Corona-Impfung: Zahlen zu Impfschäden aus Bayern

Gesundheit (Pexels, frei verwendbar)Skeptiker und Impfgegner der Corona-Schutzimpfung führen ja immer wieder die großen Gefahren von Impfschäden an, um einer COVID-19-Impfung zu entgehen. Klar, was kann Impfschäden geben, aber wie häufig diese sind, ist eine andere Frage. In Bayern wurden bisher 25 Millionen Impfdosen im Rahmen von COVID-19-Impfungen verabreicht. Nun hat das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth konkrete Zahlen zu Impfschäden mitgeteilt.


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Menschen, die durch öffentlich empfohlene Impfungen gesundheitlich auf Dauer geschädigt werden, können Versorgung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erhalten. Dies ist zu beantragen. Der Impfstart ist ja jetzt über ein Jahr her und die 25 Millionen verabreichten COVID-19-Impfdosen geben eine  gute Datenbasis zur Beurteilung. Wie schaut es nun mit Impfschäden aus? Laut diesem Beitrag sind zum 17. Januar 2022 folgende Zahlen bekannt:

  • Bei vier Menschen wurden Impfschäden durch eine COVID-19-Impfung anerkannt
  • Drei weitere Anträge zur Anerkennung von Impfschäden durch eine COVID-19-Impfung wurden abgelehnt
  • Zwei Anträge zur Anerkennung von Impfschäden durch eine COVID-19-Impfung wurden zurückgenommen

Aktuell werden zum Stichtag 17. Januar 2022 noch 263 Anträge bearbeitet. Welche Impfschäden anerkannt wurde, bleibt aus Datenschutzgründen unbekannt. Aber die Zahlen zeigen, dass das Risiko, einen Impfschaden zu erleiden, recht gering ist – auf jeden Fall geringer, als das Risiko bei einer COVID-19-Infektion schwer zu erkranken und zu versterben.


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3 Antworten zu Corona-Impfung: Zahlen zu Impfschäden aus Bayern

  1. Eine Frau 57 Jahre alt sagt:

    Vorweg, ich bin keine Impfgegnerin. Aber auch keine Befürworterin. Ich gehöre zu der Bevölkerungsschicht, die schlichtweg angst hat. Angst vor Nebenwirkungen der mRNA Impfstoffe. Zu den Zahlen im o.s. Beitrag… leider kann ich nicht mehr irgendeiner Stelle trauen, die irgendwelche Statistiken herausgebracht haben, da mittlerweile herauskam, dass manche Statisitiken entweder geschönt, unsauber oder schlichtweg schlampig geführt werden / wurden. Ein Beispiel, die angebliche Überlastung in den Krankenhäusern. Hier wurde gelogen, auf Grundlage schlampiger Statistikerhebung. Mittlerweile hat die Presse heruasgefunden, dass keineswegs eine Überbelastung von Intensiv / Krankenhausauslastungen zu befürchten war / ist, da jeder in die Sterbestatistik "hineingeworfen" wurde, der Corona hatte. Also auch die Fälle, die gar nicht wegen Corona ins Krankenhaus kamen und wegen anderer Krankheiten verstarben. Da diese Personen jedoch gleichzeitig mit Corona infiziert waren, wurden sie einfach in die Sterbestatisik der Coronatoten mit hineingeworfen. Das ist schlampig und nimmt mir den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. .
    Ich traue weder der Politik, den Politikern noch irgendwelchen Statistiken. Ich werde mich erst impfen lassen wenn endlich Alternativimpstoffe – die nicht auf mRNA beruhen- verfügbar sind. Also Novavax und noch einen, dessen Namen ich grad nicht im Kopf habe. Bis dahin werde ich mich nicht impfen lassen. Ich meide enge Menschenkontakte und trage meine Masken, ist alles kein Problem für mich. Ich teste mich zweimal in der Woche selber , alles OK. Sollte die Impflicht kommen bevor ich einen Alternativimpfstoff habe, dann werde ich mich wehren. Ich werde mich nicht, unter keinen Umständen, egal was kommt, mich nicht mit mRNA Impfstoff impfen lassen.

    • guenni sagt:

      Die Entscheidung muss jeder selbst treffen – aber manche Argumente sind in meinen Augen emotional – kann ich nicht gegen argumentieren – aber rational ohne wirkliche Fakten.

      Eine Statistik über Krankenhauseinweisungen wegen COVID-19 mit der Zahl von einer Stelle anerkannter Impfschäden zu vergleichen, empfinde ich als äußerst problematisch. Aber nun gut.

      Auch die Bewertung, was größer wiegt: Ein Impfschaden oder eine COVID-19-Erkrankung, muss jeder für sich selbst treffen. Nur rational sage ich mir: Wenn ich schon einen Impfschaden durch ein Vakzine, welches nur die gekapselten mRNA-Eiweißbestandteile des Virus enthält, davon trage. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Virus deutlich mehr Schaden an meinem Körper anrichtet. Bliebe nur: Sicherstellen, dass man sich nicht infiziert – wird für die Mehrheit der Menschen schwierig werden.

      Zu den "Alternativimpfstoffen" (eigentlich sind es Totimpfstoffe) a la Novavax und Valvena (hat m.W. noch keine EU-Zulassung): Ich mag ja keine Ängste schüren, empfehle aber den Blog-Beitrag Die Hoffnung auf den COVID-19-Totimpfstoff und die Narkolepsie zur Lektüre.

      Ich kann niemandem eine Entscheidung abnehmen, aber ich drücke es mal so aus: Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin und es wird hier oft auf Luxus-Niveau gegen Impfungen argumentiert. Ich selbst bin mit mRNA zeitnah geimpft und sogar geboostert worden. Wenn ich jetzt vor der Wahl "Totimpfstoff" oder mRNA-Impfstoff nehmen stände, würde ich mich auf Grund der Datenlage persönlich für mRNA-Impfstoffe entscheiden.

      Aber die Entscheidung muss jeder selbst tragen. Schwierig wird es halt, wenn man grundsätzlich Statistiken und Studien anzweifelt. Das läuft dann auf Witziger Vergleich: Mein Auto hat Corona hinaus.

  2. Eine Frau 57 Jahre alt sagt:

    Wundervoll, vielen Dank für die Links. habe nun alles gelesen und es bestätigt mich darin bei Novavax oder besser noch auf Valvena zu warten und zu bleiben bei der Impfung.
    Danke schön !!!

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