Ich fasse mal einige Fundsplitter der letzten Tage rund um Schwachstellen im Ivanti Mobile Device Management (EPMM) zusammen. Es gab in diesem Kontext wohl auch einen Angriff auf die EU-Kommission, sowie einen Angriff auf die Datenschutzbehörde in den Niederlanden. Nachfolgend ein kurzer Überblick.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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Seit Monaten geistern ja Hinweise auf ein Windows 11 26H1 durch die Medien. Die Angabe 26H1 weist darauf hin, dass diese Windows 11-Version im 1. Halbjahr 2026 erscheinen werde. Es war (zumindest mir) aber auch klar, dass dieses Windows 11 nur für ARM-Maschinen mit Snapdragon ® X2-CPU kommen soll. Nun hat Microsoft in einem Techcommunity-Beitrag Details verraten.
Kurzer Nachtrag vom gestrigen 10. Februar 2026. Es hat einen Ausfall der Telematik Infrastruktur (TI) im Medizinbereich gegeben. Dadurch standen Dienste wie elektronische Patientenakte (ePA) oder eRezept für mehrere Stunden nicht zur Verfügung. Ein Rauchmelder-Problem im Rechenzentrum könnte Ursache gewesen sein. Zudem scheint ein eine kleinere Störung bei der DATEV gegeben zu haben, die den Zugriff auf Banking beeinträchtigte – was aber wohl auf eine geplante Wartung zurückzuführen war.
Microsoft hat zum 10. Februar 2026 das "Februar 2026" Sicherheitsupdate für Exchange Server freigegeben. Das Sicherheitsupdate gilt Exchange Server 2016, Exchange Server 2019, und für Exchange Server Subscription Edition (SE). Exchange Online-Kunden sind bereits geschützt, die tangiert das Update nicht.
Microsoft hat am 10. Februar 2026 Sicherheitsupdates für Windows-Clients und -Server, für Office – sowie für weitere Produkte – veröffentlicht. Die Sicherheitsupdates beseitigen 54 Schwachstellen (CVEs), 8 kritisch, sechs davon wurden als 0-day klassifiziert und eine wird ausgenutzt. Nachfolgend findet sich ein kompakter Überblick über diese Updates, die zum Patchday freigegeben wurden.
Momentan sucht man in Europa ja händeringend nach Alternativen zu US-Software. LibreOffice wird häufiger als Alternative zu Microsoft Office genannt. Hier im Blog höre ich dann immer wieder "Microsoft Office ist alternativlos, weil nur mit deren Anwendungen Dokumente formaterhaltend ausgetauscht werden können". "The Document Foundation", die LibreOffice entwickelt, übt moment schwere Kritik an Microsoft, mit seinen Office-Formaten systematisch ein Lockin für Nutzer aufgebaut haben. Die "Alternativlosigkeit" in Bezug auf Office 365 ist selbst verursachtes Leid.
Ich ziehe mal ein Thema in diesem Beitrag heraus, das bereits vorige Woche einige Schlagzeilen beherrschte. Microsofts Chef, Satya Nadella, hat je einen Qualitäts- und Sicherheitsverantwortlichen berufen. Er hofft damit, die Probleme, die sich durch die Entlassungen der Tester in 2014 sowie durch den AI-Hype ergeben, in den Griff zu bekommen.
Die Europäische Kommission liegt mit Meta im Clinch und hat dem US-Unternehmen eine Reihe an Beschwerdepunkten zugeschickt, die sich mit dem Ausschluss von KI-Assistenten von Drittanbietern aus WhatsApp befassen.


MVP: 2013 – 2016




