Seit die Datenschutzkonferenz (DSK) Microsoft 365 als nicht DSGVO-konform eingestuft hat, ist die Unsicherheit groß. Firmen, Behörden, Schulen, die auf Office 365 oder Microsoft 365 setzen, handeln dem Beschluss der DSK nach (vermutlich) datenschutzwidrig. Microsoft hat eine eigene Stellungnahme herausgegeben und Juristen bringen sich in Stellung, um den DSGVO-konformen Einsatz zu begründen. Der Thüringer Datenschutzbeauftragte Lutz Hasse will jetzt mit Firmen über dieses Thema reden – am Ende des Prozesses könnte ein Verbot drohen. Hier ein kleiner Abriss, um was es geht, wo wir stehen, und wie es weiter gehen könnte.
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Die jüngsten Diskussionen um den Austausch der Praxis-Konnektoren und die geplante zentrale elektronische Patientenakte haben es mal wieder gezeigt: in puncto Digitalisierung geht im deutschen Gesundheitswesen Vieles schief. Auf dem 10. Kongress der Freie Ärzteschaft (FA) in Berlin, wies der Tübiger Psychoanalytiker Prof. Reinhard Plassmann auf die drohenden Gefahren der elektronischen Patientenakte (ePA) hin. Plassmann warnt die auf dem Kongress anwesenden Ärzte vor "toxischen elektronischen Zugriffen" auf die zufällig oder gezielt in der ePA erhobenen Daten und sieht die Ärztliche Schweigepflicht aufs Spiel gesetzt.
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Es ist eine interessante Information, die ich zum Wochenende aus der Schweiz erhalten habe. Deren Nationales Zentrum für Cybersicherheit (NCC) hat wohl Firmen in der Schweiz per eingeschriebenem Brief darüber informiert, dass sie einen Exchange Server betreiben, der unsicher sei. Lobenswerte Aktion, aber es gab trotzdem Ärger, wie ich dann von einem IT-Dienstleister erfahren habe.


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