Der Mozilla Firefox 115 ESR läuft unter Windows 7 / 8.1 und befindet sich seit länger Zeit im erweiterten Support. Die Tage ist der Firefox 115.32.1esr für diese Plattformen erschienen. Das dürfte dann die letzte Version des Browsers für diese Plattformen sein, da der Support "bis März 2026" auslaufen soll.
Firefox 115.32.1esr schließt Schwachstelle
Ich habe es nicht mehr verfolgt, da ich kein Windows 7 SP1 mehr im produktiven Einsatz habe. Aber im Diskussionsbereich hat ein anonymer Leser zum 16. Februar 2026 die Information hinterlassen (danke dafür), dass für Windows 7 ein Firefox 115.32.1esr-Update mit einem "High Impact" Security Fix veröffentlicht wurde. Die geschlossene Heap Buffer-Overflow-Schwachstelle CVE-2026-2447 in libvpx (video codec library) wird nicht näher erläutert. Die Schwachstelle CVE-2026-2447 betrifft den
- Firefox < 147.0.4,
- Firefox ESR < 140.7.1,
- Firefox ESR < 115.32.1,
- Thunderbird < 140.7.2,
- Thunderbird < 147.0.2.
Beseitigt wurde der Bug in den oben genannten Software-Versionen.
War dies die letzte Version für Windows 7/8.1?
Im Diskussionsbereich wurde auf diese Webseite verwiesen, wo der Firefox 115esr-Zweig als EOL gekennzeichnet wird.
In meinem alten Blog-Beitrag Firefox 115 ESR: Windows 7/8.1-Support bis März 2026 heißt es auch, dass der Firefox 115 ESR nur bis März 2026 unterstützt werde. Der Firefox-Browser befindet sich in der Version 115 ESR seit Mai 2023 im sogenannten Extended Support. Das Entwicklerteam hatte damals bekannt gegeben, dass der Firefox 115 die letzte Browser-Version sein wird, die noch unter den Betriebssystemen Windows 7, 8 und 8.1 läuft. Ich hatte im Blog-Beitrag Firefox wechselt unter Windows 7, 8 und 8.1 zum Extended Support auf diesen Umstand hingewiesen.
Der Support war durch das Team mehrfach verlängert worden – Mozilla hatte zum 4. September 2025 im Beitrag Extended Firefox ESR 115 Support for Windows 7, 8, and 8.1 and macOS 10.12-10.14 bekannt gegeben, dass der Entwicklungszweig bis März 2026 unterstützt werde. Gibt weitere Seiten wie hier, die auf das EOL der ESR 115 hinweisen. Muss man nun abwarten, ob noch ein Update kommt oder nicht.
Ein Blog-Leser hatte im Diskussionsbereich darauf hingewiesen, dass es eine Alternative gebe. Wer noch mit Windows 7 unterwegs ist, kann den r3dfox-Fork von dieser GitHub-Seite verwenden, um einen aktuellen Browser zu haben.




MVP: 2013 – 2016





Das noch 1 Update kommt, sieht man ja an der Grafik.
Dort wird als nächste Version der 115.33 genannt und nicht der 115.32.1.
Und März haben wir ja auch noch nicht.
Das wurde auch mal Zeit, denn wer das veraltete und unsichere Windows 7 und 8.1 noch im Internet benutzt, stellt anderen Usern im Netz eine Gefahr dar und handelt verantwortungslos !
Wenn die anderen User aktuelle Software nutzen warum gefährdet die denn ein Windows 7 bzw. 8.1.? Wer so etwas immer postet da fragt man sich doch. Jeder ist für die Sicherheit seines PCs selbst verantwortlich bzw. dessen Administrator.
Wahrscheinlich so ein typischer Nachplapperer, der den Willen der Industrie wiederspiegelt und als Argument die Sicherheit der "Anderen" nennt. Lächerlich!
Genau die Industrie die immer wieder Fehler in die Software und Hardware reinklöppelt. Und Microsoft traue ich da keinen Meter über den Weg auch nicht den Herstellern von "Sicherheitssoftware".
Naja, ich kenne eine Nachbarin, die nutzt immer noch MS Windows XP mit dem letzten Service Pack und dem letzten Patchstand. Weil mit Windows 7 kommt die Person nicht klar. Erst Recht nicht mit den nachfolgenden Windowsversionen.
Das Hauptproblem dürfte ja das "tolle" Startmenü höherer Windows Versionen sein. Hier empfehle ich OpenShell, den Nachfolger von Classic Shell: https://open-shell.github.io/Open-Shell-Menu/
Dann hat man wieder das vertraute Statmenü und alles ist gut! ;-)
Mit einem potenziell unsicheren Windows 7 ins Internet zu gehen, ist ein absolutes "No Go".
Solltest du weiterhin mit Windows 7 im Internet unterwegs sein, so hast du ein erhebliches Sicherheitsproblem.
Im Falle einer Kompromittierung hast du nicht nur selbst das Problem, sondern stellst auch anderen Usern im Internet eine Gefahr dar. Informiere dich bitte mal über das Botnet:
https://www.gdata.de/ratgeber/was-ist-eigentlich-ein-botnet
Und zu deiner Information, es gibt im internet zu Hauft Informationen darüber warum Windows 7 nicht mehr verwendet werden soll. Und User die das ignorieren handeln in meinen Augen verantwortungslos !
Sorry, aber das ist so ein Quatsch!
"[…] so hast du ein erhebliches Sicherheitsproblem."
DAS ist das einzig Relevante, denn die Anderen nutzen ja hoffentlich für sich selbst alle sicherheitsrelevanten Möglichkeiten zu ihrem Eigenschutz – wenn nicht, dann haben sie selbst genauso ein erhebliches Sicherheitsproblem!
potenziell…der bucklige Verwandte des Konjunktivs.
Windows 11 ist auch "potentiell" unsicher.
Eigentlich alles was unter "Software" fällt.
Huch, Botnet, hab ich noch nie was von gehört, bin jetzt total verunsichert 😯.
Ich schmeiss nachher die ganze Möhre weg, man hat ja eine Verantwortung und alles so veraltet.
Wie genau stellt man denn dadurch eine Gefahr für andere dar?
Windows 7 ist gerade einmal 1 Monat "veraltet".
Das letzte Sicherheitsupdate für Windows 7 erschien im Januar 2026!
Und Windows 8.1 bekommt noch bis Oktober 2026 Sicherheitsupdates.
Beides wird von Microsoft nur hartnäckig verschwiegen.
Und die Presse plappert es nach!
Windows 10 bekommt übrigens bis Januar 2032 Sicherheitsupdates und nicht nur bis Oktober 2026!
Auch da plappert die Presse Microsoft nach dem Mund.
Wer nutzt denn sonst Windows 11 wenn die das erzählen würden?
Falsch !
Der offizielle Support für Windows 7 endete am
14. Januar 2020. Das bedeutet, dass Microsoft keine Sicherheitsupdates, technische Unterstützung oder Patches mehr für dieses Betriebssystem bereitstellt. Die Nutzung von Windows 7 nach diesem Datum ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko, da neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschlossen werden.
Ah so, dann war wohl auch ESU nur Einbildung, gell?!
Das kostenpflichtige ESU war nicht für den Customer-User bestimmt und hat den bei MS registrierten Unternehmen unterm Strich mehrere hundert Euro gekostet. Und komme uns jetzt bitte nicht mit diesem ominösen ESU-Bypass, der war illegal.
Falsch!
Es gab für Windows 7 drei Jahre lang ESU, also bis Januar 2023 und danach bis Januar 2026 noch 3 weitere Jahre für Server 2008R2.
Hier das letzte Sicherheitsupdate für Server 2008R2 und Windows 7: https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=kb5073699
Server 2008R2 ist die Serverversion von Windows 7 und die Updates von Server 2008R2 lassen sich problemlos auch unter Windows 7 installieren!
Also konnte man Windows 7 bis Januar 2026 mit Sicherheitsupdates versorgen.
Ok, ich lasse den Kommentar jetzt mal stehen – aber er triggert mal wieder unnötige Diskussionen. Ich halte das Risiko im Hinblick auf Botnetze bei Windows 7 und erfahrenen Nutzern für beherrschbar – zumal ich oben im Beitrag einen Fork genannt hat. Die Kompromittierungen durch Botnetze kommen doch von ganz anderen Geräten (veraltete Android-TV-Geräte, Router und so niedliches IoT-Zeug).
Aber unabhängig davon, ist der Kommentar im Kontext des obigen Inhalts nicht zielführend. Es ging um die Botschaft, dass der Firefox 115 esr EOL wird, und nicht darum, dass Windows 7 EOL ist. Bitte das künftig beachten. Danke.
Wenn man unter "im Internet" versteht, dass direkt von Windows 7 und 8.1 aus via PPPoE eine Internetverbindung aufgebaut wird, dann sollte man das in der Tat nicht machen.
Wenn man unter "im Internet" versteht, dass der Windows 7 und 8.1 Computer den Internet Zugang über Fritzbox, Speedport oder ähnliche NAT Router aufbaut, dann ist die Windows Version im Grunde egal und es kommt nur darauf an, was der Benutzer mit welcher Software im Internet aufruft.
Ich glaube, im Netz sind deutlich weniger W7/8-Rechner unterwegs als veraltete Android-Geräte (mobile+iot), die z.T. 24/7 am Netz hängen. Verantwortungslos ist es erst, wenn niemand für real eingetretene Folgen die Verantwortung übernehmen will. Kannst Du einen konkreten Fall mit uns teilen?
am Dienstag den 24.2 kommt die letzte geplante Version 115.33.
Erst ist lt Mozilla Schluss.
115.32.1 war außer der Reihe da Sec fix
Der R3dfox 147 (portable) funktioniert bei mir im Windows 7 nicht, wenn man ihn in den Programme-Ordner kopiert, weil er auf das Benutzerprofil nicht zugreifen kann.
Er funktioniert jedoch normal, wenn man ihn in folgenden Ordner kopiert:
C:\Users\USERNAME\AppData\Local\r3dfox
Das selbe Problem betrifft auch den TOR Browser 15 auf Windows 10.
Im Programme-Odner haben sie keine Schreibrechte, daher können sie das Benutzerprofil dort nicht schreiben.
Warum aber benutzen sie nicht automatisch den User-Ordner für das Profil, wo sie Schreibrechte haben?
Hmm…
Warum soll/muß man eine portable App dorthin kopieren?
Vllt. entspricht das eher nicht dem erwarteten Standardvorgehen für ein portables Programm und man wollte auch die Projektdateien nicht weiter in der OS-Struktur verteilen!? 🤔
Ein "portable" Programm sollte man in jeden beliebigen Ordner kopieren dürfen, denn genau das bedeutet diese Bezeichnung "portable".
Ein "Programm" gehört normalerweise in den "Programme-Ordner.
Programme wie VLC oder "Media Player Classic Home Cinema" oder CrystalDiskInfo oder CPU-Z oder WinRAR haben damit gar kein Problem.
Einfach das Zip irgendwohin auspacken und es funktioniert.
Sobald aber ein Programm Benutzerdaten in den eigenen Ordner schreiben will, dann ist es nicht mehr portable.
Diesen Programmen fehlt ein Check, ob sie überhaupt dort Schreibrechte haben und falls nicht, dann haben die gefälligst in den AppData-Ordner des User-Ordners zu schreiben, denn dafür ist der da.
"Ein "Programm" gehört normalerweise in den "Programme-Ordner."
Steht wo verbindlich?
Ist also eher nur Deine subjektive Erwartungshaltung, wird allerdings auch problemlos von der Installationsversion erfüllt.
"Sobald aber ein Programm Benutzerdaten in den eigenen Ordner schreiben will, […]"
Na, das wird sich bei 'nem Browser wohl eher nicht vermeiden lassen und ist daher vllt. anderen systemstrukturellen Erfordernissen als bei den von Dir bsph. Genannten ausgesetzt – oder?
Und mglw. unterscheidet sich Deine Definition von "Portable" doch entscheidend von der der Entwickler. 🤷♂️
Aber was weiß ich, war ja meinerseits auch nur spekulativ in den Raum gestellt.
Frag' doch einfach die Entwickler bzw. bring' dort Deine Kritik an.
Trotzdem allgemein interessanter Hinweis – danke!
Btw.:
"[…] dann haben die gefälligst in den AppData-Ordner des User-Ordners zu schreiben, […]"
Ich wollte die Daten dort nicht gespeichert haben (und hab' ich auch nicht)! 😉
"Steht wo verbindlich?"
Ist das heute dein Tag der seltsamen Fragen?
Warum heißt der "Programme"-Ordner wohl genau so?
Weil dort die Programme hinein gehören.
2.
"das wird sich bei 'nem Browser wohl eher nicht vermeiden lassen"
Warum sollte das denn so sein?
Google Chrome, Chromium und Supermium schaffen das sofort von alleine, den AppData-Ordner für Benutzerdaten zu benutzen anstatt das "eigenen" Programmordner.
3.
"Ich wollte die Daten dort nicht gespeichert haben (und hab' ich auch nicht)"
Warum das denn nicht?
Wofür soll dieser Ordner denn sonst da sein?
Laut Microsoft ist der Ordner genau dafür da:
"App data is mutable data that is created and managed by a specific app. It includes runtime state, app settings, user preferences, reference content […], and other settings."
learn. microsoft. com/en-us/windows/apps/design/app-settings/store-and-retrieve-app-data
Herrje…
Ich glaub', Deine Wahrnehmung als "seltsam" ist da doch eher exklusiv.
"Warum heißt der "Programme"-Ordner wohl genau so?
Weil dort die Programme hinein gehören."
Na ja, das ist 'ne "Empfehlung", aber doch nicht unabdingbar zwingend verbindlich – oder wieso sonst gibt's die Möglichkeit auch insbesondere den Installationspfad individuell anpassen zu können?
"Google Chrome, Chromium und Supermium schaffen das sofort von alleine, den AppData-Ordner für Benutzerdaten zu benutzen anstatt das "eigenen" Programmordner."
Ja, und?
Hat ja auch niemand behauptet, dass das Produkt perfekt ist – es befindet sich doch in permanenter Entwicklung!
"Warum das denn nicht?"
Weil bspw. ich von jeher eine möglichst stringente Trennung zwischen den Speicherorten für System- und Benutzerdaten für notwendig erachte und pflege.
Und es ist nur ein geringer Aufwand auch den AppData-Ordner von der Systempartition wegzuverlagern.
Ich verstehe nicht, wieso man portable Versionen von Programmen auf der Festplatte des PCs ablegt. Diese Programme sind für den portablen Einsatz auf dem USB-Stick gedacht. Wenn man es auf der Festplatte eines PCs ablegt und von dort startet, kann man es auch installieren, und das hat den Vorteil dass man es in seine Software-Aktualisierungsprozesse mit einschließen kann. Und man hat es gleichzeitig auch noch in seiner Software-Inventarisierung drin.
Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, wo Portable Versionen auch auf der Platte Sinn machen, nämlich dann wenn es das Programm nicht anders gibt.
Ich kann dir sagen warum ich stets nur eine eigene "Portable Version" von 7-Zip 26.00 nutze würde und es nie installieren würde, die 7z2600-x64.exe installiert eine *.dll -ohne Nachfrage im Windows-Explorer (25H2), die Sache hat einen Haken, die hat einen Bug und was für einen. Ich will jetzt hier nicht öffentlich sagen wie und was genau, aber dieser Bug ist höchst gefährlich. Ich könnte jeden 25H2 PC der das auf der "Platte" hat übernehmen. (Mit einem Klick auf Option in 7zip, wenn eine *.dll des Programm "defekt" -oder nicht vorhanden sein sollte,)
"[…] ohne Nachfrage im Windows-Explorer (25H2), […]"
Also, das stimmt in zweierlei Hinsicht nur tlw. ein wenig, denn 1. bezieht sich hier die Nutzung von "portablen" Programmen ja auf W7 und 2. ist die Bug-Beschreibung so auch nicht ganz richtig, weil zumind. beim allerersten Start von 7-Zip gibt's dahingehend immer eine Sicherheitsabfrage, ob eine Explorer-Integration gewünscht ist, die diesen Prozess benötigt – wählt man das ab, hat man auch keine dsbzgl. "Sorgen".
> 7z2600-x64.exe installiert eine *.dll -ohne Nachfrage im Windows-Explorer (25H2), die Sache hat einen Haken, die hat einen Bug und was für einen.
DLL Hijacking?
Haben sie die Lücke schon gemeldet?
Grüße, Martin
Njääh…
Also, ich hab' auch aus bewußten Gründen – vorsätzlich nicht installiert – von mehreren Programmen die portable Version auf Fest-Datenträgern "abgelegt", nur halt nie auf der System-Partition.
Es ist tatsächlich bei manchen Programmen einfacher – und schneller – sowie sicherer zu handhaben simpel eine neue Version des Programms in den jeweiligen Ordner "drüber zu kopieren", als eine installierte Version upzugraden oder aber, falls das nicht vorgesehen ist, zu deinstallieren und neu zu installieren.
Zitat:
"Ich verstehe nicht, wieso man portable Versionen von Programmen auf der Festplatte des PCs ablegt."
—
Diese Zip-Versionen vermüllen das System nicht mit Diensten ("Wartungsdienst" bei Firefox), neuen Eintragungen in der Firewall (Löcher) , Registry-Einträgen (Kontextmenü, Shell-Extension, Datei-Verknüpfungen) oder Dateien in ganz anderen Ordnern:
"C:\Windows\System32",
"C:\Windows\SysWOW64",
"C:\Windows\System32\Tasks",
"C:\Windows\System32\Drivers",
"C:\Windows\Installer",
"C:\Windows\Inf",
"C:\Program Files\Common Files",
"C:\Program Files (x86)\Common Files"
"C:\ProgramData"
im Gegensatz zu den exe- oder msi-Installern.
Wenn man sein System möglichst sauber halten will, dann geht das mit diesen ZIP-Versionen besser, die man einfach in einen Ordner auspackt und fertig ist es.
Im Falle von r3dfox ist die 7z-Version mit "portable" im Dateinamen bezeichnet und es funktioniert nicht wie andere geZIPte-Programme, weil r3dfox auf Schreibrechte im eigenen Ordner besteht, sonst gibt es den Profil-Error.
Es geht mir nicht primär um die "portable"-Funktion, sondern um die geZIPte-Eigenschaft als Differenzierung zur Installer-Version.
Ihr könnt ja mal mit "SysTracer 3" und mit AutoRuns die Unterschiede zwischen einer exe- oder msi-Installation und dem Auspacken einer ZIP-Datei vergleichen.
Ein (jeder) Installer saut wirklich im System rum, während die ZIP-Methode ("portable" als etwas ungenaue Substitution) alles sauber hält.
Also von einem alten Hasen wie Bolko hätte ich diese Frage jetzt nicht erwartet. „C:\Programme" (oder in Wahrheit „C:\Program Files") ist ein Systemordner, dem die Windows-Sicherheitsarchitektur bestimmte Rechte und Beschränkungen auferlegt hat – es ist gar nicht im Sinne des Erfinders, dass Nutzer da überhaupt reinschauen geschweige denn was hinkopieren oder ändern. (Machen zwar die meisten von uns, aber wenn dann mal was nicht wie gewohnt funktioniert, sollte man sich eben nicht beschweren.)
Sinnvoller ist es doch, für portable Programme einen eigenen Ordner anzulegen. Den kann man beim Umzug auf einen anderen Rechner einfach mitnehmen und muss nicht erst den Programme-Ordner durchforsten, was darin nun installiert wurde und was einfach kopiert werden kann.
Ein portables Programm hat seine Einstellungen und sonstigen Notizen ausschließlich in seinem eigenen Ordner zu schreiben und keinesfalls in einen der AppData-Ordner – denn dann wäre es ja nicht portabel. Umgekehrt nervt mich, dass sich in den letzten Jahren irgendwelche Programme (z.B. Vivaldi) gleich im AppData-Ordner installieren wollen. Scheinbar stehen auch manche Entwickler auf Kriegsfuß mit den Windows-Sicherheitsrestriktionen und sind zu faul, sich an die Regeln zu halten.
Und das mit dem „portable Programme gehören nicht lokal, sondern auf einen USB-Stick": Die Erfahrung hat anderes gezeigt. Wenn etwa der portable Browser gar so zäh vom langsamen USB-Stick startet oder die Windows-Desktopbereinigung heimlich die Programmverknüpfung auffrisst, weil das Ziel gerade mal nicht verfügbar war.
In der Praxis habe ich viele portable Programme dann doch fest auf der Platte: Keine umständliche Installation, keine Hinterlassenschaften, wenn ich die Software nicht mehr brauche, oder einfach um mehrere Versionen parallel betreiben zu können, die sich sonst mit ihren .reg-Einträgen in die Quere kämen.
Deine Methode ist aber ein Sicherheitsrisiko, weil du Schreibrechte und Ausführungsrechte im selben Ordner hast.
Eben deswegen kopiere ich auch portable Programme möglichst in "C:\Program Files".
Wenn man außerhalb dieses schreibgeschützten Bereiches neue Programmordner anlegt, dann sollte man mit dem Applocker ausschließlich mittels Dateihash-Whitelist die Ausführung erlauben, sonst könnte sich auch ein Schädling dort reinschreiben und von dort starten.
Außerdem sollte man generell für C: das Anlegen von neuen Ordnern mittels NTFS-Rechte-Einschränkung verhindern, um Mock-Ordner mit Space im Namen zu verhindern, weil man dadurch den Applocker aushebeln kann ("C:\Windows ", C:\Program Files ", C:\Program Files (x86) ").
Wenn der Applocker korrekt eingerichtet ist, dann kannst du nicht mal einfach so neue Ordner auf C: anlegen.
Folgende Programme kann man einfach aus einem ZIP auspacken und in "C:\Program Files" kopieren. Sie schreiben ihre Daten dann automatisch in den User-Ordner unterhalb von AppData.
NotePad++, FileZilla, Media Player Classic Home Cinema, VLC, Avidemux, AviSynth, VirtualDub, Project-X, WinRAR, SumatraPDF, FreeCommander XE, Multi Commander, Ungoogled Chromium, Supermium und zig andere Tools.
Warum funktioniert das bei dem r3dfox.zip nicht?
Gerade bei einem Browser ist die Trennung von Schreibrechten und Ausführungsrechten wichtig, ebenso wie die Trennung von Programm-Daten und User-Daten.
Beim TOR Browser ist es noch schlimmer, weil er sich trotz Installer (anstatt eines ZIP) in den User-Desktop-Ordner schreibt, anstatt nach "C:\Program Files".
Wenn man einen Browser von einen USB-Stick startet, wie lange hält der Stick das wohl durch, wenn der Browser andauernd viele kleine Dateien in seinen Web-Cache auf den Stick schreibt?
Eine SSD schafft das aufgrund ihres Wear-Leveling problemlos, aber ein Stick ist für sowas nicht ausgelegt.
Deswegen sollte ein Browser die Userdaten nicht in den eigenen Ordner auf den Stick schreiben.
Es gibt also ein Sicherheitsproblem und ein Abnutzungsproblem, wenn ein Programm die Userdaten stur in den eigenen Programmordner reinschreiben will.
Das Programm müsste erstmal testen, ob es dort überhaupt Schreibrechte hat und und ob es auf einem Stick läuft.
Aaaalsooo, es gibt Programme, die man ohne Adminrechte installieren/entpacken kann und es gibt portable Programme.
Portable Programme sind entweder schon so programmiert, dass sie alle Daten in einem Ordner abspeichern oder werden per Wrapper (PortableApps.com) entweder dazu verdonnert (Parameterübergabe, Einstellungsdatei) oder es wird vor dem Starten und nach dem Beenden der Anwendung vorbereitet/aufgeräumt (Verschieben von Daten [Dateisystem, Registrierung], Erstellen & Starten/Stoppen & Löschen von Diensten etc.).
Das führt dazu, dass vor und nach dem Start des Programms/Wrappers alle Daten in einem Ordner mit Unterordnern liegen. Achtung, während das Programm läuft muss das nicht der Fall sein. Diese Programme können auf jedem PC mit dem richtigen Betriebssystem laufen.
Programme, die man ohne Adminrechte installieren/entpacken kann, können entweder so wie o.a. programmiert sein oder "normal" oder per Einstellung steuerbar sein. "Normal" bedeutet: Programme schreiben in die Registrierung und/oder schreiben ihre Benutzerdaten in %appdata%.
Damit sind sie aber nicht portabel, in dem Sinn, dass ich sie von einem Computer zum anderen "tragen" kann, sondern nur portabel auf dem gleichen PC. Ich kann den Anwendungsordner einfach von A nach B oder besser C: nach D: verschieben und das Programm läuft auch dann. Aber verschiebe ich den Anwendungsordner auf einen neuen PC oder setze mein System neu auf, kann ich das Programm nicht mehr so nutzen wie vorher, da abhängige Daten an verschiedenen Stellen nicht mehr vorhanden sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist dem Entwickler überlassen, ob sein Programm portabel, normal oder einstellbar ist.
Ein Programm sollte sich nie in den Userordner installieren, denn wenn man mehrere User auf dem PC hat, müsste man das Programm für jeden User installieren, was eine riesige Platzverschwendung ist.
Man stelle sich das einmal z.B. auf einem Terminalserver mit 100 Usern vor.
Richtig ist:
Ein Programm wird userübergreifend installiert.
Seine Userdatenschreibt es in den jeweiligen Userordner rein, Daten, die für alle User gelten, in den Userordner "Öffentlich".
Viele Programme machen das auch so, z.B. die Desktopsymbole landen unter "Öffentlicher Desktop".
Firefox 115.33 ESR released Feb. 24:
https://www.firefox.com/en-US/firefox/115.33.0/releasenotes/