der Raumfahrt-Ausstellung in seinem Geburtsortes Morgenröthe-Rautenkranz persönlich kennenlernen. Das liegt nur ein paar Kilometer von mir entfernt.
    Ihn selbst persönlich mal treffen und mit ihm ein Gespräch führen zu können, hatte ich nie im Leben erwartet!
    Ich war da von ihm echt überrascht, trotz seines Ruhmes ist er bis zu seinem Lebensende ein sehr bodenständiger, sympathischer Mensch geblieben.
    Auch, wenn viele ihm seit geraumer Zeit irgendwelchen, politischen Schwachsinn vorwerfen!
    Das war damals in der DDR so. Wenn man in dem System vorwärts kommen wollte, musste man das über sich ergehen lassen!
    Musste ich auch für mein Studium damals.
    Das können aber nur Menschen beurteilen, die damals in dem System leben mussten.
    Er ist sich selbst jedenfalls immer treu geblieben – Politik hat ihn wenig interessiert.
    Vor einigen Tagen gab es dazu eine sehr interessante Reportage in der Ulf Merbold – ebenfalls ein gebürtiger Vogtländer, der damals noch in den „Westen“ fliehen konnte – mal aus seiner Sicht die Zusammenarbeit mit ihm beleuchtet hatte, und da auch private Dinge zu beiden Personen preis gab. Wenn das damals die Stasi mitbekommen hätte, wäre Sigmund ganz schnell von der Bildfläche verschwunden! Ungeachtet seiner „Errungenschaften“.

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