Aufhebung der Maskenpflicht: Mehrheit findet das falsch

Seit dem 20. März 2022 ist ja die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenschutz-Mask in Supermärkten, Restaurants und anderen öffentlichen Bereichen entfallen. Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in sensitiven Bereichen (Kliniken, Altenheimen) gilt weiterhin Maskenpflicht. Was die Regierung mit dem neuen Gesetz beschlossen hat, findet nicht die Zustimmung der Bevölkerung in Deutschland.


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Kurze Aufregung am gestrigen Montag bei uns: Die Tochter ist schwer erkältet, mein Frau klagt seit Tagen über Kopfschmerzen – und dann schlug ein Antigen-COVID-19-Test noch an. Also schnell mal einen Test für Drei in einer COVID-19-Teststation durchgeführt: Alle Familienmitglieder negativ. Der Sohn in der fernen Stadt klagt über Symptome, Schwiegertochter auch, und die beiden Kids haben auch Rotznasen. Der Sohn hat nach vielen Testungen endlich einen positiven PCR-Test erhalten (vorherige Tests waren negativ).

Es zeigt also: Coronavirus ist noch nicht vorbei – im Gegenteil – die Infektionswelle rollt täglich zu Höchstständen. Die 7-Tage-Corona-Inzidenz liegt in Deutschland aktuell bei über 1.700. Und die Regierung schafft die Maskenpflicht  – die einen einfachen und guten Schutz gegen Infektionen bietet – im öffentlichen Bereich einfach zum 20 März 2020 ab. Dazu gehört auch die Maskenpflicht in Supermärkten, Restaurants und anderen öffentlichen Orten. Generell gelten soll sie nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Hinter dieser Entwicklung steckt maßgeblich die FDP.

Die Deutschen finden das nicht gut

Ich bin gerade auf nachfolgenden Tweet gestoßen, der eine Umfrage von Infratest dimap aufbereitet hat. Die Mehrheit der Befragten findet die Abschaffung der Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen nicht richtig.

Mehrheitsmeinung: Aufhebung der Maskenpflicht ist falsch

Dabei finden 61 Prozent der Deutschen (befragt wurden 1254 Personen) die Aufhebung der Maskenpflicht falsch, wie eine Infratest dimap-Umfrage für das ARD Morgenmagazin zeigt. Selbst unter den Anhänger und den Anhängerinnen der Liberalen gibt es hierfür keine Mehrheit – 48 Prozent sind dagegen, 47 Prozent dafür. Eindeutig pro Maskenpflicht-Ende sind nur die Wähler der AfD. Dagegen sind die Sympathisanten der übrigen Ampelparteien zu jeweils über 80 Prozent dagegen. Damit sind sie auf einer Linie mit vielen Experten. Auch in den Bundesländern herrscht Frust über die Entscheidung. "Die Pandemie ist nachweislich nicht vorbei, und sie wird auch Anfang April nicht vorbei sein", Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Ich werde auf jeden Fall weiterhin eine Mund-Nasenschutz-Maske im öffentlichen Raum zum Eigenschutz verwenden.


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1 Antwort zu Aufhebung der Maskenpflicht: Mehrheit findet das falsch

  1. Remo sagt:

    Ich halte es ebenso. Im öffentlichen Raum trage ich zum Eigenschutz trotz allem eine Maske.
    Dieses endlose politisch motivierte Ping-Pong – Lockerungen, dann doch nicht, dann doch nur halb, dann Schraube wieder anziehen, usw. usf. – macht doch die Leute nur verrückt. Und die beschlossene Aufhebung der Massnahmen trotz steigender Zahlen, ist schon sehr speziell.
    So kriegen wir diese besch… Pandemie nie in den Griff.

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