Das Loch von Santa María Zacatepec (Mexiko)

Das Loch von Santa María Zacatepec (Mexiko)Auf einem Feld unweit der mexikanischen Stadt Santa María Zacatepec hat sich ein Loch gebildet, in das die Erde eingesackt ist. Das Erdloch ist inzwischen mit Wasser gefüllt, wächst aber noch. War der Durchmesser dieses Erdlochs zuerst nur ca. 30 Meter groß, misst man nun bereits 80 Meter Durchmesser. Inzwischen haben die Ränder des Lochs die Einfassungsmauern eines angrenzenden Gebäudes erreicht, wie nachfolgende Drohnenaufnahme zeigt.


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Die Geschichte geht bereits seit 2 Tagen durchs Web – Euronews hat dies in nachfolgendem Tweet mit einem Video sowie diesem Artikel aufbereitet.

Das Loch von Santa María Zacatepec (Mexiko)

Das Haus, was man am Rand sieht, gehört der Familie Sanchez, die auf dem Feld, in Nähe der mexikanischen Stadt Santa María Zacatepec, im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla, lebt. Da das Loch stündlich größer wird, musste die Familie bereits ihr Haus verlassen. Das Loch geht wohl auf geologische Verwerfungen im Untergrund und möglicherweise veränderte Wasserschwankungen im Erdreich zurück. SPON schreibt hier, dass der Vulkan Popocatépetl in der Nähe liegt (sieht man auch im Video). Im Untergrund gibt es Ablagerungen von Asche und feinen Vulkanauswurfsmaterialien. Da kann es schnell durch unterirdische Wasserströme zu Unterspülungen kommen, wodurch das darüber liegende Erdreich einstürzt. Jedenfalls keine guten Aussichten.


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