Ukraine-Krieg: Geht uns der Senf bald aus?

Toilettenpapier, Nudeln, Pflanzenöl auf Basis von Sonnenblumen und Raps, alles ist inzwischen in vielen Supermärkten rationiert oder die Regale sind leer gekauft. Laufen wir bald auch in eine Senf-Knappheit? Immerhin 80% der Importe von Senfkörnern aus Deutschland stammen aus Russland oder der Ukraine.


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Hände weg von meiner Vinaigrette für meinen Salat, schoss mir spontan durch den Kopf, als ich den nachfolgenden Tweet gesehen habe. Denn dafür brauche ich neben Olivenöl und Balsamico-Essig auch Senf.

Senf-Knappheit droht

Der Bayrische Rundfunk berichtet hier, dass 80 Prozent der in Deutschland importierten Senfsaaten aus Russland oder der Ukraine kommen. Die Befürchtung ist, dass es wegen des derzeitigen Krieges ab der zweiten Jahreshälfte zu Engpässen für die Produktion von Senf kommen kann – derzeit sind genügend Vorräte vorhanden. Franz Wunderlich, Inhaber des Regensburger Senfherstellers Händlmaier, wird so zitiert, dass er aus Kanada noch Ware bekommen habe, aber zu hohen Preisen. Nun sei der Markt aber leer gekauft. Die meisten Senfhersteller haben noch Lagerware, die bis zum Herbst reicht. Danach wird es eng mit Senf.


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1 Antwort zu Ukraine-Krieg: Geht uns der Senf bald aus?

  1. Blupp sagt:

    Senf ist hier schon ausverkauft und nur noch gelegentlich zu bekommen. Wenn denn was da ist, sind die Leute wie die Geier. So auch bei gewissem Papier.

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