Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben

Kurzer Nachtrag von letzter Woche – das Entwicklerteam hat bereits am 13. Januar 2026 Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben. Es basiert weiterhin auf Ubuntu Noble, jetzt jedoch mit Cinnamon 6.6 und verbesserter Wayland-Unterstützung sowie besserer Internationalisierung, neuen  Tolls für Systeminformationen und Systemverwaltung sowie übersichtlicheren Symbolen.

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Ich hatte die Information die Tage bereits bei The Register in diesem Artikel gelesen, bekam Mint 22.3 aber am Wochenende auch auf meinem Linux Notebook von Dell angeboten. Zuerst wurde mir Linux Mint 22.2 Zara als Upgrade angeboten.

Linux Mint 22.3 "Zena"

Als das Ganze nach wenigen Minuten aktualisiert worden war, kam das gleiche Update-Angebot für Linux Mint 22.3 "Zena". Es handelt sich um eine Version, die laut dieser Seite bis April 2029 im Langzeit-Support ist. Die Release Notes finden sich hier, der Download ist auf dieser Seite möglich.

Alle drei Editionen von Linux Mint – mit den Desktop-Managern Cinnamon, MATE und Xfce – wurden aktualisiert – jeder erhält seine eigene Seit mit Neuerungen. Auf dieser Seite werden die Neuerungen von Cinnamon wie die Trouble Shooting-Tools beschrieben. Das Tool "Systemberichte" wurde um viele neue Funktionen erweitert und in "Systeminformationen" umbenannt. Das Anwendungsmenü von Cinnamon wurde neu gestaltet und bekam ein neues Layout. Es verfügt über eine Seitenleiste mit Bereichen für den Avatar, Orte und bevorzugte Anwendungen.

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16 Antworten zu Linux Mint 22.3 'Zena' freigegeben

  1. Daniel A. sagt:

    Für die Leute, die das neue Menü in Cinnamon nicht mögen: Man kann das alte Menü als Applet installieren, das nennt sich "Classic Menu". Anschließend kann man das neue Menü deaktivieren und das "Classic Menu" an die gewünschte Stelle in der Leiste ziehen. Man hat hier also die Wahl und könnte theoretisch sogar beide gleichzeitig benutzen, wobei ich persönlich darin keinen Nutzen erkennen kann.

  2. Patrick sagt:

    Ich habe mich bei der Umstellung eines Rechners für die LMDE-Version entschieden. Die Installation lief problemlos und der Anwender konnte nahtlos weiterarbeiten. Es muss also nicht für jeden immer W* sein.

    Parallel bin ich selbst mit einem individuell zusammengestellten Arch Linux glücklich und möchte nicht mehr zurück in die Zwischenwelt. (Ich habe vor 4 Jahrzehnten mit Mehrplatzsystemen und Geldautomaten begonnen und dabei auch mal Unix gestreift. Dann kamen DOS und Windows. Und jede Zeit geht mal zu Ende …)

  3. RedOne sagt:

    Der grösste Verhinderer für Veränderungen ist man selbst:

    Linux Mint scheint mir mittlerweile eine gute Sache für eine Abkehr von Windows.
    Wenn es installiert ist, findet es den Drucker und das WLAN von selbst, man muss nur noch das Kennwort eingeben.
    Es läuft auch auf alten Computern und fragt ob man jetzt updaten will, was sich auch aufschieben lässt.
    Ich bin positiv überrascht von Linux Mint und kann es empfehlen. Firefox ist automatisch dabei. Office Programme natürlich auch.
    Und immer mehr wird ja eh online im Browser verfügbar.
    Günter Born arbeitet ja zum Teil auch auf Linux, wenn ichs richtig sehe. Also schon was zum brauchen.
    Es gibt auch Gegenden (Städte) wo man sich gegenseitig persönlich kostenlos hilft, z.B. für die Installation.

  4. Steter Tropfen sagt:

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass „Mint" immer mehr gleich „Cinnamom" gesehen wird. Überall werden nur die (vermeintlichen) Verbesserungen an Cinnamom herausgestellt.
    Ähem. Es gibt doch auch noch Mint Mate? Wird daran auch noch was getan – oder ist das ein Auslaufmodell?

    Ein Mint-Startmenü, das auf Anfangsbuchstaben-Eingabe reagiert und das so einfach anpassbar ist, wie man es vom klassischen Windows gewohnt war – ohne dass es wie das Mate-Menü ein manuelles „Module neu laden" braucht, damit simple Änderungen auch angezeigt werden und ohne dass das Verschieben eines Programmeintrags in einem Drittel der Fälle zum kommentarlosen Absturz des Menü-Editors führt – das wäre mal ein Update-Highlight!

  5. Benny sagt:

    btw: Linux Mint scheint mir mittlerweile eine gute Sache für eine Abkehr von Windows.

    Es fehlen wie immer die nötigen Treiber unter xfce für die Kyocera FS-1220 MFP, nur mit basteln ist der etwas nutzbar, solange nicht mal Kyocera voll unterstützt wird ist Linux ein nogo!

    • M.D. sagt:

      Anders herum ist es logischer: solange Kyocera für den 1220MFP keinen Linuxtreiber veröffentlicht, ist Linux — für Dich — ein nogo.

      Hast Du diesen Windows-Only-Drucker jetzt etwa gezielt ausgesucht?

      ===== Aus der zugehörigen Beschreibung =====
      PRINT FUNCTIONS
      Emulations:
      Host-Based
      Operating systems:
      Windows XP/Vista/7/8/Server 2003/Server 2008/Server 2008 R2
      =====

      Openprinting.org kennt den jedenfalls nicht, viele andere Kyocera-Modelle aber schon. Und falls die Modelle Postscript beherrschen, funktionieren die auch.

      Immer wieder erstaunlich. Würdest Du es etwa auch Microsoft übel nehmen, falls besagtes Gerät unter Windows 11 nicht mehr vollständig unterstützt wird? Garantiert ist das seitens Kyocera jedenfalls nicht.

      • Benny sagt:

        Ist der in DE am meisten verkaufte Drucker und überall im Einsatz, das Mint ist echt gut, es nur fehlen einfach viele Treiber.

        Diverse Kunden haben das (1220) dem Mint-Team schon gesagt..
        Reaktion gleich null von dort.

        • Karli sagt:

          Ich würde keinen Windows only Drucker kaufen. Aber vor allem würde ich mich selbst in die Hände beißen, falls ich das doch getan hätte und ich deswegen das OS nicht wechseln könnte, weil der Drucker – und das nur vermeintlich – echte Vorteile böte.
          Tut er letztlich nicht, wenn er das nicht allgemein tut und sich an extensiv etablierte Standards hält. Es gibt halt Nachteile, die die Vorteile nicht aufwiegen können.

    • Ottilius sagt:

      Die Druckfunktion sollte OOTB funktionieren. Für Scans via Sane gibt's hier Treiber:

      https://www.kyoceradocumentsolutions.de/de/support/downloads.name-L2RlL2RlL21mcC9GUzEyMjBNRlA=.html

      • Benny sagt:

        Versuche mal den im aktuellen Mint zu installieren, das wird nur nichts, der ist viel zu alt und nur Teile des Druckers funktionieren, der ist komplex hat viele Druckfächer, Druckboxen, Scanner, etc und die Schwestermodelle sind mit Fax und fast in jedem Amt eingesetzt. Die gehen so gut wie nie kaputt und werden noch in vielen Jahren im Einsatz sein, weil es auch sehr günstigen Toner von Edding dafür gibt.

  6. Zacharias sagt:

    Mint ist echt geil!

    Ich habe im Januar 2024 von Windows 10 auf Linux Mint Cinnamon als Daily gewechselt und mir damit peu à peu Linux beigebracht. Ich bereue nichts und kann jedem Windows-Abkömmling Mint wärmstens empfehlen! :)

    Was mich am meisten beeindruckt hatte:
    Einen systemfremden MFC-Drucker hochgefahren, der "einfach nur im Netzwerk ist" => nach nicht einmal zehn Sekunden hat Mint ihn automatisch als Drucker hinzugefügt. Und die in Mint integrierte Scan-App konnte ebenfalls direkt auf die Scanfunktion des MFC zugreifen.
    In Windows wäre das, je nach Gerätehersteller, in eine stundenlange Eskalation ausgeartet! Weltklasse!

    • Benny sagt:

      Ja, toll nur nutzlos wenn nicht mal ein Kyocera FS-1220 MFP mit eingebautem Scanner (an USB) nutzbar ist, unter Windows einfach die Kyocera-DVD nutzbar und alles funktioniert perfekt. Unter Linux Mint 22.3 'Zena' Xfce gibt es kein lauffähiges Client-Tool für den Drucker und keine Treiber im ISO oder der Online-DB. Der Hardware-Support ist das AundO für ein OS.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Scheint jetzt nicht so das allerneuste Modell zu sein, vorsichtig ausgedrückt…

        Tatsache ist, dass der Drucker-Support unter Linux bis vor einigen Jahren schlecht war. Von HP abgesehen, lief da nicht viel. Was man aber, wie anderswo schon gesagt, nicht Linux, sondern den Druckerherstellern anlasten muss.

        Heute sollte alles, was IPP unterstützt, problemlos laufen, und zwar tatsächlich so einfach wie von Zacharias beschrieben. Da auch ich für die letzte MFP-Installation unter Windows locker einen halben Tag gebraucht habe, kann ich seine Begeisterung sehr gut nachvollziehen…

  7. Tom sagt:

    Ich bin vor einigen Wochen auf einer SSD auf LinuxMintDebianEdition 7 gewechselt und auf dem 10 Jahre alten Schlepp-Top eines ehemaligen Arbeitskollegen läuft jetzt ein LinuxMintXfce und das selbst trotz "nur" 3GB an verfügbarem Arbeitsspeicher bei Nutzung von ZRAM und eigener SWAP-Partition recht angenehm.

    Übrigens läßt sich nahezu jede Oberfläche auf jedem LINUX nachträglich hinzufügen und über den Display Manager auswählen – habe sogar die noch recht neue COSMIC-Oberfläche (ist eine GNOME-Weiterentwicklung geschrieben in RUST) zum Installieren unter DEBIAN (LMDE7) bekommen.

  8. Björn E. Kevalonen sagt:

    Linux Mint Xfce finde ich mittlerweile am besten: stabil, schnell und ohne bugs (jedenfalls habe ich keine bemerkt). Damit kann man entspannt arbeiten. Bei Linux Mint Cinnamon 22.3 und LMDE7 (ebenfalls Cinammon) wurde allerdings das Wechseldatenträger-Applet in der Leiste verschlimmbessert. Externe HDDs und SSDs werden dort nicht mehr angezeigt und auch die Auswurfmeldung "Laufwerk kann sicher entfernt werden" fehlt, was unter ungünstigen Umständen zum Verlust von Daten führen kann. Bei LMDE7 sind davon auch Sticks betroffen. In den User-Foren wird das heftig kritisiert.
    siehe: https://github.com/linuxmint/cinnamon/issues/13370

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