Microsoft will "Vertrauen in Windows 11" zurückgewinnen – Änderungen in der Entwicklung

WindowsDie Qualitätsprobleme mit Windows 11 und die Weigerung vieler Windows 10-Nutzer auf das neue Betriebssystem umzusteigen, scheint auch im Management der Windows-Entwicklung angekommen zu sein. Man will Entwicklerteams umschichten, um die Qualität zu verbessern. Ob es hilft oder nur "weiße Salbe" bleibt, muss man abwarten.

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Im Beitrag Windows 10 Nutzung bei ~ 50% (1 Milliarde Systeme); fährt Windows 11 gegen die Wand? hatte ich berichtet, dass Windows 11 zwar 1 Milliarde Nutzer hat. Aber der gleiche Anteil scheint weiterhin bei Windows 10 bleiben zu wollen. Weniger Bugs, keine Gängelei mit neuen Gimmicks oder AI-Features und im ESU-Programm weiterhin Sicherheitsupdates. Windows 11 scheint bei den Nutzern einfach keinen Lauf zu bekommen, was ich angesichts der ständigen Probleme nachvollziehen kann. Nun will Microsoft Konsequenzen ziehen.

Neuer Fokus auf Zuverlässigkeit und Performance?

Es hat etwas von "flöten im Wald": Tom Warren von The Verge hat für seinen Newsletter einige Aussagen aus dem Microsoft Umfeld, unter anderem von Pavan Davuluri, Präsident von Windows und Geräte, verarbeitet und in diesem Artikel zusammen getragen (den Kollegen von Dr. Windows ist es hier aufgefallen).

Windows am Wendepunkt?

Tom Warren merkt an, dass Windows eine "wechselvolle" Historie mit einigen Tiefschlägen habe. Aber Windows 11 sei ein neuer Tiefpunkt und stelle die Geduld seiner Nutzer auf eine harte Probe. Hartnäckige Fehler, Leistungsprobleme, aufdringliche Eingabeaufforderungen, Werbung und Bloatware hätten den Ruf von Windows 11 beeinträchtigt. Die Entscheidungen zu den hohen Systemanforderungen sowie der aggressive KI-Kurs hätten das Vertrauen der treuesten Windows 11-Nutzer beschädigt.

Warren schreibt von "einer Erosion" und sieht Windows an einem Wendepunkt, wobei Microsoft sich dessen inzwischen bewusst sei. Tom Warren zitiert ungenannte Quellen, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut sind. Diese hätten ihm berichtet, die Windows Entwickler sich nun darauf konzentrieren, die Kernprobleme von Windows 11 in den kommenden Monaten in einem als "Swarming" bezeichneten Prozess zu beheben.

Kurskorrektur bei der Entwicklung?

Das Microsoft Management habe seine Entwickler angewiesen, die Leistungs- und Zuverlässigkeitsprobleme von Windows 11 dringend zu beheben, "um den Tod des Betriebssystems durch tausend Schnitte zu verhindern", wie Warren es umschreibt. The Verge zitiert Entwicklungsleiter Pavan Davuluri aus einer Stellungnahme:

Das Feedback, das wir von unserer Community begeisterter Kunden und Windows Insidern erhalten, ist eindeutig. Wir müssen Windows auf eine Weise verbessern, die für die Menschen sinnvoll ist. In diesem Jahr werden wir uns darauf konzentrieren, die Probleme anzugehen, die uns von Kunden immer wieder genannt werden: die Verbesserung der Systemleistung, der Zuverlässigkeit und der allgemeinen Benutzererfahrung von Windows.

Intern hat Microsoft wohl Entwickler aus dem AI-Bereich abgezogen und in Teams versetzt, die sich um die Verbesserung der Systemleistung, der Zuverlässigkeit und der allgemeinen Benutzererfahrung von Windows 11 kümmern sollen. Geht man den Artikel von Tom Warren durch, liest man von vielen Baustellen, die in den letzten Monaten aufgepoppt sind.

Weiße Salbe oder echte Korrektur?

Ich stelle mir aber die Frage, ob diese angekündigte "Kurskorrektur" nicht einfach nur "weiße Salbe" bleiben muss. Denn unter dem Strich bleiben die Hardware-Anforderungen, der zunehmende Online-Zwang bei vielen Features, sowie die massive Fokussierung  auf AI-Lösungen wie Copilot. Ob Redmond Ende 2026 wirklich Fans von Windows 11 zurück gewonnen hat, wird man sehen müssen. Für mich spricht derzeit nichts dafür, den "Schalmeien-Klängen aus Redmond" zu folgen oder irgend etwas da drauf zu geben.

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102 Antworten zu Microsoft will "Vertrauen in Windows 11" zurückgewinnen – Änderungen in der Entwicklung

  1. Alzheimer sagt:

    "…Wir müssen Windows auf eine Weise verbessern, die für die Menschen sinnvoll ist."
    Haben die das jetzt tatsächlich endlich begriffen?

    "… und der allgemeinen Benutzererfahrung von Windows"
    D.h. doch wieder nur, dass die Telemetrie ausgebaut wird – oder!? ;)

    Vielleicht sollten die mal damit anfangen, nicht (gefühlt) 90% ihrer (z.T. Zwangs-) Updates voller Fehler auszuliefern…

    Mir kommt Win11 nicht ins Haus.

    • Mark sagt:

      "Haben die das jetzt tatsächlich begriffen?"
      Träum weiter! Vor wenigen Tagen wurde der Aktienkurs an der Börse nach unten korrigiert (alleine schon wegen OpenAI)… dazu sehen sie allmählich (verblendet mögen die Redmonder sein, dumm nicht), dass Nutzer zum Spielen auf Linux wechseln, da die Performance teilweise deutlich besser ist… Und wenn sie Linux schon dafür nutzen, warum nicht auch für alles andere? ERGO M$ verliert diese Nutzer dauerhaft…

      Wirklich begriffen haben die es nicht, nur sehen sie allmählich ihre Felle davonschwimmen wie man so schön sagt…

      Und die KI Entwicklung geht ja unverblümt weiter, auch wenn man den Nutzern den Sloppilot nicht mehr direkt aufs Auge drücken möchte… ändert aber nix daran, dass die KI weiterhin auf dem System vorhanden ist und auch weiterhin mit gigantischen (mehrere GB umfassenden) Update Paketen auf Stand gehalten werden muss… (auch wenn diese vom Nutzer deaktiviert wurden / eigentlich gar nicht aktiv sein sollen)…

      Und Recall? Zwar Intern gescheitert (laut M$) soll aber intern weiterentwickelt und evtl. unter neuem Namen (um die Negativ-Presse loszuwerden) releast werden…

      An einen wirklichen Sinneswandel glaube ich erst, wenn ich es mit eigenen Augen sehe…

      P.S.: Privat kommt mir Winslop 11 auch nicht ins Haus. Aktuell ist noch Windows 10 im Einsatz, später dann Linux… (wahrscheinlich POP!_OS)

  2. Beat Feldet sagt:

    Die User haben es etwas zu wörtlich genommen, als ihnen gesagt wurde, das W10 das letzte Windows sei…. 😂

    • js sagt:

      :)
      Es ist eigentlich noch grotesker, wenn ich bei Win11 mal in die Registry gucke, auf ProductName in "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion".

      Die einzige Chance die sie hätten, Vertrauen zurück zu gewinnen, wäre ein radikaler Wechsel zum Opt-IN für jedes neue Feature.
      Das kann man aber absolut vergessen, so funktioniert Big Tech Cap nunmal nicht.
      Ich habe mich in Vergangenheit das oft gefragt und ich glaube, ich würde deutlich mehr von den angebotenen Sachen nutzen, wenn sie nicht mit einem derart penetranten und kontrollverlustbehafteten Stil angefahren worden wären.

      • GüntherW sagt:

        Ich weiß ja auch nicht, warum die da keine sinnvollen Features mit einbauen :-| Die können die ganze Scheiße mit sinnvollen Funktionen boosten um die Leute zur Nutzung zu animieren.

        Gebt den Copiloten eine bessere Suche oder dem Sniping-Tool irgendeine "Screenshot für den Admin"-Funktion, welche die Screenshots woanders abgespeichert. Eventuell noch eine Erklärung wie man Screenshots macht. Wenn es gut ist, werden es die Leute nutzen.

        Ich hab aber keine Ahnung was die z.B. mit dem Snipping Tool gemacht haben.Du machst ein Bild, dann kommt erstmal ein Haken und erst nach Wartezeit von ~1 Sekunde der Speichern-Dialog ¯\_(ツ)_/¯ Das ist teilweise so dermaßen träge.

        • js sagt:

          ich habe das snipping tool von win10 platziert (mit .exe und .mui) weil es für mich besser geeignet ist. jaaa, es ist komplett irre wie die alle möglichen on-board kernfunktionalitäten zersetzen…

        • Froschkönig sagt:

          Du kannst das Sniping-Tool sehr individuell einstellen. Musst du nur mal machen. Ich finds super, man kann auf Greenshot verzichten. Ein zusätzliches Tool weniger, was Sicherheitslücken haben könnte, was man updaten muss, was als Hintergrundprozess mitläuft und es spart ein bisschen RAM und Plattenplatz, weil schon da.

      • Beat Feldet sagt:

        Bis TP4 war W10 technisch ein Vista (6.4) 😁 Marketing Abteilung griff dann bei RC ein.

        Vista war excellent geplant, leider später versaut mit dem invasiven Geschwür namens AppX und nu dem Super-Gau AI 😐

        Opt-In wird es nie geben. Auch weil der Mensch faul ist und an altem festhält. Seit 8.1 (6.3) ist die Kapselung der Komponenten/Funktionen sehr fortgeschritten, heisst du kannst oft ohne Auswirkungen viele Funktionen -vor allem Fragwürdige- per Dism entfernen. Meist leider nicht mehr hinzufügen (nur Inplace oder recover) und leider ohne Doku. Also Try and Error. 😐
        Hätte liebend gerne mal ein 3Buchstaben-Dienst-System um zu schauen was die so alles rauswerfen/konfigurieren 😁

        W11 habe ich mich noch nicht um Säuberumg gekümmert. Werde ich wohl überspringen bis zum nächsten LTSC. IoT und 2022 haben noch genügend lange Support. Gehe aber davon aus, dass sich zB AI recht sauber entfernen lassen wird. Möglicherweise auf Kosten der Suche/GUI wie bei Cortana. Also auch bei MS Office insbesondere Outlook wird es kleineren oder grösseren Ärger geben. Auch die GUI lässt sich abschiessen solange einem der Desktop reicht. Also die paar notwendigen Links drauf und fertig.

      • Froschkönig sagt:

        Opt-In für wirklich jedes neues Feature? Willst du auch Features, die TATSÄCHLICH die Sicherheit und Performance verbessern, abnicken wollen? Weiß du eigentlich, wie viel sich monatlich "unter der Haube" ändert? Willst du das alles abnicken müssen?

        Ich glaube, das wird nicht funktionieren. Denn dann werden die Installationen wegen nicht vom Anwender freigegeben Funktionen sehr unterschiedlich, mitunter nicht mehr zueinander kompatibel.

        Schalte besser alle Updates aus, dann musst du nix mehr neues lernen.

    • Erlenbein sagt:

      Und dieser Spruch dürfte auf W11 bezogen etwas anders gemeint sein. ;-)

    • KlausB sagt:

      W10 ist das letzte Windows,
      W11 das allerletzte.

  3. Anonym sagt:

    Die langfristige Strategie, die Geräte der Benutzer komplett zu vernageln mit Zugang nur über digitale Identität wie Microsoft Konto oä. und Daten nur in Cloud, Software nur Abo Basis bis hin zu Notepad, daran wird sich nichts ändern, garantiert nicht.

    • Beat Feldet sagt:

      Och mit Windows wird das vermutlich nie zu 100% so sein. die Frage ist eher wie viel Schmerzen und Kosten man erträgt wenn man sich nicht fügen möchte aber lizenzrwchtlich sicher. 😉

      Ich mache es mir einfach und drücke ltsc jedem aufs Auge, mittlerweile iot wens lizenzrechtlich geht (weil ltsc nur 5 jahre) sonst Windows Server. Auch Clients. Aber ich hab nur kleine kmu. so jeder zweite/dritte release ist eine gute basis. das reicht (bis jetzt) für den 10 jahres rhytmus. 😎

  4. Visitator sagt:

    Ich hoffe, dass Microsoft etwas verbessert, aber auch ohne das werden die meisten weiter Windows nutzen, da es funktioniert. Ist wie VHS-Video damals, schlechteres System, aber die Software (Filme) waren verfügbar. Also hatte jeder VHS.

    Ich glaube, es gibt 2 Sorten Leute, die Windows 11 (noch) nicht haben:
    Nerds und "Lieschen Müller"
    Der Nerd hat gute Gründe, ist aber in der Minderheit.
    Lieschen Müller (habe so eine Nachbarin, Name geändert) hat einen alten Rechner und keine Ahnung vom Systemwechsel, bekommt spätestens dann W11, wenn sie Im Laden den nächsten Rechner kauft.
    Sie geht zu ALDI oder LIDL, kauft ein Laptop für 600 € mit 3 Jahren Garantie (Stand 2017) und die ALDI- oder LIDL-Version der Buhl Steuer-Software, installiert sie und es läuft.

    Rechner mit Linux drauf sind teurer, siehe z. B. Tuxedo (aktuell ab 854 €).
    Jetzt erkläre Lieschen mal, warum die Steuer-Software auf dem teureren Rechner nicht unter Linux läuft.

    Buhl zum Beispiel denkt überhaupt nicht daran, eine Linux-Version herauszubringen.
    Wine ist keine Option für Lieschen Müller.
    Und eine Cloudlösung kommt, zumindest für mich, für Steuern oder ähnliches nicht in Frage.

    Lieschen meldet sich bei MS und Apple iPhone oder Google-Android mit Konto an und macht sich keinen Kopf.
    Ob da W11 etwas zickt oder Daten saugt, who cares?
    Ob sie nun CoPilot, Siri oder Gemini fragt, what's the difference?

    • Anonym sagt:

      Leute, die nur konsumieren (=Rechner kaufen und verwenden wie hingestellt), werden sich kaum mit Alternativen beschäftigen wollen. Deren Leidensfähigkeit ist auch meist recht hoch ("ja, das war nie schneller…").

      >Rechner mit Linux drauf sind teurer
      Hmm, "spezielle" Linux-Rechner vielleicht, aber ganz viele Rechner, die "ohne Betriebsystem" angeboten werden, sind dann doch einen Hunderter mehr oder weniger ggü. der Version mit Win11 günstiger. Und bei vielen Firmen, die sowas anbieten, werden dann auch vorinstallierte Linuxe angeboten. Bei Idealo beispielsweise kann man direkt "Laptop mit Linux" suchen, das Angebot reicht auf der ersten Seite schon von der Gurke*) unter 250€ bis über die tragbare Workstation mit über 2000€. Und es gibt auch auf Linux spezialisierte Anbieter von "Standard"-Laptops wie ixsoft. Lieschen könnte hier glücklich werden, da sucht sie aber nicht selbst. Linux bekommt man halt nicht bei MediaMarkt…

      Und das Argument mit der Steuer-Software: Für Dich und mich kommt das Couldangebot (Buhl & Konsorten) nicht in Frage, aber gerade Lieschen findet das doch bequem – "das ist der Weg" ;) Und schon ist es egal, welches Betriebssystem Du hast…

      *) Die Gurke reicht für 08/15 auf Linux, aber bestimmt nicht für Win11 ;)

      • Herr IngoW sagt:

        Steuersoftware gibt es von "Steuertipps.de" ohne Cloud.
        Aber nur für "Windows" und "Apfel".
        Linux hat halt zu wenige Nutzer, das die Entwicklung lohnt.
        So ist es aber auch bei anderer Software.

        • Visitator sagt:

          Das ist eben die Crux.
          Ich fände es schon gut, wenn ein Hersteller, wie z. B. Buhl, wenn er schon keine Linux-Version entwickeln möchte, eine Config-Datei für Wine unter gängigen Distros anbieten würde, falls das geht.
          Man wird ja noch träumen dürfen ;-)

    • RedOne sagt:

      Warum noch Steuersoftware für Linux?
      die Zukunft ist doch ohnehin via Online-Zugang direkt beim Finanzamt seine Steuern zu erledigen. Gewisse Länder machen das schon so.
      Das geht dann auch auf Linux.

      • Luzifer sagt:

        Weil die Steuersoftware einem doch mehr Hilfen bietet als Elster? Klar kann ich meine Steuern auch direkt mit Elstern machen… da müsste ich aber dann schon Steuerrecht studiert haben um für mich alles rauszuholen…

        • Anonym sagt:

          Sorry für das Offtopic ;)
          Das ist ja manchmal auch etwas wie ein Sport: 1h Aufwand für das Sammeln, Sortieren (und ggf Einreichen) bestimmter Belege, wg. Freigrenzen dann 10 Euro Steuerminderung :P Mach ich trotzdem gerne ;)

          Will aber nicht jeder machen, vielen reicht die 08/15-Version. Schön wäre es z.B. so wie in Finnland: Steuer wird vom Finanzamt vorgerechnet, und wenn es Dir passt, sagst Du einfach "Ja und Amen" dazu. Und wenn nicht, musst Du Dich halt selbst drum kümmern. Viele wählen Option #1 :)

          Ich hatte vor mehr als 25 Jahren, im letzteren Jahrtausend also, in den USA meine Steuererklärung light schon online machen können. Gab halt nichts besonderes abzusetzen, also warum Zeit verschwenden?

        • Herr IngoW sagt:

          Jo 👍.

        • Beat Felder sagt:

          immer wieder interessant. in CH kriegt das jeder hin. Locker ohne Berater. Den brauchst erst, wenn Du Geld hast 🙈
          Musste mal in DE für eine helfen, da kriegst als Studi mit min Einkommen schon die Krätze. Aber bei euch iat das auch ein systemrelevanter Beruf der gefüttert werden muss 🙄😉

          • Mark sagt:

            Bez. Steuer gibts auch sowas wie TaxFix… ist deutlich angenehmer als direkt das Formular selbst auszufüllen. Man beantwortet Fragen und trägt relevante Informationen einfach ein… Klar, der Dienst kostet am Ende auch was, aber dafür kümmern die sich um die Prüfung während der Eingabe und übermitteln letztlich alles komplett ans zuständige Finanzamt… Mache meine Steuer seit Jahren damit und nie Probleme gehabt… (und das ginge sogar unter Linux OHNE Probleme!)

    • mainpc sagt:

      Das ist Unfug. Die WISO Steuer-Software läuft betriebssystemunabhängig im Browser.

  5. WLanHexe sagt:

    Sorry Microsoft. Da müsst ihr erst einmal liefern, bevor ihr wieder von Vertrauen reden könnt. Mein Vertrauen ist da leider massiv eingebrochen und selbst die jetzigen Aussagen, man will wieder Vertrauen gewinnen, klingen für mich wie heiße Luft. Das Thema ist für mich durch…

  6. NotNerdNotDau sagt:

    Der erste Schritt in die richtige Richtung wäre, diese total absurden und somit vollkommen unnötigen Hardwarebedingen abzuschaffen.
    Denn kaum ein halbwegs vernünftiger Mensch schafft sich neue Hardware an, wenn die vorhandene noch sehr gut ihren Dienst verrichtet.

    Das ist doch der Hauptgrund, warum die Nutzerzahlen von Windows 10 aktuell immer noch so hoch und die von Windows 11 nicht so hoch sind, wie man das normalerweise erwarten müsste.

    Da hat sich Microsoft ein klassisches Eigentor geschossen, eigenverschuldet und vollkommen unnötig. Weil nur aus dem einen Grund, um für hauptsächlich einen Partner, nämlich Intel, den Verkauf von Geräten anzukurbeln.

    Dieser Plan ging zum Glück nicht auf, weil die Leute eben doch nicht so einfältig und leichtgläubig, wie von Microsoft angenommen, sind.

    Hier läuft, auf einer relativ betagten Kiste, Windows 10 loT Enterprise LTSC 21H2 x64, das bis 2032 Support erhält.
    Und dieses System läuft nahezu ohne Beanstandung. Ganz sicher auch deshalb, weil Windows 10 schon länger keines dieser fragwürdigen und fehleranfälligen "Feature-Upgrades" mehr erhält.

    • Luzifer sagt:

      Nee, da geht es darum die Grundlagen für die kommenden Daumenschrauben zu legen, den das geht auf der alten Hardware ohne diese Vorraussetzungen nicht… TPM & Co. ist nicht dazu da deine Sicherheit zu erhöhen! Das erzält man dir nur, damit du schön brav mitziehst.

    • Froschkönig sagt:

      die Hardware-Anforderungen…

      Jeder PC seit mindestens 2018, also z.B. mit einem Intel Core-i der 8. Generation ist uneingeschränkt Windows 11 tauglich. Und auch schnell genug. Wir sind jetzt im Jahr 2026. Das heißt, die Dinger sind schon 8 Jahre alt. Gehste mal in eBay oder Kleinanzeigen und guggst mal, was dort ein gebrauchter PC mit Core-i 8gen oder frühe AMD Ryzen 5 kosten. Auch Notebooks aus der Generation gibts recht preiswert.

      Das ist imho einfach kein Argument mehr. Solche PCs werden massenweise bei Firmen ausgemustert, gibt ganz viele Händler, die solche refurbisht PC schon mit Win 11 vorinstalliert für schmalen Taler verkaufen. Insbesondere wenn man Marken-PCs von Dell, HP und Co kauft, macht man da einen guten Schnapper, weil die die Win 10/11 Lizenz schon als Key im BIOS haben. Und wenn nicht, naja, nen funktionierenden Key bekommst du in der Bucht für unter 5 Euro. Hab davon zwei Stück im Haus in Betrieb, im M365 Family angemeldet, kein Problem, das Abo spült MS genug Knete in den Rachen.

      Und das allercoolste, wenn du deine ganzen Krempel nicht wieder reinstallieren willst, steck deine SSD aus dem alten PC in den neuen, Win 10/11 verkraften diesen Hardwaretausch, kommen hoch, installieren benötigte Treiber ganz automatisch, dann musst du mit deinem MS-Konto noch bestätigen, dass du es wirklich bist, und die Lizenz aus dem BIOS wird aktiviert.

      Das einzige was eine Challenge sein kann, ist die Konvertierung von MBR nach GPT, um UEFI und Secureboot aktivieren zu können. Das klappt nicht immer 100%, manchmal muss man nochmal von einem Installations-ISO in den Rettungsmodus gehen und noch was machen, gibt aber online genug Anleitungen, was da noch gemacht werden muss.

      Allerdings ja, wäre schön, wenn Microsoft wenigstens für Win 11 den TPM-Zwang fallen lassen würde, diese Userschaft braucht die darauf basierenden Sicherheitsfeatures eher nicht.

  7. Luzifer sagt:

    Naja schaun wir uns die Historie an ist Win11 verbrannte Erde… bleibt sich MS aber Ihre Linie: Top/Flop treu, wird Win12 der nächste Hit! Die Fanboys kannst du aussen vorlassen die gabs auch bei ME Vista Win8… die waren und sind aber nie entscheidend gewesen.

    Hier bleibt Win10 bis (tatsächlich End last Version of Support) 2032… dann sehen wir weiter. Win11 ist da längst Geschichte!

    • Froschkönig sagt:

      Von dieser Top/Flop-Story habe ich noch nie was gehalten. Ich hatte WinME im Einatz, ich hab mit Vista gearbeitet, ich habe mit Win 8.x auch gearbeitet. Das war bei Vista und 8.x eine gewisse Umstellung gegenüber dem Vorgänger, und der Start war anfangs teils etwas holprig, aber das ist bei jeder neuen Version so. Und ich habe inzwischen mit jeder Hauptversion seit 1.0 einen zeitgenössischen PC am Laufen (keine VM sondern reales Blech), also ich kann auch heute noch direkt vergleichen. Bei Win ME wurde vor allem kritisiert, dass es keinen DOS-Modus mehr gab – den gab es bei NT 3.x, NT4 und Win 2000 und später auch nicht, da hat es aber komischerweise keinen gestört. Auch das hochgelobte "Klickbunti" Win XP war anfangs sehr umstritten, auch 2000 war umstritten, insbesondere bei Musikern, weil es im Gegensatz zu zu 9x/ME extreme Schwierigkeiten beim exakten (Midi-)Timing hatte und es für viele damaligen Highend-Soundkarten (deswegen) keine NT/2000-Treiber gab. Und jetzt hockt ihr auf Win 10, so wie ihr einst von Win 7 nicht weg wolltet. Eigentlich ist es seit Win 3.x immer das selbe. Die Hardware-Ausreden gabs schon immer, es gab bei Windows schon immer einige solche Hardware-Cuts, ob es das minimale RAM war, ob es eine Grafikkarte mit einer bestimmten DirectX-Version als Minimum war, und was auch noch. Das ist alles nichts neues.

    • Anonymous sagt:

      Winslop 12 der "nächste Hit"? Seltenst so gelacht vor allem vor dem Hintergrund was man so von offizieller Seite zu Winslop 12 gehört hat und welche Infos geleakt worden sind…

      – KI als fundamentaler Bestandteil des OS (und damit wohl Pflicht für alle wohl inkl. Sloppilot Subscription, denn die AI will ja refinanziert werden)
      – Neue Hardwareanforderungen (Copilot+ PC mit NPU mit mind. 40 TOPS)
      – UI betreffend erinnert es stark an MacOS

      ABER das "Beste" kommt erst noch:
      – Subscription based…

      Man ZAHLT dafür, dass man das OS nutzen darf… In der BASIC Variante nur Apps aus dem Store und das ganze OS schlimmer verseucht mit bloat und Werbung als aktuelles Winslop 11…

      Needless to say: Es gab nen riesigen Shitstorm. Der war so heftig, dass sich sogar Bill Gates eingemischt hat…

      Microslop hat sich komplett erledigt! Die können machen was sie wollen, nur ohne mich ;)

      • aus dem Rhein-Main Gebiet sagt:

        > Man ZAHLT dafür, dass man das OS nutzen darf… In der BASIC Variante nur Apps aus dem Store und das ganze OS schlimmer verseucht mit bloat und Werbung als aktuelles Winslop 11…

        Das hört sich nach Windows 10s Version 2.0 aan.

      • Anonym sagt:

        Man zahlt dann auch für jede einzelne App, von Notepad bis Word, evtl. sogar für jede Nutzung. You will own nothing.

  8. Björn E. Kevalonen sagt:

    By the way: Was ist eigentlich aus der Sicherheitsoffensive geworden, die Nadella im April 2024 (!) ankündigte? Bei Golem war damals unter "Microsoft will Security über alles andere stellen" nachzulesen: "'Das Thema Security liegt jeder Schicht des Tech-Stacks zugrunde und hat für uns oberste Priorität', erklärte Nadella demnach. Der Konzern werde seine Anstrengungen in diesem Bereich verdoppeln und 'die Sicherheit über alles andere stellen – vor alle anderen Features und Investitionen'." Allerdings fügte Golem skeptisch hinzu: "Ob diesen Worten auch Taten folgen, bleibt jedoch abzuwarten."

  9. TuttiFrutti sagt:

    Danke für den großartigen Job für die Linux Community. Tut der Gesellschaft gut. Gut für die Unabhängigkeit. Weg ist weg 👌.

    Das hängt doch nicht nur mit Windows zusammen. Die Firma ist verbrannt. Überall nur Störungen und Probleme und jedes Jahr teurere Abos. Kann man doch niemandem empfehlen. Dies Menge an Störungen in einem Monat hatte man in 10 Jahren nicht. Können sich wohl aber nur die Alten daran erinnern,..

    Die letzten Jahre waren der Höhepunkt der Enshitification, bei vielen Firmen.

    Gibt aber Alternativen. Man müsste nur endlich was tun, vor allem privat. Wer sich privat mit Linux vergnügt (gibt auch da Licht und Schatten), verliert mit der Zeit die Lust und das Interesse sowie neues Wissen von Windows. Somit verlieren die immer mehr IT Spezies, die nicht mehr wollen.

  10. harfes sagt:

    Da kommt nur weiterer Murks bei heraus! Anstatt den (verbliebenen) Entwicklern und nicht(!) der KI zu sagen, sie sollen ein Win12 entwickeln, dass die lange versprochene Sicherheit mitbringt und endlich die Bloatware aussen vor lässt – das würde Vertrauen zurückbringen. Aber ganz ehrlich: daran glaubt wohl kaum jemand – ich jedenfalls nicht!
    Daher: im privaten Umfeld auf Linux umstellen und auch im Firmenbereich soweit möglich (da sich viele Hersteller von Software bisher erfolgreich weigern, ihre Software für andere OS zu kompilieren). Erst wenn die Kunden in grösseren Mengen weglaufen, wacht da vielleicht mal jemand auf…

  11. Daniel sagt:

    Natürlich wird alles besser an Sicherheit, Erfahrung und Qualität, dazu müsste ihr endlich nur Copilot+ extra Buchen zum M365 und Gamepass. Sonst könnt ihr einfach diese Erlebnis nicht haben. 🤔🤣

    Und damit ihr Erlebnis noch besser erklärt bekommt, lasst dem Günter hier noch eine fette Spende da. 🙃😉

    Noch verwende ich Win11, zum einen Gewohnheit, manchen Tools die nicht auf Mac oder so laufen, und manchen Spielen die in keiner Emulation laufen wegen Kernl-Anticheat Krams. Zumindest Telemetrie und so kann man was eindämmen, und nur lokales Konto verwenden im Windows. Also noch muss Linux auf mich warten außerhalb der Serverumgebungen. Microsoft Cloud bekommt meine Daten/Mails von mir zumindest nicht direkt, nur wenn eben Firmen oder so dort alles haben.

    Ohne Skandale von Datenabfluss oder Bußgeldern/Schadenersatzansprüchen wird es wohl in breiten Masse wohl kein Umdenken geben dass sich da was ändert, außer bei einzelnen Firmen.

  12. flo sagt:

    Dann sollen sie mal, für mich ist der Zug abgefahren. Zumal bei allem was aus Redmond kommt davon ausgegangen werden kann dass alles was dabei rum kommt aus "Mehr KI" besteht.

  13. Bernd Bachmann sagt:

    Der ganze Ansatz ist falsch und nicht reparierbar. Windows ist zu groß und zu komplex geworden und nicht mehr beherrschbar. Es ist inakzeptabel, dass es für ein Betriebssystem (!) alle paar Tage irgendwelche aufwendigen Sicherheits-Updates braucht, die die Geschichte dann jeweils noch komplexer machen und neue Fehler verursachen.

    Zurück auf Null wäre die einzige Lösung. Klare Trennung von Betriebssystem und Anwender-Software. Im Betriebssystem-Teil Fokus auf Stabilität, Sicherheit und Datenschutz anstatt auf die neusten coolen Features und Gimmicks. Wer das will, kann es dann ja im Anwender-Software-Bereich selbst nachrüsten, ohne die Basis zu gefährden.

    Meine Meinung — die sinngemäss natürlich nicht nur für Windows gilt.

    • RedOne sagt:

      "Klare Trennung von Betriebssystem und Anwender-Software."
      Ist es nicht gerade diese Tatsache die Windows 11 und folgende am Leben hält?
      Sonst könnte man ja wohl einfacher Anwendungen für Linux schreiben.

    • Anonym sagt:

      Keine Sorge, die Zukunft wird die Komplexität vom Benutzer weg in die Cloud verlagern. Beim Benutzer bleibt dann nur noch ein vernagelter Bootstrap, eine Art Terminal Client, (nur) zum Vernageln brauchen sie diese "neuen" Win 11 Hardwarevoraussetzungen, jegliche Nutzung späte dann nur über mit persönlicher ID verifiziertem Online Konto, mit allen Daten nur online und mit Abos für alle Komponenten/Apps funktioniert. Ähnlich wie ein iPhone heute.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Da ich tatsächlich ein iPhone habe (Vorgabe des Arbeitgebers; andernfalls müsste ich es selbst zahlen), erlaube ich mir, dem letzten Satz zu widersprechen.

        Apple-ID ja (stört mich sehr, ist aber bei Android ja nicht anders), aber nix mit Daten online und nix mit Abos. Und natürlich auch keine Musik oder Filme von Apple, hm, gemietet. Schon aus Prinzip nicht. Datenaustausch ausschließlich per USB mit meinem Linux-PC.

        • Anonym sagt:

          Ähnlich bedeutet nicht gleich. Es geht um das Grundkonzept vernagelte Hardware und schön, dass Du keine Apps mit Abo Bezahlung und (vermeintlich) keine Apple Cloud nutzt, das ist aber nicht der Standard.

    • Froschkönig sagt:

      Und du glaubst, Linux wäre weniger komplex? In gewisser Weise schleppt Linux sogar Altlasten aus den 1970ern von ersten Unix-Versionen noch mit sich herum, um die auch nur drumherum gebaut wurde.

  14. max sagt:

    Naja es ist ja nicht nur Windows wo etwas falsch läuft … Wenn sich dort nicht auf allen Ebenen etwas grundlegend ändert ist das Modell Microsoft nicht mehr tragbar.

  15. Midiejen sagt:

    Für mich liest sich die Aussage so, als wolle man etwas mehr an der Qualität arbeiten – glaube ich erst, wenn es belegt wird.
    Dass Microsoft vom restlichen Kurs (Bloatware/KI, Kontozwang, Bevormundung,…) abweicht, halte ich für ausgeschlossen.
    Letztlich ist es egal, was dabei rauskommt, solange die Aktionäre befriedigt werden.

  16. Nordnavigator sagt:

    Qualität incl. Updates ist das Eine.

    Mich stören aber an Win11 einige Dinge prinzipiell, und da wird seitens MS nichts kommen, fürchte ich. Zum Beispiel:
    – Hingedränge zum MS-Account
    – Unerwünschter Einbau von KI-Funktionen
    – Mieses Verhalten bei Standardprogrammen (incl. Bauernfänger-Anfragen z. B. im Edge, ob man "die empfohlenen Einstellungen" wiederherstellen möchte -> Standardbrowser Edge, Suchmaschine Bing)
    – Viele kleine Nervereien im GUI, z. B. kein "Immer alle Symbole im Benachrichtigungsbereich anzeigen" mehr, nervige verschlimmbesserte Einstellungen-Dialoge (Netzwerkdrucker einrichten mit neuem GUI – ächz), keine Farben mehr in aktiven Fenster-Titeln (ja, die Option gibt es noch/wieder, aber MS setzt es in den Einstellungen-Dialogen selbst nicht um). Win11 fühlt sich einfach unrund an. Nicht so übel wie Win8.x, aber auch nicht so gut wie Win10 oder gar Win7.

    Und dann natürlich die nach wie vor ausgewürfelt erscheinenden Hardware-Anforderungen. Da KANN MS im Grunde nicht zurück rudern, sonst handeln sie sich gleich den nächsten Shitstorm ein, von Leuten, die extra wegen Win11 ihre PCs getauscht haben.

    Mein privater PC bleibt bei 10, trotz für 11 geeigneter Hardware. Zum Oktober 2026 wird die Kiste dann entweder offline weiter betrieben, oder es kommt ein Linux drauf, ggf. als Dual-Boot. 11 taugt (für mich) einfach nix.

    • Froschkönig sagt:

      Du vermischst hier viele Zwischenfälle und projezierst sie auf das Hassobjekt Win 11. Viele dieser Nachfragen z.B. nach Defaultbrowser/Suchmaschine usw. gab es auch schon viel früher, z.B. unter Win 7 und manche deiner Erinnerungen passieren unter Win 11 garnicht mehr. Win 11 ist bezüglich dieser Ereignisse nicht schlimmer als Win 10. Es ist nur ein neues dazu gekommen: "Copilot", lässt sich aber größtenteils abschalten. Über Copilot und andere LLMs lässt sich allerdings prächtig philosophieren, schönes neues Feindbild.

      Genauso hast du sicherlich auch schon zu Win XP Zeiten über Vista oder 7 argumentiert. Man braucht nur in der Historie dieses Blogs zurück zu gehen, um solche Beiträge, wahrscheinlich nicht von dir, sondern anderen, zu finden. Die Argumente haben sich diesbezüglich in ihrer Art nie geändert.

      • Anonymous sagt:

        Es ist nach wie vor ein graus wenn du Standard Apps festlegen möchtest! Unter Windows 10 direkt mal bei der Installation von Adobe Reader oder Foxit hast du 1x geklickt und gut ist… Bei Windows 11 darfst du in die Einstellungen gehen zur App und dort bekommst du JEDES (!!!) Format aufgelistet egal ob für die App passend oder nicht und musst dann erstmal scrollen und dann für jeden Typ einzeln festlegen…

        Kommt glücklicherweise nicht so oft vor, aber das ist einer der Punkte, die mich an Windows 11 auf die Palme bringen… -.-

      • Anonym sagt:

        Die Antwort ist nicht hilfreich sondern ein Beispiel wie man sich Dinge schönredet.

  17. Gast sagt:

    btw: Für mich spricht derzeit nichts dafür, den "Schalmeien-Klängen aus Redmond" zu folgen oder irgend etwas da drauf zu geben.

    Beim nächsten Windows gibt es keine OEM's mehr, die Gewinne werden selbst abgeschöpft und das Windows wird nur noch mit eigner Hardware angeboten, selbst die die Cloud-Version wird etwas später nur noch auf neuer Original Microsoft AI-Hardware laufen. Max. Gewinn, was sonst! *gg

  18. mainpc sagt:

    Wer den Aktienkurs von Microslop zuletzt verfolgt hat, weiß warum. Meiner Einschätzung sind das nichts weiter als Nebelkerzen, um die Investoren zu beruhigen und in Sicherheit zu wiegen.

    Ich gebe – so wie auch bei Politikern – nur noch etwas auf konkrete Taten, keine Worte.

    • Froschkönig sagt:

      Die Aktienkurse von MS und diversen anderen Bigtechs reiten momentan auf einer viel zu großen KI-Welle. Sehr gefährlich.

      Interessanter ist der Blick in die realen Bilanzen, Umsatz, Gewinn. Leider ließt man momentan nur über Aktiengewinne. Vielleicht muss man dazu Copilot befragen.

      • Mark sagt:

        Der Aktienpreis von MSFT ist Anfang Februar über 10% gefallen und auch aktuell wieder leicht… trotz der sonstigen Gewinne überall! Faktoren: OpenAI als Kunde der fast das ganze Backlog bei M$ ausfüllt mit 37,5 Mrd…

        M$ versucht aktuell verzweifelt, den Sloppilot zu monetarisieren! Eine Erweiterung für VS Code soll jetzt z.B. wegfallen (bei Entwicklern sehr beliebt) und durch den Sloppilot ersetzt werden mit einem Kontingent von 2000 freien Anfragen / Empfehlungen (die bei Devs natürlich schnell erreicht sind). Danach wird man zur Kasse gebeten…

  19. Cedric Fischer sagt:

    Ein langfristiges System wie Windows XP oder Windows 7. Drei bis vier SP in der Zeit und alles andere ist optional installierbar. Gute Stabilität und nicht so Schrott-Updates wie aktuell. Da würden die Leute wieder rennen.

    • User007 sagt:

      Das liefe aber dem kapitalistisch-basierenden Wirtschaftlichkeitskonzept der Gewinnmaximierung zuwider – die armen Aktionäre und Investoren müßten sich ja wieder mit läppischen Dividenden im einstelligen Prozentbereich begnügen! 🤷‍♂️

    • Anonym sagt:

      Im Kern ist Windows 11 das gleiche wie Windows XP oder Windows 7, genauer gesagt ist das tief drinnen alles noch Windows NT.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_NT

      Die bunten Oberflächen, die Telemetrie, Dinge wie UAC, der ganze Copolit Unfug, Window App Store usw. und die Hinführung zum alternativlosen Onine Konto Zwang ist alles nur oben drauf gebastelt.

      • Gast sagt:

        Microsoft modernisierte die GUI durch WinUI und Windows App SDK, was die Benutzeroberfläche modularer machte, aber nicht die vollständige Trennung vom Kernel bedeutete, bis zu Windows 11 29H2. Im nächsten sieht es anders aus, also bis zur 29H2 ist es ein prominentes Beispiel für einen Hybridkernel, der Microsoft Windows NT-Kernel , der alle Betriebssysteme der Windows NT- Familie bis einschließlich Windows 11 und Windows Server 2025 antreibt und auch Windows Phone 8 , Windows Phone 8.1 , Windows 10 Mobile sowie die Xbox One- und Xbox Series -Konsolen antreibt . Windows NT war das erste Windows-Betriebssystem, das auf einem Hybridkernel basierte. Dieser Hybridkernel wurde als modifizierter Mikrokernel konzipiert und war vom Mach-Mikrokernel von Richard Rashid an der Carnegie Mellon University beeinflusst, erfüllte aber nicht alle Kriterien eines reinen Mikrokernels. Windows NT wird als Hybridkernel (oder Makrokernel) und nicht als monolithischer Kernel klassifiziert, da die Emulationssubsysteme in Benutzermodus-Serverprozessen und nicht wie bei einem monolithischen Kernel im Kernelmodus laufen. Zudem ähneln viele der Designziele denen von Mach (insbesondere die Trennung der Betriebssystemcharakteristika vom allgemeinen Kernel-Design). Umgekehrt ist NT kein Mikrokernelsystem, weil noch die meisten Systemkomponenten im selben Adressraum wie der Kernel laufen, wie es bei einem monolithischen Design der Fall wäre (in einem traditionellen monolithischen Design gäbe es keinen Mikrokernel im eigentlichen Sinne, aber der Kernel würde eine weitgehend ähnliche Funktionalität wie der Mikrokernel und die Kernelmodus-Subsysteme von NT implementieren), ab der 30H2 ist alles ganz anders.

        • Anonym sagt:

          So sieht eine LLM KI Antwort aus, Danke.

          • peter0815 sagt:

            Ohne Richtigstellung bringt eine solche menschliche Nichtantwort auf halluzinierte Texte auch Null.

            Der prägende Architekt von Windows NT war bereits bei NT 4 Dave Cutler.

            Nachdem die akademischen Hirngespinste Rashids mit Longhorn nicht in die Hufe kamen hat er die Kuh mit dem pragmatisch auf weitgehende Abwärtkompatibilität konzipierten XP x64/Vista dann wieder vom Eis geholt.

            Auch heutige wesentliche Teile von Azure sind noch auf seinem Mist gewachsen.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Dave_Cutler

            Dass es 2029/30 ein völlig anderes Windows geben wird kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen.

            Ob es 2029/30 aber ohne Linus ein völlig anderes Linux geben wird? Vermutlich genauso wenig. Aber genaues weiß man nicht.

            Dürfte nett werden, sobald die ständigen Linux-Streittrolle gemeinsam ins Konklave (in die sixtinischen Kapelle?) gesperrt werden müssen bis endlich weißer Rauch aufsteigt.

  20. Empty sagt:

    Wenn MS heute versuchen würde komplett neu auf den Markt zu kommen und bisher alle z.b. linux nutzen würde , würde das nicht funktionieren.
    MS profitiert heute nur aus vergangenen Tagen aus meiner Sicht.

    • Gartenzwerg sagt:

      Vollkommen richtig.
      Die Kunden haben sich über Jahre oder Jahrzehnte daran gewöhnt, ihre Benutzung darauf angepasst, die Hardware-und Software-Hersteller sind ebenfalls überwiegend auf Windows ausgerichtet (Treiber, Plattform).

      Darauf fußt Microsofts Taktik, weil viele Kunden schlicht zu bequem sind, umzusatteln. Von Firmen oder Behörden mal ganz zu schweigen, die haben ihren kompletten Workflow darauf ausgerichtet, wie soll man da mal eben wegkommen, vor allem in der jetzigen Zeit?

      Bei Apple sehe ich Parallelen, da ist man ebenfalls ans Ökosystem gebunden und ein Wechsel fällt schwer.

      • Froschkönig sagt:

        Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun. Was soll man mit dem tollsten Betriebssystem, wenn es dafür die benötigten Anwendungen sowohl in Hardware als auch Software nicht gibt?

        Sonst wären wohl um 1998 alle auf BeOS umgestiegen. Das war im Gegensatz zu Linux damals nämlich wirklich beeindruckend. Und man fragte sich tatsächlich was Windows 98 nur aus der selben Hardware herausholte. Ich hatte es damals auf einem AMD K6-II/III testweise laufen, und das war der Hammer – es gab nur keine Software dafür. BeOS war in den letzten 35 Jahren imho tatsächlich das einzige Betriebssystem auf x86 Hardware, dass eine Chance gehabt hätte, Windows abzulösen, wenn es die notwendige Software gegeben hätte. Bezüglich Softwareauswahl war es allerdings noch schlechter als Linux. Bei mir allerdings hat es einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    • TBR sagt:

      Microsoft profitiert von den Software-Herstellern die zum größten Teil Programme für dieses OS entwickeln.

    • Rabiator sagt:

      Das nennt man auch Netzwerkeffekt. Ein Großteil der Anwender hat Windows, also ist es für Softwareunternehmen am interessantesten, für Windows zu entwickeln.
      Das führt wiederum zu einem besonders großen Softwareangebot für Windows, was Windows für Anwender interessanter macht. Für den "Platzhirsch" ist das sehr von Vorteil, Neuankömmlinge haben es schwer.

    • Froschkönig sagt:

      Nunja, umgekehrt funktioniert es seit 30 Jahren ja auch nicht. Und das mit quasi nur 7 bis 10 Jahren Unterschied, den Windows früher auf den Markt kam. Linux kommt nicht aus dem Quark, wieviele "Jahre des Linux-Desktop" gab es wohl schon? Ich fürchte ja, die größte Anzahl an Linux-Anwendungen läuft unter "WSL".

  21. AlCiD sagt:

    Das Geschwätz interessiert nur die Presse, am Ende zählen nur die Taten.
    Also machen, dann sehen wir ja, was hinten heraus kommt.

    Ich selbst bin von Windows in meinem privaten Alltag weg.
    Aus beruflichen Gründen und um "Kundensupport" leisten zu können, läuft Windows in der VM und zur Not auch auf dem Blech …

    Schönes WE

  22. janil sagt:

    Ich nehme die "weiße Salbe".

  23. Georg S. sagt:

    Für mich ist die Bezeichnung "Windows" im Zusammenhang mit MS verbrannt. 🔥🔥 Vielleicht sollte Microsoft zu "Doors" wechseln oder noch besser zu "Open Doors" für eine freie Basisversion bzw. freigegebenen Code. 😉

    Man darf doch noch träumen.

    • Tom sagt:

      Das WINDOWS-Betriebssystem ist schon seit längerer Zeit nicht mehr das Zugpferd für MICROSOFT, diesen Teil haben (K)CLOUD und 365 (auch CLOUD) übernommen.

  24. Fritz sagt:

    Geschichte wiederholt sich nun mal.

    Es ist jetzt 14 Jahre und sowohl im Microsoft-Management als auch bei den Ingenieuren mindestens eine Generation her, als Steve Ballmer Windows 8 vorstellte.

    Damals war die Ausgangslage fast ähnlich wie im Moment, ein (nach Ausmerzen der Kinderkrankheiten) grundsolides und weitgehend angenommenes Windows 7 sollte einen Nachfolger bekommen.

    Damals wie heute lief man fragwürdigen Propheten hinterher.

    Die Idee, alles in Richtung touch-bedienbarer Oberflächen umzubauen um dem mächtigen Gegner Apple Paroli zu bieten, der mit Telefonen und Tablets vorausgeeilt war – uneinholbar, wie wir heute wissen – vernichtete viel Arbeitszeit, Geld und auch die Währung, um die es oben im Artikel geht: Kundenzufriedenheit.

    Auch damals brauchte es mehrere von Arroganz geprägte Jahre, bis man verstanden hatte, daß die Kunden sich nicht anpassen wollen und man sich selbst bewegen muß. Windows 8.1 kam zu spät, halbherzig und war auch nicht radikal genug.

    • Froschkönig sagt:

      Windows 7 und Touch? Siehst du, so vermengen sich die Erinnerungen. Ich hatte Windows Vista und 7 auf einem WeTab Tablet-PC installiert, was war das eine Krücke, die erst mit diversen Reg-Hacks, Zusatztools und Bastelleien benutzbar wurde. Erst mit Windows 8 war das Ding benutzbar, aber da waren viele Anwendungen noch nicht so gemacht, dass auch sie mit Touch bedienbar waren, teils viel zu kleine GUI-Bedienelemente, die man mit dem Finger nicht sicher treffen konnte.

  25. ere sagt:

    Für mich ist ein Betriebssystem schlicht die Schnittstelle Mensch/Maschine. Und als solches hat es diese Aufgabe zu erfüllen.

    Vieles war in der Geschichte von Windows auch innovativ und überhaupt nicht schlecht. Aber es wurden von MS einfach immer wieder Fehlentscheidungen getroffen, die sich bis heute durchziehen. Daher wundert es mich nicht, dass so viele bei W10 bleiben.

    Intuitive Benutzung ist für MS zunehmend ein Fremdwort. Wenn ich eine Einstellung oder Funktion derart verschachtelt verstecke, dass ich dafür einen Suchdialog brauche, stimmt schon etwas von vornherein nicht. Oder wenn ich ein MS Cloudprodukt nutzen muss, dass ich vorher offline verwenden konnte, mich dazu zweimal anmelden und dann auch noch 10 Klicks mehr habe, bis ich da bin, wo ich hinwill, kann einfach etwas nicht stimmen. Das ist einfach nicht Benutzerfreundlich. Dazu die ganzen Gängelungen auch mit der Hardware. Wer will das noch?

    Ich möchte als Benutzter eines Betriebssystems die Freiheit haben, es auf meine Bedürfnisse anzupassen. Und das mit den einfachsten und intuitiven Mitteln, damit ich schnell und effektiv mit dem System umgehen kann. Und genau das hat MS mit W11 mehr verbockt als mit allen System davor.

    Mein Fazit aus dem Artikel: Selbst weiße Salbe ist da noch übertrieben. Es wird sich nichts ändern. Vielleicht an paar kleine Fehler behoben, ein paar unnütze Features entfernt, aber Microsoft hat noch nie sein Windows komplett umgekrempelt und wirklich mal was bereinigt. Und ich glaube, das wird auch dieses Mal nicht passieren.

    • Froschkönig sagt:

      "Für mich ist ein Betriebssystem schlicht die Schnittstelle Mensch/Maschine."

      Soweit richtig, jetzt kommt es aber darauf an wie weit du "Maschine" definierst. Für viele gehört zur "Maschine" auch das ganze Internet einschließlich KI und Cloud dazu. Und das kann Windows prima. Wenn man es denn möchte.

      "Daher wundert es mich nicht, dass so viele bei W10 bleiben."

      Dabei ist Windows 11 technisch garnicht so anders, als Win 10. Taskleiste/Startmenü sieht anders aus, runde Fensterecken, Teufelszeugs… Neu ist eigentlich nur die sich in allen Ecken aufdrängende Copilot-Integration.

      Die bleiben schlicht bei Windows 10, weil ihre Hardware das nicht kann (älter als 8 Jahre, diese PCs sind inzwischen technische Methusalems), oder im BIOS "falsch" eingestellt ist (UEFI/GPT, TPM) und ihnen das Update nicht angeboten wird. Die Umstellung auf UEFI/GPT ist halt nicht ganz ohne und kann auch schief gehen (aus der Reparaturkonsole meistens reparierbar), aber das ist halt etwas, was nur an einer "Eingabeaufforderung" (MS-DOS-Teufelszeugs) geht.

      Hier im Blog fühlt ihr euch halt wohl, weil auch der "Hausmeister" Fortschritt nur wiederwillig mitmacht. Und das konnte man schon zu Win 7 nach 8.x/10 so lesen. Das ist offensichtlich ab einem bestimmten Alter so. Es ging ja alles bisher auch so.

      "Ich möchte als Benutzter eines Betriebssystems die Freiheit haben, es auf meine Bedürfnisse anzupassen."

      Kann ich mit Windows 11 immer noch. Hab ich gemacht. Ist etwa 1 Tag Arbeit. Mancheiner sieht sowas sogar als Vergnügen, weil es quasi sein Hobby ist. Linux muss man sich auch anpassen, dort ist das aber noch viel mehr Arbeit.

      "Und das mit den einfachsten und intuitiven Mitteln"

      Unter Linux ist das alles viel schwieriger, Textadventure inklusive! Kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Gelegentlich besuche ich diesen Blog hier sogar mit meinem Ubuntu-Testnotebook, der Hausmeister kann das vielleicht anhand der Serverlogs bestätigen. Aber vieles ist dort ganz "anders" und vieles was ich mit meinem Windows aus dem Schlaf machen kann, ist da echt viel Arbeit, oder ich bekomme es garnicht hin, weil es die Software nicht gibt, oder weil dort Ideen und Funktionen nicht zu Ende gedacht sind. Ich kann z.B. bis heute nicht damit an meinem am Windows-Heimserver angeschlosssenen und freigegebenen USB-Laserdrucker drucken, ohne jedes Mal in einen im System versteckten Druckerkonfigurationsdialog das Freigabepasswort ERNEUT einzugeben. Keine Ahnung wie man das dauerhaft hinterlegen kann. Und dann kommt oft nur Mist aus dem Drucker heraus, weil der Treiber fehlerhaft ist, für einen inzwischen 20 Jahre alten Laserdrucker, der ganz normal PCL und Postscript druckt. Und wenn man schon an solchen Kleinigkeiten scheitert…

      • mw sagt:

        "Windows-Heimserver angeschlosssenen und freigegebenen USB-Laserdrucker " Wer so crude HW/SW Konfigurationen nutzt ist selbst schuld, kein Mitleid. Drucker bindet man über Netzwerk an und da braucht es keinen Server. Mit lpr kann jeder drucken.
        Das ganze Server Geraffel beim Drucken ist nur ätzend. In der Firma dauert es fast eine Minute bis der Druckdialog aufgeht, weil das über eien Server bei Microsoft läuft. Tja, vor O365 gings direkt zum Drucker und war auf Knopfdruck verfügbar.

        • Gänseblümchen sagt:

          Ich würde auch nicht einsehen, einen gut funktioniernden Drucker (auch wenn er schon 20 Jahre auf dem Buckel hat) zu entsorgen, nur weil er keine Ethernet-Schnittstelle hat. Die SMB-Freigabe eines Druckers ist Alltagsgeschäft. Denn direkt ansprechbare Drucker können auch ein Sicherheitsrisiko sein. Von daher ist ein Konstrukt, wo ein Printserver dazwischen ist, der praktisch die Brücke vom Workstation-Netzwerk in ein dediziertes Druckernetzwerk ist, sehr sinnvoll. Froschi wird das mit dem Möglichkeiten eines Heimnetzes zwar wohl nicht separiert haben, aber der Ansatz ist vollkommen richtig.

      • Mark sagt:

        Es sei gesagt, dass auch solche, die eigentlich Upgraden KÖNNTEN, es nicht tun. Die Gründe wurden hinreichend genannt. Ich gehöre übrigens auch dazu… Mein PC wäre locker W11 fähig, ich sehe es aber nicht ein. Ich möchte ein STABILES OS mit dem ich arbeiten / zocken kann. Was ich absolut nicht brauche ist Monat für Monat meinen Rechner zu debuggen bzw. zu debloaten, weil MS meinte mit einem Update etwas kaputt machen zu müssen…

        Und die KI… so "nützlich" sie auch sein mag, für den Sloppilot hab ich keine Verwendung… Ich befrage ihn ab und an mal, aber die Antworten sind einfach unterirdisch schlecht (und das trotz klarer Anweisungen). Korrigiert man ihn, "versucht" er es richtig zu machen oder zu argumentieren warum er so gehandelt hat und halluziniert direkt weiter… Absolut nicht brauchbar und schon gar nicht in jeder einzelnen M$ App weil Microslop es nicht hinbekommt eine zentrale App zu basteln und die anderen Apps einfach damit interagieren zu lassen…

  26. yanta sagt:

    What Microslop says and what Microslop does are two different things.
    I doubt that performance improvements will be anything substantial or real. Microslop will offer updates that will increase Windows 11 footprint with preloading to hide performance problems.

    There are issues that have persisted for well over a decade. Are they going to get a fix? Hardly. I don't trust Microslop – I think they are just trying to "handle" users and placate them. In the end nothing will change – not even the Agentic AI direction.

    • Froschkönig sagt:

      I am using here an Intel 8th gen Core-i 5, 8 cores, notebook with 8 GB RAM and SSD with Win 11 25H2. And it's one of the slower Core-i-5-8-cores, I have a second one, a Dell Latitude of the same display size, which seems to be allmost as double fast in performance loads, I may switch to that one soon, even if I would miss the touchscreen of that HP x360. (I haven't compared the CPU specs of them yet, too lazy…) But until I don't do heavy photo/video editing and such processor eating things on that HP x360 the speed is still good. When I look into the taskmanager I see a permance CPU usage of about 40% only. The only thing which sometimes breaks performance is that when Thunderbird 146 is the opinoin that it now needs to compess about 25 GB of email archive folders while I want it to check for new emails or simply writing an email. This is really annoying but not a Windows topic, I have transfered that archive on my Ubuntu test notebook and there it is the same. Anyhow, currently I am quite happy, I have switched to Betterbird since a week, which performs much better, even much better as the based Thunderbird ESR.

  27. Peter V. sagt:

    Interessanter Hinweis von Eric Vaughan's in seinem Blog:
    https://www.tweakhound.com/

    Microsoft Admits Windows 11 Has a Trust Problem, Promises To Focus on Fixes in 2026
    "The feedback we're receiving from our community of passionate customers and Windows Insiders has been clear. We need to improve Windows in ways that are meaningful for people," Pavan Davuluri, president of Windows and devices, told The Verge…"Trust is earned over time and we are committed to building it back with the Windows community," Davuluri said.
    And the perfect reply by crunchy_one in the comments:

    I don't believe Microsoft understands fully what would be "meaningful" to their customers. How about removing the Microsoft account requirement, removing the telemetry, removing the ads, removing the AI, removing the cloud integration, removing the bloat? How about giving customers real control, like being able to turn off updates. That would be meaningful.

    • Gänseblümchen sagt:

      Many of these functions are senseful for the one or other. I would agree if there is an assistant at first login of a user which asks the user if he wants that integration or not, point by point. I think I would enable many, but not all, like Copilot.

  28. mw sagt:

    Solange Windows Bloatware bleibt und nicht alle Features, wie bei GNU/Linux, installiert oder deinstalliert werden können wird Windows nie mein Vertrauen erreichen. Schon Windows 3.11 hatte mein Mißtrauen und alles was danach kam. Allerdings wird Microsoft die tiefe Intergration seiner sog. Features nie aufgeben. Dager wird es nie ein vertrauenwürdiges Windows geben.

    • Gänseblümchen sagt:

      Gibt doch genügend Zusatztools, mit denen man das alles machen kann. Ist halt leider nicht in den normalen Installations/Anmeldeprozess integriert und teils undokumentiert. Das zu ändern ist keine technische Hürde, sondern nur "Politik" und teils kann ich Microsoft ja sogar verstehen, den der Laden brummt nur, solange sie neue Sachen verkaufen können. Würde jeder alles abwählen, würde es über kurz oder lang schlecht für MS stehen. Von neuen Versionen die sich vom Vorgänger nur durch runde Ecken beim Fensterdesign unterscheiden wird der Laden nicht leben können.

      • Anonym sagt:

        Der MS Laden wird/will davon leben, dass Programme bzw. neudeutsch Apps von Word bis Notepad per M365 bzw. Windows Store Abo pro Person und/oder pro Nutzung gemietet werden, alle Daten in der MS Cloud liegen und die MS "KI" von LLM heute bis irgendwas anderes in Zukunft das alles direkt auswerten (für wen auch immer).

  29. Gunnar sagt:

    Hab das neuste Linux Mint auf freien PC installiert, um gelegentlich den fertig zu machen und schon mal etwas dran zu gewöhnen.
    W10 tatsächlich das letzte Windows.
    Läuft ohne ESC aber mit O-Patch Pro, sowie der W7 PC.

  30. Mark sagt:

    Achwas… das glaube ich erst wenn ich es sehe. WAS eher dahinterstecken dürfte ist der gefallene Aktienkurs (kürzlich um 10% runter)…

    Dann habe ich kürzlich gelesen, dass sie nun auch VS Code Plugins einstellen und man künftig dne Copilot nutzen soll mit einem "freien Kontingent" von 2000 Empfehlungen… (ein Witz wenn man bedenkt das bei jedem Tippen Empfehlungen generiert werden). Anschließend darf man zahlen… Mal schauen ob sie mit dem Versuch ihre KI zu monetarisieren Erfolg haben oder ob sie wieder genau das Gegenteil erreichen… (ich tendiere zu letzterem)…

    • Anonym sagt:

      Sie müssen es monetarisieren, jede "Empfehlung" kostet gigantische Energiemengen.

      • Anonymous sagt:

        Eben deswegen bin ich SEHR gespannt, wie das ganze mit M$ weiter geht… Wenn die Entwickler jetzt auch Umwege finden (und nach allem was ich zum Thema gelesen habe sieht das ganz so aus) werden die echte Probleme bekommen…
        Spätestens wenn den Investoren klar wird, das trotz der Gewinne die M$ ja nachweislich einfährt in Punkto KI nix zu holen ist weil es einfach nicht genug Leute nutzen und somit der treibende Faktor wegbricht werden wir sehen was passiert…

        Ist ja nicht nur M$ die da dran hängen… betrifft ja auch NVIDIA, Oracle etc…

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