Das Rakuten Werbenetzwerk hat Honey ausgeschlossen. Honey ist ein Rabatt-Dienst von PayPal, die bei Einkäufen Rabatte über eine Browser-Erweiterung generieren soll. Es gab im Vorfeld Vorwürfe gegen Honey.
Bei Einkäufen in Webshops gibt es häufig Preisnachlässe, wenn man einen Rabatt-Code kennt. In Deutschland gibt es die Seite coupons.de, die solche Rabatt-Codes "für Deals" vermittelt.
Honey-Links bei Rakuten gekappt
Gerade ist mir die Information untergekommen, dass das Rakuten Werbenetzwerk den Zugriff von Honey gekappt habe.
Ich musste erst nachschauen, um was es geht. PayPal Honey ist eine Browser-Erweiterung und App, die das Online-Shopping unterstützen soll. Die Erweiterung bzw. die App sucht automatisch nach Rabattcodes, verfolgt den Preisverlauf und bietet durch die Integration von PayPal Rewards Cashback und Bonuspunkte. So soll sich beim Online-Einkauf Geld sparen lassen. Das Tool integriert sich nahtlos in den Checkout-Prozess und sucht automatisch nach den besten Gutscheinen, um diese für den Benutzer einzulösen.

Diese Integration von Honey wurde nun von Rakuten für sein Werbenetzwerk beendet. Obiger Screenshot enthält die Ankündigung von Rakuten. Danach hat das Rakuten Werbenetzwerk den Zugriff von PayPal Honey terminiert. Die Honey-Links zu Rakuten funktionieren nicht mehr, heißt es in obigem Tweet. Honey ist komplett aus dem Affiliate-Programm ausgeschlossen worden.
Die Seite hier fasst den obigen Sachverhalt, die der Tech-Journalist MegaLag aufgedeckt hat, zusammen. Interessant sind die Hintergründe, die in obigem Rakuten-Post nicht erläutert werden. Es gibt wohl 2024 Ungereimtheiten bei Honey. Der Tech-Journalist MegaLag hat Ende Dezember 2025 neue Details in einem YouTube-Video aufgedeckt. Der YouTuber gibt an, dass das Browser-Plug-Ins von Honey Affiliate-Links von Wettbewerbern ersetzt und dieses Verhalten aktiv verschleiert. MacTechNews hat es in diesem Artikel auf deutsch zusammen gefasst. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, schwelt dieser Vorwurf in 2024 und hat nun zu Konsequenzen durch Rakuten geführt.
Weil es gerade passt: Diese Dienste könnten sich in Zukunft eh erledigen. Google hat vor wenigen Stunden das Universal Commerce Protocol (UCP angekündigt.
UCP ist kompatibel mit A2A, AP2 und MCP und wurde gemeinsam mit Partnern wie Etsy, Shopify, Wayfair und Target entwickelt.
Dieses stellt einen neuen offenen Standard für agentenbasierten Handel dar, der während des gesamten Einkaufsprozesses funktioniert. Das heißt, Agenten von Google & Co. sollen den Einkaufsprozess der Leute steuern, so dass deren Anbieter die Provisionen kassieren.




MVP: 2013 – 2016




Da haben wir diese ganze Webtechnik, werbetechnik und Milliarden von Dollar und Daten.
Und am Ende kaufe ich keine zweite Waschmaschine oder bohrhammer egal wie oft und wo ich sie vorgeschlagen bekomme. Mein Handy ist 4 Jahre alt.
Vielleicht mal einen Käse oder süßes mehr, aber nichts was diese Maschinerie erklärt.
Wie sehr ihr das?
Solche Dienste waren mir schon immer suspekt! Rabatt Codes Ok wenn man sie kriegt, klar warum nicht nutzen, aber weshalb sollte ich da eine Dritte Partei an meinen Einkäufen mitverdienen lassen? Ich kaufe dann wenn mir zu einem Artikel der Preis passt, fertig!
Ist genauso wie dieses Liferando & Co. Bestell ich Essen bestelle ich direkt, da muss keine Dritter noch dran verdienen, sondern der der die Leistung erbringt!
Ich bin auch kein Fan dieses ganzen Krempels. Aber z.B. Twitch-Streamer und Youtuber verdienen viel Geld mit Affiliate-Links, bestes Beispiel Amazon-Links. Dabei gibt es aus Creator-Sicht bei Amazon noch massives Optimierungspotential, Amazon unterscheidet zwischen direkt und indirekt qualifizierten Links. Direkt qualifiziert soll heissen, ein Creator setzt einen Amazon-Link auf eine Bohrmaschine und ein Kunde klickt auf diesen Link und kauft ein Produkt aus derselben (Über-)Kategorie (innerhalb von 24h nach dem Klick). Es muss dabei nicht exakt dasselbe Modell sein, auf das geklickt wurde. In diesem Fall gibt es mehrere % vom Kaufpreis als Belohnung von Amazon für den Content Creator. Andernfalls nur das übliche 1%, wenn der Kunde nach Anklicken des Links innerhalb von 24h irgendein Produkt aus einer anderen Kategorie, z.B. ein Buch oder Kosmetik, gekauft hat.
Vielleicht wäre das auch was für den GB, zur Rentensicherung, unter jeden Beitrag ein paar Amazon-Reflinks. Oder Werbung für Firmen wie Deltatronic oder silentmaxx, sind supersolide Anbieter für spezielle Rechner, Code "Born05" für 5% Rabatt, sowas würde ich sogar feiern.
Interessant, dass Honey so lange nach Aufdeckung der Machenschaften trotzdem noch bis jetzt überhaupt noch genutzt wird.