Europa tut sich mit der Erlangung seiner digitalen Souveränität schwer – außer Sonntagsreden der Politik passiert nicht viel Felix von Leitner (FeFe) hat bei heise vor einigen Tagen eine ganz lesenswerten Kommentar zu diesem Thema veröffentlicht, den ich als Lesetipp hier einstelle.
Translate
Suchen
Blogs auf Borncity
Spenden und Sponsoren
Den Blog durch Spenden unterstützen.
Aus dem DNV-Netzwerk
- KI-Automatisierung in Kanzleien: Perplexity und Cooley starten Plattformen News 28. Juni 2026
- Google Gemini: KI steuert jetzt Desktop und Browser automatisch News 28. Juni 2026
- KI-Label senkt Verkäufe: 53 Prozent weniger Bewertungen auf Steam News 28. Juni 2026
- Grok 4.5: Musks KI-Modell mit 1,5 Billionen Parametern startet News 28. Juni 2026
- KI in Sozialorganisationen: 85% nutzen, aber nur 10% beherrschen News 28. Juni 2026
Links
Amazon
Awards
Blogroll
Soziale Netzwerke-Seiten
Foren
Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
Neueste Kommentare
- j-s zu Kompendium-Artikel mit Infos und Tricks?
- Visitator zu Windows 11: Eine fünf jährige Lektion für Microsoft
- Mark Heitbrink zu Windows 11: Eine fünf jährige Lektion für Microsoft
- Visitator zu Windows 11: Eine fünf jährige Lektion für Microsoft
- Peetrah zu Windows 11 24H2 – 25H2: Preview Update KB5095093 (23. Juni 2026)
- j-s zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- cccc zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- MaxM zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- GüntherW zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- R.S. zu Windows 11: Eine fünf jährige Lektion für Microsoft
- R.S. zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- MaxM zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- Bernd Bachmann zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- Visitator zu BFId: Personen in Räumen per WiFi erkennen
- Win-Houdini zu Windows 11: Eine fünf jährige Lektion für Microsoft



MVP: 2013 – 2016





Mir erscheint es daran zu liegen, dass die (meisten?) europäischen Länder ihre eigenen Open Source Suppen kochen. Auf wikipedia (von '18) gibt es immerhin eine ganze Reihe von OS-Projekten. Wie viele von denen heute noch laufen, weiß ich nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_%C3%B6ffentlichen_Einrichtungen#Europa
Aber da wohl gerade wir Deutsche lieber alles selbst erneut (und besser) erfinden wollen, machen wir es uns allen entsprechend schwerer (Deutschland ist Europas Volkswirtschaft #1 (zumindest ganz vorne mit dabei). Hochmut und Fall …
"Aber da wohl gerade wir Deutsche lieber alles selbst erneut (und besser) erfinden wollen(…)"
Schön wäre es! Das Engagement läßt doch deutlich zu wünschen übrig, viel zu früh hat man in diesem Land die Zügel den transatlantischen Freunden überlassen, sowohl in punkto harte Ware, wie auch weicher Ware.
Wir hier in diesem Land sind nur gut darin hohle Phrasen zu dreschen, Sprüche zu klopfen und auf vergangene Erfolge der letzten 100 Jahre zu verweisen. Tatsächlich haben wir den Anschluß in allen Bereichen verloren… Kultur, Bildung, Technologie, Wirtschaft… (nein, ein Land ist kein Export-Weltmeister, weil man hier gefangene Krabben nach Indien exportiert, sie dort chemisch schälen läßt und dann für den Verzehr reimportiert…).
Hah, genial war auch unser Dozent während meiner Fisi-Ausbildung: "Inder und Chinesen können nicht vernünftig entwickeln, in Deutschland hat das wenigstens Hand und Fuß…" – ohja, ich kann sofort 1.000… eh… 100… eh… 10(?)… na gut, einen einzigen AE aufzählen (Daniel Gultsch), der wirklich gut und sicher programmiert. Ansonsten wird man geflutet von außer-doitschen/eu-Produkten.
Und bitte jetzt kein Verweis auf den Softwareschrott von SAGE. Damit hatte ich arbeitgeberbedingt zu tun, vieles vom Kern basiert noch immer auf KHK Kaufmann… und die Access Module erst… ein Schrott vor dem Herren…, ganz zu schweigen von der Interoperabilität der einzelnen Produkte mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen.
Tut mir leid… aber es ist die bodenlose Enttäuschung, die regelmäßig von mir erbrochen wird. Und nein, stetig sinkende Anforderungen an Noten für das Abitur helfen nicht weiter. Und nein, es hilft auch nicht weiter, wenn man anfängt Mädchen entgegenkommender zu benoten. (ich verzichte mal auf 'ne Quellenangabe, kann man selbst in Erfahrung bringen).
Man wächst durch Herausforderungen und nicht durch stete Erleichterungen…
Auf der FrOSCon gab es einen interessanten Track zum Open Source Dilemma: https://programm.froscon.de/2020/events/2545.html. Aufzeichnung ist mMn noch nicht verfügbar (wird wohl ein paar Tage dauern).
– Auch wenn in der EU FOSS eingesetzt wird und für die Projekte bezahlt wird, kommt kein Geld/Förderung bei den darunterliegenden FOSS Projekten an (aber immerhin bei den Agenturen/Entwicklern der EU Lösungen).
– FOSS Projekte laufen aufgrund der Situation oft personell und finanziell im Dauer-Notbetrieb (siehe cURL, OpenSSL, et al) und rechtlicher Unsicherheit; u.a. Haftungsrecht und Steuerrecht.
my2cents: damit FOSS als Grundlage der Digitalen Souveränität funktionieren kann, muss die Gesellschaft (Staat, EU aber auch jeder Einzelne) Voraussetzungen schaffen, damit die FOSS Entwicklung nicht 'driven by' Engangement und Selbstaufgabe ist, sondern einen ähnlichen gesellschaftlichen Stellenwert erreicht, wie Grundlagenforschung (Universitäten) oder das hochgehaltene Ehrenamt (freiwillige Feuerwehr, THW, etc.).