Windows 11 25H2: Desktop-Icons nicht mehr anklickbar; Langsamer Explorer-Start

WindowsIch stelle mal ein Thema hier im Blog ein, das über einen Blog-Leser an mich heran getragen wurde. Der Betreffende hat sich Windows 11 25H2 "gegönnt". Nun ist er genervt, weil seit Tagen der Effekt auftritt, dass der Desktop quasi "einfriert" und die Desktop-Symbole dann nicht mehr anklickbar sind. Ist ein möglicherweise altbekannter Fehler, und es gibt Workarounds. Ob es mit dem bestätigten "langsamen" Windows-Explorer-Start zusammenhängt, den ich mal mit thematisiere, steht noch nicht fest.

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Lesermeldung "Desktop-Icons nicht mehr anklickbar"

Blog-Leser Volker S. hat mich zum 22. November 2025 per E-Mail unter dem Betreff "Desktop-Icons nicht mehr anklickbar unter Windows 11 25H2" kontaktiert und einen Hilferuf abgesetzt. In seiner Mail schrieb er, dass er seit "5 Tagen unter dem Problem leidet, dass seine Desktop-Icons nicht mehr angeklickt werden können, also quasi eingefroren sind".

Fehler tritt auf mehreren Windows 11 25H2-Systemen auf

Das passiere täglich, schreibt der Leser frustriert. Es trete mittlerweile bei allen seinen PCs und Notebooks sowie auch bei Bekannten des Blog-Leser auf. Der Leser hat schon mir alle Grafiktreiber aktualisiert. Aber das Problem besteht weiterhin. Alle Computer laufen mit Windows 11 25H2 (Build 26200.7171). Der Leser fragt, ob es weitere Betroffene gibt, die ggf. eine Lösung dafür haben?

Es gibt einen Workaround

Der Leser hat einen Workaround gefunden, der für ihn funktioniert, aber nervig ist. Was Abhilfe schafft, sei der Start eines beliebigen Programms über die Taskleiste, merkt der Leser an. Denn in der Taskleiste funktioniert der Klick weiterhin. Nach einem Programmstart über die Taskleiste ist es auch wieder möglich, Icons auf dem Desktop anzuklicken. Immerhin muss der Leser keine schwarze Katze hinter dem Monitor vorbei laufen lassen, damit das Ganze wieder funktioniert.

Windows 11 ist schlicht kaputt: Langsamer Explorer-Start

Ich hätte hier ja gerne geschrieben: "Ist Einzelfall, kann man nichts machen, ist halt Windows 11". Aber es sollte nicht sein. Dass Windows 11 ein kaputter Haufen schrottigen Codes ist, musste Microsoft bereits selbst zugegeben. Ich hatte im Blog-Beitrag Windows 11 24H2: Microsoft bestätigt "broken by design" durch Update KB5062553 über dieses Eingeständnis berichtet.

Passt zum reddit.com-Beitrag Taskbar icons broken (unknown) with 25H2 von vor 7 Tagen, wo jemand beklagt, dass bestimmte Symbole in der Taskleiste nur noch Standard-Icons zeigen. Im vier Jahre alten reddit.com-Beitrag Windows 11/ Randomly not able to click on anything hat es jemanden noch heftiger getroffen, da geht nichts mehr. Im Thread finden sich alle paar Monate Meldungen von weiteren Betroffenen. In diesem Video aus 2023, wo das Problem ebenfalls diskutiert wird.

Microsoft bestätigt langsamen Explorer-Start

Ich komme zum Schluss: "Kann man nichts machen, ist halt Windows 11". Oder hat noch jemand aus der Leserschaft eine Lösung? Passt auch zu dieser Meldung, dass Microsoft einräumen musste, dass der Datei-Explorer in Windows 11 langsam ist. Microsoft will den Explorer daher im Hintergrund vorladen, um die Startleistung zu verbessern. Die Information steckt in dieser Ankündigung für die Windows 11 Insider Builds.

Windows 11: Langsamer Explorer-Start

"Dies sollte für Sie nicht sichtbar sein, abgesehen davon, dass der Datei-Explorer hoffentlich schneller startet, wenn Sie ihn benötigen", zitiert der Autor des Tweets Microsoft. Wer nicht möchte, dass Windows 11 den Datei-Explorer vorlädt, könne die Option "Fenster vorladen, um den Start zu beschleunigen" in den Ordneroptionen des Datei-Explorers unter "Ansicht" deaktivieren.

Keine guten Kritiken für den Move

Gab keine besonders guten Kritiken. Albacore rät hier (siehe folgender Tweet), Windows mal zu optimieren und nicht an allen Ecken zu basteln.

Albacore zum langsamen Windows 11 Explorer

Ex-Microsoft Windows-Entwicklungschef Sinofsky meint dazu, dass das in Zeiten von SSD weird, also komisch, ziemlicher Unsinn und ein Offenbarungseid sei.

Steven Sinofsky zum Windows 11 Explorer-Preload

Und irgend jemand erwähnte auf X dass die Microsoft-Entwickler den Preload-Trick schon mal bei Office 97 anwenden mussten, weil die Programme elendig lange nach dem Starten brauchten, bis das Programmfenster sichtbar war. Kann man nichts machen, so ist Microsoft.

Memes inbegriffen …

Ist halt Frickel-Ware aus Redmond, aber alternativlos, wenn man den Gurus so glauben darf. Muss aber bloß eine böse Verleumdung von Bloggern sein, einfach ein wenig Bitrauschen ins Getriebe geben, dann läuft alles unter Windows 11 wieder wie geschmiert – oder? Allerdings hat Microsoft – zumindest auf X – keinen guten Lauf. Ich hatte im Blog-Beitrag Microsofts Entwicklungschef reagiert auf heftige Kritik an Windows-Entwicklung schon mal einen Abriss der Kritik gegeben. Auch die obige Ankündigung rief einige Memes hervor.

Windows 11 Meme von der Sau ...

Es gibt ganz bitterböse Memes, wie obigen Tweet von NTDEV, der die Sau nichts durchs Dorf getrieben, sondern über den Steg in den Weiher springen sieht. Muss man aber auch für Microsoft Verständnis haben – die arbeiten am agentic OS, da bleibt für solche Kinkerlitzchen keine Zeit. Der Chef der AI-Sparte kann dann diese böse Kritik auch nicht nachvollziehen, wie ich im Beitrag 40 Jahre Windows: Wie tief ist MS gesunken? Große Klatsche für Windows 11 anklingen ließ.

Windows 11 bekommt keinen Aufwind

Ich hatte ja im Blog-Beitrag Betriebssystem/Windows Verteilung (Ende Okt. 2025) berichtet, dass Windows 11, trotz des Support-Endes von Windows 10 im Oktober 2025, keinen "Aufwind" bekommt. Die Leute verharren auf Windows 10 und wechseln zu anderen Betriebssystemen. In diesem Kontext sind mir zwei Tweets im Umfeld des obigen Tweets zum "Explorer Preload" untergekommen, die ich einfach mal hier im Blog einstelle.

Werbung für Linux

Die obigen Winkelzüge Microsofts haben jemand bewogen, die obige Empfehlung für Linux zu posten. Und dann ist mir noch folgender Tweet untergekommen. Muss aber Fake sein, die Zahlen kommen nicht von Microsoft oder mir.

Desktop-Betriebssystemanteile

Ein Experte meinte dazu auf X an: "Und, die Firmen werden weiter Windows 11 nutzen, koste es, was es wolle". Krude Welt, aber als Blogger gehen dir mit diesem Microsoft nie die Themen aus.

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42 Antworten zu Windows 11 25H2: Desktop-Icons nicht mehr anklickbar; Langsamer Explorer-Start

  1. Anonym sagt:

    Kann ich nicht nachvollziehen – Bei mir läuft alles prima
    Build 26200.7171

    so long
    Yumper

    • Herr IngoW sagt:

      Hier ist die gleiche Version von Win11Pro installiert, es gibt auch kein Problem so weit ich das bei meinem Gebrauch beurteilen kann.
      Der Explorer startet in rund einer Sekunde wie immer.

      • Anonym sagt:

        Und ihr habt beide ähnliche Voraussetzungen wie im Artikel per Screenshots gezeigt?

        Diverse Laufwerke prozentual relativ voll, über 10000 Bilder in der Gallery, ein im Explorer verknüpftes Samsung S23?

        • Günter Born sagt:

          Leute, im dümmsten Fall ist das in obigem Tweet eingebettete Bild ein Symbolfoto der Kollegen, die da eine VM gestartet haben, um was für den Blog-Beitrag zu haben. Microsoft bestätigt ganz offiziell das Problem, dass der Windows Explorer extrem zäh startet und versucht sich bei der Windows Insider Preview in Voodoo. Das machen die nicht aus Jux und Dollerei, weil einige Leuten die Laufwerke voll laufen.

          • Anonym sagt:

            Das Foto wird im zweiten Tweet und im verlinkten Artikel in einer weiteren Variationen gezeigt, mit u.a. der geöffneten Gallery, und dazu alles noch als Video, das ist kein Symbolfoto.

  2. alxhu sagt:

    Zu "Smart People use Linux":

    Ich habe auf einem Rechner Ubunutu installiert, da dieser nur zum Anschauen von Filmen/Serien am Wohnzimmerfernseher dient.

    Nachdem Amazon Prime im Firefox ein schwarzes Bild am Wochenende zeigte, wollte ich ein Upgrade von Ubuntu LTS 22.04 auf 24.04 durchführen. Seit dem Update funktioniert der rechte Lautsprecher gar nicht mehr; auf dem Linken ist die Soundqualität sehr schlecht. Eine kurze Recherche ergab, dass das Problem mit 24.04 bekannt sei. (Ach, und Amazon Prime zeigte danach immernoch ein schwarzes Bild.)

    Sämtliche Troubleshooting-Guides führten leider zu keiner Verbesserung.

    Bin grundsätzlich großer Freund von Linux. Aber auch hier wird nur mit Wasser gekocht.

    • Thomas sagt:

      Hmmm…. Ubuntu war vor ein paar Jahren auch mein Favorit, aber ich bin seit 4 Jahren bei Linux Mint Cinnamon gelandet, aktuell bei Version 22.2 und bin schwer beeindruckt. 3 Laptops und zwei Desktops im Alter von über 10 Jahren bis ca. 3 Jahre und alles funktioniert. Auch bei der LMDE Version, die ich getestet habe, war mir nichts Negatives aufgefallen.

      Eventuell dem mal eine Chance geben?

    • McAlex777 sagt:

      Ich würd generell eher zu Debian, oder LMDE tendieren, als Ubuntu.
      Da hat man i.d.R. weniger Probleme mit Updates.

      Aber stimmt schon:
      Medienkonsum wie Prime, Netflix, Disney etc ist unter Linux teils krampfig – sowohl wenn z.B. die GPU wie bei NVIDIA nicht Out-Of-Box genutzt wird, als auch weil StreamingAnbieter wegen DRM Linux-Clients erschweren.

      Als einfacher WorkArround könnte ein Monitor mit einem zusätzlichen HDMI Eingang mit einem Amazon-Stick dienen.

      Ich selbst nutz aus solchen Gründen lieber MacOS … kostet halt hintenraus das zwei bis dreifache.

      >> Bin grundsätzlich großer Freund von Linux. Aber auch hier wird nur mit Wasser gekocht.

      Man muss den Wechsel wollen, und für die Vorzüge unter Linux bereit sein, einzelne Kompromisse anzunehmen. Ansonsten wird man letztlich immer wieder zu Windows zurückkehren, weil dort Applikationen in Teilen besser funktionieren.

  3. harfes sagt:

    Und noch ein "tolles Gimmik" aus der 25H2-Version: wenn ich eine Datei auf den Desktop kopiere (re Mausklick -> Einfügen), dann landet diese zwar auf dem Desktop – aber irgendwo….bei einem grossen Monitor ist dann erstmal suchen angesagt! Das hat in der 24H2 noch problemlos funktioniert.
    Und den grottigen Explorer nutze ich schon seit vielen Jahren nicht mehr, sondern geniesse den "Total Commander"…

    • Froschkönig sagt:

      Du hast sicherlich in deinen Desktopeinstellungen eingestellt, dass Desktopicons sortiert und automatisch angeordnet werden sollen. Das ist eine Einstellung, die es soweit ich mich erinnere, seit Windows 95 existiert.

    • Rausposaunen sagt:

      Das ist wie im Supermarkt, wo du auch durch den ganzen Laden läufst, um eine bestimmte Sache zu finden. Hier sollst du eben das GANZE W11 kennenlernen!!111!!elf…:-(

    • Blacky Forest sagt:

      Dann kopiere die Datei nochmal und überschreibe, dann ist sie genau an der Stelle.
      Kann das Verhalten reproduzieren.

    • ich bin´s sagt:

      Auch ich verwende den Explorer äußerst selten. War unter DOS den Norton Commander gewohnt und habe dann unter Windows zunächst den Norton Commander für Windows genutzt, bis ich auf den Total Commander umgestiegen bin.
      Bei Kollegen musste ich feststellen, dass dort immer wieder Standard-Icons zu sehen sind. Lässt man sich von diesen die Eigenschaften anzeigen ist dort das korrekte Icon abgebildet. Zeigt es aber nicht auf dem Desktop.

  4. maik sagt:

    solche zickereien mit dem Explorer erlebe ich täglich auch mit Windows 11 (hauptsächlich 24H2, 25H2) im Client-Support.
    Wie beschrieben, Desktop Icons"gesperrt", taskkill vom Explorer hilft kurzweilig – nachhaltig nur Benutzerprofil zurücksetzen.
    teilweise funktioniert die Zwischenablage nicht
    Bei Rechtsklick im Explorer auf Dateien geht sporadisch das klassische oder das neue Kontextmenü auf (Logik dahinter versteh ich nicht, es ist doch EIN Registry Schlüssel der das steuert)

    alles Gründe warum ich im privat Umfeld noch auf Windows 10 bleibe in Verbindung mit ESU.

    Wünsche mir am liebsten Windows 7 zurück, das war Performancetechnisch ne Rakete.
    Wir haben nun dank SSD/Nvme Leistung ohne Ende und trotzdem krauchen die Geräte herum, man sitzt Minuten/ stundenlang vor Ladenbalken und fragt sich einfach nur wo die ganze Leistung die man eingekauft hat hin verpufft ist.

  5. Chris sagt:

    Das liegt nicht pauschal an 25H2, mir ist das Problem auch vorher schon untergekommen, Teilweise auf dem ganzen, aber auch nur auf Teilbereichen des Bildschirms.

    Irgendeine Anwendung auf dem PC nutzt das WebView2 Framework und über dieses bleibt ein transparentes Fenster stehen.

    Das Problem trat dann auf wenn die Anwendung im Vollbildmodus genutzt und dann minimiert wurden. Nutze man die Anwendung nur im Fenstermodus und minimierte dann, trat das Problem nicht auf.

    Das erklärt auch den Workaround, das unsichtbare Fenster wird mit minimiert wenn man die Funktion über die Taskleiste nutzt.

    Das Problem sollte also reproduzierbar sein, man sollte den Entwickler der Software kontaktieren.

  6. Froschkönig sagt:

    Ja, da kann man wieder schön über Windows 11 lästern… Ne. Ich kenne das Problem nicht, habe keine solchen Effekte.

    Der Desktop ist traditionell ein Prozess des Exploders, genau wie die Taskleiste und das Startmenü, von daher könnte evtl. ein Zusammenhang mit dem von MS bestätigten Performance-Problem des Exploders bestehen. So richtig nachvollziehen kann ich das aber auch nicht, was ich allerdings beobachte, ist dass gelegentlich, und das ist wirklich nervig, der Exploder einfriert, wenn man irgendwelche Datei-Objekte/Symbole mit der rechten Maustaste anklickt, um das Kontextmenü zu öffnen. Auch beim Öffnen des OneDrive friert der Exploder gelegentlich minutenlang ein, man ist dann schneller, in dem man das OneDrive nochmal in einem separaten Fenster (eigener Prozess, siehe als nächstes!) nochmal öffnet.

    Was man übrigens unbedingt machen sollte, um den Exploder zu beschleunigen, ist das Häkchen in den Exploder-Einstellungen zu setzen, dass jedes Exploder-Fenster ein eigener Prozess ist, das macht die ganze Schoose etwas angenehmer. Die Einstellung gibts seit Windows 2000 und sollte auf jedem PC mit mehr als einem Prozessorkern seit damals eigentlich Default sein.

    Was ich mir vorstellen kann, dass das des Pudels Kern ist, dass Volker seinen Desktop bis zum letzten Pixel mit allen möglichen Dateien, Ordnern, Verknüpfungen aus allen möglichen Laufwerken und Pfaden vollgekachelt hat, vielleicht ist da was auf einem langsamen (Netz-)-Laufwerk dabei, oder etwas mit einem extrem langen Pfad. Der Exploder muss nämlich von überall da ständig nachgucken, was er für ein Icon zur Darstellung verwenden soll, evtl. sind sogar Dateien mit einer Vorschau dabei, JPGs, RAW-Bilder, PDFs, Filme, usw. Auch Verknüpfungen in das gelegentlich langsame OneDrive können ein Problem sein, manchmal kann man dem System zusehen, wie die Dateien da per Fax rein kommen. Statt dessen besser auf dem Desktop einen Ordner anlegen, und den ganzen Kladderadatsch dort rein schieben. Dann hat man es fast genauso schnell im Zugriff, und es ist mit obigem Tipp ein eigener Exploder-Prozess, der den Desktop nicht mehr hindert. Man könnte diesen Ordner auch in https://github.com/Hofknecht/SystemTrayMenu als Startmenü-Ordner einstellen, dann hat man den ganzen Kladderadatsch in einem Menü der Taskleiste, als Exploder-unabhänigen Prozess.

    Und letztlich sei darauf hingewiesen, dass auch Tools wie der ExploderPatcher am Exploder zündeln und damit solche Effekte auslösen können. Und mehr RAM ist immer gut, 8 GB ist definitiv zu wenig, wenn man Ansprüche hat.

    • MM sagt:

      Bitte gelegentlich die Autokorrektur oder -ergänzung überprüfen bzw. zur Korrektur lesen. Die "Exploder"-Sache ist echt nervig.

      Wenn es als Witz gemeint war, kann man nicht (mehr) darüber lachen. Danke!

  7. Tomas Jakobs sagt:

    Kein Witz: Im NT4 Option Pack, als der IE4 mitsamt IIS4 und dem sogenannte Active Desktop eingeführt wurde (so um 1997 herum), waren häufig Hintergrundgrafiken die Ursache für selbiges Verhalten. Mein rough guess: Die Hintergrundgrafik komplett entfernen und gegen einfarbige Hintergrundfarbe zu ersetzen. Auch der Hinweis eines Posters oben auf das WebView2 geht in diese Richtung.

    FunFact: In den 90ern konnte man die Startgeschwindigkeit von Windows durch Rausnahme des Hintergrundbildes um 20-30 Sekunden beschleunigen.

    Irgendwie habe ich ein Deja-Vue…

    • ich bin´s sagt:

      „Volltonfarbe" ist bei mir Standard. Ich habe aber schon Rechner erlebt, da wird trotz dieser Einstellung ein Bild angezeigt. Klickt man auf dem Desktop ein Icon an, wird im Bereich um das Icon das Bild von der eingestellten Hintergrundfarbe überdeckt.

  8. peter0815 sagt:

    https://analytics.usa.gov/visualizations

    und z. B. Page views, Previous fiscal year, 10, 75 auswählen.

    5-6% Linux "Benutzer" weist diese im Artikel zitierte Statistik schon seit vielen Jahren aus.

    Die mit großen Abstand häufigst aufgerufene Seiten in dieser Statistik ist immer time.gov, gefolgt vom technischem Sendungstracking und der technischen Portoabrechnung bei usps.com.

    Es gibt keinen messbaren Trend zu Linux im Desktopbereich. Bei Steam werden es auch nur mehr Steam Decks. Zu Lasten von Nitendo und Sony. Sieht man von XBox ab lief das auch schon immer auf der Basis von FreeBSD.

    Aber ich muss jetzt weiter. Mein Linux/Android nervt. Beim nächsten Ton ist es 08:15…

  9. MOM20xx sagt:

    desktop icon einfrieren habe ich meist, wenn edge oder edgewebview2 ein update machen. ein paar sekunden warten und danach hat sich das von selbst wieder gefangen. man nimmt es halt mittlerweile hin.

    das sind komiker bei microsoft. ich kann optionen ja nur deaktivieren, die das os auch anbietet. und diese preload nonsense gibt es auf meinem win 11 25h2 pro nicht.

    vielleicht sollten die dann auch mal damit aufhören, dass je nach land und wasserstand von rhein oder donau irgendwelche features für eine handvoll user freigeschalten werden, anstatt das exakt jeder user das gleiche bild bekommt.

    ist ja immer wieder lustig wenn man man eine repair installation oder so macht und die einstellungen app hat settings an komplett anderen stellen obwohl gleicher build wie eine andere maschine, nur weil ms wieder irgendwelche sachen umstellt und nicht zentral verteilt.
    der scheiss nervt bei den cloud produkten schon, da braucht man das nicht auch noch onpremise. checkt das von den kapazitäten in redmond keiner?

  10. Joerg sagt:

    Freu Dich, Günter. So entscheidest Du, wann Du den Blog einstellst und nicht Microsoft, indem es schlicht nichts mehr zu schreiben gäbe. =)

    • Günter Born sagt:

      Och, da mache ich mir keine Sorgen – zu Linux gäbe es viel zu bloggen, zu LibreOffice, und zu den kleinen und größeren Katastrophen abseits von Microsoft. Aber ich gesteht, der Spagat mit Windows 11 wird immer größer – ich blogge hier unter Windows 10 oder Linux und staune mit offenen Augen, was da in Windows 11 so abgeht. Gelegentlich boote ich dann eine VM mit Windows 11 25H2, habe dann aber Probleme, da die Bugs zu finden – das Teil ist ja frisch und unbenutzt.

      Abseits dessen: Ich habe ich ja noch zur Not noch den 50Plus-Blog, den Reise-Blog (den ich unbedingt mal ausbauen möchte), und den eScooter-Blog, wo ich mich austoben könnte. Als Blogger wird mir nicht langweilig – und ich stelle gerade die Weichen, dass es hier die nächsten Jahre weiter gehen kann, wenn meine Gesundheit weiter macht und es in Summe noch Sinn macht. Alternativ könnte ich einen Podcast starten (müsste nur die Hand heben, dann hätte ich schon Leute an Bord, mag mich aber nicht verzetteln).

      PS: Gerade von Microsoft "Windows & KI: Die 12 wichtigsten Neuerungen im November" auf den Tisch bekommen. Mal schauen, was ich an Perlen raus fischen kann – November-Blues kann da kaum aufkommen.

      • Gänseblümchen sagt:

        "zu Linux gäbe es viel zu bloggen, zu LibreOffice, und zu den kleinen und größeren Katastrophen abseits von Microsoft"

        Bloß nicht, sonst gucken ja die Freunde ganz betröppelt aus der Wäsche und können nicht mehr unbelegt ständig wiederholen dass ihre Wahl die einzig richtige ist!

        Naja, andererseits, wenn ich so darüber nachdenke… O:-)

        Nicht nur reden, machen! *Popcorn raushol*

  11. Roman Lerche sagt:

    Ich hab nach der Neuinstallation der Version das Phänomen, das manchmal Programme im Autostart nicht starten und hängen bleiben.

    Bisher halt hier nichts. Sei es Discord, Streamfab oder andere Programme. Die bleiben alle im Ladebildschirm hängen, auch kann ich Sachen die den Explorer angehen nicht ausführen, wie Programme starten usw.

    Ich werde Testweise die Option mal deaktivieren und schauen was passiert.

    • Harald.L sagt:

      Hab gerade von einem 16 Jahre alten Core-i7 920 Win10 auf einen Core Ultra 9 285K mit Samsung PCIe 5.0 SSD und 64 GB RAM mit Win11 gewechselt und die nahezu identisch eingerichteten Programme im Autostart haben sehr gemächlich gestartet, weit langsamer als der alte PC. War ein neues "Feature" von Win11, geholfen hat den Blödsinn loszuwerden:

      Windows Registry Editor Version 5.00

      [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Serialize]
      "Startupdelayinmsec"=dword:00000001
      "WaitForIdleState"=dword:00000000

  12. AlexT sagt:

    Die 6 % Linux in us.gov glaube ich nicht, da wurde vergessen die Zugriffe vom NSA abzuziehen.

    Ansonsten sind hüpfende Desktopicons leider auch in Windows 10 wohlbekannt, vor allem, wenn man zwei Monitore benutzt.

    Apple: Anwendungen für DAUs magically work, alles andere ist nicht wichtig fürs Geschäft, und Frickeln ist unerwünscht.

    Linux: Alles ist theoretisch möglich, muss aber durch Frickeln eingerichtet und hoffentlich am Laufen gehalten werden.

    Windows früher: Vieles kann ohne viel Stress eingerichtet werden, Frickeln für den Rest geht meistens.

    Windows heute: Immer mehr Stress, nur um zu funktionieren, und Frickeln hilft oft auch nicht weiter.

    Es ist zum Verzweifeln…

    • Gustav sagt:

      Die mit Frickeln vergeudete Zeit ist mittlerweile bei Linux deutlich weniger als bei Windows.

      Klar, es gibt bei beiden Systemen Situationen, wo Frickeln unvermeidlich ist, aber im Alltag des Normalusers kommt Frickelbedarf bei Linux kaum mehr vor.

  13. Lantanplan sagt:

    Die Icons reagieren auf meinem Rechner mit Windows 11 25H2.

    Dafür aber hat sich nach 3 Aufrufen das Startmenü verabschiedet. Weder ein Klick darauf, noch ein Tippen auf die Windowstaste öffnen es. Immerhin kappt noch Windowstaste+E um den Explorer zu starten.

    Ach, was liebe ich Microsoft …

  14. Tom sagt:

    Hey, wenn es nur um grundsätzlich langsamer Explorer (auflisten von Dateien in Ordnern) geht, hier nochmal der Link zum Blogartikel: https://borncity.com/blog/2025/11/03/windows-11-folder-auto-discovery-bremst-explorer-optionen-zum-abschalten/

    Ist merklich schneller danach.

  15. Andy sagt:

    Daß der Explorer im Hintergrund vorgeladen wird, wird dann wohl andere Prozesse beim Start ausbremsen. Solange alles über eine Explorer-Instanz läuft, dürfte es da doch keinen Unterschied machen, ob Datei-Explorer, Desktop oder Taskleiste?
    Ich finde es aber furchtbar, wieviele eigentlich gerade nicht benötigte Programme bereits beim Start Prozesse laden.
    Große Bremsen sind Vorschaufenster und nicht verfügbare Netzwerkverbindungen. Viele Programme unterstützen keine Vorschau, werden aber bei jeder Anzeigeänderung wieder angefragt. Ebenso eigentlich ausgeblendete Netzwerkverbindungen, die regelmäßig den Explorer bis zum Timeout einfrieren lassen. Auch Dateiverläufe sind da mit beteiligt. Deshalb sollte man seinen Rechner auch nach solchen Altlasten prüfen.

  16. Herr IngoW sagt:

    Ich hatte auch schon Leute hier bei denen die Festplatten so voll waren wie auf den Twitter/X-Bildern, da braucht man sich nicht wundern das der Explorer bzw. der ganze PC total lahm wird!

    • R.S. sagt:

      Stimmt.
      Und das der Explorer lahm wird, wenn es in einem Ordner viele Dateien gibt, ist nachvollziehbar.
      Denn wenn dieser Ordner gelesen wird, werden grundsätzlich die Verzeichniseinträge aller darin enthaltenen Dateien gelesen.
      Insbesondere bei den TEMP-Verzeichnissen kann das auch zu lahmen Anwendungen führen, denn in die TEMP-Verzeichnisse (C:\Windows\Temp und C:\Benutzer\\AppData\Local\Temp) schreiben und lesen Anwendungen ständig.
      Und sehr viele Anwendungen, auch von Microsoft, sind nicht in der Lage, ihre TEMP-Dateien beim Beenden sauber aufzuräumen. So bleiben dann viele TEMP-Dateien übrig.
      Wenn alle Anwendungen ihre TEMP-Dateien vernünftig aufräumen würden, müssten die TEMP-Verzeichnisse nach dem Windows-Start komplett leer sein.
      Diese Auswirkungen auf Anwendungen hatten wir früher bei Rechnern mit HDD, auf denen eine CAD-Anwendung lief.
      Ab ca. 10.000 Dateien im TEMP-Ordner wurde die CAD-Anwendung deutlich spürbar langsam.
      Ich hatte dann ein kleines Batchprogramm geschrieben, das die TEMP-Ordner leer macht.
      Danach lief die CAD-Anwendung wieder normal schnell.
      Es ist daher eine schlechte Idee, alles in einen Ordner zu klatschen.
      Auch aus organisatorischer Sicht.
      Lieber ein paar Unterordner anlegen und die Dateien da drin logisch verteilen.

      • R.S. sagt:

        Noch etwas:
        Microsoft empfiehtl, mindestens 10% einer Partition leer zu lassen.
        Das sieht man auch im Explorer bei der Laufwerksübersicht.
        Bei weniger als 10% freiem Platz ändert sich die Farbe des Kapazitätsbalkens auf rot.
        Lt. Microsoft kann Windows langsamer werden, wenn weniger als 10% Platz auf einer Partition frei sind.
        Und das ist schon seit mindestens Windows XP so.
        Und auf dem Screenshot sind ja gleich 3 Laufwerke zu sehen, bei denen der Balken rot ist.
        Insbesondere auf dem Systemlaufwerk sollte man sich an die 10% halten!
        Die Probleme des Users, von dem der Screenshot stammt, hat also gleich 2 Probleme: Festplatte zu voll und zu vielen Dateien in einem Ordner.
        Kein Wunder, das da der Explorer lahmt.

  17. Tibor Simandi Kallay sagt:

    Also ich hab diese Probleme nicht. Was evtl. noch helfen kann ist: die Windows-Suche soweit wie möglich abschalten, wenn man mit einer SSD arbeitet. Dazu gibt es eine Rehe von Tipps im Netz.

    Und dann sollte man sich mal das Thema "IconCache" näher ansehen. War zwar eher in älteren Windows Versionen relevant aber so genau weiß man das ja nie. ;-)

    Bei Deskmodder gibt´s dazu einen hilfreichen Beitrag:
    https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Iconcache_l%C3%B6schen

    Diese Batch Datei aus dem o.g. Link tuts ganz gut mit folgender Ergänzung:
    Die letzte Zeile startet Windows neu und liest alle Einstellungen neu ein.
    ————————–
    @echo off
    taskkill /f /IM explorer.exe
    CD /d %userprofile%\AppData\Local
    DEL IconCache.db /a
    Start explorer.exe
    shutdown -g -t 0
    ————————–

  18. KT sagt:

    Also ich erleb sowohl auf Win 10 als auch auf Win 11 immer wieder mal solche Fehler. Bei Win 10 ists meist die Startleiste. Manchmal auch ein Ordner und manchmal auch der Desktop, wo man nix anklicken kann. Von Jahr zu Jahr kommt das häufiger vor.

    Da hilft fast immer: Strg+Alt+Entf. und im Taskmanager den Windows-Explorer anwählen. Bei den Windows-Explorer zeigt der Taskmanager neu starten an. Das einmal tun. Dann verschwinden kurz alle Ordner und Symbole und die Taskleiste und danach tauchen die dann wieder auf und funktionieren.

  19. Mark sagt:

    Wenn ich bedenke, dass wenn ich eine Datei im Explorer aktualisiere oder von A nach B kopiere, ich den File Explorer MANUELL AKTUALISIEREN muss, damit mir das korrekte Änderungsdatum angezeigt oder Dateien richtig einsortiert werden ist das echt ein Armutszeugnis! Bei Windows 10 waren diese Änderungen sofort sichtbar und es gab NIE Probleme! Und allein durch Preloading des File Explorers werden die genannten Probleme auch nicht gelöst!

    Man merkt leider durch und durch, das Windows 11 auf Windows 10X, also der mobile Variante von Windows 10 basiert (die mal für Windows Phone geplant, dann aber eingestampft wurde)… Und das merkt man übrigens nicht nur beim Explorer! Design over function war anfangs die Prämisse! Aktuell hat man das Gefühl sie versuchen zwangsweise Features hinzuzufügen, die niemand wirklich braucht / um die niemand gebeten hat, einfach damit sie den Investoren zeigen können: Hey schaut mal wir haben tolle neue Features… Ändert nur nix wenn sie niemand nutzt / nutzen möchte…

  20. Nienna sagt:

    Ich habe das Problem seit einigen Tagen auch. Entweder ein Windoof Update oder ein Graka-Treiber Update. Es nervt tierisch. Bisher hilft kein Workaround bei mir, den ich online finden konnte. Nur der Neustart des PC hilft. Kurzfristig.
    Ich kenn mich mit Linux null aus, da ich hauptsächlich Spiele spiele am PC und die wenigsten auch mit Linus funktionieren. Leider, sonst würde es sich wohl lohnen, sich mal damit auseinanderzusetzen.

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