1.500 Entlassungen in 2026 bei Meta in Reality Labs bekannt geworden

Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat gerade bekannt gegeben, dass er 1.500 Mitarbeiter in den Meta Reality Labs in 2026 entlassen will. Das ist ein erster Schritt, um die Virtual Reality-Entwicklung bei Meta abzuwickeln. Künftig wird man sich bei Meta mehr auf KI fokussieren.

Admin-Passwörter schützen mit Windows LAPS. eBook jetzt herunterladen » (Sponsored by IT Pro)

Meta hat für das Jahr 2026 die ersten großen Entlassungen im Technologiesektor angekündigt. Das Unternehmen will bis zu 1.500 Stellen in seiner Reality Labs-Abteilung streichen. Dies entspricht in etwa 10 % der Belegschaft. Der Technik-Vorstand (CTO) von Meta erklärte dazu, dass man die Investitionen von VR-Headsets auf Wearables und mobile Erlebnisse verlagern werde.

Ein Sprecher Meta-Sprecher bestätigte laut diesem Post, dass man "die Einsparungen reinvestieren werde, um das Wachstum von Wearables in diesem Jahr zu unterstützen".

Sie so aus, als ob der Geschäftsbereich, der das Metaversum aufbauen sollte, krachend gescheitert ist. Mark Zuckerberg hatte 2021 diese große Wette auf das Metaversum gestartet und sogar das Unternehmen danach umbenannt.

Vier Jahre später hat sich das Interesse der Verbraucher an VR nie über eine Nischenattraktivität hinaus entwickelt. Anwendungen wie ChatGPT haben Zuckerberg wohl deutlich gemacht, dass der nächste große Hype der KI gehört, nicht den virtuellen Welten.

Meta hat Jahre und Milliarden darauf verwettet, alle davon zu überzeugen, dass das Metaversum die Zukunft sei. Jetzt baut das Meta-Führungsteam diese Vision ab und lenkt seine Ressourcen in Richtung KI und Wearables um. Die jetzt entlassenen Mitarbeiter zahlen den Preis für diesen Strategiewechsel. Bleibt für den Rest der Belegschaft die Hoffnung, die der KI-Hype nicht bald platzt.

Dieser Beitrag wurde unter Facebook abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu 1.500 Entlassungen in 2026 bei Meta in Reality Labs bekannt geworden

  1. xx sagt:

    ?

    Warum bezahlen die Mitarbeiter hier einen Preis?
    Sie haben ja Gehalt bekommen.

    • Daniel A. sagt:

      Sie zahlen den Preis, dass sie jetzt keinen Job mehr haben. Und wenn da in den USA ggfls. noch Aufenthaltsgenehmigungen dran hängen sollten wird das für die Betroffenen sehr unangenehm.

      • Olli sagt:

        Vermutlich haben die Leute dafür aber sehr viel mehr verdient, als es in anderen Ländern möglich gewesen wäre? Falls das so ist, gehört dieses Risiko von vorneherein zu diesem Job dort dazu. Die Hire and Fire Mentalität in den USA ist eigentlich seit Jahrzehnten bekannt.

        • Günter Born sagt:

          Der Post, den ich verlinkt hatte, geht noch a bisserl weiter – hatte das nicht thematisiert. Es wurden auch Beschäftigte beim Automobilbauer Ford und bei Amazon genannt, die ebenfalls wegen aktueller KI-Entwicklungen bluten. Ob man das so mit einem Schulterzucken abtun sollte? Zumindest sollte man schon bedenken, welche gesellschaftlichen Implikationen das haben könnte (in den USA sehen wir es gerade).

          • xx sagt:

            Der Arbeitsmarkt verändert sich laufend.

            Was ist denn die Alternative? Soll der Meta Konzern für alle Zeit bis zu Pension der Entwickler ein Produkt weiterentwickeln das der Markt nicht annimmt?

            Dass durch KI _alle_ Bildschirm-Arbeitsplätze aktuell wackeln, hatte ich schon mehrfach geschrieben. Für das was ein Gehalt pro Monat kostet, kann man aktuell absurd viel KI Leistung kaufen, oder sogar direkt die Hardware.

        • M.D. sagt:

          Das Problem betrifft nicht nur die USA. Es gab letztens auf Golem einen Bericht, laut dem in der EU bis 2030 ca. 200.000 Stellen allein im Bankensektor durch den Einsatz von KI gefährdet sind oder sein sollen.

          Zu diesem Dienstleistungssektor kann man stehen wie man will, die Entlassungen dort produzieren in jedem Fall Arbeitslose und somit Transferempfänger aus dem Sozialsystem. Das gerät immer weiter unter Druck, da immer weniger Nettoeinzahler immer mehr Nettoempfängern gegenüberstehen. Die Alterspyramide kommt noch dazu.

          Das geht nicht mehr lange gut, sollte die KI sich in vielen weiteren Bereichen 'durch die Belegschaft fressen'.

  2. Benny sagt:

    re:Meta hat Jahre und Milliarden darauf verwettet, alle davon zu überzeugen, dass das Metaversum die Zukunft sei. Jetzt baut das Meta-Führungsteam diese Vision ab und lenkt seine Ressourcen in Richtung KI und Wearables um. Die jetzt entlassenen Mitarbeiter zahlen den Preis für diesen Strategiewechsel. Bleibt für den Rest der Belegschaft die Hoffnung, die der KI-Hype nicht bald platzt.

    Kernaspekte der Wahrnehmung?
    -oder diese Entwicklung ist so weit abgeschlossen, sodass die Daten an das nächste System (AI) übergeben werden können und die Mitarbeiter dort ganz einfach nicht mehr benötigt werden.

  3. Kai sagt:

    Diese Szenarien lesen sich gruselig und sind sicher schneller Realität als man vielleicht denkt. Und betrifft alle Branchen gleichermaßen.
    Leider habe ich noch nirgends einen sinnvollen Artikel gefunden der sich mit realistischen Ideen zur Bewältigung der Folgen befasst.
    Oder reicht es ein paar dystopische Filme auf Netflix zu schauen?

Schreibe einen Kommentar zu Günter Born Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht.

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.