Der Kochunfall: Mousse au Chocolat …

Mousse au Chocolat Heut mal wieder eine echte Geschichte aus dem Leben. So in der Art "wie ich fast im Himmel der Sterneköche gelandet wäre, aber ein Kochunfall hat diese hochfliegenden Träume elendiglich scheitern lassen" – und am Ende des Tages musste ich das Ergebnis quasi "bergmännisch mit schwerem Gerät" abbauen. Die Geschichte fiel mir im April ein, als ich meiner Frau zum Geburtstag u.a. eine Mousse au Chocolat zubereitet habe. Und letzten Samstag meinte mein Mädel "wenn Du willst, kannst Du ja eine Mousse au Chocolat machen" … das Stichwort, um diesen Nachtisch herzustellen und im Anschluss auch noch die Geschichte zu meinem Kochunfall mal aufzuschreiben.


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Nun ja, ich muss gestehen, mit der Sterneküche habe ich arg geflunkert. Ich war nie auf dem Weg zum Sternekoch – denn das ist harte Arbeit und Unternehmertum – für beides fehlten mir Antrieb und Talent. Aber es gab mal eine kurze Phase, wo ich so etwas wie "Leidenschaft fürs Kochen" entdeckt hatte und sogar mit der hessischen Meisterin der Amateurköche am Herd stand. Hätte da noch viel lernen können – aber hätte, hätte Fahrradkette …

Kochen, das ist für mich so etwas wie "muss man machen, um zu überleben" und "das Stück Fleisch zwischen dem rohen und dem angebrannten Teil kann man gut essen". Ok, ist jetzt auch wieder geflunkert, zur Not klappt das mit dem Kochen – als meine Frau immer wieder über 6 Wochen abwesend war, um ihre Eltern zu pflegen, habe ich mich bekocht und fand das sogar ganz gut. Auch die Tochter war ganz happy, wenn Sonntags der Grill auf der Terrasse angeworfen wurde und es was leckeres gab.

Und in Studentenzeiten habe ich auch ein Semester damit verbracht, mich selbst zu bekochen – weil Mensa nicht so mein Ding war. Geht also, das mit dem kochen. Aber so richtig drin aufgehen kann ich nicht (mehr) – denn dies hieße üben, üben, üben und ausprobieren – wozu mir momentan die Lust und der Antrieb fehlt.

Der Vater kocht … der Rest betet

Rücksprung in der Zeit, um fast zwei Jahrzehnte. Es muss so zwischen 2000 (da waren wir ins neue Haus gezogen) und 2006 (da zog der Sohn aus) gewesen sein. Ich arbeitete freiberuflich als Autor, und schrieb seit Jahren Computerbücher. Meine Frau hatte seit meinem Start in die Selbständigkeit einen Halbtags-Job, kam also zu Mittag wieder, um schnell für die Familie zu kochen.

Weil das aber gelegentlich von der Zeit her etwas stressig war – die Kinder waren aus der Schule zurück, aber es dauerte noch mit dem Essen, weil die Frau nicht pünktlich von der Arbeit weg kam, hatte ich einen Plan. "Ich könnte ja auch kochen", dann ist es etwas entspannter …

Gesagt getan, ich habe also zu Mittag gekocht. War aber a bisserl schwierig, ich saß im Büro am Rechner "Oh, schon Zeit, das Mittagessen zu kochen. Ach komm, den Absatz schreibst Du noch fertig, sonst ist die Idee weg." Und so stand ich immer unter Zeitstress beim Kochen, weil ich regelmäßig zu spät startete.

Da kochte das Wasser schon, während ich noch die Kartoffeln schälte. Die Kinder liebten Mehlspeisen wie Pfannkuchen oder Mehlknödel. Manche Pfannkuchen hatten die Konsistenz von Schuhsohlen, die Mehlknödel konnte man beim ersten Mal auf den Boden werfen, dann sprangen sie wie ein Tennisball wieder auf den Tisch zurück. Beim zweiten Mal hätte ich einen Strohhalm reichen müssen, um die Mehlknödel zu trinken.


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Als die Mannschaft spontan am Mittagstisch anfing zu beten, war mir klar: Da muss Plan B her, so geht das nicht weiter. Ein Kochkurs wäre doch was …

Der Kochkurs …

Meine Frau fand in der lokalen Zeitung eine kurze Anzeige für einen Männerkochkurs und meinte "das wäre doch was für dich". Der Kurs fand abends in einer Schule in der dortigen Küche statt. Geleitet wurde er von Frau E., einer älteren Dame, die als Hauswirtschafterin und -lehrerin viel in diesem Bereich unterrichtet hatte.

Und so fand ich mich plötzlich als jüngerer Mittvierziger unter einer Gruppe Männer, meist um die 60 Plus, die gerade Wittwer geworden waren und nun kochen mussten. Da war es für diese Teilnehmer schon eine Herausforderung, eine Kartoffel zu schälen.

Ich war also im falschen Film gelandet, aber man kann ja immer was lernen. Nur war es so, dass Frau E. immer recht robustes Essen kochen ließ. Wenn ich um 22:00 Uhr nach Hause kam, war mir regelmäßig unwohl oder sau schlecht, und ich brauchte einen großen Schnaps. Denn wir mussten unser selbst gekochtes Essen natürlich verkosten, und das Zeugs war schwer und mit viel Fett gebraten.

Damals hatte ich spontan die spinnerte Idee, schreib neben deinen Computerbüchern ein "Bratkartoffel Kochbuch": Bratkartoffel mit Zwiebeln, Bratkartoffel mit Ei, Bratkartoffel mit Gemüse – vor meinem geistigen Auge standen zig Rezepte; da musste es einen Markt für geben. Aber als freier Autor hatte ich aber auch eine schnelle Kalkulation angestellt. Für ein 20 Euro-Buch hat ein Autor zwischen 0,5 und 1 Euro an Tantiemen – man müsste also schon 10.000 Stück verkaufen, um echt Geld zu verdienen. Erschien mir wenig wahrscheinlich, diese Umsatzzahlen zu erreichen. Also habe ich es gelassen, das "Bratkartoffel Kochbuch" ist nie von mir erschienen, ein (weiterer) Flop blieb der Welt also erspart …

Kochen mit der Meisterin …

Das konnte so nicht weiter gehen – und ich dachte sowohl an meinen Magen als auch an meine Leber. Meine Frau bekam das "Leiden" mit und meinte "Du, da gibt es eine neue Anzeige für einen Kochkurs, ist in Wiesbaden, melde dich da doch mal an – ist vielleicht besser". Die Dame, die das veranstaltete, war deutlich jünger und gab gemischte Kochkurse für Frauen und Männer in einer Schulküche.

Zu ihrem Hintergrund: Sie war eine junge Mutter, die zwei Zwillingsmädchen groß zog, während der Ehemann für die Firma Tippex im Rhein-Main-Gebiet arbeitet. Irgendwann hatte die Dame ihre Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. Sie trat mit einem Hartschalenkoffer an, der Messer und weitere Kochutensilien enthielt.

Und so kam es, dass ich eines Sommerabends in einer Schulküche in Wiesbaden-Bierstadt aufkreuzte, um an einem Kochkurs teil zu nehmen. Die anderen Teilnehmer waren auch deutlich jünger als beim früheren Kochkurs und alle angetreten, um ihre Kochkünste zu verbessern.

Spontan fand ich mich in einem Viererteam wieder, wo die Chemie stimmte und das Kochen Spaß machte. Statt Bratkartoffel standen plötzlich "Seeteufel nach mediterraner Art", Creme Brulee usw. auf der Agenda. Eine Schluck Wein gab es zum Essen auch immer. Lief …

nur die gemischten Kochkurse mit Frauen waren nicht so dolle. Manchmal fand ich mich in einem Team mit einigen Damen, und wenn ich dann meinte "den Part kann ich übernehmen", artete das in Eiertanz aus. Manchmal waren die Mädels verschnupft, weil sie das nicht machen durften. Dann gab es welche, die total unsicher waren, und noch viel schlechter kochten, als meine Wenigkeit. Aber unsere Chefköchin wollte, dass gemischte Teams kochen …

Am schönsten waren aber die Kurse, wo wir Männer unter uns waren. Da herrschte "Augenhöhe" und man half sich ggf. gegenseitig. Und beim Essen oder bei der Rezeptbesprechung wurde gefachsimpelt. Drei Sachen sind mir erinnerlich. Die Dame erzählte, dass sie in "der Rose" beim Koch einige Monate hospitiert hatte. War ein besseres Speiselokal im Taunus und bekannt, aber ohne Michelin Stern.

Und bei weißen Soßen wollte die Chefköchin weißen Pfeffer verwenden, weil man sonst den gemahlenen schwarzen Pfeffer sieht. Ich habe immer opponiert "weißer Pfeffer hat kein Aroma, der ist nur scharf, kein Vergleich mit schwarzem Pfeffer – wollen wir Optik oder Geschmack". Irgendwann kam sie auf mich zu und meinte "Sie haben Recht, ich habe es einige Male probiert, weißer Pfeffer ist nur scharf, ich versuche jetzt auch schwarzen Pfeffer zu nehmen, wenn es irgend geht …" – der Ritterschlag.

Und dann stellte sich irgendwann beim Fachsimpeln heraus: Ich habe mit der hessischen Meisterin der Amateurköche am Herd gestanden. Sterneküche ich kohommmeeee ….

Was hätte aus mir am Herd alles werden können. Alleine, es kam ein schnödes Ende. Der Ehemann der Dame wurde beruflich nach Nürnberg versetzt und die Dame zog mit ihren beiden Mädchen mit. Teils blutenden Herzens, weil die Kochkurse ihr viel Spaß machten, hatte aber die Hoffnung, das in Franken weiter führen zu können.

Ich hatte zwar mit dem Gedanken gespielt, mit den drei Teilnehmern unserer Gruppe privat weiter zu kochen. Hat sich aber zerschlagen. Meine Frau hatte vorher schon gesagt "Komm, lasse es mit dem Kochen, ist Stress für dich, ist Stress für die Familie" und die Arbeitszeit um eine halbe Stunde verkürzt. Lief also …

Gelegentlich habe ich noch am Wochenende Gerichte nachgekocht. Und wenn mal wieder eine Feier mit Bekannten war, und das Gespräch aufs Essen und Kochen kam, pflegte ich grinsend die Bemerkung "ich koche übrigens mit der hessischen Meisterin der Amateurköche" fallen zu lassen.

Wenn dann ungläubiges Staunen ausbrach und meine Frau das mitbekam, brach sie in helles Lachen aus. "Der kocht schon auf hohem Niveau, aber für ein Dreigänge-Menü musst Du an drei Tagen vorbei kommen. Alles zusammen kriegt der nicht hin …".

Nun ja, van Gogh oder Da Vinci haben ihre Bilder auch nicht an einem Tag fertig gemalt und saßen Wochen oder Monate dran. Große Geister brauchen Freiraum und Zeit. Wenn ich dann a la Alfred Biolek mit einem Glas Wein in der Küche am Herd meine Pirouetten tänzelte, kam aus dem Off "das macht man aber anders", "das geht so", und ich spürte öfters als einmal den "heißen Atem des Tigers", der hinter mit auf und ab lief, im Nacken.

Endete damit, dass ich den Herd abschaltete und ins Büro verschwand. Oder ich packte den Tiger im Nacken, schob ihn zur Glastür, die unsere Küche abschließt, hinaus und setzte den Punkt "jetzt koche ich". Regelmäßig fiel die Bemerkung: "Da schickt man den Kerl auf teure Kochkurse, aber kochen kann er immer noch nicht". Manches Genie wird halt verkannt …

Mousse au Chocolat …

Und dann hatte ich plötzlich am Samstag Morgen Lust, eine Mousse au Chocolat zu machen. Chefin hatte zufällig alle Zutaten im Schrank, ich griff also das Rezept und legte los. Lief auch gut an, wir werden dass schon wuppen – dein Mädel wird nur so dahin schmelzen. Von wegen, der kann immer noch nicht kochen …

Mousse au Chocolat
Mousse au Chocolat

Als ich mit die Spezial-Edelstahlschüssel griff, um darin die Schokolade in einem Wasserbad zu schmelzen, nahm das Unglück seinen Lauf. Für das Wasserbad hatte ich einen Edelstahltopf gegriffen und mit Wasser gefüllt, der so von der Größe mit der Edelstahlschüssel ziemlich gut übereinstimmte. "Brauchst Du wenig Wasser und es wird nichts überschwappen, wenn Du was aufschlägst …".

Die "Tigerin" meinte nur "meinst Du, es ist eine gute Idee, den kleinen Untertopf zu nehmen, nachher kriegst Du den Einsatz mit der Mousse nicht mehr raus …?". Hallo, ich bin Ingenieur, lasst mich hier durch, ich kann das ….

Schokolade geschmolzen, Topf von der Platte gezogen, das mit Zucker aufgeschlagene Eigelb untergeschlagen, dann Eischnee, Sahne und geraspelte Schokolade untergehoben. Sah wie ein Gedicht aus, schnell die Edelstahlschüssel aus dem Topf heben, Wasser am Unterboden abwischen und die Schlüssel in den Kühlschrank geben …

Ups, die Schüssel geht ja nicht aus dem Untertopf raus. Also die Mousse au Chocolate in eine Edelstahlschüssel gefüllt und diese in den Kühlschrank gegeben. Sah immer noch gut aus – und überhaupt, warum hast Du physikalische Technik studiert, ein Trick, um die Wasserbad-Schüssel aus dem Topf zu kriegen, wird dir schon einfallen.

Mir war klar: Durch den erwärmten Wasserdampf war der Wasserbad-Behälter in den Edelstahltopf gesaugt worden, wodurch er per Unterdruck am Untertopf festgesaugt war. Etwas ziehen half nicht. Otto Guericke hatte im Mittelalter demonstriert, dass selbst zwei Pferde aneinander geheftete Vakuum-Halbkugeln nicht zu trennen vermochten.

Aber hey, das wuppen wir doch – Materialkunde: Innerer Topf muss kalt sein, äußerer Topf muss heiß sein, dann dehnt sich der äußere Topf, es kann Luft einströmen und die Töpfe lassen sich trennen.

Also Eiswürfel aus der Gefriertruhe geholt und in den Wasserbad-Topf gegeben. Das Ganze auf den Herd gestellt und den Untertopf erhitzt. Musste doch einfach klappen, ist schließlich Physik, damit kannte ich mich aus. Ich habe sogar noch Salz zum Eis gegeben, um die Temperatur spontan zu senken. Aber ich konnte wohl keine Temperaturdifferenz erzeugen, die den Durchmesser der Töpfe so veränderte, dass Luft einströmte. Flüssigen Stickstoff oder Trockeneis hatte ich nicht …

Auch der Versuch, einen Stahlnagel, den ich als Elektriker immer in meiner Werkzeugkiste hatte, per Hammer zwischen inneren und äußeren Topf zu treiben, klappte nicht. Ich wollte den Wasserbad-Topf nicht beschädigen. Da war nix zu machen, egal, was ich auch probierte.

Scheibenkleister, musst Du jetzt beide Töpfe weg werfen? Der Schweiß stand mir auf der Stirn – wenn große Geister scheitern … kommt die Rettung um die Ecke. Mein Mädel meinte: "Weißt Du, der Untertopf ist eh Mist, da brennt mir immer alles an, den wollte ich eigentlich immer weg werfen, habe es nur noch nicht gemacht, ist also egal, wenn der Topf kaputt geht, nur die Wasserbad-Schüssel sollte ganz bleiben, die war teuer".

Also die ineinander verhafteten Töpfe auf die Terrasse geschleppt. Zurück in den Keller und die Bohrmaschine mit einem 4 mm Metallbohrer gegriffen. Dann im Topfboden des Untertopfs am Rand ein kleines Loch gebohrt. "Pffff …" schon zog die Kombination Luft und ich konnte die beiden Töpfe trennen.

Schwein gehabt. Ich bot meiner Frau noch an: Ich kann den Topf zu meinen Eltern mitnehmen. Vater hat ein Schweißgerät, dann schließe ich beim nächsten Besuch der Eltern das Loch. Aber sie meinte: Entsorge den Topf, ich kaufe was neues.

Postscript: Sterneküche ade

Dieses Waterloo hat dann dazu geführt, dass ich die Lust am Kochen und Experimentieren in der Küche gänzlich verlor. Klar, ich koche zur Not schon mal was, aber a la Biolek mit einem Glas Wein am Herd reüssieren ist nicht mehr.

Gut, Sternekoch wäre ich nie geworden – erstens war meine Meisterin der hessische Amateurköche weg. Und zweitens, fehlten mir Talent und Drive, in so etwas einzusteigen. Im Rückblick auf mein Leben muss ich erkennen, dass ich etwas "Wanderer zwischen den Welten" war, der viel probiert hat, in manchem ganz gut war, aber schnell die Lust verlor, wenn sich nicht schnell herausstellte, dass da Spitzenleistungen möglich waren.

Als ich in der Lehre zum Elektroinstallateur praktisch durchrasselte, herrschte Waterloo. Als ich mit dem Gesellenstück Landessieger in Rheinland-Pfalz wurde, war ich schon in Richtung Schulbank für Fachabitur auf dem zweiten Bildungsweg und Studium weiter gezogen.

Als ich nach einem Studium in Rekordzeit als junger Ingenieur im Flugzeugbau sowie in der Raumfahrtindustrie loslegte, stand mir die Welt offen und ich wollte zu den Sternen fliegen – oder zumindest Zeugs bauen, dass das konnte. Aber die Niederungen erwiesen sich als steinig, viele Projektvorschläge endeten mit meinen vorgelegten Skizzen und Zeichnungen – die Finanzierung scheiterte. Also weiter gezogen zur Chemieindustrie und Erfolge gefeiert. Als der Vorstand aber eine gläserne Decke bezüglich des weiteren Aufstiegs im Management einzog, betätigte ich die Reißleine, um was gänzlich anderes zu machen.

Ich hatte als Student auch mit Gitarre angefangen, machte Laune, aber es war schnell erkennbar, dass es für "on stage" ganz vorne nie reichen wird. Ich habe irgendwo noch die Notenhefte, wo ich irgendwelche Melodien, die mir im Kopf herum gingen oder gehört hatte, notiert habe. Aber das ist Geschichte.

Seit meiner Schulzeit habe ich gelegentlich auch mal gezeichnet, beruflich musste ich mich mit technischen Zeichnungen auseinander setzen. Ich denke, ich war besser im skizzieren, als der Durchschnitt – aber eben nicht Spitzenklasse. Habe ich gemerkt, als ich Skizzen für mein erstes Computerbuch für Kinder erstellte. Die reichte ich an einen Grafiker weiter, der das in druckfähige Zeichnungen umsetzte. Ich habe es nie geschafft, die Zeit und die Muße zu finden, um mit Skizzenblock oder Leinwand die Möglichkeiten und Fähigkeiten auszuloten und zu verfeinern.

Auch Video ist nicht mein Medium – ein Youtube-, Twitch- oder TikTok-Star wäre ich nie geworden. Habe ich als Videotrainer, der einige Schulungsvideos produziert hat, festgestellt. Ich fühlte mich in diesem Medium wie der Fisch auf dem Trockenen.

Alleine mit dem Schreiben bin ich die letzten 28 Jahre so gut durchs Leben gekommen, so dass ich nicht nur auf ca. 300 IT-Bücher und weit über eine Million verkaufte Buchexemplare zurückblicken kann. Sondern dadurch konnte ich von meiner Schreibe auch leben. Inzwischen finanziere ich mich seit 6 Jahren über meine diversen Blogs.

Und so steht am Ende der total nutzlosen Geschichte die Erkenntnis: "Was doch so eine verunglückte Mousse au Chocolat für einen Einfluss haben kann". Na ja, auch Paul Bocuse weilt nicht mehr unter uns … und Papst bin ich auch nicht geworden.

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