[English]Zum 20. Mai 2024 hat Microsoft seinen "KI-PC" (Hardware mit AI-Support und Copilot) unter dem Begriff "Copilot+PC" vorgestellt. Die Geräte sollen eine neue Ära einläuten. Aber Microsoft läuft mit seinen KI-PCs möglicherweise in das Problem, dass erneut am Bedarf vorbei entwickelt wird. Mir ist vor kurzem eine Einschätzung eines Google-Entwicklers untergekommen, dass 99% der Nutzer keine AI-Hardware braucht. Und wegen der neuen Entwicklung von Microsofts AI-PCs mit der Funktion "Recall", die Screenshots anfertigen und alles analysieren können soll, gibt es schon Kontroversen im Netz. Elon Musk empfiehlt deshalb den Wechsel zu Linux. Das sind nur einige Informationshäppchen rund um das Thema "künstliche Intelligenz", die mir in den letzten Tagen unter die Augen kamen. In Teil 1 gehe ich auf den Microsoft AI-PC und die obigen angerissenen Fragestellungen ein.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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Google hat im Moment keinen richtigen Lauf, Ärger mit seinen AI-Ansätzen und nun kommen auch Cloud-Probleme hinzu. Nachdem unbeabsichtigt ein Online-Konto eines australischen Pensionsfonds gelöscht wurde, ging ich davon aus, dass Google jeden Schritt doppelt und dreifach absichert. Letzten Freitag ist aber wohl eine "Putzaktion" schief gelaufen und neben einer zu löschenden Netzwerkinstanz wurden um die 33 weitere Cloud-Dienste für fast 3 Stunden gestört. Doof für betroffene Kunden, deren virtuelle Maschinen und Cloud-Instanzen nicht mehr funktionierten.
[English]Microsoft hat das am 14. Mai 2024 veröffentlichte kumulative Update KB5037765 wohl zurückgezogen. Das Update löste ja den Installationsfehler 0x800f0982 bei der Installation unter nicht englischsprachigen Windows Server 2019-Instanzen aus. Aktuell arbeiten die Entwickler an einer Revision. Ergänzung: Ein Out-of-Band-Update mit einem Fix wurde zum 23.5.2024 veröffentlicht.
Die Politik versucht sich daran, festzulegen, dass es für Hard- und Software über deren Lebenszyklus Sicherheitsupdates des Herstellers gibt. Hier ist noch viel zu tun – aber das Kernproblem bleibt dabei ausgespart: Was passiert, wenn diese Produkte das "End of Life" (EOL) erreicht haben. Dann wird "vom Hersteller der Stecker beim Support gezogen" und der Nutzer steht dumm da. Sven Herpig hat sich mit der Frage nach Sicherheitslücken und dem EOL von Produkten beschäftigt.


MVP: 2013 – 2016




