Edge 146.0.3856.59 mit vielen Änderungen

EdgeMicrosoft hat zum 13. März 2026 den Edge-Browser im Stable-Channel auf die Version 146.0.3856.59 aktualisiert. Es wurde ein Problem unter Windows behoben, das dazu führen konnte, dass Registerkarten auf Geräten mit großem Arbeitsspeicher unerwartet geschlossen wurden. Dieses Release bringt aber eine Reihe an Änderungen und Neuerungen für die Benutzer.

Gemäß den Release Notes werden im Edge 146.0.3856.59 folgende Änderungen für die Benutzer des Browsers eingeführt. So werden Sammlungen als Funktion in dieser Version eingestellt. Bestehenden Nutzern von „Sammlungen" wird ein Banner angezeigt, und sie können keine neuen Elemente mehr zu ihren Sammlungen hinzufügen. Um gespeicherte Inhalte zu behalten, können Nutzer diese exportieren oder alle Seiten in die Favoriten verschieben.

Die angekündigte Einstellung der benutzerdefinierten primären Passwörter (siehe Microsoft Edge: Primär-Passwort wird im Sommer 2026 eingestellt) beginnt. In Microsoft Edge 146 können Benutzer in den Edge-Einstellungen :

edge://settings/autofill/passwords/settings

keine neuen benutzerdefinierten primären Passwörter mehr erstellen. Benutzer, die bereits ein benutzerdefiniertes Primärpasswort konfiguriert haben, erhalten eine Warnung, dass die Funktion ab dem 4. Juni 2026 nicht mehr verfügbar sein wird. Am 4. Juni 2026 werden Benutzer, die weiterhin ein benutzerdefiniertes Primärpasswort verwenden, automatisch auf die Geräteauthentifizierung umgestellt.

Die Migration zur verbesserten V2-Architektur für Workspaces wird eingeleitet. Mit  den 2022 in Edge eingeführten Workspaces können Benutzer dauerhafte Tab-Gruppen erstellen, die gespeichert und für andere freigegeben werden können. Es erfolgt nun die Migration der Daten für gespeicherte Workspaces von OneDrive/SharePoint zum Edge-Sync-Dienst.

Weiterhin gibt es eine längere Liste an Feature-Updates, die in den Release Notes aufgelistet sind.

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7 Kommentare zu Edge 146.0.3856.59 mit vielen Änderungen

  1. Rocco Siffredi sagt:

    Aber dieser nervige Bug, mit dem ständigen Refresh der Desktop Icons beim Öffnen und/oder Schließen des Browsers, wurde noch nicht behoben.

    • Rocco Siffredi sagt:

      Update zu meinem vorherigen Kommentar:

      Man mag mich als pingeligen Ästheten mit Steinen bewerfen, aber die Entwickler von Edge sind im Moment wirklich sehr kreativ, was das Einbauen immer neuer optischer „Bereicherungen" betrifft.

      Seit dem Update auf die Version 146.0.3856.59 befindet sich unterhalb der Symbolleiste plötzlich ein schwarzer Strich. Versetzt man Edge in den Vollbildmodus und wieder zurück zur Ausgangsgröße, ist der Strich verschwunden. Aber nur so lange, bis man mit der Maus über ein beliebiges Bedienelement des Browsers oder einen Link auf einer Internetseite fährt oder die Tastatur zur Navigation auf der Seite verwendet. Schwupps, ist der schwarze Strich wieder da.

      Womit überraschen uns die Entwicker mit der nächsten Version? Man öffnet den Browser und es läutet an der Tür?

  2. robbi sagt:

    Bei mir jedenfalls refresht da nichts auf dem Schreibtisch.
    (i am using W10 and i am proud of it).

  3. Bolko sagt:

    Die "Visuelle Suche" (Visual Search und Visual Search Bar) ist ein Sicherheitsrisiko, weil man damit beliebige Dateien hochladen kann und Microsoft analysiert dann Dateiname, Tags und Inhalt mit KI.
    Der Dateiupload erfolgt durch Rechtsklick (Kontextmenü), Tastenkombination oder Drag and Drop.

    Wenn man zum Beispiel mit Edge im Intranet oder in einem PDF etc mit der Maus auf irgend ein Bild (zum Beispiel Konstruktionszeichnung) zeigt und diese Funktion auslöst, dann ist das Betriebsgeheimnis von MS geklaut.

    In die Adresszeile des Browsers muss man schließlich auch nicht unbedingt eine Web-Adresse eintippen, sondern man kann da auch F: eingeben und ist dann im Dateisystem eines Shares auf dem Server, wo man sich dann irgend eine Datei aussuchen kann und mittels Edge-Visual-Search zum Microsoft-KI-Rechenzentrum hochladen kann, wobei "hochladen" in diesem Falls nicht so benannt wird, dem Anwender also eventuell nicht klar ist, was da passiert.
    Ein Spion im US-Dienst könnte mit dieser Methode auch Dateien klauen, obwohl USB-Buchsen blockiert sind und eMails überwacht werden. Vor Ort veranlasst der Maulwurf einfach mal eine "Visuelle Suche" mit einer konkreten Datei als "Frage" und auf der anderen Seite "findet" der Partner dann die Datei im Rechenzentrum.
    Die NSA freut sich einen ab, weil sie dann den in den USA ansässigen Unternehmen viele Tipps über die aktuellen Produkte in ausländischen Firmen geben kann. Das kann ein Vorsprung bei der Patentanmeldung bedeuten und die ausländischen Firmen in die Pleite treiben, wenn solche Geheimnisse verraten werden, die man dann nicht mehr ausreichend monetarisieren kann.

    Diese KI-Funktion funktioniert auch auf Windows 10 Enterprise LTSC 2021, wo es eigentlich keine Feature-Updates und keine KI geben sollte.

  4. Michael sagt:

    Gibt schon den nächsten Hotfix 146.0.3856.62
    Sind viele CVE's, die meisten wurden aber schon mit der vorigen Version .59 gepatcht.
    Neu ist anscheinend der hier https://www.cve.org/CVERecord?id=CVE-2026-3909 den haben sie wohl beim letzten Release vergessen?

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