Windows 10 Nutzung bei ~ 50% (1 Milliarde Systeme); fährt Windows 11 gegen die Wand?

WindowsEs will mit dem Umstieg auf dieses Microsoft Windows 11 einfach nicht so richtig klappen. Microsoft "jubelt" zwar über 1 Milliarde Windows 11-Rechner. Aber weltweit sollen noch 1 Milliarde Rechner (ca. 50 % der Windows-Desktop-Systeme) zuverlässig mit Windows 10 arbeiten, und die Leute steigen nicht auf Windows 11 um. Nun hat Sicherheitssoftware-Anbieter ESET eine Mitteilung herausgegeben, dass "halb Deutschland" den Umstieg verpennt. Gelegenheit, nochmals genau zu schauen, und die Frage zu stellen, ob Microsoft Windows 11 gerade richtig "gegen die Wand fährt".

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Windows 11 hat 1 Milliarde Nutzer …

Gestern hatte Microsoft seine Geschäftszahlen veröffentlicht (siehe Meta und Microsoft Quartalumsätze: Gewinne und fallende MS-Kurse). Im Webcast zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen erwähnte Microsoft-Chef Satya Nadella, laut diesem Artikel von Martin Geuß auf Dr. Windows, dass Windows 11 jetzt mehr als eine Milliarde Nutzer hat.

Martin stellt dann noch einen Vergleich an: Bei Windows 10 habe es vier Jahre und acht Monate bis zur Zahl von 1 Milliarde Systeme gedauert. Bei Windows 11 sei dieses Ziel bereits nach vier Jahren und drei Monaten erreicht. Fünf Monate früher als bei Windows 10 – also ein "grandioser Erfolg" und alles fliegt auf Windows 11?

Patt: Windows 10 auch bei 1 Milliarde

Die Zahlen von Microsoft kann ich nicht verifizieren – aber im Artikel Windows 11: Zäher Umstieg, sagt Dell; 1 Million Zorin OS 18 Linux-Downloads hatte ich Ende November 2025 Zahlen von Dell genannt.

  • Laut Clarke sind 500 Millionen PCs nicht für Windows 11 geeignet und lassen sich wohl auch nicht upgraden, müssten also ersetzt werden.
  • Weitere 500 Millionen PCs sind zwar für Windows 11 geeignet, aber die Nutzer wollten bisher nicht umsteigen.

Macht in Summe auch 1 Milliarde Windows 10-Systeme, und im November 2027 sah Dell "einen Monat nach dem Supportende von Windows 10 den Umstieg auf Windows 11 längst nicht abgeschlossen". Microsoft muss also hoffen, dass die 500 Millionen Nutzer doch noch auf Windows 11 umschwenken und die restlichen 500 Millionen sich irgendwann einen neuen Rechner kaufen.

Merkwürdige Zahlen auf Statcounter

Ein Blog-Leser hat gerade einen Link auf Statcounter gepostet, wo die Windows-Verteilung aufgeschlüsselt wird. Zu Beginn des Januar 2026 lagen Windows 10 und Windows 11 fast gleichauf bei ca. 50 % mit leichten Vorteilen für Windows 11. Am 25. Januar 2026 behauptet Statcounter, dass Windows 11 bei 72,7 %, während Windows 10 auf 25,79 % gesunken ist.

Windows-Verteilung (Statcounter)
Windows-Verteilung (Statcounter)

Wobei die Werte von Statcounter irgendwie "komisch" sind. Vom 13. Januar 2026, wo die Anteile von Windows 10 und 11 fast noch pari waren, ist der Anteil von Windows 11 zum 17. Januar 2026 auf 73,39 % gesprungen. Da passt was nicht, in vier Tagen haben wir nicht solche Sprünge.

Windows 10: ESET sieht Deutschland im Dornröschen-Schlaf

Aufhänger für meinen Beitrag hier war auch eine Mitteilung von ESET mit dem Titel Windows 10: Halb Deutschland befindet sich im Dornröschenschlaf, die am 26.1.2026 veröffentlicht wurde. Dr. Windows und heise haben es aufgegriffen.

Im ESET-Beitrag heißt es, dass über 48 Prozent der rund 21 Millionen Desktop-Rechner in deutschen Privathaushalten noch mit Windows 10 laufen. Windows 11 habe einen Anteil  von 49,5 Prozent (21,5 Millionen). Im Vergleich zum August 2025 sei das ein Rückgang von rund 3,7 Millionen Windows 10-Installationen. Diese 3,7 Millionen verschwundenen Windows 10-Systeme seien wohl nahezu komplett zu Windows 11 umgezogen sind, schreibt ESET.

Der offizielle Support des Betriebssystems endete zum 14. Oktober 2025. Nutzer, die ihre Rechner nicht für das ESU-Programm (Extended Security Updates) registriert haben, seitdem keine Sicherheitsupdates mehr. "Deutschland tut sich mit Veränderungen schwer – auch beim Wechsel des Betriebssystems. Windows 10 erfreut sich im weltweiten Vergleich weiterhin großer Beliebtheit bei den Deutschen. Der offizielle Support endete bereits im Oktober 2025. Wer den Wechsel weiter hinauszögert oder nicht in den erweiterten Support wechselt, betreibt einen Ritt auf der Rasierklinge", warnt Alexander Opel, IT-Sicherheitsexperte bei ESET. "Nutzer sollten sofort handeln und auf ein aktuelles Betriebssystem oder in den erweiterten Support wechseln. Jahr für Jahr werden mehr Sicherheitslücken aufgedeckt. Allein bei Microsoft-Produkten wurden im Jahr 2025 11,9 Prozent mehr Schwachstellen geschlossen als noch 2024."

Windows 10 hat noch lange nicht ausgedient

Bezüglich des Punkts "Ich fahre ohne Updates mit Windows 10 weiter", hat der "Experte" Recht, man sollte etwas tun. Bezüglich der Handlungsempfehlung des schnellen Umstiegs auf "ein aktuelles Betriebssystem", was Windows 11 meint, ist das in meinen Augen Panikmache von ESET. Noch kann jeder Privatbesitzer eines Windows 10-Systems sich für das kostenlose ESU-Programm registrieren und bekommt Sicherheitsupdates bis zum Oktober 2026.

Darüber hinaus ist für mich längst nicht ausgemacht, dass dann update-mäßig für Privatanwender Schluss mit Updates ist. Microsoft muss bis Angang 2032 Sicherheitsupdates für Windows 10 liefern. Der Druck auf Microsoft wird weltweit zunehmen, Windows 10 weiterhin mit Sicherheitsupdates zu versorgen, um Millionen Rechner vor dem Elektroschrott zu bewahren.

Ich hatte im Artikel Windows 10 und Office 2016/2019 ab Oktober 2025 sicher betreiben – Teil 2 skizziert, wie man sein Windows 10 auch über Oktober 2025 hinaus sicher betreiben kann. Neben dem oben erwähnten ESU-Programm gibt es noch Windows 10 IoT Enterprise 2021 LTSC, was Updates bis Anfang 2032 erhält. Technisch spricht nichts dagegen, seinen Rechner mit Windows 10 22H2 Pro auf Windows 10 IoT Enterprise 2021 LTSC umzustellen. Microsoft versucht dies momentan aber über eine "windige" Eula-Klausel zu verbieten. Es ist noch nicht spruchreif – aber es könnte sein, dass das Gebraucht-Software-Anbieter es auf eine Klage bis vor dem BGH ankommen lassen, ob diese Klausel bei Gebrauchtlizenzen durchsetzbar ist.

Abseits dieser Fragestellung hatte ich im Beitrag Windows 10: 0patch sorgt für 5 Jahre Zusatzsupport skizziert, dass ACROS Security Windows 10 weitere 5 Jahre absichert. Für Privatsysteme kann man das sogar in der Basisversion kostenlos bekommen. Und Office 2016 oder 2019 lässt sich mit 0patch auch weiter absichern (siehe Windows 10 und Office 2016/2019 ab Oktober 2025 sicher betreiben – Teil 2).

Also kein "dringendes Handeln", wie oben von ESET suggeriert, erforderlich. Wobei: Eigentlich sollten Windows 10-Nutzer dringend handeln, und sich aus den Fesseln Microsofts befreien, indem sie den Umstieg auf Linux angehen. Es ist nicht alles Gold, was unter Linux glänzt. Aber ich gestehe, mir ist vor einigen Tagen die Kinnlade heruntergefallen, weil ich gleich zwei besondere Erlebnisse hatte.

Einmal wollte ich mein Notebook mit Linux Mint 22.1 auf 22.3 aktualisieren. Es gab den Aktualisierungslink auf Mint 22.2, den in angewählt hatte. Ich konnte fast nicht so schnell schauen, wie das Gerät auf diese Version aktualisiert wurde. Dann habe ich das Upgrade auf  Mint 22.3 angestoßen. Die beiden Schritte waren erinnerungsmäßig nach ca. 10 Minuten erledigt.

Und ich hatte Mitte Januar 2026 ein besonderes Erlebnis, welches ich schon in diesem Kommentar skizziert hatte. Eine Bekannte, nicht IT-affin, erzählte, dass sie einen Windows 10-Rechner hätte, der nicht Windows 11 fähig sei. Also hat sie den Rechner mit Hilfe von ChatGPT auf Linux umgestellt und ist einerseits ganz stolz, das alleine bewältigt zu haben. Andererseits ist sie "glücklich", weil der Rechner zu ihrer vollen Zufriedenheit mit Linux läuft – mehr brauche sie nicht, war die Aussage.

Hat Microsoft Windows 11 an die Wand gefahren?

Es war ein Artikel Windows 11 adoption might have flatlined — and some users appear to be rolling back to Windows 10 auf Windows Central, der die Frage stellt, ob Microsoft mit "Windows 11 gegen eine Wand läuft?". Denn die Nutzerzahlen steigen nicht kontinuierlich, sondern bewegen sich seit Monaten seitlich.

Windows11 hit the wall

Es sind sogar Trends zu erkennen, dass Windows 11-Nutzer auf Windows 10 zurück gehen. Der Artikel hat aber das Manko, dass er nur auf die Statcounter-Zahlen bis Ende Dezember 2025 schaut – da verliert Windows 11 Anteile am Desktop-Markt. Hier muss man Ende Februar 2026 schauen, wie die Zahlen ausschauen.

Aber Microsoft könnte sich trotzdem massiv verkalkuliert haben. Ich hatte es im Artikel Windows 11: Zäher Umstieg, sagt Dell; 1 Million Zorin OS 18 Linux-Downloads angerissen. Da die US-Tech-Branche den KI-Hype mächtig befeuert, steigen gerade die Preise für SSDs und RAM-Riegel extrem an. Es gibt erste Warnungen vor einer Verknappung von RAM-Speicherriegeln, verursacht durch den KI-Boom.

Die PC-Hardware abspecken, um die PC-Preise halten zu können, ist bei Windows 11 keine Option. Microsoft hat sich also durch die Bloatware in Windows 11, sowie durch den befeuerten AI-Hype mit dem Zwang zum Ausbau der Cloud- und Rechenzentren-Kapazitäten gleich doppelt in den Fuß geschossen. Denn ein möglicher Umstieg auf neue Windows 11-Rechner wird jetzt deutlich teurer als vor einem Jahr.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Die Qualität des Windows 11 Software-Systems. Ein Betriebssystem, welches voll mit Features angereichert ist, die Nutzer eigentlich nicht haben wollen, dafür aber mit verbuggtem Müll kontrolliert werden, treibt die Leute nicht zu dieser Plattform (ich hatte im Beitrag Microslop: Microsoft in der selbst gestellten AI-Falle? darauf hingewiesen, dass manche Nutzer einen regelrechten Hass auf Windows 11 und den KI-Integrationen hegen). Folgender Tweet zeigt, was bei Windows 11 derzeit schief läuft. Linus hat einen Screenshot gepostet, der ein Microsoft Anmeldefenster in Microsoft Paint zeigt.

Paint Copilot-Login

Es soll sich wohl um die Anmeldung für Microsoft Copilot handeln, welcher in Windows 11 in MSPaint integriert wurde. Wer in aller Welt braucht Copilot im Editor Notepad oder in der Zeichenkrücke MS Paint? Schaue ich mir dann noch an, dass ein simples Monatsupdate gut und gerne mal 4,3 GByte groß, weil AI-Bloatware aktualisiert werden muss (siehe Windows 11 24H2/Server 2025: Warum ist das Mai 2025-Update KB5058411 über 4,3 GB groß?), hat Microsoft die Skalierung verloren. Ein Poster brachte es auf X auf den Punkt.

Bis vor einigen Jahren war Windows das Kronjuwel von Microsoft (oder, wie man 2009 sagte, das Herzstück von Microsoft), ein beeindruckendes Betriebssystem, das als gemeinsame Plattform für alle Geräte dienen sollte. Heute ist Windows ein Wolkenkratzer mit bröckelndem Fundament.

Der Mann stellt auf die grottige Software-Qualität von Windows 11 ab, wo ein Bug den nächsten jagt – sichert mir hier im Blog das Geschäft. Aber ich bin heilfroh, dass ich mit Windows 10 und Linux hier ungestört bloggen und arbeiten kann. Von daher bin ich nicht so sicher, dass wir in den nächsten drei Jahren den "Durchmarsch von Windows 11 erleben". Und falls die KI-Blase platzt, könnte es noch einige Erschütterungen geben. Oder wie seht ihr das so?

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108 Antworten zu Windows 10 Nutzung bei ~ 50% (1 Milliarde Systeme); fährt Windows 11 gegen die Wand?

  1. yanta sagt:

    The silly thing is the more updates you install the more likely you are to encounter a "vulnerability". Microslop's track record with patches is getting worse, if that's even possible, and depending on AI to code the patches is just plain dumb. So each month things get worse and worse. January is a great example – so many bugs and vulnerabilities. At least 2 OOB updates to address a couple of those bugs. Unfortunately not patching is likely to reduce the acttack vectors, you only have to deal with existing vulnerabilities and not we a multitude of new ones intruduced every month by microslop.

    I find the "update or suffer" mentaility of so-called exports to be insulting. Half of those experts are not experts and the other half are motivated by financial incentives in some way.

    You want me to update? Stop bloating Windows 11 with garbage no one wants. Fix bugs, some of which have been around for a decade or more, stop creating workarounds to try and hide the abysmal performance of windows 11 (Like pre-loading explorer). Make it stable. Don't pursue the agentic AI design of Windows. Get rid of the advertising baked into every corner of Windows.

    Not going to happen? Fine. I'll stick with Windows 10 until I can muster up the courage to switch to Linux and get that working (not always easy on some hardware)

  2. Stefan sagt:

    Windows 10 war das letzte Monster von Microsoft, das ich mir noch angetan habe. Vollgestopft mit irgendeinem Müll, den ich nicht will. Mit irgendwelchen Klebe-Bastel-Tools Telemetriekram abschalten. Einen Pi-hole mit MS-Blacklisting betreiben, um die Gesprächigkeit einzudämmen (und die automatischen Updates auszubremsen). Updates alle zwei Monat mal eingespielt, weil man jedes Mal beten musste. Image machen, Update einspielen, auf die Prozentanzeige starren und sich fragen ob er schon fertig ist oder nicht… Neustarten, beten. Funktioniert alles oder ist irgendwas kaputt? Hat er irgendwelche Telemetrie-WerbeID-Gammelfunktionen reaktiviert? Prüfen, gucken, testen, checken, Drittanbieterbasteltool, DNS-Einstellung zeigt noch auf Pi-hole?
    Und irgendwann kam "Ihr Rechner ist nicht für Windows 11 geeignet." Aha. Anleitung im Internet: "So fummelt ihr euch die Bloatware doch noch auf die alte, ächzende Hardware…" Ja bin ich Maso? Nope. Nicht mal geschenkt. Müll runter. Linux Mint drauf. Installation geht so schnell, dass man vor Freude grinst. Keine Bloatware. Alles schlank. Mint fragt ob ich Drittanbietertreiber installieren möchte oder lieber nicht. Mint zeigt Updates mit Erklärung an und überlässt mir, ob ich die installieren will oder nicht (so ähnlich wie es WinXP-Win7 auch mal tat, nur übersichtlicher). Linux Mint benötigt meistens nicht mal einen Neustart; die meisten Updates integrieren sich flüsterleise ins System und stören nichts und niemanden. Und die sind auch keine 4GB groß, sondern erstaunlich schlank. Selbst die Kernel-Updates, die regelmäßig kommen. Alle Programme starten schnell wie Hölle. Libre Office wohl für Linux geboren; gefühlt dreimal flotter als unter Windows. Alle Programme ließen sich entweder portieren oder ersetzen (absichtlich verzichtete ich auf Wine). Gamer? Dann besorg dir 'ne Playstation. Super-dupi-teures Grafikprogramm? Na dann nimm Apple, wenn Gimp nicht reicht (als ob). Und ja; ich kaufe jetzt einen neuen, superschnellen PC, den ich dann mit W11 auch wieder quälen könnte. Aber es reicht. Die haben endgültig den Vogel abgeschossen mit ihrem Online-Konto-Generve, ihrer KI-Kacke… Gab es da nicht neuerdings sogar Werbung im Startmenü? Sucht euch ein schönes Linux aus und fertig. Die Ordnerstruktur ist auch besser, die Mount-Points begeistern, native Ramdisks wie man will, falls gewünscht kann man via AppArmor jedes einzelne Programm paranoid genau kontrollieren (etwas ähnliches gab es bei Windows mal als "Applocker", aber ab 10 dachten sie 'Hey, nur bei Enterprise – kann ja nicht sein dass ein User Kontrolle bekommt'). Es gibt zig Möglichkeiten Programme zu installieren. Von Klicki-Anwendungsverwaltung über Flatpak bis hin zu portablen Arten (AppImage). Dateisuche mit Catfish ist schneller und angenehmer. Das Dateisystem ist super schnell; selbst uralte Magnetfestplatten mit 5400 u/min formatiert der in Rekordzeit mit Ext4.
    Ich liebe es einfach nur. Ich würde es auch nicht gegen Windows XP 2026 tauschen.

    • Martin S. sagt:

      Spiele funktionieren mit Plattformprogrammen wie Lutris oder Steam auch recht gut.

      • Erlenbein sagt:

        Ich werde es so handhaben, dass ich nach Ablauf der ESU ggf. auf 0patch zurückgreife – zumindest solange Steam etc. noch unter Win10 funktionieren. Meine mich zu erinnern, dass z.B. im Fall von Steam ab Anfang 2024 nur noch Win10 aufwärts unterstützt wurde.

    • Thierry sagt:

      Deine Meinung kann ich als EDV-Kaufmann nur unterstützen. Seit November letztem Jahr bin ich ebenfalls auf Mint umgestiegen. Schon war ich seit ungefähr drei Jahren mit Samba für meinen Mini-Server unterwegs. Und ja, wie du sagst: das ist Zen Pur! Ich glaube, dass Microsoft mit seiner Vertriebspolitik a la Datenkrake (ca. 20 MB an Daten – sogar privat inkl. Kreditkartendaten) in 11 mittels Recall täglich an MS weitergeleitet werden. Das kann dauerhaft wohl kein Vertrauen erwecken. Und ja, ich verstehe es nicht, warum noch zu wenig Unternehmen und selbstverständlich auch private Anwender sich den bequemen Umzug nach Linux nicht zutrauen?

  3. Micha sagt:

    Ich glaube weniger, das Microsoft unter großen druck steht, Windows 10 weiter mit Updates zu versorgen.
    Ein Intel der 8th Gen ist die offizielle Mindestanforderung für Windows 11. Diese CPU Generation (2017) wird dieses Jahr 9 Jahre alt. Also auch schon wieder ziemlich alt. Der AMD Ryzen 2000 stammt aus 2018.

    Viele PCs an meinem Arbeitsplatz, haben mittlerweile eine kompatible CPU für Windows 11 verbaut. Das Problem ist die IT Abteilung. Sie rollen Windows 11 einfach nicht auf kompatiblen Geräte aus.

    Privatnutzer können weiterhin die Systemanforderungstest von Windows 11 umgehen. (Vielleicht könnte Microsoft den auch offiziell entfernen. Dann gäbe es keinen Grund mehr, Windows 10 am leben zu erhalten) Wer also möchte, kann Windows 11 24H2 ab einem AMD Bulldozer (2012) installieren. Mit Windows 11 25H2 habe ich es noch nicht ausprobiert.

    • Anonym sagt:

      Die Hardware Anforderungen werden für die nächsten Schritte gebraucht, komplette Vernagelung des Systems gegenüber den Benutzern, ähnlich wie im iPhone, alles nur via Appstore, Daten nur noch in Cloud, alles per Abo dauerhaft zu bezahlen, und Benutzer jederzeit aussperrbar.

    • Matthias sagt:

      Als IT-Mitarbeiter eines größeren Unternehmens muss ich sagen, dass es nicht immer so einfach ist, wie es scheint.
      Die großen Hersteller geben ihre Geräte immer nur bis zu einer getesteten Windows-Version frei. Für alles Neuere gibt es dann keine passenden Treiber und auch keinen Support, wenn man selbst das Basteln anfängt.
      So haben wir noch ein paar Tausend Devices, die vielleicht gemäß der offiziellen Anforderung von Microsoft Windows 11 ausführen können, aber vom Hersteller nur für 21H2, 22H2 (Support ausgelaufen) oder 23H2 (Enterprise-Support läuft in ein paar Monaten aus) freigegeben sind und deswegen nicht umgestellt werden können. Es ist nicht so, als hätten wir es nicht versucht. Die Performance auf den alten Kisten unter Windows 11 ist aber so grottenschlecht, das es eine Rebellion der umgestellten Testuser gab.
      Aufgrund der Chipkriese gestaltet sich die eigentlich dringende Hardware-Erneuerung sehr zäh bis nicht existient und so werden wir perspektivisch noch viele Monate uns mit Windows 10 ESU beschäftigen müssen.

      • Micha sagt:

        So habe ich das noch nicht betrachtet. Als Nutzer beschäftigt man sich nicht mit diesem Fakt.

        Dann müsste sich also Microsoft mit den Geräteherstellern zusammensetzen und einen Supportplan erarbeiten.

        Oder man geht zurück zum Windows 7/Windows 8x Modell. Dann würden Systemtreiber eine Lebensdauer der Korrespondieren Windows Version haben. 10 Jahre ohne Upgrades wären sicherlich auch nicht schlecht.

      • Martin S. sagt:

        Ich betreue mehrere kleine Firmen und da waren Geräte mit i5/i7 8./9. Generation dabei, also auch schon 6-7 Jahre alt. Da hatte sich nach dem Umstieg keiner beschwert über Windows 11, wohl aber über Outlook new, das lief wohl anfangs (?) recht hakelig, sodass Outlook Classic benutzt wird.

        • Michel Bonjour sagt:

          Das kann ich nur bestätigen. Treiber werden meistens direkt über Win Updates verteilt. Sonst nehme ich DriverEasy Supporter Version. Man muss halt bei der Installation das ganze sauber konfigurieren. Geräte mit W11Pro haben mehr Spielraum. Lokaler Nutzer kein Problem. Am besten Hersteller Installation entfernen,W11 von einem Stick (Rufus) installieren, und dann sauber konfigurieren. Geräte aus dem Pro Sektor (HP & Lenovo) liefern auch nach vielen Jahren noch BIOS Updates und Treiber.

    • Stefan sagt:

      Vielleicht hat ihre IT-Abteilung auch einfach zu wenig freie Kapazitäten? Im Unternehmen auf nicht auf Update-fähige Betriebssysteme zu setzen halte ich für fahrlässig. Tatsächlich vermute ich dass der "hohe" Windows 11 Anteil im wesentlichen von Unternehmen getragen wird. Windows 10 Enterprise ist um übrigen auch keine (kaufmännische) Alternative.
      Es scheitert übrigens nicht an der CPU, sondern viel häufiger am TPM. Wir müssen wenige Jahre alte Workstations, deren Leistung absolut i.O. ist, wegschmeißen.

    • Luzifer sagt:

      All meine Rechner Firma/Privat sind Win11 tauglich… kommt mir aber auf keinem meiner Rigs! Win10 ist ausgereift und im Gegensatz zu Win11, kann man es noch so konfigurieren das man Herr über seine Maschinen ist! Da EOL murkst einem MS da auch nix mehr rein.
      Support habe ich bis 2032! Win10 Professional IoT LTSC sei Dank… auf den Nicht IoT Maschinen eben über BypassESU.

      was dann 2032 ist, werden wir dann sehen (da ist übrigens Win11 25H2 längst EOL (Oct.2028)). Ein BS fault ja nicht wie nen apple ;-P Gedanken muss man sich machen wenn die Einfallstore nicht mehr supportet werden, sprich Security Aplliance (die muss aber ja nicht auf dem Rechner selbst laufen sondern kann auch vorgeschaltet sein), Mail, Browser, Messanger… und die werden auch lange nach 2032 noch supportet!

      Also Nein MS… geh sterben!

      • Benny sagt:

        #Luzifer die Differenz im Punkto Sicherheit zwischen 10 und 11 ist enorm, nach dem nächsten "Big 10 Hack" wirst du dir wünschen du hättest rechtzeitig alles auf 11 gewechselt. Haha!

        #Matthias
        Meinen RESPEKT, alles absolut nachvollziehbar.

    • Bernd Bachmann sagt:

      >> Ich glaube weniger, das Microsoft unter großen druck steht, Windows 10 weiter mit Updates zu versorgen.

      Alles, was Du hier schreibst, von „CPU-Generationen", „Ryzen 2000", „kompatible Geräte" oder „Systemanforderungstest", interessiert 90% der Privatnutzer außerhalb des hiesigen Nerdiversums nicht. Die wollen einfach, dass die Kiste, für die sie vor ein paar Jahren viel Geld bezahlt haben, weiterläuft. Und in meinen Augen auch völlig zu recht.

      Doch, solange Windows 10 noch eine weite Verbreitung hat, ist Microsoft unter großem Druck, das weiterhin mit Sicherheits-Updates zu versorgen. Der werden schließlich nur dann erforderlich, wenn Microsoft in seinem Produkt gravierende Fehler eingebaut hat. Und nicht, weil die Nutzer die unbedingt haben wollen.

      Und der GAU für Microsoft wären Zeitungsmeldungen wie „50'000 Nutzern das Bankkonto geräumt, wegen Sicherheitsproblemen in Windows 10".

    • Martin S. sagt:

      "Wer also möchte, kann Windows 11 24H2 ab einem AMD Bulldozer (2012) installieren."

      Und sich dann freuen wenn keine Updates mehr angezeigt werden, habe ich schon durch: Nein danke, aber danke.

      • Visitator sagt:

        Mein 2012er mit Intel Core i3-2370CM zeigt mir regelmäßig Updates an, installiert ist W11 Home 25H2 (mit Tricks, da kein TPM vorhanden ist).
        Einzig der WLAN-Adapter (JacksonPeak1 N2230 with BT4.0 2×2) zickt seit FritzOs 8.X ein wenig, aber das macht er auch unter Linux.
        Er läuft natürlich recht gemächlich, trotz SSD und 8 GB RAM.

      • E751 sagt:

        Meine Frau ist auf ihrem E751 (i5-2410M) und 25H2 so flott unterwegs, dass MS nicht wirklich mit dem Runterladen der Patches hinterherkommt. Email, Banking, Drucken, Scannen, Behörden ist privat so schnell erledigt, dass ich gelegentlich nachschauen muss, welche Patches noch nicht angekommen sind. Mit W10 klappte das Patchen zum Schluss auch nicht mehr flüssig, da gefühlt immer 25% des BS getauscht werden müssen.

    • Jonathan sagt:

      Wir haben es anders herum gemacht und alle Rechner einheitlich auf Windows 11 umgestellt – auch die, die offiziell nicht unterstützt werden. Läuft bislang hinreichend – jedenfalls für Windows-Verhältnisse. Und wenn es irgendwann nicht mehr geht, sind die entsprechenden Rechner eh weitgehend durch. Aber bei uns sind das auch gerade mal etwas mehr als 30 aktiv genutzte Clients, da versucht man, den ohnehin etwas heterogenen Gerätepark nicht auch noch mit verschiedenen OS-Versionen zu betreiben.

      • Martin S. sagt:

        Viel Glück, ich habe das vor 2 Jahren gemacht, und die Geräte (i5 7.Gen) sind in 23H2 stehengeblieben.

        • Micha sagt:

          Normale Sicherheitsupdates innerhalb einer Version werden automatisch heruntergeladen.

          Automatische Sprünge, zwischen den Versionen, wurden mir noch nie angeboten. Für kleine Aktualisierungen hat im Normalfall das Enablement Update von Deskmodder ausgereicht.

          Große Versionssprünge, musste man per Inplace Upgrade "erzwingen".
          Nachdem das durch war, hat er wieder Automatisch die Sicherheitsupdates nachgeladen.

          Des weiteren können die Windows 11 23H2 Education und Enterprise Updates manuell aus dem Update Catalog heruntergeladen werden. Anschließend auf einem Windows 11 Pro 23H2 manuell installiert werden.

          Praktiziere das gerade mit einem PC in dem ein AMD Phenom II X4 965 verbaut ist. Da die CPU kein SSE4.2 kann ist hier bei Windows 11 23H2 Schluss.

  4. McAlex777 sagt:

    >> Wer in aller Welt braucht Copilot im Editor Notepad oder in der Zeichenkrücke MS Paint?

    Mein Windows Lieblingsspruch: "Kann man doch abstellen".
    Hoffentlich, jedenfalls teilweise … aber nur wenn man manuell irgendwelche Firmenrichtlinien-Konfigurations-Dateien manuell runterläd, in die richtigen Richtlinien-Ordner einkopiert, dann via Richtlinien-Editor unter hunderten Einstellungen konfiguriert – und das in der Zukunft händisch aktualisiert.

    Für Edge, Office macht man das gleiche, nur halt jeweils mit andern Richtlinien-Konfigurations-Dateien.

    Das liebe Leute ist Windows:
    Völlig kaputte manuelle Klick-Orgien, die man auf Privat-Geräten manuell durchführen darf um Nervfunktionen im OS wieder abzustellen. Kaum einfache Automatisationen möglich, ohne in KM lange Batch/PowerShell-Codes zu verfallen, die in der Realität als Privatperson nicht mehr wartbar sind.
    Hast Du mehrere Geräte im Haus – viel Spass!

    Wofür sich das für Privat noch antun, wenn man doch nur bissal am Gerät surft, Fotos bearbeitet, bissal Chattet, oder seine Briefe am Gerät schreibt?

    Da lob ich mir MacOS und Desktop-Linux:
    Die verzichten auf solchen Müll weitestgehend.

    • Rabiator sagt:

      Was Du da beschreibst, ist ziemlich genau das, was Linux lange Zeit vorgeworfen wurde. Mittlerweile scheint sich das Verhältnis umgekehrt zu haben:
      Linux-Distributionen, die auf Zugänglichkeit optimiert sind, sind mit weniger Gefrickel zu bedienen als Windows. Ich selbst bin zu EndeavourOS (Arch-Derivat) gewechselt, welches manchmal noch einen Eingriff per Kommandozeile braucht. Dennoch finde ich es insgesamt angenehmer als Windows 10, geschweige denn Win 11.

      • McAlex777 sagt:

        Und der entscheidende Vorteil bei Linux ist:
        Dort kannst Du mit vergleichsweise wenig Aufwand alles im System Scripten/Automatisieren: und zwar vergleichsweise Langzeitstabil.

        Meine minimalen iptables Firwall-Scripte von 2002 konnte bis 2020 ohne Probleme noch einsetzen. Spezielle Backup-Scripte ebenfalls. Einmal geschrieben, und es läuft für Dekaden.

        Und aufgrund dieser hohen Scriptfähigkeit kann dir ChatGPT im nu auch was brauchbares zusammenbauen.

        Hier hinkt Windows seit jeher Unix-Systemen um Welten hinterher.

  5. Georg S. sagt:

    Ich z.B. bin von Windows 10 Pro x64 auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 x64 umgestiegen, denn die Richtung, in die MS marschiert, gefällt mir gar nicht (v.a. KI in fast jeder MS Software). Somit gehöre ich zu den 50%.

    Eine Auflistung der verschiedenen Windows 10 Varianten wäre sehr sinnvoll.

    Mit Windows 11 kann ich mich nicht anfreunden und werde langsam, aber sicher, auf Linux umsteigen.

    Damit endet die "Windows-Reise" (Windows 2.0 bis Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 x64). Das ist meine digitale Souveränität.

  6. Patrick sagt:

    Windows wird uns sicher auch weiterhin erhalten bleiben, weil Desktopsysteme, Notebooks etc. damit vorinstalliert im Handel sind. Und die meisten werden ein bereits lauffähiges System einfach verwenden. Gleichzeitig habe auch ich jetzt den Umstieg auf Linux geschafft und habe keine Ambitionen, wieder zu Windows zurückzukehren.

    Die im Beitrag geschilderte Erfahrung mit Linux Mint kann ich nur bestätigen, der Umstieg von Windows wird den Anwendern damit recht einfach gemacht. (Ich habe mich für die Debian-Version entschieden.) Linux ist längst zu einem genauso wie Windows installierbaren System geworden.

    Eine wesentliche Verschiebung dürfte sich aber durch die im Zusammenhang mit der Diskussion um die Unabhängigkeit über die Business-Systeme ergeben.

  7. Schnicke sagt:

    Bei Privatnutzern ist meiner Erfahrung nach eher das fehlende Sicherheitsbewusstsein die Ursache für einen fehlenden Umstieg, sei es auf Windows 11 oder auf Linux.
    Viele sehen es nicht ein, sich wegen fehlender Sicherheitsupdates einen neuen Rechner zu kaufen, falls Windows 11 auf deren alten Kisten nicht mehr läuft. Auch wissen viele nichts von ESU. Es ist eben für viele noch eine zu abstrakte Gefahr.

    • mw sagt:

      Daß die W11 Bloatware sicherer als das abgehangene W10 ist, ist eine nette Theorie oder soll ich sagen ein Marketing Gag. Das System ist extrem buggy und aufgeblasen. Das ist keine Grundlage für ein sicheres System. Außerdem ist es mit Dingen vollgestopft, die viele gar nicht haben wollen, aber nicht einfach entfernen können. W10 wird noch eine lange Zukunft haben und nach W10 kommt eindeutig GNU/Linux. IMHO hat Microsoft technisch fertig.

      • Schnicke sagt:

        Sehe ich wie du, aber das ändert ja nichts daran, dass es für Win10 Sicherheitslücken gibt, die dann wegen fehlender Updates nicht gepatcht werden, weil so viele Leute kein ESU kaufen. Ich rede hier ja von normalen Usern, die gerade mal wissen, wie man einen Rechner einschaltet, surft und Mails schreibt. MS hat auch nicht wirklich Interesse daran, die Leute darauf hinzuweisen. Die verkaufen natürlich lieber den Win11-Müll anstatt ESU für ein paar Euro.

      • Luzifer sagt:

        Welche Gefahr? OS Lücken sind erstmal total uninteressant solange die nicht per DriveBy aus dem Web möglich sind… welcher Depp hat den seinen Rechner direkt ungeschützt und offen im Netz hängen? Privat hängt fast jeder Rechner zumindest hinter einer NAT! Dann kommt die Sicherheitssoftware und solange die Einfallstore sicher und aktuell sind ( also Mail; Browser; Messanger) besteht da keine große Gefahr. Zumal MS bei wirklichen GAUs selbst für Win7 noch Patches bringt!

        Privat bist du doch nur gefährdet wenn du zu Kategorie: Depp der auf alles klickt was rein kommt ohne zu denken gehörst!
        Da hast du natürlich nicht ganz unrecht: von den Typen gibt es massig da draussen…

        Selbst ein gehärtetes WinXP lässt sich noch sauber betreiben…. aber wer möchte das schon noch?

        • Luzifer sagt:

          /Edit/
          und ist man ehrlich: wer auf alles ohne zu denken klickt ist auch unter einem aktuellem WIN11 nicht sicher!

          Sicherheit beginnt zwischen Stuhl und Tatstatur!

    • Bernd Bachmann sagt:

      >> Viele sehen es nicht ein, sich wegen fehlender Sicherheitsupdates einen neuen Rechner zu kaufen

      Warum soll *ich* mir ein neues Gerät kaufen, wenn *der Hersteller* in sein Produkt, für das ich viel Geld bezahlt habe, Sicherheitsprobleme eingebaut hat? Mir also ein mangelhaftes, mich gefährdendes Gerät verkauft hat?

      Die Logik ist doch völlig verquer.

  8. R.S. sagt:

    Die ESET-Meldung unterschlägt schlicht Enterprise LTSC, das noch je nach Edition bis 2027, 2029 oder 2032 Updates bekommt.
    Und auch ESU für Firmen, über das es bis Oktober 2028 Updates gibt.

    • Stefan sagt:

      Schon mal angefragt was der Einsatz von Enterprise oder ESU kostet? Das ist nur auf dem Papier ein Szenario.

      • R.S. sagt:

        Nein!
        Bei einem seriösen Gebrauchtsoftwarehändler kostet das kaum etwas und der Einsatz bei Privatanwendern ist legal, da für Gebrauchtsoftware der Erschöpfungsgrundsatz gilt, siehe diverse Gerichtsurteile des BGH und EUGH.
        Also mal 50,- € in die Hand nehmen und IoT Enterprise LTSC 2021 kaufen und man hat bis 2032 Updates.
        Die Lizenzbedingungen gelten für Gebrauchtsoftware nicht, siehe Erschöpfungsgrundsatz!

        • Günter Born sagt:

          Wartet noch einige Wochen – vermutlich hab ich diesbezüglich dann was (legale gebrauchte W10 IoT Enterprise LTSC 2021).

        • Stefan sagt:

          Ich gehe bei einem Blog, der sich an IT Professionals wendet, grundsätzlich erstmal davon aus, dass man über Kontexte im Unternehmensumfeld diskutiert…
          Als Privatperson habe ich natürlich alle Möglichkeiten und es ist allein mein persönliches Risiko.

          • R.S. sagt:

            Auch bei Unternehmen gilt für Gebrauchtsoftware der Erschöpfungsgrundsatz!

            • Thomas sagt:

              Äh, nein, das kommt darauf an was für Verträge das Unternehmen mit MS hat. Kein größeres Unternehmen mit EA Verträgen wird hier eine Sperre riskieren.

          • Luzifer sagt:

            Und für Unternehmen stellt sich die Frage der Kosten einer IOT LTSC erst gar nicht! Und somit hast du als Unternehmer bis 2032 Zeit!
            Das sind Investitionen die schreibt man ab! Und ob du jetzt ne IoT LTSC oder ne Win11 Professional/Enterprise nimmst macht da den Bock nicht fett!

          • MW sagt:

            Danke Stefan – bin Deiner Meinung.
            Privat interessiert mich EOL auch nicht.

            Im Unternehmensumfeld verstehe ich diese Haltung nicht. Weshalb mit IOT Zeit verschaffen?
            Um in wenigen Jahren vor einer noch größeren Migration zu stehen?! Da lasse ich doch die "Lücke" erst gar nicht so groß werden.

            • Rabiator sagt:

              Der Grund könnte eine Linux-Migration sein die nicht so schnell vorwärts geht wie geplant. Da könnte man sich mit IoT Zeit verschaffen.
              Oder ältere Rechner müßten wegen Win11 durch neue ersetzt werden, was in der aktuellen RAMpocalypse teuer wird. Auch da könnte IoT helfen, die Zeit bis zur Normalisierung des Marktes zu überbrücken. Ich wette, daß die Situation bis in zwei Jahren freundlicher aussehen wird.

              • MW sagt:

                Volle Zustimmung aber wehe die Linux Migration dauert dann nochmal länger und die IoTs laufen aus…
                Wäre schade, wenn die Linux-Alternative dann zugunsten der Verlängerungen von MS eingestellt wird.

                Mit "setupprep /product server" schafft es fast jeder PC von Win10 auf Win11 zu aktualisieren. Natürlich sollten min. 4 besser 8 GB RAM vorhanden sein. Übernahme von Apps und Dateien verlief bisher ohne Problem.

                Die "Bloatware" ist eine Plage – war es aber schon in Win10. Minesweeper hat aber auch niemand aktiv installieren müssen. Geht bestimmt wieder vorbei – für EDU/ENT gibt es schon GPOs. Ansonst lässt sich über den Schlüssel ContentDeliveryManager in der Registry Einiges abschalten (0en).

  9. Anonym sagt:

    "Wobei die Werte von Statcounter irgendwie "komisch" sind. Vom 13. Januar 2026…."

    Am 13.1 war Patchday. Ist das eine zufällige Koinzidenz das die Werte nach diesem Datum hoch, bzw. runtergesprungen sind?

  10. janil sagt:

    Windows 10, CachyOS, LMD7, Kubuntu.
    Alle auf einem Rechner bootbar(multiboot) und aktuell gehalten.
    Brauchte die Zeit, um Linux-Favoriten zu haben und eine der 3 Distris wird das neue Hauptsystem, wobei ich zu CachyOs tendiere, wird aber die Zeit zeigen.

  11. WSUS-Admin sagt:

    Viele grosse Firmen haben von Anfang an auf die drei Jahre ESU gesetzt. Die Hardware ist uralt, zum Tauschen angeblich kein Geld da. Ich rede nicht von IOT Geräten. Normale Bürogeräte mit Outlook & Co!

    Auch in vielen (Bundes-)Behörden läuft noch W10. Auf antiquierter Hardware…

    Wer W11 im geschäftlichen Umfeld einsetzt, muss sich bei jedem Funktionsupdate um neue GPO und immer länger werdende De-Bloat Scripts kümmern. Den Copilot Popup bei
    Paint gint es in "meinem" W11 nicht…

    Das De-Bloat Script ist von mir, gesammelt aus dem Wissen von allen möglichen Quellen. Ich weiss, was jede einzelne Zeile macht. Fertige Tools sind ein No-Go…keiner weiss, was die machen.

    Eine richtige Business Version ohne den eingebauten Bloatware Shit…das wäre es. Dann wäre aber der Co-Pilot und das "neue" Outlook nicht überall da. Und noch mehr vom KI Müll, den keiner will!

    So komme ich zurecht, bei den Kunden "mein" W11, am eigenen uralt Laptop noch W10, weil mein Brötchengeber kein Geld hat, für was neueres. So unglücklich bin ich über W10 nicht!

  12. Martin S. sagt:

    Wenn Debian auf "stable" eingestellt ist, aktualisiert sich sogar eine Major Version in 10 Minuten :)

  13. Thomas sagt:

    Ich bin zuhause auch auf Windows 10 und das bleibe ich auch so lange wie möglich (mit Sicherheit Updates). Einzige Grund wieso überhaupt noch auf Windows und nicht Linux: Ich brauche Windows noch wegen einem Softphone für die Arbeit. Windows als OS macht schon lange nicht mehr zuverlässig wofür man es eigentlich braucht und wird mit jeglichem Scheiß voll gestopft und man soll sich für alles anmelden was man gar nicht will und eigentlich auch gar nicht braucht für ein normales OS…

    • Hansi Meier sagt:

      Das Windows im Grundsatz unzuverlässiger/Update-instabiler als ein Linux mit Desktop GUI ist, halte ich für ein Gerücht. Alleine die Verbreitung und Produktvielfalt die drauf läuft bringt da alles mögliche an Problemen an die Oberfläche. Linux wird traditionell für Server und von Nerds verwendet die entsprechende Hardware einsetzen. Heisst aber nicht, dass ich den ganze mitgelieferte Schrott der letzten 10 Jahre gut finde. Im Gegenteil. Was mich das schon an Stunden gekostet hat…

      Ich verwende ausschliesslich LTSC und nach Möglichkeit IoT oder Server-Builds für Clients. Das Lizenzkosten-Plus hole ich in Kleinbetrieben mehrfach mit eingesparter Arbeit über die Jahre wieder rein. Ab neueren 11 oder Server 2025 ist aber scheinbar auch das kein Garant mehr. Sobald die Desktop-GUI aktiviert wird, kommt auch ne Menge shit mit drauf.

      • Stefan sagt:

        Und nein, wir "Nerds" setzen nicht "entsprechende Hardware" ein. Wie gesagt kaufe ich jetzt ein aktuelles, stinknormales Intel-System mit aktueller Hardware. Und das läuft mit Mint ganz einfach out-of-the-box. Also nein; es ist kein Gerücht, dass die Updates bei Linux stabiler laufen. Da läuft fast alles stabiler und schlanker. Einziges klitzekleines Manko ist derzeit der Fenstermanager, der etwas hinterherhinkt. Wayland ist noch in der Grundschule und X11 schon etwas älter. Er tut aber was er soll – ohne Probleme.

      • ThBock sagt:

        Blödsinn!
        Ich habe z.B einen Rechner von der Stange (CSL) . Da läuft seit 2016 Ubuntu OOTB drauf. Nix spezielle Hardware…
        Rockstable…

    • Stefan sagt:

      Softphone für Linux: Linphone. Gibt aber noch drei andere, falls die besser zusagen.

  14. Simon sagt:

    Ich bin selbst auch noch auf Windows 10 mit ESU-Updates unterwegs.
    Meine Kunden hatte ich bereits Anfang letzten Jahres komplett auf Windows 11 umgestellt.

    Mir geht mittlerweile diese ganze Gängelung zu Konten, KI und Zeug nachdem nie jemand gefragt hat, einfach nur noch auf den Keks.

    Warum nicht einfach das System ohne den ganzen Bloat ausliefern. Oder von mir aus beim Setup nachfragen WAS zusätzlich installiert werden soll.

    Auch das sich das Startmenü bzw. die gesamte Optik immer wieder ändern muss, NERVT die Leute nur noch.

  15. Helmut_H sagt:

    Hi,
    die Situation bei mir ist so:
    Mein derzeitiges Firmen-Notebook ist nicht für Win 11 geeignet, soll ein neues NB bekommen – nur wann? – Ist nicht mein Problem.

    Auf einem Kundenrechner arbeite ich mit Win 11, das geht mir ziemlich auf den Senkel.
    Als der von Win 10 auf 11 umgestellt werden sollte, meldete sich um 11:45 Uhr der Firmen-Admin bei mir.
    Ok, kein Problem – dann mache ich Mittagspause.
    Von wegen – als ich um 15:00 Uhr Schluss gemacht habe, war das noch nicht fertig.
    In der Zeit hätte ich Linux Mint mindesten 3x komplett neu installiert.

    Privat sind wir mit dem Ende von Win 7 auf Linux Mint umgestiegen.
    – Auch die ü80 Schwiegereltern habe ich nach Linux Mint migriert.
    – Das alten NB meiner Frau hatte Linux Mint bekommen – war dann irgendwann defekt.
    – Auf dem Neuen war Win 10 vorinstalliert – das reicht ihr und es läuft derzeit mit dem verlängerten Support.
    – Wenn sie will bekommt sie Win 11 – sonst eben Linux Mint – damit kommt sie auch gut zurecht.
    Wobei ich ihr gesagt haben das ich Win 11 nicht supporte. ;)

    • R.S. sagt:

      Das Ende von Windows 7 ist diesen Monat!
      Am Patchday gab es nämlich das letzte Sicherheitsupdate für Windows 7.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Aber, soweit ich weiß, nur für die 64-Bit-Version. Viele alte Geräte wurden aber mit der 32-Bit-Version ausgeliefert.

        • R.S. sagt:

          Stimmt.
          Ich habe damals direkt nach dem Kauf der Geräte reihenweise bei Bekannten das vorinstallierte 32bit-Windows 7 durch das 64bit-Windows7 ersetzt.
          Das hatte noch einen weiteren Vorteil: Man war die vorinstallierte Bloatware gleich mit los.

    • Mark Heitbrink sagt:

      wenn eine Installation länger als 1,5 Stunden dauert, dann ist das definitv kein Windows 11 Problem. Der OS Installationsanteil nimmt max 20 Minuten im Deployment egal ob 7,8,10,11 oder jede beliebige Server Variante.

      • Anonym sagt:

        Win 10 auf Win 11 Umstellung mit irgendwelcher Software die dann nicht mehr funktioniert und damit einhergehende Fehlerdiagnose usw. ist keine simple "OS Installation in 20 Minuten".

        • Martin S. sagt:

          Habe ich so auch noch nicht erlebt, habe ca. 50 Notebooks von Kunden über GPO auf 11 aktualisiert. Keine Probleme und Dauer unter 1 Stunde.

          • Anonym sagt:

            Und welche Software hat bei Dir dann nicht mehr funktioniert und Du hast Dich auf die Fehlersuche begeben? Keine? Schön, dann ist mit Deiner Situation hier kein Vergleich möglich.

    • Anonym sagt:

      "– Das alten NB meiner Frau hatte Linux Mint bekommen – war dann irgendwann defekt.
      – Auf dem Neuen war Win 10 vorinstalliert – das reicht ihr und es läuft derzeit mit dem verlängerten Support.
      – Wenn sie will bekommt sie Win 11 – sonst eben Linux Mint – damit kommt sie auch gut zurecht."

      Warum nimmt man denn dann wieder W10 wenn man vorher lange Mint genutzt hat, Nur weil es gerade zufällig "drauf" war?!
      Zumal es ja wohl lt. deiner Aussage kein Aufwand gewesen wäre das eben wieder auf den Stand von vor dem Defekt zu bringen.

      "In der Zeit hätte ich Linux Mint mindesten 3x komplett neu installiert."

      Dieser Wiederspruch macht für mich keinen Sinn.

  16. Uwe sagt:

    Kurz meine 5 Cent dazu. Ich habe 1 PC und 4 Laptops auf denen Windows 10 Pro installiert war. Bevor jemand fragt, wozu braucht ein Mensch 1 PC und 4 Laptops. Die Geräte sind alle Refurbished. Die hätte ich mir neu nie leisten können.
    Ich mag es halt mit Hardware zu Arbeiten, die sich gut erweitern lässt. Das findet man bei neuer Hardware fast gar nicht mehr.
    Inzwischen ist nur noch auf dem PC und 1 Laptop Windows 10 vorhanden. Die restliche Hardware habe ich mit Linux Mint bestückt. Das erste Jahr unter Linux war relativ hart, weil ich viel neues lernen musste. Da fragt man sich schon mal wozu braucht es so viele Distros und wozu so viele Desktops. Zum Start mit Linux hat mich das ein wenig überfordert. Inzwischen liebe ich diese Vielfalt. Es ist so schön wieder Herr des Geschehens zu sein. Keine Telemetrie und ich kann mir mein System ohne große Hürden anpassen. Am Ende fragt man sich dann wirklich, warum habe ich diesen Schritt nicht früher gemacht?
    Am Ende von Windows 10 werde ich auch die letzten beiden Geräte umstellen und ich freue mich bereits darauf. An der Diskussion über Pro und Kontra möchte ich ich mich gar nicht mehr beteiligen. Denn es sind alles Erwachsene Menschen und am Ende des Tages muss jeder selbst entscheiden, was gut und richtig für einen ist.

    • MAlex777 sagt:

      >> Da fragt man sich schon mal wozu braucht es so viele Distros und wozu so viele Desktops.

      Letztlich ist es persönlich preferenz welche Distro man wählt.
      ChatGPT kann dir die Schwerpunkte der einzelnen Distros auflisten.

      Der einfachste Tipp:
      Such Dir Distro aus die dir gefällt, wähle einen Desktop der dir gefällt und bleibe dabei. Alle Anfänger-Rückfragen bezüglich der von Dir gewählten Distro kann Dir dann ChatGPT beantworten.

      Distro/Desktop-Hopping bringt praktisch nur selten etwas …
      Leb mit der Distro einfach, so wie sie Out-Of-Box kommt.
      Dieses ewige Optimieren verbrennt nur Lebenszeit, und ob das mit der nächsten Version wieder so funktioniert ist nicht gesichert.

      Meine persönlich Prefenzen für PrivatPCs sind Debian und Linux Mint Debian Edition (LMDE).

      Warum?
      Stabilität, Verlässlichkeit und weite Verbreitung – für den Preis das Software-Komponenten durchaus auch mal älter sind.

      • Steter Tropfen sagt:

        Ich hätte nur gern anstatt zwei handvoll verschiedener Explorerersatz-Krücken, deren Namen ich mir nicht merken kann und die ich erstmal durchprobieren muss, nur um festzustellen, dass keine davon was taugt – einen einzigen Dateimanager, der wirklich so flott und komfortabel funktioniert, wie ich es aus Windows 7 gewohnt bin.
        Aber den Linux-Produkten merkt man immer an, dass die ziemlich dünnen Entwickler-Ressourcen sich hoffnungslos verzetteln. Was rauskommt, sind entweder originäre Linux-Programme mit eklatanten Funktionslücken aus eigensinniger Tradition oder dem Windows-Vorbild nachgestrickte Lösungen, die auf jeden Fall gut gemeint, aber leider (mangels unterstützender Voraussetzungen im Linux-Unterbau) nicht allzu leistungsfähig sind.

        Nichtsdestotrotz gibt sich MS ja inzwischen alle Mühe, die Schwächen von Linux nachzuahmen und alles kaputt zu reformieren, was in Windows ursprünglich genial gelöst war. So könnte Linux nach und nach tatsächlich gleichziehen – aber eben auf stark gesunkenem Niveau.

        • McAlex777 sagt:

          >> Ich hätte nur gern anstatt zwei handvoll verschiedener Explorerersatz-Krücken, deren Namen ich mir nicht merken kann und die ich erstmal durchprobieren muss, nur um festzustellen, dass keine davon was taugt – einen einzigen Dateimanager, der wirklich so flott und komfortabel funktioniert, wie ich es aus Windows 7 gewohnt bin.

          Dolphin, Nemo, Terminal: mc

          >> Aber den Linux-Produkten merkt man immer an, dass die ziemlich dünnen Entwickler-Ressourcen sich hoffnungslos verzetteln. Was rauskommt, sind entweder originäre Linux-Programme mit eklatanten Funktionslücken aus eigensinniger Tradition oder dem Windows-Vorbild nachgestrickte Lösungen, die auf jeden Fall gut gemeint, aber leider (mangels unterstützender Voraussetzungen im Linux-Unterbau) nicht allzu leistungsfähig sind.

          In seltenen Fällen kommt man an die Grenzen: ja.
          Dann greif ich zum Terminal chatGPT als Beratung)

          Das ist der Preis der Freiheit:
          Windows hat all den andern Müll.
          Das rechtfertigt am Ende des Tages m.E: im Privatumfeld auch mal Umwege.

          • Steter Tropfen sagt:

            Dolphin, Nemo etc.: alles leider schon abgefrühstückt. Bei Ordnern z.B. mit sehr vielen Grafikdateien kamen sie bei der Erstellung der Miniaturansichten ins Stocken oder nippelten sogar kommentarlos ab.
            Wenn man viel mit Multimedia-Dateien arbeitet, vermisst man die Fähigkeit, Meta-Eigenschaften wie z.B. Auflösung, Farbtiefe, Spieldauer oder Bitrate auflisten und mit einem Klick danach sortieren zu können. Ich habe noch keinen Linux-Dateimanager gefunden, der mehr kann als Name/Typ/Größe/Datum – das ist einfach auf dem Stand von Windows 98 stehengeblieben. Für solche Aufgaben werde ich also nie ohne Windows auskommen.

            • McAlex777 sagt:

              >> Dolphin, Nemo etc.: alles leider schon abgefrühstückt. Bei Ordnern z.B. mit sehr vielen Grafikdateien kamen sie bei der Erstellung der Miniaturansichten ins Stocken oder nippelten sogar kommentarlos ab.

              Eventuell ist die App digiKam eine Lösung für Dich.

            • ThBock sagt:

              Ich habe hier einen Ordner mit 11000 Bildern. Joh, da dauert das Laden der Thumbnails schon mal ein bischen länger :-), aber da stockt nix. (Nautilus)

    • Stefan sagt:

      >>wozu braucht s soviele Distros
      Das liegt daran, dass Linux freie Software ist und jeder sich seine eigene Distro basteln kann, wenn er meint dass da irgendwas mit den anderen nicht top ist. Und das haben eben sehr viele Leute getan. Daher kommen die "vielen Distros". Unter der Haube stammen die aber alle von großen Familien ab. Da sind es nur noch 5: Debian, Red Hat, Slackware, Arch und Gentoo.

  17. harfes sagt:

    Ich vermute auch, dass die "hohe" Anzahl von Win11-Geräten wohl aus dem Firmenumfeld stammt, denn dort ist der Umstieg nicht so einfach: 1. das kostet Geld, weil die PC/Laptop angeblich nicht mehr für Win11 geeignet sind – 2. die genutzte Software verweigert die Updates unter Win10 (live erlebt bei BuHa-Software und in Arztpraxen beim Praxisverwaltungssystem – alles natürlich aus Sicherheitsgründen…) – 3. viel Arbeitsaufwand (trotz Scripten für autom. Upgrade), insbesondere bei vielen PC.
    Privat auf Linux umzusteigen sollte für die meisten kein wirkliches Problem sein und funktionieren – im Firmenumfeld sieht es leider noch anders aus. Erst wenn die Software-Hersteller bereits sind (und genügend Druck verspüren), deren Produkt auch für andere OS zu kompilieren (wenn diese nicht auf die falsche Entwicklungumgebung gesetzt haben…), ist mehr möglich.

  18. Administratoor sagt:

    Ich verstehe das teilweise heftige Windows 11 Bashing nicht. Ja, der Copilot nervt zuweilen, aber ansonsten läuft Windows 11 bei uns nicht großartig anders oder schlechter als Windows 10 (allerdings auch nicht besser). Man muss sich etwas umgewöhnen und darauf einlassen, der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Sowohl unsere privaten Rechner als auch die unserer KMU Firma laufen mit Windows 11 genauso gut, wie sie vorher mit Windows 10 liefen. Die Migration der ca. 25 Thinkpad-Notebooks (meist durch Rechnertausch- Domino, teilweise durch Inplace-Update) nach Erscheinen der 24H2 Version wurde innerhalb eines Jahres in aller Ruhe ohne Probleme vollzogen.

    • Stefan sagt:

      Ich stimme da in vielen Punkten zu. Wir sind Gewohnheitstiere und hängen an altem Kram. Gerade als ITler muss man das überwinden und am Ball bleiben. Wie Vista hat Windows 11 auch das Problem das es "under the hood" einiges besser und sicherer macht, als seine Vorgänger, aber gefühlt an allem mit dem interagieren muss subjektiv schlechter. Völlig unnötigerweise. Windows ist das erste OS von MS dass ich wirklich grundlegend ablehne. Und das hat nicht unbedingt was mit Privacy (weniger ein Thema im Unternehmensumfeld) zu tun, sondern das mir als Admin oder PowerUser alles schwerer gemacht wird. Welche Verbesserung gab es in der Beziehung? Wir haben jetzt Tabs im Explorer und Notepad. Wow.

    • Busterk sagt:

      Echt schön zu lesen dass es nicht nur Win 11 Basher gibt. Den Copiloten kann man mit einfachen Mitteln "stilllegen". Auch ältere Rechner/Notebooks laufen mit Win 11 zur vollsten Zufriedenheit, Updates sind bis dato kein Problem. Ich nutze an meinem Rechner seit Win 8 (war nicht so schlecht wie viele behaupten) Open Shell, so das sich auch die Umgewöhnung/Bedienung in Grenzen hält. Ohne Umgewöhnung geht es ja nie im Leben. Wenn man mit Siemens TIA arbeiten muss, ist Linux keine Option!

      • Anonym sagt:

        Kannst Du die einfachen Mittel kurz beschreiben?

        • Matze sagt:

          Ist u.A. bei deskmodder.de beschrieben – einfach nach "Copilot in Windows 11 deaktivieren" suchen.
          Allerdings steht dort auch, dass Copilot seit Windows 11 24H2 in Europa eh nicht (mehr) aktiviert ist – mitgeschleppt wird er trotzdem. Daher sind die Updates (z.B. das letzte von gestern Build 26200.7705) 3,8GB groß.

          • SvenS sagt:

            ;-)
            sowas von naiv -> wach auf Junge!

          • Visitator sagt:

            Verschiedene bei mir getestete Linux-Distros ziehen mehrmals pro Woche fast 1 GB Updates, obwohl nur Grundsystem mit Office, Mail, Browser, das ist monatlich viel mehr als Windows.
            Leider habe ich noch kein Tool, was das einfach misst und vergleichbar macht.

            • ThBock sagt:

              Dazu hätte ich gerne mal genauere Infos. Ich mache hier jeden Monat ein dist-upgrade und ich meine, da sieht das anders aus. Ich werde da mal genauer drauf sehen. Morgen ist ja wieder eins dran.

      • Peter sagt:

        ICH kann tatsächlich alles mögliche in Windows 11 verändern oder deaktivieren. Ich will es aber nicht müssen. Wenn ich den Taskmanager auf einem normalen Endanwender-PC sehe bekomme ich die Krise. Niemand braucht diesen ganzen Müll.

    • Morpheus sagt:

      Ich finde auch, dass sich die Qualität der grafischen Desktop-Darstellung bei Windows 11 gegenüber Windows 10 verbessert hat. Auch der Umgang mit Multimonitor-Umgebungen bekommt Win11 besser hin. Dafür hat sich u.a. der Windows Explorer extrem verschlechtert.

      Und das Thema Privacy ist auch in Unternehmensumfeld Thema. Ich habe Kunden, die z.B. Copilot, Recall und Onedrive per GPO abgeschaltet haben wollen, weil es gegen deren Sicherheitsrichtlinien verstößt.

  19. JanS sagt:

    Auch bei mir ist/war Win10 das letzte Windows – zumindest privat.
    Beruflich ist ein Umstieg dzt. unmöglich, aber ansonsten haben bei mir und im nahen privaten Umfeld Linux Mint bzw. LMDE das Ruder übernommen.
    Was da alleine an Anschaffungskosten für neue, Win11 taugliche Systeme gespart wurde… Keine KI-Assistenten-/OnlineKontozwang-Gängelungen durch MS mehr, keine regelmäßigen Stoßgebete zum Patchday…
    Alles läuft sehr zügig, sehr transparent und absolut stabil. Kann dem Vorredner nur zustimmen: einmal vollzogen fragt man sich, warum nicht schon viel eher?! Frühere Erfahrungen mit SUSE hatten mir das Thema Linux doch ziemlich verhagelt. Aber das ist >20Jahre her. Und es ist sehr beeindruckend, wie zügig und einfach und unaufgeregt sich heutzutage ein komplettes Basissystem samt Office-Suite installieren lässt.
    Und bisher wurde für jeden Anwendungsfall eine Open Source Software-Alternative gefunden, auf Wine/Bottles konnte bisher verzichtet werden.

  20. Morpheus sagt:

    Ich nutze privat noch Win11 Pro, da ich hobbymäßig mit VST-Instrumenten in einer DAW musiziere. Gaming ist auch noch Thema. Leider gibt es dazu noch keine stabile und native Alternative unter Linux. Daneben gibt es noch mehrere Kleinigkeiten, bestimme Tools und Programme, die ich nicht missen will. Allerdings arbeite ich unter Win11 mit lokalem Konto, ohne Copilot, Telemetriegedöns und nervige und ressourcenhungrige Bloatware.
    Sobald Linux im Musikbereich 100% Kompatibilität auf dem Niveau von Windows bietet, steige auch ich um.

    • Rocco Siffredi sagt:

      Kann mich Deinem Kommentar nur anschließen, obwohl Gaming bei mir kein Thema ist. Ich habe seit Mitte der 90er professionell wie privat mit Cubase gearbeitet. Zur Audio-Nachbearbeitung hatte ich zunächst WaveLab im Einsatz, bin aber schon seit vielen Jahren bei Audition.

      Im Moment teste ich diverse Programme, die nativ auf Linux laufen. DaVinci Resolve Fairlight wäre eventuell ein Kandidat, kann in Puncto MIDI aber (noch) nicht mit Cubase konkurieren und ist mir zu fokussiert auf Video-Bearbeitung. Meine zahlreichen VST-Instrumente und Plugins, die ich bis jetzt unter Windows nutze, funktionierten bei mir in Tests auch anstandslos in Fairlight unter Zorin OS.

      Wenn die Entwickler bei Blackmagic Design den Fairlight vom Rest abkoppeln und ihm eine taugliche MIDI Funktionalität spendieren würden, wäre bei mir der Umstieg auf Linux innerhalb weniger Tage erledigt. Und bye-bye Windows.

    • Visitator sagt:

      Es geht schon beim einfachsten Audio los:
      Verschiedene getestete Linux-Versionen schaffen es trotz stundenlanger Recherche (sogar die ungeliebte KI wurde befragt) nicht, mit meinen USB-Soundkarten klarzukommen: bis kurz vor 20% Reglereinstellung ist Ruhe, dann abrupt zu laut (unter läuft es mit Windows 8-10% vernünftig laut).
      Sennheiser 3D Game1 und Soundblaster Play! 3.
      Windows 10/11: Reinstecken, läuft.

  21. Sven Fischer sagt:

    Wenn man das so sieht, reiht sich Win11 in die Liste der unbeliebtesten Windows Version ein. Siehe Windows ME, Vista und 8/8.1.

    Zudem muss man auch sagen, das bei allen diesen o.a. Versionen, MS neue Technologien etc. implementiert hat, bzw. versucht. ME lasse ich mal weg, weil vor XP. Bei Vista war es 64Bit, (zumindest was man im Einzelhandel kaufen konnte), kam aber mit hohen Systemanforderungen einher und war sehr instabil. Daher wurde kurz darauf (2010) Win7 veröffentlicht, ohne die Kinderkrankheiten vom Vista.

    Dann kam MS auf die glorreiche Idee, für alle Geräteklassen, (PC, Smartfone, Tablet), eine einheitliche Benutzeroberfläche zu schaffen. Zudem man verpennt hatte, in den Mobilmarkt einzusteigen und nun wurde mit Druck versucht, dort Fuß zu fassen. Es wurde eigens dafür Nokia aufgekauft und die Geräte kamen dann als Windows Phone auf dem Markt. Was daraus geworden ist, sieht man heute. Noch dazu kam, das bei dem größten Teil, aller verkauften Notebooks und PCs, SecureBoot implementiert wurde, sowie der Windows Lizenzschlüssel im BIOS/UEFI abgelegt ist.

    Weil die Verkaufszahlen bei Win8/8.1 doch nicht so berauschend waren und das MetroUI bei den meisten Anwendern durchfiel, wurde dann 2015 Windows 10 veröffentlicht. Was dann auch wieder eine Version war, womit man wieder als Anwender "arbeiten" konnte. Zudem MS großspurig ankündigte, es sei das letzte Windows, welches man bräuchte. Daher, das es fortlaufend aktualisiert werden würde. Das das Nonsens ist, war abzusehen.

    Was eben auch für den Erfolg bei Win10 war, das man von einem Win7 und Win8/8.1, auf Win10 aktualisieren konnte, ohne eine neue Lizenz kaufen zu müssen. Wenn man 2010 ein System mit Win7 gekauft hatte und dann auf Win10 aktualisierte, hatte man salopp gesprochen, 15 Jahre Nutzungsdauer.

    Und nun, Win11? Gut, das nun 32Bit als Variante raus gefallen ist macht Sinn. Da es nun seit mehr als 20 Jahren, nur noch 64Bit CPUs + Perripherie zu kaufen sind. Evtl. gibt es noch spezielle Einsatzzwecke für 32Bit Bsp. im Embedded Bereich, Maschinensteuerung etc.
    Über die anderen Anforderungen, wie TPM2, sowie kompatible CPUs, mag man geteilter Ansicht sein. Nur kratz es einem, wenn man sein noch stabiles System, als nicht mit Win11 kompatibel bewertet wird. Immerhin hat sich MS bereit erklärt, per ESU noch bis 2026, Updates bereit zu stellen. Bzw. bei Windows 10 Enterprise LTSC 2019, bis 2029.

    Ich nutze auch schon seit mehr als 15 Jahre Linux Systeme (Debian, Fedora etc.) und da ist auch nicht alles Gold was glänzt. Aber da weiß ich, wo ich hin greife, wenn mal was klemmt. Zudem man eine große Community in der Hinterhand hat, welche einem helfen.

    Ich bin da auch sehr aufgeschlossen und interessiert und probiere auch gerne Neues aus. Auch bin ich kein Windows Hasser und möchte andere zu Linux Systeme bekehren. Es soll jeder und jede, das benutzen, womit man am besten zurecht kommt.

    • Luzifer sagt:

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      Ich bin da auch sehr aufgeschlossen und interessiert und probiere auch gerne Neues aus. Auch bin ich kein Windows Hasser und möchte andere zu Linux Systeme bekehren. Es soll jeder und jede, das benutzen, womit man am besten zurecht kommt.
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      Amen!

  22. Rocco Siffredi sagt:

    Was mich bei dem von ESET verfassten Beitrag bezüglich des Umstiegs von 10 auf 11 stört, ist vor allem die Wortwahl. »Deutschland hinkt hinterher.« Meine Antwort darauf: Besser hinken, als gar nicht mehr gehen zu können.

    Die Frage, ob Windows 11 gegen die Wand fährt, ist relativ leicht zu beantworten. IST schon gegen die Wand gefahren.

    • Matze sagt:

      »Deutschland hinkt hinterher.«
      Ja, ist mir auch aufgestoßen. Wurde auch gleich zu einer dpa-Meldung und auch von heise aufgegriffen – seriöser Journalismus geht anders.

  23. Triceratops sagt:

    Momentan setze ich mich mit der Linux variante Bazzite auseinander (Dual Boot), da es auf Gaming ausgerichtet ist und Steams Proton enthält. Falls Bazzite mir zusagen sollte, wechsel ich zum ESU Ende von Windows 10 komplett auf Bazzite, auch wenn Online Spiele mit Anti-Cheat-Software unter Linux nicht laufen. Hab von Bazzite so erfahren.:

    https://www.youtube.com/watch?v=SF3rvYWrj_k .

    Wer hätte gedacht das ich mal nach 28 Jahren die Faxen dicke habe von Microsoft. Naja zeiten ändern sich halt mal.

    • Sebastian K.-K. sagt:

      Ich habe Bazzite seit Oktober '25 im Einsatz, pünktlich zum Supportende von win10 parallel instaliert (Zufall? No, Sir! ;-) und bin sehr zufrieden damit. Sowohl als Arbeitsplattform wie zum Zocken ist das wunderbar! Mit Fedora Atomic Desktops-Basis, also Flatpaks, auch quasi unzerstörbar stabil.

      Ja, Spiele mit Anti-Cheat laufen nicht (Battlefield 5 oder neuer, Fortnite), aber dafür würde ich eher ein win10 neu aufsetzen und dann nur für's Daddeln, als den Wechsel zu win11 mitzugehen. Aus administrative Perspektive war ich zuletzt nur am Fluchen über diesen ganzen m(inus)365-Bullsh*t, Besserung ist ja nicht zu erwarten.

  24. ukx sagt:

    Bei mir läuft Windows 11 ohne Probleme. Mit OOShutup und WinAereo-Tweaker nach der Installation ist Win11 mit ein paar Mausklicks ordentlich konfiguriert.
    Das OS ist eigentlich nicht wichtig, aber meine Software braucht Windows (Solidworks, Altium, LTSpice, Office, WinMerge, VisualStudio, Paint.Net, WindowsFirewallControl). Ich habe keine Zeit mich in ein neues OS einzuarbeiten – früher habe ich Linux und FreeBSD privat verwendet und habe endlose Stunden darin versenkt. Man kann da wirklich alles konfigurieren, aber man muss es auch.
    Der Aufwand ist ziemlich hoch, und die Doku ist im Internet verstreut.
    Seit etwa einem Jahr (seit Trump wieder da ist) ist die Win11 Stimmung in allen deutschen Foren massiv gekippt (hat nichts mit der Realität zu tun).
    Anscheinend verkaufen sich schlechte Nachrichten noch immer besser als richtige Information. Leider auch bei Borncity – wäre schön wenn es hier wieder etwas neutraler zugeht.

    • Anonym sagt:

      Kurz: Früher selbst gewusst wie es geht, heute 100% abhängig von Microsoft.

    • McAlex777 sagt:

      Und wenn man einmal wechseln will gibt man bei ChatGPT folgenden Prompt ein, und findet mögliche Lösungen: "suche mir für folgende programme geeignete linux alternativen: a, b, c"

      Alternativ gibts kostenfreie Virtualisierungen für selten genutzte Programme.
      So einfach geht Desktop-Linux heutzutage.

  25. Jens sagt:

    Man sollte in Artikeln zum Thema "Supportende Windows 10 / Umstieg auf Windows 11" auch immer noch mal explizit auf Micro$ofts Lüge "Windows 10 ist die letzte Windowsversion" hinweisen.

    • Visitator sagt:

      Wieso?
      Mein Windows 11 meldet sich in der Konsole wie folgt:
      Microsoft Windows [Version 10.0.26200.7705]
      Also hat MS nicht gelogen, ist doch 10 ;-)

  26. SvenS sagt:

    ich verstehe auch nicht, warum Gamer nicht Linux benutzen sollten – die bringen alles mit! Steam etc. -> es liegt an den Entwicklern der Games, die das nicht Cross-Platform schreiben.
    Und ganz ehrlich, was hat ein Game im Kernel-Bereich eines OS zu suchen (Cheat)?
    Maximal eine Sicherheitssoftware, aber eigentlich noch nicht mal diese!

    Als Beispiel: die richtige Distri sollte zum Gaming gewählt sein – Linux Mint: nvidia-treiber bis dato 58x.; Linux Mint Debian Edition: nvidia-treiber bis dato 55x…

    Aber gut, ich bin auch kein Gamer!
    Für sowas würde ich eventl. auf HW zurückgreifen, die fürs Gaming gemacht ist -> PS, XBox etc… Es hat alles seine Gründe…. ;-)

  27. Björn E. Kevalonen sagt:

    Kleiner Nachtrag zu Linux Mint:

    – Upgrade von Linux Mint 22.2 auf 22.3 (Xfce und Cinnamon) am 13. Januar 2026 hat problemlos geklappt und war innerhalb von ein paar Minuten erledigt. Bei LMDE 7 kam die gleiche Cinnamon-Version als Update, ebenfalls keine Probleme.

    – Bei Cinnamon (LM 22.3 und LMDE 7) gab es danach Probleme mit dem Wechseldatenträger-Applet in der Leiste, es zeigte nicht mehr alle Wechseldatenträger an und man konnte sie darüber nicht mehr auswerfen. Außerdem fehlte dann die Statusmeldung "Laufwerk kann sicher getrennt werden". Das war allerdings kein Bug, sondern eine bewusste Entscheidung der Entwickler um Clement Lefebvre. Daraufhin beklagten sich viele User über diese "Verschlimmbesserung", ein User fand sogar einen leicht implementierbaren Workaround. Ergebnis: Bereits am 25 Januar 2026, also nach nicht einmal zwei Wochen, kam von den Entwicklern ein weiteres Update für Cinnamon, das die Funktion des Wechseldatenträger-Applets wieder herstellte. Seitdem funktioniert es wie zuvor, die User sind zufrieden.

    Nur mal so als kleiner Vergleich zum Verhalten von Microsoft bei Windows.

  28. Anonym sagt:

    Ich will noch einmal die Aufmerksamkeit auf das Statcounter-Mysterium lenken:

    Also passend zum Januar Patchdate springt Windows 11 Marketshare innerhalb von Tagen von 50% auf 75 %, und selbst der Anteil der Legacy-Betriebssysteme Windows 7, 8, 8.1, und XP halbiert sich. Und Microsoft reklamiert nun mehr als eine Milliarde Windows 11 Installationen als Riesenerfolg. Sicherlich ein Wunder, oder nicht?

    Was geht hier vor, ich biete an:
    – Neue Hardware? Kann es nicht sein, die wird doch nicht alle Mitte Januar gekauft.
    – Dito Neuinstallationen, warum alle genau Mitte Januar?
    – Massive automatische Zwangsupgrades von 10 auf 11 zum Patchdate? Weiss hier jemand etwas?
    -Statcounter liefert freiwillig, unfreiwillig, oder durch Inkompetenz Falschinformation. In dem Fall ist die Seite verbrannt.

  29. Charlie sagt:

    Erinnert mich immer mehr an den Witz von damals, als der Microsoft-Entwickler den Linux-Entwickler fragt, was diesem am neuen Windows 95 am besten gefällt.
    "Das ihr damit arbeiten müsst!"
    Heute wahrer denn je, mit Windows 11.

    Windows 2000 war schön, stabil und hat einfach gemacht, was es soll.

  30. Ich bin glücklich. sagt:

    Ich glaube immer noch, dass das querulatorische Win 11 Start-Menü das Problem ist.

    Wenn man wenigsten wählen könnte, zwischen dem Standard-Müll-Start-Menü und dem Win 10 Start-Menü.

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