URL fritz.box leitet seit 22.1.2026 auf 91.195.240.12 um – Malware auf Zielseite?

FRITZ!Box: Quelle AVMKurze Information zu einem scheinbar wiederkehrenden Thema. Die von der früheren AVM, heute FRITZ, erworbene Domain fritz.box ist wohl wieder auf "Abwegen". Von Lesern bin ich darauf hingewiesen worden, dass der NX-Record auf die IP 91.195.240.12 auflöst. Ergänzung: Die Whois-Daten zeigen, dass heute (22.1.2026) die Domain-Registrierung abgelaufen ist. Und das Urteil von Virustotal zur IP 91.195.240.12 sieht mir auch nicht wirklich gut aus. Stand 23:30 Uhr scheint das Problem korrigiert worden zu sein (siehe auch nachfolgende Kommentare).

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Bei vielen Nutzern fällt es nicht auf

Wenn ich hier in meinem lokalen Netzwerk hinter einer FRITZ!Box 7590 die URL fritz.box eintippe, komme ich erwartungsgemäß auf die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box. Diese URL wird an die FRITZ!Box übergeben und von dieser erwartungsgemäß auf die Oberfläche von FRITZ!OS meines Routers geleitet.

Das gilt aber nicht für URL-Aufrufe, die außerhalb des lokalen Netzwerks erfolgen. Gebe ich beispielsweise über Mobilfunkverbindung am Smartphone die URL fritz.box ein, kann dies nicht auf die FRITZ!Box aufgelöst werden. Bei mir zeigt der Browser "The content of the page cannot be displayed" an. Es ist also irgend etwas passiert.

Zwei Lesermeldungen

Blog-Leser Andy hat sich im Diskussionsbereich des Blogs gemeldet (danke) und fragte,  ob jemand mehr über die Domain fritz.box weiß und was geändert wurde. Seit heute 22.01. 2026, ca. 11:00 Uhr, scheint die DNS-Auflösung "ähnlich wie schon einmal" nicht mit NXDOMAIN zu antworten, sondern liefert die IP-Adresse 91.195.240.12.

FRITZ.Box DNS-Auflösung

Auch Blog-Leser Christian hat in diesem Kommentar gemeldet, dass der A-Record von *.fritz.box (seit?) heute auch wieder als 91.195.240.12 aufgelöst wird. Ich habe es selbst über Mobilfunkverbindung getestet, und per Ping die Ausgabe aus obigem Screenshot bekommen.

Der DNS A-Record von fritz.box

Ich habe dann auf dieser Webseite den DNS-Eintrag für fritz.box im Hinblick auf den A-Record auswerten lassen und bekam nachfolgende Informationen.

DNS A-Record von fritz.box

Es hat sich dann wohl was geändert, wenn ich obige Nutzerhinweise richtig interpretiere (ich nutze keine externe Auflösung für fritz.box).

Nicht der erste Fall

Im Januar 2024 hatte ich im Beitrag FRITZ!Box-Problem: Eingabe der URL fritz.box leitet plötzlich auf externe Seite um über einen ähnlichen Fall berichtet. Jemand hatte damals eine Domain fritz.box registriert und öffentliche DNS-Server (z.B. von Google) lösten dann diese URL auf diese Seite auf.

 fritz.box Fake-Landing-Page
fritz.box Fake-Landing-Page

Blog-Leser Bernd hatte mir damals noch einen Screenshot der Landing-Page zukommen lassen, den ich in obigen Bild zeige. Damals wurde für einen NTF gallery geworben – aber das hätte auch ins Auge gehen können, wenn die Seite ein vermeintliches FRITZ!OS-Update oder andere Software mit Schadfunktionen zur Installation angeboten hätte.

Die URL fritz.box gehört noch AVM/FRITZ?

Aufbauend auf meinem alten Blog-Beitrag habe ich auf Whois die Daten für die URL fritz.box abgerufen. Die in nachfolgendem Screenshot aufgelisteten Daten zeigen, dass der Eintrag am 22. Januar 2024 angelegt wurde und weiterhin der AVM GmbH (der Namensvorgänger der FRITZ GmbH) gehört.

fritz.box Whois Record

Es ist auch zu erkennen, dass der Domain-Reneval am 22. Januar 2026 erfolgen soll und dass es ein Update des Whois-Records gegeben hat. Ich habe mal bei Presseabteilung der FRITZ GmbH nachgefragt, ob es eine Erklärung gibt.

Virustotal urteilt nicht positiv

Ergänzung: Ein Leser hat mir einen Link zu Virustotal mit einer Analyse der von der URL fritz.box aufgelösten IP-Adresse geschickt – ich habe nachfolgend mal einen Screenshot des Ergebnisses (Stand 22.1.2026, 19:41 Uhr) eingebunden.

Virustotal zu fritz.box

Ich glaube, das ist nicht gerade das, was man als Besucher einer Webseite sehen möchte. Mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt. Wenn jemand neue Erkenntnisse hat, kann er sich ja melden.

Umleitung behoben, Stellungnahme von FRITZ GmbH

Ergänzung: Stand 22.1.2026, 23:30 Uhr, scheint das Problem korrigiert worden zu sein (siehe auch nachfolgende Kommentare).

Inzwischen hat mir die Presseabteilung der FRITZ GmbH folgendes geantwortet:

die Umleitung war gestern nur kurz.

fritz.box dient dem Aufruf der Benutzeroberfläche im Heimnetz. Diese funktionierte uneingeschränkt zu jedem Zeitpunkt. Außerhalb des Heimnetzes führt die Domain nicht zu der Bedienoberfläche einer  FRITZ!Box, sondern zu einer allgemeinen Informationsseite des Herstellers FRITZ!. Diese Seite war gestern kurz nicht erreichbar, weil beim Registrar der Top Level Domain .box die IP-Adresse der Domain fritz.box kurzfristig nicht richtig hinterlegt war. Mittlerweile läuft alles wie gehabt.

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45 Antworten zu URL fritz.box leitet seit 22.1.2026 auf 91.195.240.12 um – Malware auf Zielseite?

  1. Anonym sagt:

    mit neueren Fritz OS Versionen, seit ca 8.0 oder so (finde gerade die Quelle nicht) kann man einfach
    http://fritz.internal
    nehmen.

  2. Anonym sagt:

    https://download.avm.de/firmware/7590AX/Xa0NWpjdTF/info_de.txt

    # Neue Funktionen und Verbesserungen in FRITZ!OS 8.00
    – **Verbesserung** Die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche kann auch über "fritzbox.internal" und "fritzbox.home.arpa" im Heimnetz aufgerufen werden

  3. Anonym sagt:

    Die IP-Adresse wird scheinbar bei InterNetX GmbH gehostet und gehört zu Sedo GmbH.

    Es gibt übrigens neben dem A-Record auch ein MX- und TXT-Record für die Domain fritz.box.

  4. Anonym sagt:

    Spannend in den WHOIS Daten gibt es ein Ablauf Datum für heute für die Registrierung Domain, ob da wohl jemand vergessen hat die Domain zu verlängern …

    • Anonym sagt:

      Zum Glück gibt es keine Möglichkeiten wie so etwas verhindern werden kann.
      Dafür können die ja nichts wenn so etwas noch nicht erfunden wurde.
      Spricht für die zukünftige Qualität von AVM.

    • SaxnPaule sagt:

      Warum muss man eine Domain aktiv verlängern, wenn es einen laufenden Vertag gibt, welcher nicht gekündigt wurde?

      • Christian sagt:

        Wenn die Rechnung nicht bezahlt wird, dann ist die Domain ganz schnell weg.

        • SaxnPaule sagt:

          Du meinst, die Investoren haben nach fast einer Milliarde keine paar Euros für das Hosting mehr? Wenn es Fritz! so schlecht geht, sollen sie sich eine Domain für 1,56 € im Jahr oder mit Hosting für 12,96 € bei Netcup im Angebot sichern. Das gibt es alle paar Wochen und oft jeden letzten Dienstag im Monat. Alternativ können wir ja auch sammeln, wenn sie sich die Domain nicht mehr leisten können.

          Allerdings: Bei den Mogelpackungen, die AVM so als Flagships verkauft und dafür einen stattlichen und völlig überzogenen Preis aufruft, sollte auch der teuerste Anbieter kein Problem sein. Die Priorität lag bei Fritz! nach der Übernahme sichtbar auf einen anderen Fokus. Der Name und der Internetauftritt waren wichtiger, als die Fehler zu beseitigen.

          Nebenbei haben die Fritz!Boxen noch einen weiteren Fehler in den aktuellen Releases ab 8.20. Dort sind keine SMB-Verbindungen über WireGuard möglich, weil diese Option bei einer Neueinrichtung einer VPN-Verbindung mit dem besagten Softwarestand deaktiviert ist. Abhilfe schafft nur die Änderung der Exportdatei. Dieser Fehler ist seit Juli/August letzten Jahres bei AVM bekannt. Nachträglich sind auf meiner 7590 2 Wartungsupdates erschienen, die das Problem nicht gefixt haben, obwohl die Inhouse-Versionen den gleichen Softwarestand hatten. Aktuell wird auf das aktuelle Labor verwiesen. Leider ist die Laborsoftware nicht mehr das, was sie einmal war. Ich würde diese teilweise als Alpha einordnen, während das eigentliche folgende Release auch nur eine Beta ist und erst durch weitere Fixupdates zum Release wird, bevor der Spaß wieder von vorne anfängt. Seit Fritz!OS 7.5 hat AVM eine sehr lange Laborphase (9 Monate). Umso erstaunlicher war es, dass viele offensichtliche Fehler es ins Release geschafft haben. Oder warum dauert es so lange, bis alle Boxen und Repeater den aktuellen Stand haben? Passt aber zu Berlin …

          Mein nächstes System ist eh eine Dream Maschine von Unify. Ich werde den Laden und den Investor nicht weiter unterstützen, obwohl wir seit der Fritz!Card (ISDN) dabei sind. AVM hat sich schon einiges geleistet, z. B. Preisabsprachen, und die Gier kennt kein Ende.

          • Christian sagt:

            Nein, das meine ich nicht. Wenn eine geringfügige Rechnung nicht bezahlt wird, dann hat das selten finanzielle Gründe. Weiter unten habe ich aucj darauf hingewiesen, dass AVM jetzt Fritz heißt. Das könnte z.B. dazu führen, dass ein SEPA-Mandat platzt, dass Briefe zum Absender zurückgehen, E-Mails nicht ankommen etc. Ich vermute organisatorische Mängel als Ursache. Alles nur Spekulation. Nachgefragt bei AVM/Fritz habe ich auch. Gehe davon aus, dass wir Freitag mehr wissen.

  5. Hanseat sagt:

    Was ist ein NX-Record? Ich kenne u. a. A-Records, die auf den Server zeigen, der Webseiten präsentiert oder auch MX-Records, die geben an, an welche Mailserver sich für eine Domain zuständig fühlen, aber NX sagt mir gar nichts.

    • Exchadmin sagt:

      Das ist kein Record im Sinne eines A-Record usw.
      NXDOMAIN (non-existent domain) wird ausgegeben sobald eine Domain nicht aufgelöst werden kann oder nicht existiert.

  6. Christian sagt:

    Das Problem ist aus meiner Sicht weniger der Zugriff auf https://fritz.box/ sondern die Namensauflösung der Fritzbox an sich, denn die Gerät verwenden als Such-Domäne seit Jahrzehnten ab Werk fritz.box und das hat kaum ein durchschnittlicher Benutzer jemals geändert. Zudem sind aufgrund der hohen Lebensdauer zahllose Geräte in Verwendung, die schon lange keine Updates mehr erhalten. Wenn man nicht gut aufpasst bei der Netzwerkkonfiguration, dann mogelt die Fritzbox ihr fritz.box mit zu sonstigen Suchdomänen hinzu. So heute per Fernwartung beobachtet.

    Der Record im DNS scheint ein Wildcard zu sein: Für *.fritz.box wird 91.195.240.12 zurückgegeben.
    Es gab heute einige Defender-Warnungen, weil nicht immer FQDNs verwendet werden. Wenn (versehentlich) noch WPAD aktiviert ist, dann geht die Abfrage an wpad.fritz.box. Gerade im LAN wird öfter auf FQDN und HTTPS verzichtet. Das kann dann schnell heikel werden, wenn die Domain fritz.box in falsche Hände gerät.

    AVM wurde in Fritz! umbenannt. Ich könnte mir vorstellen, dass es dadurch zu einem Durcheinander der Zuständigkeiten gekommen ist.
    Bei https://completedns.com/dns-history/ kann man auch sehen, dass die Nameserver für fritz.box letztes Jahr von avm.de zu fritz.box geändert wurden.

  7. Dave sagt:

    Habe einmal bei archive.org nachgeschaut, fritz.box scheint vor allem seit 2024 wiederholt für andere zwecke verwendet worden zu sein.

    • SaxnPaule sagt:

      Vorher gab es die TLD-Endung ja auch nicht!

      • Christian sagt:

        Bei archive.org (Wayback Machine) ist der erste Eintrag für fritz.box von 2013.

        ICANN beschäftigt sich seit 2012 mit der Top-Level-Domain .box:
        https://icannwiki.org/.box
        https://www.icann.org/en/registry-agreements/details/box

        Es war also gut ein Jahrzehnt abzusehen, dass die TLD im öffentlichen Internet auftauchen und die unregistrierte Nutzung Probleme machen wird.

        • SaxnPaule sagt:

          Das ändert aber doch nichts daran, dass diese TLD nicht vor 2024 extern verfügbar war. Wenn man sich überall Gedanken machen muss, weil xyz sich damit „beschäftigt", kann man es auch gleich sein lassen. Dann bekommen wir noch viel weniger hin. Interessant ist nur, wann es offiziell wird, sowie was unternommen wird, um an diese Adresse zu kommen, und somit der reibungslose Einsatz gewährleistet werden kann. Das hat ja bei der Einführung des TLD funktioniert. Die mehrfachen Ausfälle waren durch Versagen von AVM verursacht, und man hat scheinbar nichts daraus gelernt. Immerhin hat diese TLD ja nur ein geniales und zeitlich gewachsenes Namensspiel, welches jetzt nicht mehr aufgeht und das nicht zum ersten Mal gekapert wurde. Ebenso hätte die Box auch fritz.router heißen können. Soll man jetzt aus Angst, weil diese TLD eventuell erscheinen könnte oder es „Überlegungen" gibt, als Hersteller seine Produkte diesen nicht mehr einrichten? Natürlich würde es noch weitere Möglichkeiten geben, z. B. Hostnamen oder IP. AVM bekommt viele einfache Sachen schon lange nicht mehr hin und verweigert sich, bis es nicht mehr geht, z. B. VPN WG und IPSECv2. Das ist dem interessierten User schon lange bekannt. Sie zehren immer noch von der großen Verbreitung und dem guten Ruf, wenn dieser auch nicht für alle Produkte aus dem Angebot gilt. Gerade die sehr lokale DACH-Ausrichtung sorgt doch dafür, warum die Kisten so teuer sind. Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen!

          • Christian sagt:

            Schon lange vor 2013 wusste jeder, der Ahnung von Netzwerk und Internet hat, dass es fahrlässig ist, seinen Geräten oder dem Netzwerk willkürlich ausgedachte Namen zu geben. Und vor 20 Jahren hatten noch deutlich mehr Menschen aus der Branche Ahnung. Heutzutage mangelt es in det IT altersunabhängig an absolutem Basiswissen und ein großer Teil der alten Garde zehrt noch von obsoletem Wissen aus den 1990ern. Die einfachste Variante, die kein großes Fachwissen voraussetzt, wäre es gewesen, eine reguläre Domain zu registrieren (z.B. fritz.net).

            • SaxnPaule sagt:

              Warum soll man netzintern keine Adressen nutzen, die nicht verfügbar sind? Nur weil ein Konsortium irgendwann einmal auf den Gedanken kommt, eine TLD in Verbindung mit Blockchain zu veröffentlichen? Zum damaligen Zeitpunkt wusste noch keiner etwas mit Blockchain anzufangen. Für mich ist das in etwa wie: Was war zuerst da, das Ei oder das Huhn? Der Sinn dahinter war die Vereinfachung zum Aufruf des Routerinterfaces. Natürlich war die Adresse genial gedacht, da der Routername einfach nur mit einem Punkt getrennt wurde. Wie du hier sehen kannst, sind einige User schon überfordert, warum es bei dem Aufruf über SSL zu einer Fehlermeldung kommt. Erkläre diesen Usern doch einfach einmal das Problem und wie das abgestellt werden kann. Dieses einfache Bedienen und Einrichten hat die Fritz!Box in unseren Breiten bekannt gemacht. Ich sehe da jetzt kein Problem. Auch war AVM (jetzt Fritz!) vorher Im Besitz der TLD, bevor diese mehrmals gekapert wurde. Das Gleiche kann auch bei fritz.net oder fritz.de usw. passieren. Ich sehe da keinen Unterschied, was deine vorgeschlagene Domain besser machen sollte. Es hat mal wieder einer geschlafen, weil AVM, jetzt Fritz! seit langem andere Prioritäten haben. Am Geld kann es aber nicht liegen. Selbst einfache Sachen bekommen sie nicht hin und viel schlimmer: Sie lernen aus den gleichen Fehlern anscheinend noch nicht einmal. Passt aber zu made in Germoney viel zahlen, wenig Leistung und schlafwandelnd in das Verderben. Aber gefeiert wird bis zum Schluss.

  8. Huji sagt:

    Laut IPInfo gehört die IP zur Sedo GmbH die wohl u.a. Domainparking betreiben. Ich könnte mir vorstellen dass Virustotal die IP flagt da unseriöse Werbung von denen ausgeliefert wurde oder dort Domains geparkt wurden mit denen irgend wie Schindluder getrieben wurde. Angeblich werden dort über 3.5 Millionen Domains gehostet.

  9. Huji sagt:

    Haben wohl ihre domain zurück (stand 22.01. – 23:30) Zumindest resolven manche provider wieder auf 212.42.244.122 – siehe https://dnschecker.org/#A/fritz.box

    • SaxnPaule sagt:

      Das ändert nichts daran, dass dieser wiederholte Fehler nicht auftreten darf! Selbst wenn die TLD nur 1 Stunde gekapert wird, kann der Schaden durch eine mögliche Infektion, Malware oder Verschlüsselung etliche Privatpersonen sowie kleine Firmen oder Handwerker stark treffen. Auch war es nicht das erste Mal, dass dieser Fehler passiert ist. Das ist unentschuldbar. Man könnte das noch bei einem No-Name-Hersteller verschmerzen, welcher seinen Chinarouter für 20–30 Euro anbietet, aber nicht bei einem Unternehmen, das für fast eine Milliarde über den Tisch ging und den 10fachen Preis für seine Geräte aufruft.

  10. Visitator sagt:

    Einfach seine FB über die lokale IP aufrufen; wenn man die vergisst, Lesezeichen setzen.

    Warum sollte ich meine FritzBox per fritz.box über Mobilfunk/außerhalb meines Netzes aufrufen wollen? War da nicht was mit DynDNS über https://myfritz.net/?
    Ich nutze es nicht.

    • Edmund Edtl sagt:

      Das hat schon Gründe, auf Grund der hervorragenden Softwarequalität, musst Du durchaus die Box oder Repeater extern starten können bei Problemen – z.b. wenn Du im Urlaub bist

      • Visitator sagt:

        Das mit dem externen Zugriff ist mir grundsätzlich bewusst (habe das früher auch schon mal benutzt), aber wie gesagt, ich kenne dafür myfritz.net und wusste nicht, wieso man fritz.box extern aufrufen sollte.

        Aber ich habe es jetzt einfach mal über Mobilfunk probiert: wenn ich fritz.box aufrufen, erscheint eine Fritz-Seite, die mir erklärt, dass ich über myfritz.net von extern zugreifen kann.

    • Christian sagt:

      Darum geht es am allerwenigsten. Eine Fritzbox fügt dem DNS die Suchdomäne fritz.box hinzu, was man nach meinem Wissensstand auch gar nicht ändern kann. Wenn man wie 95% der Nutzer das DNS der Fritzbox verwendet, wird jeder Hostname ohne Domänenteil um fritz.box ergänzt. Aus beispiel wird also beispiel.fritz.box. Die potentiellen Konsequenzen führe ich nicht weiter aus. Wen das nicht stört, dem ist eh nicht zu helfen.

  11. Walter Eder sagt:

    Komisch, auf meinem root kommt das dabei raus:

    nslookup fritz.box
    Server: 79.143.183.252
    Address: 79.143.183.252#53

    Non-authoritative answer:
    Name: fritz.box
    Address: 212.42.244.122

  12. Christian sagt:

    Als Nachtrag hier noch mein Austausch mit dem Support von FRITZ! (AVM):

    Bei den Computern meiner Kollegen war das nicht aufgefallen, weil sie versucht hätten, auf die Oberfläche ihrer Fritzbox zuzugreifen. Ausgelöst wurde das, weil die Fritzbox den Clients die Such-Domain fritz.box per DHCP zuweist. Meines Wissens ist dies auch nicht konfigurierbar und z.B. durch eine eigene Domain ersetzbar.
    Ist es geplant, dieses Feature zu deaktivieren oder stattdessen durch fritzbox.internal zu ersetzen?
    Bei der Pseudo-TLD .internal ist von der IANA (oder ICANN) eindeutig geklärt, dass diese niemals vergeben wird und dediziert nur im LAN verwendet werden kann.
    ———————————————————————————————–

    Antwort des Supports von FRITZ! (AVM):

    Ich erläutere Ihnen gern, warum „fritz.box" per DHCP an die Netzwerkgeräte ausgegeben wird.

    Die FRITZ!Box trägt im DHCP-Antwortpaket den Domain-Namen „fritz.box" (Option 15; zusätzlich als Search-Domain in Option 119). Damit erreichen alle Clients die Benutzeroberfläche zuverlässig über http://fritz.box , ganz unabhängig davon, welche externen DNS-Server in den Geräten eingestellt sind.
    „.internal" ist zwar in RFC 2606 als „nicht global delegierbar" beschrieben, jedoch ist „fritz.box" für denselben Zweck ebenso zulässig.

    Für den seltenen Fall, dass DNS-Anfragen nach „fritz.box" doch ins Internet gelangen (z. B. wenn ein Client nicht im Heimnetz ist), sorgt der von uns betriebene öffentliche A-Record dafür, dass keine Fehlermeldung erscheint.
    Der kurzzeitige Ausfall dieser externen Seite lag an einer falschen IP-Hinterlegung beim Registrar und wurde bereits behoben.

    Im aktuellen FRITZ!OS lässt sich der über DHCP mitgeteilte Domain-Name nicht ändern oder deaktivieren. Ich nehme Ihren Wunsch gern als Verbesserungsvorschlag auf und habe dies bereits weitergeleitet.

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