Outlook New: Microsoft verlängert Opt-out-Phase für Firmen bis 2027

Eigentlich sollte die Möglichkeit für Firmen, die Nutzung der Outlook New-App durchzurückstellen auf Outlook Classic im April 2026 enden. Nun hat Microsoft dieses Datum um 12 Monat, auf März 2027, nach hinten verschoben.

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Umstellung auf Outlook New-App bis April 2026 geplant

Heute noch eine kleine "eigentlich" Geschichte aus dem Microsoft Universum. Microsoft ist seit Jahren dran, Outlook Classic durch die Outlook New-App zu ersetzen. Eigentlich wollte Microsoft Anfang 2025 mit der Umstellung der Anwender in Unternehmen auf die neue Outlook-App beginnen. Eigentlich war angekündigt, dass Nutzer einer Microsoft 365 Business Standard- und Premium-Lizenz ab dem 6. Januar 2025 auf das neue Outlook für Windows umzustellen wird – ich hatte dies im Blog-Beitrag Migration Outlook Classic zu New Outlook Anfang 2025 auch für Business-Kunden erwähnt.

Eigentlich, denn 2025 wurde bekannt, dass es eigentlich mit dieser Umstellung noch ein wenig länger dauert. Ich hatte im Blog-Beitrag Umstellung auf neue Outlook-App kommt erst im April 2026 (Enterprise Lizenz) berichtet, dass Microsoft diesen Schritt des Zwangsumstiegs für Unternehmen auf April 2026 verschiebt.

Microsoft deutet damals in einer Mitteilung an, dass man den Kunden (mit Enterprise-Lizenz) nun mehr als 12 Monate Zeit geben will, um die Vorbereitung für den Wechsel zu erleichtern. Ab April 2026 sollten Benutzer mit Microsoft 365 für Enterprise-Lizenzen eigentlich automatisch vom klassischen Outlook für Windows auf die neue Outlook-App für Windows umgestellt werden. Eigentlich …

MC949965: Umstellung auf März 2027 verschoben

Bereits zum 20. Februar 2026 ist im Microsoft 365 Message Center der Hinweis MC949965 – Toggle to new Outlook erschienen, dass es mit der eigentlich geplanten zwangsweisen Umstellung auf die Outlook New-App zum April 2026 nichts wird.

MC949965 - Toggle to new Outlook

Microsoft gibt an, dass man die Opt-out-Phase für das neue Outlook bei Unternehmenskunden mit Enterprise-Abonnement von April 2026 auf März 2027 verschieben werde. Unternehmen sollen nun 12 Monate mehr Zeit für die Vorbereitung haben. Damit ist dies bereits die zweite, 12 monatige Verlängerung dieses Umstell-Termins.

Microsoft schreibt, dass Administratoren Richtlinien für eine schrittweise Migration verwenden können. Benutzer können vorübergehend zum Outlook Classic zurück wechseln. Microsoft will Ressourcen für einen reibungslosen Übergang und eine reibungslose Einführung bereitstellen.

Microsoft fabuliert zwar etwas von einer "starken und zunehmenden Akzeptanz des neuen Outlook, da Unternehmen ihre Zeitpläne entsprechend ihrer Bereitschaft vorantreiben". Gleichzeitig investiere Microsoft wir weiterhin stark in die Erweiterung der Funktionen und die Umsetzung von Feedback von Kunden, die mit dem neuen Outlook noch mehr erreichen möchten.

Übersetzt heißt das: Microsoft hat Outlook New ziemlich an die Wand gefahren, da essentielle Funktionen von Outlook Classic fehlen. Man hat es auch mit 12 Monaten Verschiebung in 2025 nicht geschafft, die Outlook New-App so weit zu ertüchtigen, dass sie eine Alternative zu Outlook Classic ist und dieses ablösen könnte.

Verpackt wird dies von Microsoft mit wohlklingenden Worten: "Man möchte mit der Verschiebung sicherzustellen, dass Unternehmen genügend Zeit für die Vorbereitung haben und den Wert der laufenden Innovationen voll ausschöpfen können". Das heißt, Microsoft verlängert den Opt-out-Zeitplan und gewährt den Unternehmen eine Vorlaufzeit von 12 Monaten, während man  weiterhin wichtige Funktionen und Verbesserungen bereitstellen will. Kling wie eine Drohung, Microsofts Entwickler haben 12 Monate mehr Zeit, um Bugs und AI-Slop in die App einzubauen.

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Eine Antwort zu Outlook New: Microsoft verlängert Opt-out-Phase für Firmen bis 2027

  1. Christian Krause sagt:

    Im Artikel steht versehentlich "Microsoft" .
    Richtig heißt es "Microslop"
    **scnr**

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