Ich hatte nach dem Hack der Microsoft Azure Cloud-Infrastruktur durch die mutmaßlich chinesische Gruppe Storm-0558 bei Microsoft Irland konkret nachgefragt, ob persönliche Daten eines meiner Microsoft Konten betroffen seien. Und ich hatte an den Bundesdatenschutzbeauftragten (BfDI), Ulrich Kelber, bzw. dessen Presseabteilung geschrieben und einen Fragenkatalog mitgeschickt. Von beiden Stellen habe ich inzwischen Antworten bekommen – eine hat mich verblüfft, die andere war substantiell.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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- robbi bei ONLYOFFICE mit offenen Brief zu EURO-Office
Vergabegesetze regeln in den Bundesländern u.a., nach welchen Kriterien Software für die öffentliche Hand auszuschreiben ist. In Thüringen soll das seit dem Jahr 2020 gültige Vergabegesetz reformiert werden, wobei derzeit zwei konkurrierende Gesetzentwürfe vorliegen. Der Gesetzentwurf der CDU will hierbei den bisher geltenden Vorrang für Open Source Software bei der Beschaffung ersatzlos streichen. Die OSB Alliance mahnt an, dass bei der Gesetzesreform dieser vorrangige Einsatz von Open Source Software und offenen Standards unbedingt beibehalten werden muss. Außerdem macht die OSB Alliance einen Vorschlag, wie der bestehende Absatz im Gesetz noch verbessert werden kann.
Seit dem heutigen 25. August 2023 ist der sogenannte Digital Service Act (DSA) in der europäischen Union in Kraft getreten. Große Plattformen wie Apple, Facebook, Google, Microsoft oder Tiktok müssen nun die Nutzerinnen und Nutzer besser vor Manipulationen schützen, und für Werbung muss mehr Transparenz geschaffen werden. Die US-Tech-Riesen haben allesamt auf den DSA reagiert und entsprechende Maßnahmen umgesetzt – die EU als Markt ist einfach zu groß – und der DSA gilt in anderen Teilen der Welt nun als Richtschnur für eigene Gesetzesinitiativen.
[English]Kürzlich wurde bekannt, dass es in Intel-Prozessoren eine Schwachstelle gibt, die es Angreifern ermöglicht, auf Informationen andere Prozesse zuzugreifen. Von Intel gibt es sowohl einen Sicherheitshinweis als auch Firmware-Updates für die betroffenen Prozessoren. In Linux-Distributionen sind die Microcode-Updates wohl bereits integriert. Nun zieht Microsoft nach und hat in den Preview-Updates vom 22. August 2023 den Schutz vor Downfall-Angriffen in Windows 10 22H2 sowie Windows 11 (alle Versionen) integriert.
Ein IT-Labor der Schweizer Hochschule Luzern ist wohl Opfer eines erfolgreichen Ransomware-Angriffs geworden. Es sind aber wohl keinen Daten von Mitarbeitern und Studierenden betroffen, heißt es von der Hochschule. Weiterhin hat das Microsoft Security-Team eine seit 2021 laufende Cyberspionage-Operation aufgedeckt. Diese geht wohl von der Volksrepublik China aus und hat es auf taiwanesische Regierungsbehörden sowie auf Organisationen in den Bereichen Bildung, kritische Produktion und IT abgesehen.


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