Musik zum Sonntag: The Jolly Boys – Rehab

Plattenspieler mit LP, Word Record Store DayIch bin nun ja schon Wochen so etwas wie Rentner – oder eher Unruheständler, denn die Blogs laufen irgendwie weiter – denn noch habe ich Bock, dass Ganze zu Rocken. So als Ausblick, was man (bei Langeweile) noch machen könnte, sind mir vor einiger Zeit „The Jolly Boys“ über den Weg gelaufen. Daher habe ich die Band und einige ihrer Songs als Musik zum Sonntag mitgebracht.


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The Jolly Boys sind eine Musikgruppe aus Port Antonio (Jamaika). Das Besondere: Die Gruppe wurde bereits 1945 gegründete – ich wurde erst zehn Jahre später geboren. Und die Jungs spielen zum Teil noch heute in Originalbesetzung den Mento, die traditionelle Folkloremusik Jamaikas. Ihre bisher erfolgreichste Zeit ist Ende der 1980er und 1990er Jahre zu verzeichnen, sowohl in der Weltmusikszene, als auch bei Anhängern des Reggae.

Ihr Album Roots of Reggae aus dem Jahr 1977 (mit Oh Carolina oder Fat Wife) wird noch zu extrem von Steel Drums beherrscht. Aber irgendwann haben die Jungs ihren Stil geändert. The Passenger vom Album Great Expectation hat schon einen gänzlich anderen Stil. Auch Blue Monday kann mich schon begeistern.

Und nun sind diese Jungs irgendwie schon „etwas älter“ … und Stücke wie Hog Inna Mi Minty oder das Cover von Banana (Konzert in Polen) zeigen (speziell in den Videos), dass die Jungs im etwas fortgeschrittenen Alter immer noch Spaß an der Musik haben. Die Botschaft: Das Alter rockt, man muss nur machen …

The Jolly Boys on concert
The Jolly Boys on concert, Screenshot aus einem YouTube-Video

Ich habe das Stück Rehab (hier der Soundtrack mit 5:43 Minuten Länge) mitgebracht. Das Stück stammt ebenfalls vom Album Great Expectation und wurde von Amy Winhouse geschrieben. Rehab bezeichnet einen Alkohol- oder Drogen-Entzug. Die Jungs haben also Amy Winhouse gecovert, aber in einer wahnsinnigen Fassung. Das Stück lässt sich auf YouTube abrufen, wobei ich das Video an sich Hammer finde …

… da juckt es, die Gitarre flott zu machen und zu schauen, was noch geht. Aber deren Saiten sind seit Jahren kaputt und unter dem Strich bin ich zu Studentenzeiten nie richtig zum Spielen gekommen. We will see, bin gerade am Projekt 100 zugange und habe ja vielleicht noch ein paar Jährchen. Vielleicht versuche ich es dann mal wieder mit Zeichnen und Malen – und wenn mir dann später mal richtig langweilig wird, bestelle ich mir neue Saiten und schaue, ob überhaupt noch was geht. Euch jedenfalls viel Spaß beim Hören & Schwelgen – und schönen Sonntag.

Plattenspieler mit LP, Word Record Store Day(Plattenspieler mit LP, Quelle: Pexels/Pixabay CC0 Lizenz)


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