Neue Windows Sicherheitsfunktionen: "Windows Baseline Security Mode" und "User Transparency and Consent"

WindowsNoch ein kurzer Nachtrag vom 9. Februar 2026, wo Microsoft mit "Windows Baseline Security Mode" und "User Transparency and Consent" zwei neue Sicherheitsfunktionen für Windows vorgestellt hat. Die sollen einerseits die Verwendung von Treibern, Apps und Diensten sicherer machen und andererseits den Zugriff auf Ressourcen absichern.

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Die Ankündigung erfolgte zum 9. Februar 2026 – quasi als Absichtserklärung – im Windows-Blog im Beitrag Strengthening Windows trust and security through User Transparency and Consent.

"Windows Baseline Security Mode" und "User Transparency and Consent"

Der erstaunte Leser erfährt, dass Sicherheit ein Top-Thema bei Microsoft sei und dass Redmond Windows noch sicherer machen wird. Im Rahmen der Secure Future Initiative kündigt Microsoft dann die beiden Funktionen "Windows Baseline Security Mode" und "User Transparency and Consent" für Windows an.

Windows Baseline Security Mode

Mit dem "Windows Baseline Security Mode" soll Windows zukünftig standardmäßig mit aktivierten Laufzeitintegritäts-Sicherheitsmaßnahmen betrieben werden. Diese Sicherheitsmaßnahmen stellen sicher, dass nur ordnungsgemäß signierte Apps, Dienste und Treiber ausgeführt werden dürfen,. Die Hoffnung ist, mit dieser Maßnahme das System vor Manipulationen oder unbefugten Änderungen zu schützen.

Benutzer und IT-Administratoren haben weiterhin die Möglichkeit, diese Schutzmaßnahmen bei Bedarf für bestimmte Apps zu überschreiben, merkt Microsoft an. Entwickler von Anwendungen können auch überprüfen, ob diese Schutzmaßnahmen aktiv sind und ob Ausnahmen gewährt wurden. So sollen sie Einblick in die Bedingungen  erhalten, unter denen ihre Apps ausgeführt werden, und können diese kontrollieren.

User Transparency and Consent

Bei der Funktion "User Transparency and Consent" greift Microsoft etwas auf, was bei Smartphones bereits lange bekannt ist. Wie bei Smartphone soll Windows nun seine Benutzer benachrichtigt, wenn Apps versuchen, auf sensible Ressourcen wie Dateien, die Kamera oder das Mikrofon zuzugreifen. Das Gleiche gilt, wenn Anwendungen versuchen, andere, unbeabsichtigte Software zu installieren.

Diese Benachrichtigungen sollen laut Microsoft klar und umsetzbar gestaltet werden. Nutzer sollen jederzeit die Möglichkeit haben, die getroffenen Auswahl später zu überprüfen und zu ändern. Apps und KI-Agenten müssen nach dem Microsoft-Beitrag ebenfalls höhere Transparenzstandards erfüllen, damit sowohl Benutzer als auch IT-Administratoren einen besseren Einblick in deren Verhalten erhalten.

Diese Updates erhöhen die Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz unter Windows und sollen den Benutzern gleichzeitig mehr Kontrolle und Vertrauen in den Zugriff auf deren System und ihre Daten geben.

Unklar, wann die Funktionen kommen

Die obigen Funktionen sind bisher nur als Ankündigung, und ohne jegliche Zeitangabe zur Einführung, vorhanden. Microsoft schreibt, dass man sich bewusst sei, dass Veränderungen Zeit brauchen. Deshalb werde die Umstellung schrittweise und nach klaren Grundsätzen erfolgen. Alles erfolge in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern, Unternehmen und Partnern. Microsoft hat bereits mit Entwicklern wie 1Password, Adobe, CrowdStrike, Electronic Art, OpenAI etc. begonnen, die Möglichkeiten auszuloten und umzusetzen. Mal schauen, wann es erste Ergebnisse gibt.

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