Microsoft Office 2024: PST-Dateien lassen sich nach Upgrade nicht mehr indexieren

[English]Gibt es Probleme mit der Indexierung von PST-Dateien in Microsoft Outlook 2024? Wenn ich es richtig mitbekomme, tritt dies nach einem Upgrade von Microsoft Office 2016 (oder 2019) auf Microsoft Office 2024 auf.

Die Secure-Boot-Zertifikate laufen ab. Was sollen Admins tun? Kostenloses eBook » (Sponsored by IT Pro)

Hinweis eines Lesers

Blog-Leser Daniel schrieb im Januar 2025 in diesem Kommentar von Problemen mit der Indexierung für eine Suche:

Ich habe mit Office 2024 bisher kaum Probleme mit der Suche, und die Treffer sind auch immer bis zum aktuellen Datum.

Was ein Problem ist, ist das seit dem Update von 2016 auf 2024 es nicht mehr möglich ist, pst-Dateien/Archive für die Suche zu indexieren, wenn sie auf einem Netzwerkpfad liegen.

Mit der alten Outlook-Version sei das nie ein Problem gewesen, ergänzte er noch in seinem Kommentar.

Tipps von Lesern

Leser M.D. weist darauf hin, dass man PST-Dateien tunlichst nicht über das Netzwerk in Outlook einbinden solle und verweist auf Microsofts Support-Artikel Limits to using personal folders files over LAN and WAN links. Der Grund: Es ist erstens extrem langsam, und zweitens sei die Gefahr eines Teil- oder Totalverlusts der Datei durch einen Netzwerkfehler gegeben.

Ruben Wagner bestätigt hier: "Dasselbe Thema hatten wir bei zahlreichen Benutzern nach dem Umstieg. Einzige Lösung: Eine neue .PST-Datei (wo auch immer) erzeugen und die Inhalte von der "alten" händisch rüber kopieren. Dann funktioniert die Suche in .PST-Dateien wieder, sobald die Indizierung durch ist."

Dieser Beitrag wurde unter Office, Problemlösung abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Microsoft Office 2024: PST-Dateien lassen sich nach Upgrade nicht mehr indexieren

  1. xx sagt:

    Das alte Outlook ist angekündigt

    • aus dem Rhein-Main Gebiet sagt:

      > Das alte Outlook ist angekündigt
      Gibt es ein neues "altes Outlook"? 🤭
      Oder geht es um Outlook Classic?
      Fragen über Fragen…

      • Günter Born sagt:

        ich denke, er meint Outlook Classic ist abgekündigt

        • xx sagt:

          ja :-) abgekündigt.

          und Outlook war bislang immer nur ein guter Client für den Exchange Server. Mit allen anderen IMAP/POP3 hatte ich eher sehr mühsame Erfahrungen.
          Die ganzen "Tricks" z.b. das PST File auf ein Netzwerk Share zu legen, macht nur Probleme.

          Die meisten Kunden welche keinen Exchange wollen, sind in dem Fall mit OX dafür recht glücklich

          • Exchadmin sagt:

            PST-Dateien auf nicht lokalen Laufwerken sind nicht supportet. Daher nicht verwunderlich, dass es Probleme macht.

            • Tomas Jakobs sagt:

              …hat Outlook diese überhaupt noch geöffnet?

              Es gab (oder gibt noch?) Tools, die dieses ermöglichten, mir fallen sync2pst auf Anhieb ein, aber das ist im Grunde nichts, was man im Enterprise Umfeld einsetzen will, genauso wie einen Exchange Server.

              Meine Kunden und ich fahren seit knapp 10 Jahren mit Active Sync via SoGo mit ganz normalen GNU/Linux Mailservern ganz gut.

  2. Luzifer sagt:

    keine Probleme hier… mache allerdings auch keine "upgrades" sondern installiere entsprechend neu! Importiere dann die PST, funktioniert bisher immer einwanfrei.

    Bei "Upgrades" schleppt man doch nur alten überholten Müll mit rum! Macht man einfach nicht. Nicht bei Outlook, nicht bei Office und auch nicht bei Windows und auch sonst nicht. Anwenderfehler!

  3. Anonym sagt:

    Wenn etwas nicht vorgesehen/supported ist, aber trotzdem zufällig irgenwie funktioniert, muss man sich nicht wundern wenn es nach einem x beliebigen Update nicht mehr funktioniert.

  4. jan sagt:

    Deja vou?
    sorry, aber die Nummer ist doch im Jahr 2025 schonmal hiergewesen?

  5. KT sagt:

    Ich habe in meinem Arbeitsleben schon an vielen Arbeitsplätzen gessen und kann ruhigen Gewissens sagen, dass an den meisten Arbeitsplätzen irgendwas mit der Outlook-Suche nicht stimmte und erst aufwändig zum Laufen gebracht werden musste. Die Outlook-Suche ist schon dermaßen unzuverlässig, dass man das wieder als zuverlässig bezeichnen kann. Man kann sich immer mehr darauf verlassen früher oder später ein Problem damit zu bekommen. Auch wenn hier die Netzwerk-PST nach wahrscheinlicher Ursache klingt, ist nicht ausgeschlossen, dass doch eine der zahlreichen anderen Fehlerquellen die eigentliche Ursache ist.

  6. Benjamin sagt:

    Ich beobachte so etwas Ähnliches: Teilweise treffe ich Kunden an, die haben irgend ein Office 2021 LTS oder so installiert (Kaufversion). Dort stellen wir dann um auf Microsoft 365 um und installieren beispielsweise Office aus dem M365 Business Standard Modell komplett neu. Zuvor wurde die alte Version von Office deinstalliert. Jetzt funktioniert plötzlich auch nach vollständiger Migration zu Exchange Online die Suche im Outlook Classic nicht mehr (liefert schlicht keine Treffer mehr). Nach Umstellung aufs neue Outlook klappt die Suche dann. Vermutlich würde das alles wie vorab irgendwo beschrieben klappen, wenn man die Rechner komplett neu aufsetzt und alles neu installiert, das möchte ich gar nicht bestreiten. Die PST Dateien liegen in meinen Fällen alle lokal und nicht auf irgendwelchen Netzwerkshares.

  7. André Schumacher sagt:

    Ich habe 2 baugleiche PCs mit Windows 11 und Office 2024 LTSC im Dezember installiert und die Outlook-Profile von Windows 7 / Office 2010 übernommen durch Export aus der Registry und Anpassung des Registry-Pfades per Suchen/Ersetzen (haben sich ja geändert). Auf den alten PCs funktionierten die Suchen jeweils perfekt. Ergebnis: Auf einem der neuen PCs funktioniert die Outlook-Suche auch perfekt, auf dem anderen gar nicht ("Es wurden keine Treffer gefunden"). Entfernt man Outlook dort aus der Liste der zu indizierenden Orte, werden Treffer gefunden, ohne Index aber eben sehr langsam, d.h. die Suche selbst funktioniert, die Indizierung aber nicht. Outlook nimmt wohl an, dass alles nötige indiziert ist und sucht ausschliesslich in einem leeren Index (meine Theorie).

    Der Unterschied zwischen den beiden Konfigurationen ist, dass auf dem PC meiner Frau, auf dem es funktioniert, die Dateien lokal liegen. Bei mir liegen sie auf einem Netzlaufwerk. Nun habe ich hier im Artikel und Kommentaren gelesen, .pst-Dateien würden seit Outlook 2024 auf Netzlaufwerken generell nicht mehr indiziert und frage mich, wieso. Sowohl darüber als auch über den Kommentar, .pst Dateien sollten nicht auf Netzlaufwerken liegen, kann ich mich nur wundern. Mir ist klar, dass Microsoft dies nicht "supportet" bzw. empfielt. Auf der anderen Seite hat einer der Patche der letzten Monate zur Folge, dass Outlook abstürzt wenn Zitat "die .pst Datei in OneDrive liegt". Was soll ich nun dazu bitte sagen? Ein lokales Netzlaufwerk mit Gigabit-Bandbreite soll problematisch sein, aber es gibt offiziell die Möglichkeit .pst Dateien in OneDrive abzulegen?

    Bei mir haben .pst Dateien auf Netzlaufwerken niemals Probleme gemacht, weder in Outlook 2007, 2010, 2016, 2019, nicht privat und nicht auf der Arbeit. Man muss natürlich wissen was man tut und nicht Windows herunterfahren während Outlook offen ist, die 20.000 ms Default-Wartezeit zum Beenden von Anwendungen reichen sonst oft nicht um alle Anwendungen und Dateien sauber zu beenden. Auch Standby/Deckel zu beim Notebook bei offenen .pst auf Netzlaufwerk sind potentiell tödlich. Wenn man aber eine gute Netzwerkverbindung hat und solche Szenarien vermeidet, hat man im Normalfall keine Probleme mit Dateien die einige GB gross sind.

    Nun habe ich folgende Beobachtung gemacht:
    Unter Systemsteuerung -> Mail -> Profileigenschaften -> Datendateien wurden die Dateien bei mir gelistet mit Pfad U:\Dateien\Outlook\Archive …
    Doppelklicke ich einmal auf eine Datei oder wähle "Einstellungen…" und schliesse dieses Fenster wieder, selbst per "Abbrechen" oder "X", ändert sich der Pfad jeder Datei in \\?\UNC\Servername\Share\…\Dateien\Outlook\Archive\…..

    Ab diesem Moment sagt Outlook "xxxx Dateien müssen noch indiziert werden und es läuft tatsächlich eine Indizierung! Vorher stand dort jedes Mal "1908 Dateien wurden indiziert. Die Indizierung ist abgeschlossen" und im Status "0 Dateien müssen noch indiziert werden". Die 1908 Dateien sind vermutlich die in Startmenü und lokalem Profil.

    Nach Abschluss der Indizierung und auch über Neustarts von Outlook funktioniert die Outlook-Suche damit wieder bei mir. Auch startet Outlook nun innerhalb von 2-3 Sekunden anstatt ~10 Sekunden.

    Kommt Outlook 2024 möglicherweise nur nicht mehr auf Buchstaben gemappten Netzlaufwerken klar, mit UNC-Pfaden aber schon?

    Könnt Ihr dazu Feedback geben, ob sich das bei Euch auch so verhält?
    Eine Ergänzung noch: Ich habe vorher in den zu indizierenden Dateitypen bei .pst Dateien umgestellt auf Inhalte, anstatt nur Dateieigenschaften. Das allein hat aber rein gar nichts geändert, möglicherweise aber in Kombination mit der automatischen Pfadanpassung.

    Meine Konfiguration ist übrigens ohne Exchange / Exchange Online, folglich ohne .ost Datei. Ich nutze nur mehrere Mailkonten mit POP3-Abruf in eine Haupt-PST Datei und weitere .pst Dateien als reine Ablage (Drag & Drop).

    Viele Grüsse!

Schreibe einen Kommentar zu xx Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht.

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.