Kurze Information für Nutzer und Administratoren, die Outlook 365 einsetzen. Microsoft hat die Tage bekannt gegeben, dass man das sogenannte "Contact Masking" in Outlook zum 31. März 2026 einstellen wird.
Ich bin gleich an drei Stellen auf diese Änderungen hingewiesen worden. Einmal hatte ich den Hinweis hier vernommen – aber ein Blog-Leser hatte im Diskussionsbereich auch darauf hingewiesen. Weiterhin ist mit im Microsoft 365 Message Center der Original-Beitrag MC1234566 – Outlook: retiring "Contact Masking" (hide suggested recipients) – March 31, 2026 untergekommen.
Das Ganze bezieht sich auf vorgeschlagene Empfänger, die aus der Kontaktliste bezogen und in Outlook in den Feldern An, Cc und Bcc als Vorschläge angezeigt werden. Microsoft erklärt im Supportbeitrag, dass Benutzer einen vorgeschlagenen Empfänger in Outlook ausblenden können, während sie eine E-Mail adressieren.

Dazu wählen die Benutzer beispielsweise das X neben einem Namen in der Liste der Vorschläge für „An/Cc/Bcc" aus (siehe obige Abbildung). Dieses Verhalten wird allgemein als "Kontaktmaskierung" bezeichnet, schreibt Microsoft.
Outlook wird die Funktion "Kontaktmaskierung", mit der vorgeschlagene Empfänger ausgeblendet werden können, am 31. März 2026 einstellen. Das heißt, dass per "Kontaktmaskierung" vorher ausgeblendete Kontakte wieder in den Vorschlägen erscheinen können, ohne dass eine Ersatzfunktion bereitgestellt wird.
Es sind keine Maßnahmen seitens des Administrators erforderlich, aber die Benutzer sollten informiert und die Schulungen entsprechend aktualisiert werden.




MVP: 2013 – 2016





Und was soll der Unfug? Die sind ja nicht grundlos ausgeblendet. Wie kann man sie dann entfernen?
Ich versteh's auch nicht…
Gerade Geschäftsleitung / Personaler nutzen das Feature doch oft:
Bewerberkontakt mit dessen privater E-Mail-Adresse, Person wird zum Mitarbeiter und bekommt dienstliche E-Mail, weitere Kommunikation soll natürlich nicht mehr versehentlich an die private E-Mail gehen > also entfernt man die aus den Vorschlägen.
Bisher sind wir ja davon ausgegangen, dass ein Klick auf das X den Vorschlag tatsächlich löscht. Dabei war das nur ein Maskieren?
Könnte ja noch lustig werden, wenn dann alle vermeintlich gelöschten Kontaktvorschläge plötzlich wieder vorhanden sind. Freue mich schon auf Anrufe der User (nicht!).
Wie löscht man dann solche Vorschläge korrekt?
Mir ist ansonsten nur das komplette löschen des Addresscaches über Datei > Optionen > Email > Button "Autovervollstäntigung-Liste leeren" bekannt, welches natürlich auch keine Lösung ist.
Das Problem hat Microsoft erkannt, hat man aus versehen mal eine falsche Adresse gelöscht, bzw. , wie wir jetzt gerade lernen, ausgeblendet, gab es keine Möglichkeit diese wieder einzublenden. Anstatt jetzt eine Möglichkeit zu schaffen die Tabelle mit der Autovervollständigungsliste zu bearbeiten (wieder einblenden eines Eintrags, bzw. definitiv löschen (DSGVO!?) entfernt man einfach die Möglichkeit zum Ausblenden eines Eintrags.
Für was genau bezahlt man ein Abo? Dass der Aktienkurs von M$ stabil bleibt oder darf man auch mal eine kleine Innovation abseits des KI Hype erwarten?
Mit dem Tool MFCMapi kann man zwar die Autovervollständigungsliste für eine Postfach-Migration exportieren und wieder importieren. Einträge anzeigen und ändern kann man jedoch nicht. Die Liste selber ist vermutlich innerhalb von IPM.Configuration.Autocomplete als Binary-Blob gespeichert. Und MFCMapi ist definitiv kein Werkzeug für den Endbenutzer, eher eines um eine Outlook-Konfiguration nachhaltig zu zerstören.