Interessantes Urteil, welches der Kunde eines Mobilfunkanbieters erstritten hat. Er bekam vom Gericht 2.810 Euro Schadensersatz zugesprochen, weil in seinem Bereich die Mobilfunkverbindung über neun Monate ausgefallen war. Das Gericht beruft sich in der Urteilsbegründung auf das Telekommunikationsgesetz (TKG), auch wenn eine Störung nur auf eine bestimmte Region beschränkt ist. Das TKG gibt feste Entschädigungssummen pro Tag vor, die nun zur Anwendung kamen.
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Vor Wochen hat ja das Thema "Deye-Wechselrichter", die mit Balkonkraftwerken verkauft wurden, die Gemüter bewegt. Denn der Hersteller Deye hatte die Vorgaben für Deutschland nicht eingehalten (ein vorgeschriebenes Trennrelais fehlte) und die Anlagen verloren die Zulassung. Vor wenigen Tagen konnte der chinesische Hersteller Deye dann eine Lösung in Form einer Nachrüst-Relaisbox präsentieren, für die es dann auch eine Zulassung der Bundesnetzagentur gab. Inzwischen werden die Nachrüst-Relaisboxen ausgeliefert. Nun hat sich ein Blog-Leser gemeldet, dem die Lösung nach zwei Tagen kaputt ging (der Wechselrichter ist kaputt) – und Rückmeldung von Deye auf Supportanfragen gibt es bisher auch keine.
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Die Finanzdienstleistungsbranche hat Sicherheitsprobleme. Das geht aus einer Lookout-Studie hervor, die mir bereits einige Tage vorliegt. Eines der Sicherheitsprobleme: Eine Befragung der Führungskräfte hat einen Anstieg von Datenschutzverletzungen in der Finanzdienstleistungsbranche ergeben. Ein Ergebnis war, dass nur 13 Prozent der Befragten einen vollständigen Überblick über den Datenzugriff und die Datennutzung haben. Lookout fordert daher, dass die Finanzdienstleistungsbranche ihre IT-Sicherheit überdenken muss.
Apple hat zum 7. September 2023 wieder einen Schwung Sicherheitsupdates für seine Betriebssysteme macOS, iOS/iPadOS und auch WatchOS veröffentlicht. Mit diesen Updates werden zwei 0-Day-Schwachstellen geschlossen, die von der Pegasus Spyware der NSO-Group für die Überwachung von Mobilgeräten missbraucht wurden.
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