VMware by Broadcom beendet Advantage Partner Program und kickt europäische CSP im März 2026

VMwareDer Virtualisierungsanbieter VMware by Broadcom hat sein "Advantage Partner Program" auch für die letzten europäischen Anbieter beendet. Das führt dazu, dass nun auch europäischen Cloud Solution Provider (CSPs) ab Ende März 2026 keine VMware-Lizenzen mehr verkaufen können.

Chaos bei VMware seit der Broadcom-Übernahme

Seit der VMware-Übernahme durch Broadcom herrscht Chaos für Kunden und Partner (siehe Links am Artikelende). Produkte mit Perpetual Lizenzen wurden abgekündigt und eingestellt. Es gibt nur noch VMware Cloud Foundation (VCF) als Abo-Lösung. Viele Kunden nutzen VMware Cloud Foundation (VCF) nur noch mit Zähneknirschen – denn die Preise für die Abonnements wurden kräftig angehoben.

Noch heftiger traf es VMware-Partner. Im Jahr 2024 wurden alle Partnerverträge gekündigt (siehe Überraschung: Allen VMware-Partnern von Broadcom für 2024 gekündigt) und die Partner mussten neue Verträge eingehen. Es deutete sich da bereits an, dass es für VMware Partner schwierig wird. In der zweiten Hälfte des Jahres 2025 wurden dann bereits zahlreiche der 2024 neu abgeschlossenen Partnerverträge gekündigt.  Das Ziel von Broadcom ist, dass man nur noch mit einigen großen Partnern zusammen arbeiten möchte.

Einige europäische VMware-Partner sahen bisher ihre Hoffnung, die Geschäfte im White Label-Programm fortführen zu können. Ich hatte 2024 über Kündigungen im Partnerprogramm berichtet und im Beitrag VMware by Broadcom: (Vergebliche) Hoffnung der Partner auf den "Rettungsanker" White Label? die vage, aber vermutlich vergebliche Hoffnung der VMware-Partner angesprochen.

2025: Shakeout im Advantage Partner Programm

Im Juni 2025 hatte ich im Beitrag VMware kickt niedrigste Partner-Stufe (mit Ausnahme Europas) bereits über den nächsten Umbau des VMware Partnerprogramms berichtet. Kleinere Partner wurde gekündigt – wobei Europa dabei ausgespart blieb. Möglicherweise, weil es noch Wettbewerbsbeschwerden bei der EU-Kommission gab.

Mitte Juli 2025 wurde dann bekannt, dass VMware by Broadcom kleinere und mittlere Partner aus seinem Partnerprogramm raus wirft. Der Trick bestand darin, dass das alte  Broadcom Advantage Partner Programm für VMware Partner zum 31. Oktober 2025 geschlossen wurde.

Zum neuen Partnerprogramms – als Broadcom Advantage Partner Program Framework bezeichnet – wurden nur noch große Partner eingeladen. Broadcom hat die Vision, das Geschäft in Richtung Hyperscale Private Compute zu verschieben und das Ganze neu zu gestalten. Dabei will Broadcom mit VMware Cloud Foundations 9 in jeder Region eine kleine Anzahl von Hyperscale Private Cloud-Plattformen unterstützen. Die Idee ist wohl, dass Kunden eine verwaltete Infrastruktur von VMware-Partnern mieten.

Geschasste VMware Partner dürfen ab Ende der Partnerschaft keine VMware-Produkte mehr verkaufen. Ich hatte die Details vor einiger Zeit im Blog-Beitrag VMware by Broadcom kickt kleine und mittlere Partner aus Partnerprogramm offen gelegt.

Auch europäische CSPs unter Druck

Aber es gab wohl noch das Broadcom Advantage Partner Programm für VMware Cloud Service Provider (VCSPs), was wohl erst im März 2026 ausläuft. Ich verfolge es nicht so im Detail, bin aber Ende voriger Woche bei The Register auf den Artikel Broadcom 'bulldozes' VMware cloud partners as March deadline looms gestoßen. Im Artikel heißt es, dass Broadcom vorige Woche das Advantage Partner Program für VMware Cloud Service Provider (VCSPs) eingestellt habe – das Advantage Partner Program war ja bereits im Herbst 2025 für viele Partner beendet worden (siehe oben).

Nun trifft es also auch die VMware Cloud Service Provider (VCSPs), und The Register zitiert Quellen, nach denen Hunderte von VCSPs in ganz Europa davon betroffen seien. Broadcom hatte (laut The Register) bereits am 31. Oktober 2025 bekannt gegeben, dass es das VCSP-Programm auslaufen lassen und das White-Label-Modell für Partner im Europäischen Wirtschaftsraum einstellen werde.

Das Unternehmen stellt nun auf ein Modell um, das nur auf Einladung zugänglich ist und weniger autorisierte Anbieter umfasst, und informierte diese Woche die betroffenen Partner darüber. In einer, The Register vorliegenden, E-Mail, teilte Broadcom am Montag, den 26. Januar 2026, mit: "Wir geben hiermit offiziell bekannt, dass wir das aktuelle Broadcom Advantage Partner Program für VMware Cloud Service Provider (VCSP)-Partner eingestellt haben und keine Ihrer VCSP-Partnerverträge mit Broadcom nach dem 26. Januar 2026 verlängern werden." The Register zitiert aus der Mitteilung an betroffene Partner:

"You may continue to transact new and existing coterminous customer opportunities through the end of your current commitment contract term. The term for any new contracts executed during this period must be coterminous with a current active commitment contract that you have with Broadcom. However, we encourage you to close any open opportunities you may be pursuing by 31 March 2026."

Geschasste VMware Cloud Service Provider (VCSP)-Partner können also noch bis zum Ende der Laufzeit ihres aktuellen Vertrags neue und bestehende Kundenaufträge mit gleicher Laufzeit weiterhin abwickeln. Die Laufzeit aller neuen Verträge, die während dieses Zeitraums abgeschlossen werden, muss mit der Laufzeit des aktuellen aktiven Vertrags mit Broadcom übereinstimmen. In der Mail empfehlen die Broadcom-Strategen Betroffenen jedoch, alle offenen Aufträge bis zum 31. März 2026 abzuschließen.

Broadcom begründet dies in einer FAQ laut The Register mit sich "wandelnden Kundenanforderungen", die eine Reduzierung auf eine Gruppe von ausgewählten Partnern erfordere. Dies soll eine verstärkte Einführung von VMware Cloud Foundation als zentrale Private-Cloud-Plattform zu ermöglichen.

CSPs können zwar noch neue, zeitlich begrenzte, Kundenverträge abschließen, und bestehende Kunden im Rahmen der VCSP-Verpflichtungen, für die restliche Vertragslaufzeit mit Broadcom, als Cloud Commerce Manager oder Primary White Label Provider-Partnern weiter betreuen. Allerdings läutet dies das Aus für viele VCSPs ein. Für Kunden bedeutet dies in den meisten Fällen wohl eine massive Umwälzung bei den Anbietern, da geschasste VCSPs nur noch bis März 2026 Aufträge abwickeln dürfen.

Die CISPE protestiert – vergeblich?

Die Cloud Infrastructure Service Providers of Europe (CISPE), eine Vereinigung euroäischer Cloud-Anbieter, kritisierte die Mitteilung vom 26. Januar 2026 scharf. Das estnische Unternehmen WaveCom hat seit 15 Jahren in VMware investiert. Kristian Liivak, CTO und Gründer von WaveCom AS, spricht laut The Register von einem "Bulldozer namens Broadcom", der "endlich die verbleibenden EU-Cloud-Dienstleister überrollt und fast alle VMware-Partnerverträge gekündigt habe". Europa erlebt nun das, was bereits anderswo auf der Welt stattgefunden hat. In den Vereinigten Staaten sind Berichten zufolge nur noch 19 von Tausenden Anbietern übrig geblieben. Nun habe derselbe Ansatz auch Europa erreicht.

Die CISPE drängt zwar die Europäische Kommission dazu, ihre Genehmigung für die Übernahme von VMware durch Broadcom aus kartellrechtlichen Gründen zu widerrufen.  Aber das Thema dräut nun seit 2024 und ich sehe die Chancen nicht so hoch, dass die CISPE Erfolg hat.

WaveCom hat bereits mit dem Aufbau eines Virtualisierungsstacks auf Basis von Apache CloudStack und den in der EU ansässigen Unternehmen Vates und Xen begonnen. Aber WaveCom sagt auch: "Wir haben nach wie vor langfristige Verpflichtungen aus öffentlichen Aufträgen und Unternehmensverträgen. Es ist noch unklar, wie alle Kunden den Übergang bewältigen werden – ob sie mit uns auf die neue Plattform umsteigen werden oder ob es aufgrund der erzwungenen Beendigung des VMware-Ökosystems zu vertraglichen Problemen kommen wird."

Dazu meint Broadcom: "Partner, die ihren Vertrag nicht verlängert bekommen, werden aufgefordert, mit den verbleibenden VCSP-Partnern zusammenzuarbeiten, um einen reibungslosen Übergang für die Kunden zu gewährleisten."

The Register zitiert eine andere (V)CSP-Quelle: "Das ist kein Partnermanagement, sondern Marktkontrolle, eine erzwungene Konsolidierung, die langjährige europäische Partner zugunsten eines viel engeren und begrenzteren Ökosystems ins Abseits drängt. Broadcom schränkt bewusst die Auswahlmöglichkeiten für Kunden ein, die letztendlich den Preis dafür durch höhere Kosten, weniger Datenhoheit, Compliance-Probleme und letztlich eine geringere Auswahl zahlen müssen."

The Register hat Broadcom um eine Stellungnahme dazu gebeten und erhielt von einem Sprecher folgende Aussage:

Broadcom's strategy since closing the VMware acquisition has been to drive simplification, consistency, and innovation across the VMware ecosystem, including VMware Cloud Services Providers (VCSPs). Recent changes to this ecosystem are consistent with this strategy. Broadcom is focusing more and going deeper with the VCSPs who have demonstrated commitment to their cloud services built on VMware. This will enable us to deliver greater value, stronger execution, and a more streamlined experience for Broadcom's customers and enable an alternative competitive offering to the hyperscalers through our VCSP partners.

Broadcom verfolgt also seit dem Abschluss der Übernahme von VMware die Strategie, Vereinfachung, Konsistenz und Innovation im gesamten VMware-Ökosystem voranzutreiben, einschließlich der VMware Cloud Services Providers (VCSPs). Daher stehen die jüngsten Veränderungen im Einklang mit dieser Strategie. Der Anbieter Broadcom konzentriert sich stärker auf die VCSPs, die sich für ihre auf VMware basierenden Cloud-Services engagieren. Broadcom spricht von einen höheren Mehrwert, den man den Kunden bieten könne.

Broadcom will Kunden über das VCSP-Partner ein alternatives, wettbewerbsfähiges Angebot zu den Hyperscalern bereitstellen. Frage in die Rund: Ist jemand als VCSP von dieser Maßnahme betroffen? Wie schaut es bei euch als VMware by Broadcom-Kunde aus? Seit ihr gewechselt? Werdet ihr bleiben? Wie schaut es mit den Preisen für Lizenzen aus?

Nutzer, die für eine Übergangszeit noch Lizenzen benötigen, verweise ich auf meinen Artikel Partner-Reduzierung bei VMware: Gebrauchtlizenzen von ReUse als Ausweg.

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39 Kommentare zu VMware by Broadcom beendet Advantage Partner Program und kickt europäische CSP im März 2026

  1. Charlie sagt:

    Mich wundert sehr, dass die mit so einem Geschäftsgebahren noch Kunden haben.

    • Daniel A. sagt:

      Das sind zumeist die, die wegen bestimmter Voraussetzungen in der eigenen Umgebung nicht weg können (oder nicht so einfach). Gibt ja durchaus Features, die in der Form bei den Alternativen so nicht existieren, VMware ist ja deutlich mehr als nur der ESX. Das sind natürlich nicht die meisten, die diese Features benötigen, aber Broadcom hat ja schon bei der Übernahme "angedroht", dass man nur die fettesten Kunden behalten will und denen der Rest einfach egal ist.

      • Fritz sagt:

        Ein weiterer großer Punkt ist Compliance. Das ist für Kunden aus stark durchregulierten Branchen (Banken, Versicherungen, Medizin, Behörden…) unabdingbar und eleminiert gleich einen großen Teil der Alternativen wie z.B. Proxmox.

        • Daniel A. sagt:

          Fertige Appliances sind auch noch ein Thema: Die gibt es in der Regel von den Herstellern nur für VMware und Hyper-V. Und je nachdem, was die Appliance so macht möchte man da nicht anfangen mit rum zu experimentieren. Denn selbst wenn man die auf z.Bsp. auf Proxmox irgendwie zum Laufen bekäme, hat man dann ja keinen Herstellersupport mehr falls irgendwas nicht funktioniert.

        • M.D. sagt:

          Das mag so sein, ABER:

          Wenn man sich selber Vorschriften und Regeln gibt und diese strikt einhalten muss oder will, diese einem dann aber die Schlinge um den eigenen Hals legen und auf Gedeih und Verderb an einen einzigen Anbieter fesseln, sollte man langsam mal anfangen, darüber nachzudenken, was mit den selbst gegebenen Vorschriften nicht stimmen kann.

          Die machen es sich unter anderem auch deshalb "gemütlich", weil sie die Preissteigerungen schlicht an ihre eigenen Kunden weiterreichen.

          So wird das nie im Leben was mit der Unabhängigkeit von Anbietern jenseits des Atlantik. Selbst mit Linux dürften wir noch die eine oder andere Überraschung erleben.

          • Anonym sagt:

            Es gibt einige fortschrittliche Funktionen, die OpenStack, Proxmox oder Hyper-V (noch) nicht können. Das betrifft aber vermutlich nur wenige Kunden.

        • rpr sagt:

          Compliance bei einem Lieferanten der sich wie Broadcom verhält?

        • Hans sagt:

          Das ist genau das größte Problem wenn eine Qualifizierte Installation nur auf VMware freigegeben ist durch den Hersteller. Geht nur dieses oder direkt auf Hardware. Da sollten die alternativen Hersteller mal Werbung machen.

        • mainpc sagt:

          Man kann auch Proxmox compliance-konform betreiben, wenn man selbst ein entsprechendes Risikomanagement einführt. Ja, das bedeutet Mehraufwand, aber es ist machbar.

          • Hans sagt:

            Es geht leider um Qualifizierung, da könnte man nur den Lieferanten wechseln, aber das sagt sich dort bei einigen Anlagen auch leichter als es wirklich ist. Selbst mit eigener Risiko Analyse ist es dann trotzdem immer im Ermessen des Auditors. Das macht schon Probleme wenn drin steht 16 CPUs und 80 GB RAM und man erstellt die VM anhand des tatsächlichen Verbrauchs. Das sind so 90er Probleme gibt es leider immer noch :)

    • aus dem Rhein-Main Gebiet sagt:

      Ganz einfach, weil noch aktive laufende Verträge laufen. Und die Migration zu anderen Produkten (MS Hyper-V, Proxmox, Qemy, Nutanix, usw.) nicht so einfach ist. Grade wenn man eine größere vSherpe Umgebung inkl. HA, DRS und vSAN hat.

      Stellenweise muß das Wissen für die anderen Produkte erst aufgebaut werden. Zum anderen ist es nicht so einfach eine größere VMware-Umgebung so einfach mit anderen Produkten abzubilden. Weil andere Hersteller die nicht in ihrem Portfolio haben.

    • Jaja sagt:

      Vielleicht fühlten sich die gebauchpinselt, die noch dabei sein durften. Jetzt sind sie selber dran.

  2. Stefan sagt:

    Wir migrieren alles zu Hyper-V :)

  3. Martin N. sagt:

    Mich auch.
    Wir wollten unsere Lizenzen Ende 2025 umstellen auf die Standard Edition (bisher Enterprise). Erst ewig gewartet auf ein Angebot, dann hieß es "Downgrade nicht möglich", wir hätten VCF nehmen müssen. Nachdem ich dann gesagt habe, wir nutzen unsere Kauflizenzen bis Oktober 2027 (so lange geht der Support für v8) und steigen nicht um, kam der VMware Vertriebler mit der Aussage, dass man über Downgrade doch sprechen könnte. Da wollte ich es aber nicht mehr.
    Seitdem läuft hier ein Proxmox-PoC und ich bin mir relativ sicher, dass spätestens Mitte 2027 VMware bei uns raus ist…

  4. Fritz sagt:

    Das Verhalten Broadcoms erinnert mich an das Verhalten Trumps, auch wenn sie früher damit angefangen haben: Nach den Sternen greifen, mit dem Kopf durch die Wand und Rücksicht auf niemanden. Verluste werden akzeptiert.

    Als 2024 die Strategie bekannt wurde, nur eine lächerlich geringe Zahl Kunden haben zu wollen (es war die Rede von 500 bis 1000) hielt das jeder für einen Witz. War es offensichtlich nicht.

    Die Strategie war immer, eine Anzahl Cloud-Provider zu bedienen, die man fest in der Hand hatte. Dafür brauchte man VMwares Technologie.

    On-premise-Installationen störten da nur, perpetual Lizenzen auch. Den "Mist" dieses "Kleinviehs" läßt man bewußt liegen.

  5. Hämmi sagt:

    Hallo Günter,
    wir haben überlegt auf Proxmox umzusteigen.
    Aber sind dann trotz der Erhöhung der Preise bei VMWare geblieben.
    Zu einem weil Proxmox mit dem besten Support bei uns teurer wird als VMWare, die einen 24×7 Support haben und auch die Funktionalitäten noch nicht an die von VMWare herankommt.
    Vorest werden wir bei VMWare bleiben aber langfristig wird sich daran was ändern..
    Grüße

  6. Anonym sagt:

    Hauptfrage: Ab wann wird eine Nutzung lokaler eigener Hardware wieder interessant?

    • R.S. sagt:

      Sofort!

      Die Kostenersparnis durch Cloud etc. existiert höchstens in der Phantasie der Planungsstrategen. In der Praxis ist davon nichts zu sehen.

    • Daniel A. sagt:

      Ich glaube du unterliegst da einem Missverständnis: Das Produkt heißt zwar "Cloud Foundation", aber du kannst das weiterhin auf lokaler Hardware betreiben. Du bist nicht gezwungen, einen Cloudanbieter zu nehmen.

      • Anonym sagt:

        Lokale eigene Hardware ohne irgendwelche VMware/Promox/… virtuelle Maschinen.

        • R.S. sagt:

          Wieviele Maschinen willst du da aufstellen?
          Das hat einen enormen Platzbedarf und der Stromverbrauch dürfte auch entsprechend hoch sein.
          Und man kauft viel Hardware, die man im Grunde gar nicht braucht.

          Möglichst viel in virtuelle Maschinen zu packen hat schon enorme Vorteile.
          Egal, welchen Hypervisor man da nimmt.

          • Daniel A. sagt:

            Genau das. Als Beispiel: Wir haben aktuell bei uns ca. 50 VMs laufen verteilt auf 3 Hosts für alle verwendeten Server, sowie nochmal ca. 50 VMs, die unsere VDI Umgebung darstellen auf zwei weiteren Hosts.Dank Blade-System passen die physisch zusammen mit dem Storage ganz wunderbar in einen 42 HE Schrank und der ist erst zu 2/3 voll. Wenn ich für jede VM eigene Hardware hinstellen müsste bräuchte ich einen deutlich größeren Serverraum oder auch mehrere. Und natürlich auch entsprechend deutlich mehr Switche, da ja jeder Server einzeln Netzwerk braucht. Da nehme ich doch lieber Virtualisierung und dimensioniere die Ressourcen auf der Hardware größer.

            • Anonym sagt:

              Und wenn die Virtualisierungslizenz abläuft oder sich der Preis verzigfacht?

              • Daniel A. sagt:

                Habe ich trotzdem nicht genug Platz für 50 physische Server in dem Raum plus Switches plus entsprechende USVen. Und mal eben einen neuen Raum bauen ist einfach nicht möglich. Gebäude und Gelände sind begrenzt.

                • Anonym sagt:

                  Dann ist die Firma also zu 100% abhängig von diesem Dienstleister. Könnte man mal überdenken.

                • Daniel A. sagt:

                  Die weitere Diskussion erübrigt sich, Virtualisierung an sich ist nicht das Problem und alles auf einzelnen Servern definitiv keine Lösung.

      • Roger sagt:

        Das stimmt leider nicht.
        Der Plan von vmware sieht wohl so aus.
        Um weiterhin VCSP zu sein, musst du von deinem VMware Partner die Hardware in dessen Rechenzentrum nutzen.
        Zusätzlich wird die ControlDomain nicht von dir betrieben sondern vom VMware Partner. Was für uns ein totales nogo ist/wäre.

    • Fritz sagt:

      Die Frage ist wie "Ab wann lohnt es sich, ein Auto zu leasen?"

      Nüchtern betrachtet gar nicht, man zahlt immer deutlich mehr und ist in der Nutzung auch noch eingeschränkt. Zudem hat man immer das Risiko, bei einem Liquiditätsengpaß mit leeren Händen dazustehen.

      Cloud lohnt sich nur bei extrem schwankender Last (z.B. saisonale Angebote) oder absolut unsicherer Wachstumsprognose.

      • TBR sagt:

        Dafür kannst du dir die Leasingzeit aussuchen und hast dann immer mal wieder das neueste Modell und ggf. keine Reparaturkosten. Nicht alles an einem Abo ist schlecht.

  7. Beat Feldet sagt:

    Was ich nicht verstehe, warum verkauft Broadcom das Zeug nicht einfach für on premises und überlassen den support einer handvoll Firmen? Friss ohne Support oder such was anderes. Wäre viel Geld zu sehr wenig Aufwand. *schulterzuck*

    Zusammen mit View/Omnissa und Zero Clients (PCoIP) gabs nix effizienteres fürs clientmanagement, selbst für ne handvoll clients (direct connect plugin) 😐

    • mainpc sagt:

      Zur Erklärung muss man sich nur anschauen, wie Broadcom in der Vergangenheit mit aufgekauften Unternehmen umgegangen ist. Broadcom ist eine klassische "Heuschrecke". Die schlachten den Laden VMware noch die kommenden 3-10 Jahre ohne großartige Produktentwicklung aus, solange die Kunden mitspielen und noch Profit gemacht wird. Danach wird das Produkt wegggeworfen.

      • Beat Feldet sagt:

        Nebenbei, keine Aquisition von Broadcom hatte auch nur Ansatzweise die enorme Reichweite von VMware. Auch wenn viele auf dem Zenit waren ( zB. LSI od. Nortan). Vielleicht hat er das Potential unterschätzt.

        Wir mit Essentials haben nun ca. 8x mehr bezahlt, ohne murren, noch nie support beansprucht, viele k bezahlt, was willst du als Firma mehr?!? die typen bewegen sich in einer seltsamen Blase wo Geld, das Brot, das schokostängeli & und das Retourgeld zu wenig zu sein scheint 🙄

  8. Beat Feldet sagt:

    Ja eben, was hätten die entwickeln müssen?!? fast jeder wäre mit status quo + sicherheitsupdates zufrieden gewesen. Abgarnen -auf jeder ebene- und gut ist, VMware war und ist feature complete. Je länger je öfters bin ich der Meinung, dass die ganzen Manager diverser techfirmen vor lauter Bäumen den Wald/das Geld nimmer sehen. Jeder will sich verwirklichen, dabei wären alle mit "gleich wie immer" mehr als zufrieden… wenn was innovatives kommt, kann mans kaufens, so what?!?

    • Daniel A. sagt:

      Das Geld für den Kauf muss aber wieder reinkommen, und das am besten gestern. Wie soll man denn sonst die Führungsriege mit Boni versorgen?
      Es ist wie andere auch schon geschrieben haben, Broadcom ist eine Heuschrecke, die greifen sich die Filetstücke und pressen da so viel Geld raus, wie irgendwie in möglichst kurzer Zeit geht. Anschließend wird dann der Kadaver veräußert oder eingestampft, wenn der die Vorstellungen nicht mehr erfüllt.
      Dass die keinen Bock auf Endkunden haben sieht man ja daran, dass die quasi sofort den Bereich End-User Computing (Horizon und co.) abgestoßen haben, da sind denen anscheinend die Margen zu klein.

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