Es klingt gut, was der Deutsche Sparkassen- und Giroverband da angestoßen hat. Mit S-Protect legt man einen "gehärteten" Browser vor, der Online-Banking-Kunden vor den Risiken bei Bankgeschäften auf Windows PCs oder Macs besser schützen soll. Der Haken an der Geschichte: Zum Problem wird so etwas, wenn die Entwickler schlicht ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Denn der "sichere" S-Protect-Browser ist unter Windows anfällig für DLL-Hijacking und somit ein potentielles Sicherheitsrisiko erster Güte. Zudem lässt das aktuelle Konzept den einfachen Austausch der Anwendung unter Windows zu, so dass auch dort ein Risiko besteht. Ich habe das Ganze mal etwas aufbereitet und zeige, wo es aus meiner Sicht krankt. Ergänzung: Die Entwickler haben nachgebessert, siehe am Artikelende.
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Die letzten Wochen wurden in Deutschland wohl Tausende Menschen durch Betrüger angerufen, die sich als Ermittler von Europol, Interpol, dem Bundeskriminalamt oder anderen Polizeibehörden (z.B. FBI) ausgeben. Ziel der betrügerischen Anrufe ist es, das Opfer zu einem Rückruf zu veranlassen, so dass dann entweder persönliche Daten vom Opfer erfragt – oder noch perfider: Geldbeträge über wiesen – werden sollen.
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