Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben

Kurzer Nachtrag von letzter Woche – das Entwicklerteam hat bereits am 13. Januar 2026 Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben. Es basiert weiterhin auf Ubuntu Noble, jetzt jedoch mit Cinnamon 6.6 und verbesserter Wayland-Unterstützung sowie besserer Internationalisierung, neuen  Tolls für Systeminformationen und Systemverwaltung sowie übersichtlicheren Symbolen.

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Ich hatte die Information die Tage bereits bei The Register in diesem Artikel gelesen, bekam Mint 22.3 aber am Wochenende auch auf meinem Linux Notebook von Dell angeboten. Zuerst wurde mir Linux Mint 22.2 Zara als Upgrade angeboten.

Linux Mint 22.3 "Zena"

Als das Ganze nach wenigen Minuten aktualisiert worden war, kam das gleiche Update-Angebot für Linux Mint 22.3 "Zena". Es handelt sich um eine Version, die laut dieser Seite bis April 2029 im Langzeit-Support ist. Die Release Notes finden sich hier, der Download ist auf dieser Seite möglich.

Alle drei Editionen von Linux Mint – mit den Desktop-Managern Cinnamon, MATE und Xfce – wurden aktualisiert – jeder erhält seine eigene Seit mit Neuerungen. Auf dieser Seite werden die Neuerungen von Cinnamon wie die Trouble Shooting-Tools beschrieben. Das Tool "Systemberichte" wurde um viele neue Funktionen erweitert und in "Systeminformationen" umbenannt. Das Anwendungsmenü von Cinnamon wurde neu gestaltet und bekam ein neues Layout. Es verfügt über eine Seitenleiste mit Bereichen für den Avatar, Orte und bevorzugte Anwendungen.

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44 Antworten zu Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben

  1. Daniel A. sagt:

    Für die Leute, die das neue Menü in Cinnamon nicht mögen: Man kann das alte Menü als Applet installieren, das nennt sich "Classic Menu". Anschließend kann man das neue Menü deaktivieren und das "Classic Menu" an die gewünschte Stelle in der Leiste ziehen. Man hat hier also die Wahl und könnte theoretisch sogar beide gleichzeitig benutzen, wobei ich persönlich darin keinen Nutzen erkennen kann.

  2. Patrick sagt:

    Ich habe mich bei der Umstellung eines Rechners für die LMDE-Version entschieden. Die Installation lief problemlos und der Anwender konnte nahtlos weiterarbeiten. Es muss also nicht für jeden immer W* sein.

    Parallel bin ich selbst mit einem individuell zusammengestellten Arch Linux glücklich und möchte nicht mehr zurück in die Zwischenwelt. (Ich habe vor 4 Jahrzehnten mit Mehrplatzsystemen und Geldautomaten begonnen und dabei auch mal Unix gestreift. Dann kamen DOS und Windows. Und jede Zeit geht mal zu Ende …)

  3. RedOne sagt:

    Der grösste Verhinderer für Veränderungen ist man selbst:

    Linux Mint scheint mir mittlerweile eine gute Sache für eine Abkehr von Windows.
    Wenn es installiert ist, findet es den Drucker und das WLAN von selbst, man muss nur noch das Kennwort eingeben.
    Es läuft auch auf alten Computern und fragt ob man jetzt updaten will, was sich auch aufschieben lässt.
    Ich bin positiv überrascht von Linux Mint und kann es empfehlen. Firefox ist automatisch dabei. Office Programme natürlich auch.
    Und immer mehr wird ja eh online im Browser verfügbar.
    Günter Born arbeitet ja zum Teil auch auf Linux, wenn ichs richtig sehe. Also schon was zum brauchen.
    Es gibt auch Gegenden (Städte) wo man sich gegenseitig persönlich kostenlos hilft, z.B. für die Installation.

  4. Steter Tropfen sagt:

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass „Mint" immer mehr gleich „Cinnamom" gesehen wird. Überall werden nur die (vermeintlichen) Verbesserungen an Cinnamom herausgestellt.
    Ähem. Es gibt doch auch noch Mint Mate? Wird daran auch noch was getan – oder ist das ein Auslaufmodell?

    Ein Mint-Startmenü, das auf Anfangsbuchstaben-Eingabe reagiert und das so einfach anpassbar ist, wie man es vom klassischen Windows gewohnt war – ohne dass es wie das Mate-Menü ein manuelles „Module neu laden" braucht, damit simple Änderungen auch angezeigt werden und ohne dass das Verschieben eines Programmeintrags in einem Drittel der Fälle zum kommentarlosen Absturz des Menü-Editors führt – das wäre mal ein Update-Highlight!

    • Anonym sagt:

      Ich habe Xfce – das einzige, was ich als Änderung bemerkt habe, ist das Update der System Information (Deppen-Leerzeichen, weil ich ein engl. GUI habe ;)
      Tatsächlich habe ich auch 22.2 übersprungen, tat auch gar nicht weh…

      Sofern man das Xfce-Startmenü offen hat (per Tastenkombi, sogar die Windows-Taste ginge), kann man hier tatsächlich Drauflostippen. "inter" findet z.B. "Printer", Chrome ("access the INTERnet") und noch ein paar andere Programme, wo das Textfragment in den Kommentaren enthalten ist.
      Und das Editieren geht auch ganz OK, wenn man verstanden hat, was man machen muss – wie immer, es gibt eine kleine Lernkurve.

      Xfce ist vielleicht ein wenig altbackener, aber mir gefällt es, habe auch noch einen entsprechenden Win2K-Skin drauf :D

      • Steter Tropfen sagt:

        Eben genau diese Drauflostipperei meine ich nicht: Wenn ich in meinem Windows-Startmenü „polw" eingebe, dann sucht es nicht nach Dateien, in deren Namen „polw" vorkommt, sondern navigiert im Startmenü zu Programme – Office – LibreOffice – Writer und schon habe ich die Textverarbeitung offen. Mit „ah" fahre ich den PC herunter, mit „an" starte ich ihn neu, usw.
        Wenn Mint die Komfort-Funktionen von Windows in Linux adaptieren will, dann wäre so eine Option wünschenswert. Aber vielleicht bin ich der einzige, der das Startmenü ohne Maus bedienen will?

        • checky sagt:

          So "funktioniere" ich auch, aber unter Mint mit Cinnamon geht eben genau das auch. Selbst wenn ich manchmal nicht weiß wie das Tool heißt, geht es: Ich gebe immer noch "Rech" ein wenn ich den Taschenrechner öffnen will. Mint bietet mir dann den "Taschenrechner" wie er hier heißt auch an. Vielleicht ist Mate da nicht die ideale Lösung für Dich?

        • Thorsten M. sagt:

          Nein, aber andere bedienen es anders per Tastatur. :-)
          Wenn ich Writer öffnen will, dann Drücke ich die "Windows-Taste" (unter Linux gerne "System-Taste" genannt) –> tippe "wri" –> drücke ggf. Pfeil nach unten – falls mehrere Programme gefunden werden –> ENTER.
          Alles komplett nur mit Tastatur und ohne Maus. Seit Jahren.

          Funktioniert so auf Windows 11 wie auch Mint.
          Ohne dass ich irgendwas konfigurieren musste. "Ab Werk"

          Die von dir beschriebene Vorgehensweise mittels spezieller Kürzel und den Anfangsbuchstaben von Unterordnern sehe ich heute das erste Mal. Wie hast du die konfiguriert?

          • Steter Tropfen sagt:

            Da musste man nicht konfigurieren, so tickte Windows seit Win95. Beruht auf dem Navigationsprinzip, mit dem man sich durch jedes Menü hangeln kann, nur dass man statt „Alt" eben die Win-Taste hat. Das Windows-Startmenü besteht aus einem Ordner mit Unterordnern und beliebigen Dateiverknüpfungen drin – das kann Linux natürlich nicht nachmachen, das wäre viel zu einfach.
            Ok, seit Windows 7 (oder war es gar schon XP) haben die das klassische Startmenü ja auch abgeschafft und man braucht seitdem „Classic/Open Shell". – Manche Ideen sind einfach zu gut, als dass man sie der Menschheit im 3. Jahrtausend noch zumuten dürfte.

            Programmnamen eintippen und dann in den Suchergebnissen das richtige raussuchen und eigens anklicken müssen ist ineffizient, das ist wie wenn man alle Strg+x Funktionen abschaffen und auf die Ribbonleiste verweisen würde.

  5. Benny sagt:

    btw: Linux Mint scheint mir mittlerweile eine gute Sache für eine Abkehr von Windows.

    Es fehlen wie immer die nötigen Treiber unter xfce für die Kyocera FS-1220 MFP, nur mit basteln ist der etwas nutzbar, solange nicht mal Kyocera voll unterstützt wird ist Linux ein nogo!

    • M.D. sagt:

      Anders herum ist es logischer: solange Kyocera für den 1220MFP keinen Linuxtreiber veröffentlicht, ist Linux – für Dich – ein nogo.

      Hast Du diesen Windows-Only-Drucker jetzt etwa gezielt ausgesucht?

      ===== Aus der zugehörigen Beschreibung =====
      PRINT FUNCTIONS
      Emulations:
      Host-Based
      Operating systems:
      Windows XP/Vista/7/8/Server 2003/Server 2008/Server 2008 R2
      =====

      Openprinting.org kennt den jedenfalls nicht, viele andere Kyocera-Modelle aber schon. Und falls die Modelle Postscript beherrschen, funktionieren die auch.

      Immer wieder erstaunlich. Würdest Du es etwa auch Microsoft übel nehmen, falls besagtes Gerät unter Windows 11 nicht mehr vollständig unterstützt wird? Garantiert ist das seitens Kyocera jedenfalls nicht.

      • Benny sagt:

        Ist der in DE am meisten verkaufte Drucker und überall im Einsatz, das Mint ist echt gut, es nur fehlen einfach viele Treiber.

        Diverse Kunden haben das (1220) dem Mint-Team schon gesagt..
        Reaktion gleich null von dort.

        • Karli sagt:

          Ich würde keinen Windows only Drucker kaufen. Aber vor allem würde ich mich selbst in die Hände beißen, falls ich das doch getan hätte und ich deswegen das OS nicht wechseln könnte, weil der Drucker – und das nur vermeintlich – echte Vorteile böte.
          Tut er letztlich nicht, wenn er das nicht allgemein tut und sich an extensiv etablierte Standards hält. Es gibt halt Nachteile, die die Vorteile nicht aufwiegen können.

          • Benny sagt:

            Sehe ich auch so, nur erzähle das mal den Amtsleitern, die wünschen die minimalen Druckkosten. Wenn wir schon auf Linux gehen sollen/wollen dann gibt es nur den Weg das die wichtigste Hardware auch vollständig von Linux mit unterstützt wird. Zu sagen ist alt, wenn aber noch überall im Einsatz hilft nichts.

        • M.D. sagt:

          Die Mint-Betreuer sind hier die falschen Ansprechpartner.

          Bitte dem Hersteller auf die Nerven gehen und den dazu bringen, dass er Geräte entwickelt, die offene Standards unterstützen oder, falls nicht, einen Treiber/Firmware für Linux beisteuert. Alternativ vom selben Hersteller ein Gerät wählen, das unter Linux offiziell unterstützt wird, davon gibt es reichlich.

          Ich vermute jetzt mal, dass das eines der meist verkauften Modelle ist, weil es besonders billig ist – eher war. Billig ist leider zu oft nicht preiswert.

          Für Linux gilt weiterhin, dass man sich vor der Anschaffung von Hardware erkundigt, ob die angedachten Geräte sauber unterstützt werden. Wenn man das nicht macht, darf man sich anschließend nicht wundern und nicht beschweren, und schon gar nicht bei den Falschen.

          Wer ein Altgerät verwendet, und hofft, dass das Ding auch unter neuen Linux-Distributionen unterstützt wird, kann Glück haben, oder eben nicht.

        • xx sagt:

          Was für eine Reaktion hast erwartet? Dass jemand springt, den alten Drucker kauft, zerlegt und einen Treiber baut?

          • Gast sagt:

            Der 1220 ist der ohne Fax und der Kyocera FS-1325 MFP ist der mit Fax, beide sofort lieferbar, nix alt! -siehe Beschaffungsamt, Firma Böttcher AG, Conrad, usw. Gestern erst einer neu in einem Amt41 geliefert worden.

        • ipsy sagt:

          Also das der Drucker der meistverkaufte in D ist, wage ich mal stark zu bezweifeln. Vlt. der meistverkaufte Kyocera in D. Ansonsten sind die Verkaufszahlen von Kyocera aktuell nicht so toll. Da sind HP, Canon, Epson und Brother deutlich davor (Brother das 5 fache, HP mit dem 13 fachem an verkauften Geräten). Und insbesondere HP bietet bei vielen Geräten Linuxsupport (mein neuer Brother Laser ist auch bis hin zum Scan linuxtauglich).
          Aber ja, man muss sich die Hardware nach Einsatzzweck kaufen. Meine Erfahrung. Wenn ein Netzwerkanschluss dran ist, läuft es i.d.R unter Linux.

    • Ottilius sagt:

      Die Druckfunktion sollte OOTB funktionieren. Für Scans via Sane gibt's hier Treiber:

      https://www.kyoceradocumentsolutions.de/de/support/downloads.name-L2RlL2RlL21mcC9GUzEyMjBNRlA=.html

      • Benny sagt:

        Versuche mal den im aktuellen Mint zu installieren, das wird nur nichts, der ist viel zu alt und nur Teile des Druckers funktionieren, der ist komplex hat viele Druckfächer, Druckboxen, Scanner, etc und die Schwestermodelle sind mit Fax und fast in jedem Amt eingesetzt. Die gehen so gut wie nie kaputt und werden noch in vielen Jahren im Einsatz sein, weil es auch sehr günstigen Toner von Edding dafür gibt.

    • TomTom sagt:

      Moin Moin,

      Ich war jetzt neugierig und habe mal bei Kyo nachgeschaut. Denn Kyo Systeme arbeiten mehr oder weniger wirklich gut unter Linux. (Ich habe Debian Reihe (Debian/Ubuntu/Mint/KALI/…) und einmal RPM getestet.)
      Btw, das Modell ist ca 20 Jahre alt..

      Auf jedenfalf bei Kyo nach der 1220 gesucht und Treiber ausgewählt.
      https://www.kyoceradocumentsolutions.de/de/support/downloads.name-L2RlL2RlL21mcC9GUzEyMjBNRlA=.html#tab=application

      Der sagt NATÜRLICH Treiber für Windows!
      Da Ich auf einer Win Kiste arbeite.

      Er bietet aber auch Linux an, man muss es nur auswählen aus der Liste!
      Man muss dann die ISO herunterladen und mounten.

      Und kann den Drucker implementieren in CUPS, bzw es wird unter LINUX ein Dokment angeboten mit der Anleitung dafür….

      Und generell werden fast alle Modelle der letzten 12 Jahre unterstützt.
      Ende 2013 insofern, als das da die ersten Modelle mit TLS1.2 auftauchten.
      Ausnahmen sind ein paar GDI Modelle. siehe unten ;-)

      ABER
      Der FS 1220 IST halt ein richtig DUMMER GDI Drucker.
      Das steht in den Unterlagen auf CD.

      GDI heißt das der spezielle GDI Treiber unter Windows die Berechnungen vornimmt, und NICHT der Drucker.
      Was bei Netzwerkdruckern Standard ist, die dann mittels PCL / PostScript (PS) oder KPDL (von Kyo) kommunizieren.

      Zu GDI siehe auch:
      https://www.printer-care.de/de/gdi-drucker

      Und damit sind diese Drucker EIGENTLICH auf Windows beschränkt !

      Kyo schreibt zu Linux bei der FS 1220 aber:

      Installation Components
      Printer devices are supported on all distributions of Linux having CUPS 1.2 or higher environment.

      Known Issues/limitations….

      siehe ISO :-)

      • Benny sagt:

        Ich habe eine (DE):
        Kyocera_FS-1220MFPGDI.ppd (24kb)

        eine (DE):
        install.sh (2kb)
        ._install.sh (1kb)

        und die:
        libsane_1.1.1-5_amd64.deb (15kb)
        kyocera-sane_2.2.1511_amd64.deb (4964kb)

        und die nötige kyocera1220:
        rastertokpsl (209kb)

        Dann
        Install & die beiden *.deb installieren & die rastertokpsl austauschen
        und Rechte setzen, dann funktioniert der Scanner und der Drucker.

        Die Druckboxen, etc. sind nicht nutzbar und zwei Druck-Einstellungen müssen verändert werden, sonst hängt der bei Fehlern unendlich.

        TomTom es geht mit Trick, aber nur teilweise, halt.

        https://ibb.co/qM2S3j2s

    • Twinkeri sagt:

      Die Lösung scheint einfach: https://wiki.ubuntuusers.de/Howto/Hardware/Kyocera_FS-1320MFP/

      Falls nicht der FS-1200 -Treiber auch verwendet werden kann…

  6. Zacharias sagt:

    Mint ist echt geil!

    Ich habe im Januar 2024 von Windows 10 auf Linux Mint Cinnamon als Daily gewechselt und mir damit peu à peu Linux beigebracht. Ich bereue nichts und kann jedem Windows-Abkömmling Mint wärmstens empfehlen! :)

    Was mich am meisten beeindruckt hatte:
    Einen systemfremden MFC-Drucker hochgefahren, der "einfach nur im Netzwerk ist" => nach nicht einmal zehn Sekunden hat Mint ihn automatisch als Drucker hinzugefügt. Und die in Mint integrierte Scan-App konnte ebenfalls direkt auf die Scanfunktion des MFC zugreifen.
    In Windows wäre das, je nach Gerätehersteller, in eine stundenlange Eskalation ausgeartet! Weltklasse!

    • Benny sagt:

      Ja, toll nur nutzlos wenn nicht mal ein Kyocera FS-1220 MFP mit eingebautem Scanner (an USB) nutzbar ist, unter Windows einfach die Kyocera-DVD nutzbar und alles funktioniert perfekt. Unter Linux Mint 22.3 'Zena' Xfce gibt es kein lauffähiges Client-Tool für den Drucker und keine Treiber im ISO oder der Online-DB. Der Hardware-Support ist das AundO für ein OS.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Scheint jetzt nicht so das allerneuste Modell zu sein, vorsichtig ausgedrückt…

        Tatsache ist, dass der Drucker-Support unter Linux bis vor einigen Jahren schlecht war. Von HP abgesehen, lief da nicht viel. Was man aber, wie anderswo schon gesagt, nicht Linux, sondern den Druckerherstellern anlasten muss.

        Heute sollte alles, was IPP unterstützt, problemlos laufen, und zwar tatsächlich so einfach wie von Zacharias beschrieben. Da auch ich für die letzte MFP-Installation unter Windows locker einen halben Tag gebraucht habe, kann ich seine Begeisterung sehr gut nachvollziehen…

        • Karli sagt:

          > Tatsache ist, dass der Drucker-Support unter Linux bis vor einigen Jahren schlecht war.

          Eigentlich im Gegenteil war der schon lange sehr gut.

          • Bernd Bachmann sagt:

            Echt? Also wenn ich vor ein paar Jahren nach Druckern != HP gesucht habe, die man mit Linux verwenden kann, habe ich da immer nur eine Handvoll gefunden. Mag natürlich an mir bzw. meiner Such-Kompetenz liegen.

            • M.D. sagt:

              Also mittels GutenPrint (früher gimp-print) konnte man schon verlässlich funktionierende Drucker finden, die gab es auch reichlich != HP, z.B. Epson, Samsung, Brother. Der Schlüssel war dabei die Postscript-Fähigkeit. Wenn die gegeben war und der Drucker neben USB auch noch Netzwerk-fähig war, standen die Chancen nicht schlecht, dass er unter Linux voll unterstützt wurde.

        • Benny sagt:

          btw: Scheint jetzt nicht so das allerneuste Modell zu sein, vorsichtig ausgedrückt…

          Ja ist so Bernd, aber leider noch überall im Einsatz. Das Teil ist echt unkapttbar, nicht mal die Praktikanten im Amt („Wir schaffen das!") schaffen das. :)

          Linux Mint 22.3 'Zena' Xfce finde ich auch mittlerweile gut!

  7. Tom sagt:

    Ich bin vor einigen Wochen auf einer SSD auf LinuxMintDebianEdition 7 gewechselt und auf dem 10 Jahre alten Schlepp-Top eines ehemaligen Arbeitskollegen läuft jetzt ein LinuxMintXfce und das selbst trotz "nur" 3GB an verfügbarem Arbeitsspeicher bei Nutzung von ZRAM und eigener SWAP-Partition recht angenehm.

    Übrigens läßt sich nahezu jede Oberfläche auf jedem LINUX nachträglich hinzufügen und über den Display Manager auswählen – habe sogar die noch recht neue COSMIC-Oberfläche (ist eine GNOME-Weiterentwicklung geschrieben in RUST) zum Installieren unter DEBIAN (LMDE7) bekommen.

  8. Björn E. Kevalonen sagt:

    Linux Mint Xfce finde ich mittlerweile am besten: stabil, schnell und ohne bugs (jedenfalls habe ich keine bemerkt). Damit kann man entspannt arbeiten. Bei Linux Mint Cinnamon 22.3 und LMDE7 (ebenfalls Cinammon) wurde allerdings das Wechseldatenträger-Applet in der Leiste verschlimmbessert. Externe HDDs und SSDs werden dort nicht mehr angezeigt und auch die Auswurfmeldung "Laufwerk kann sicher entfernt werden" fehlt, was unter ungünstigen Umständen zum Verlust von Daten führen kann. Bei LMDE7 sind davon auch Sticks betroffen. In den User-Foren wird das heftig kritisiert.
    siehe: https://github.com/linuxmint/cinnamon/issues/13370

    • Daniel sagt:

      Danke für den Hinweis, da muss man echt aufpassen!

      • M.D. sagt:

        Das Problem existiert – leider – in vielen Umgebungen, zu denen Dritte Applets in irgend einer Form beitragen. Während die Umgebung sich weiter entwickelt, verharren manche Applets dann in ihrem aktuellen Status und funktionieren unter der neuen Version der Umgebung schlicht nicht mehr richtig oder fallen komplett aus.

        Immerhin gibt es den Quellcode und jemand könnte dann die notwendigen Anpassungen durchführen. Wenn sich aber niemand findet …

    • JanS sagt:

      Bzgl. der Auswurfmeldung kann ich das nicht bestätigen.
      Über Nemo entfernt, kommt eine deutliche Meldung, dass der Datenträger nun sicher entfernt werden kann, bzw., sollte sich noch irgend etwas im Zugriff befinden, eben eine Warnung, doch lieber dzt. nicht den Datenträger direkt abzuziehen…
      Oder bezieht sich das auch nur auf das Applet?
      (Mint Cinnamon 22.3, auf HP Elitebook)

      • Daniel A. sagt:

        Ja, das Symbol wird in der Leiste nicht mehr angezeigt, zumindest nicht bei USB-Festplatten, die mit NTFS formatiert sind. Das ging in 22.2 definitiv noch korrekt. Es kommt dann auch keine Meldung, wenn man die Symbole auf dem Desktop verwendet, um die Platten wieder auszuhängen.
        Im Nemo selbst habe ich das noch nicht geprüft, muss ich mal schauen. Aber die alte Variante fand ich schon bequemer, hoffentlich bessern die noch mal nach.

      • Björn E. Kevalonen sagt:

        @JanS
        Der Auswurf über das Applet gehört zu den Standardprozeduren, der Weg über Nemo ist unergonomisch. Wozu hat man eine Leiste, die ohne Umwege erreichbar ist? Und wozu ist das Applet dann da, wenn es seine Funktion nicht mehr ausübt? Man stelle sich vor, man müsste in Windows erst den Windows-Explorer öffnen, um einen Wechseldatenträger auszuwerfen. Oder eine andere Anwendung, um die Lautstärke einzustellen? Genau dafür sind Applets auf der Leiste ja da. Außerdem verwende ich persönlich Nemo eher weniger, arbeite überwiegend mit Double Commander, bei dem dann allerdings keine Statusmeldung beim Auswurf erscheint (Das Gerät wurde sicher vom System entfernt). Trennt man einen USB-Stick physisch vom Rechner, ist das Kopieren von Dateien unter Umständen noch nicht beendet, was zu Datenverlusten führen kann. In meinen Augen ist das keine Lappalie. Und man fragt sich schon, was die Entwickler veranlasst hat, diese Standardprozedur zu ändern.

  9. checky sagt:

    Ich arbeite seit 30 Jahren in der IT und bin eigentlich ein Windows-Futzi. Im Oktober 25 hab ich aus Wut über M$ konsequenter Abkehr von dem, was für mich wichtig ist an einem Betriebssystem einfach mal Linux Mint parallel zu meinem W10 installiert. Seither war ich 3 mal in Windows um irgendetwas zu holen, nachzusehen, oder so.

    Ich kann's immer noch kaum glauben daß ich "alter bornierter Arsch" tatsächlich SO gut in Linux klar komme.

    Es war das ERSTE mal seit vielen Jahren, daß ich mich über ein Update / OS-Upgrade gefreut habe. Die Neuerungen sind sinnvoll, benutzerfreundlich, und es gab absolut keine Probleme. Hach, so etwas wird M$ wohl nie wieder bei mir verursachen. Im Büro verdrehe ich stehts Mitte des Monats die Augen weil man gefühlt nie Verbesserungen sieht, sondern eher nur neue Fehler und Dinge, die man nicht will, untergejubelt bekommt.

    Auch als Gamer bin ich schwer begeistert, daß meine Spiele unter Linux laufen. Da hat's dann zwar mal ein bisschen Recherche gekostet, aber: Läuft!

    Daß ich mal ein Linux "Fanboy" werde – dafür hätte ich vor 10 Jahren noch Jeden ausgelacht…

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