Microsoft "Buy-out": 9.000 Mitarbeiter sollen gehen, der "KI-Druck" nimmt zu

Microsoft will sich von "altgedienten" Mitarbeitern trennen und diesen vor einigen Stunden ein "Angebot, was sie nicht ablehnen können" per Mail gemacht. Es gibt eine Abfindung, wenn die Leute die "Koffer packen" und gehen – Stellenabbau in "modern". Microsoft soll in ein AI-Unternehmen umgebaut werden, ist zumindest mein Eindruck.

Abfindungsangebote für ca. 9.000 Mitarbeiter

Es ist eine Novität in der 50 jährigen Firmengeschichte von Microsoft, die mir vor wenigen Stunden auf X begegnet ist. Es heißt, dass 9.000 Microsoft-Mitarbeiter zum 23. April 2026 per E-Mail ein Abfindungsangebot erhalten hätten, um "in Ruhestand" zu gehen.

Microsoft-Abfindungen

In einem intern verschickten Memo wurde laut Techcrunch altgedienten Mitarbeitern ein "einmaliges" Abfindungsangebot gemacht. Microsofts Personalchefin Amy Coleman soll es so formuliert haben: "Viele dieser Mitarbeiter haben Jahre, in einigen Fällen sogar Jahrzehnte damit verbracht, Microsoft zu dem zu machen, was es heute ist. Für diejenigen, die vielleicht über ihren nächsten Lebensabschnitt nachdenken, bieten wir ein einmaliges freiwilliges Vorruhestandsprogramm an."

US-Mitarbeiter, deren Gesamtdienstjahre zusammen mit ihrem Alter den Wert 70 erreichen oder darüber liegen, haben Anspruch auf den freiwilligen Ruhestand,. Laut Coleman werde dies eine "großzügige Unterstützung durch das Unternehmen" beinhalten. Die Abfindungsangebote sollen Berichten zufolge 7 % der Belegschaft in den USA betreffen, was etwa 8.750 Mitarbeitern entspricht. Laut diesem Artikel sollen Betroffene am 7. Mai 2026 die Details erfahren. Das Unternehmen trennt im Rahmen des jährlichen Vergütungsprozesses zudem Aktienprämien von Barprämien, wodurch Führungskräfte mehr Spielraum erhalten, leistungsstarke Mitarbeiter zu vergüten, heißt es.

Ob das der Start für eine größere Entlassungswelle ist (siehe Gerücht: Microsoft plant Anfang 2026 bis zu 22.000 Entlassungen), bleibt derzeit unklar. Microsoft möchte auf jeden Fall einen Teil der Belegschaft loswerden und zielt vor allem auf langjährigen und damit meist erfahrene Mitarbeiter. Man strebt, meinem Eindruck nach, eine Verjüngung der Mitarbeiter an, die mehr Begeisterung von AI-Slop zeigen.

Abwanderung bei Führungskräften

In den letzten Wochen und Monaten sind ja einige ältere Führungskräfte gegangen. The Verge hat es in diesem Artikel angesprochen. Laut The Verge "scheint es", dass 2026 noch keine Woche vergangen ist, ohne dass ein leitender Microsoft-Manager das Unternehmen verlassen hat. Manche Abgänge haben tiefgreifende Umstrukturierungen in den größten Geschäftsbereichen von Microsoft ausgelöst. Oder erfahrene Mitarbeiter wurden durch neue Gesichter ersetzt. Fluktuation bei Führungskräften ist auch bei Microsoft nichts Neues. Aber The Verge erscheint das Tempo der Abgänge in 2026 bemerkenswert. Das Medium mutmaßt, dass Microsoft Schwierigkeiten habe, Talente zu halten.

Vibe Work in Office, Trennung von OpenAI?

Im Oktober 2025 hatte ich im Beitrag Vibe Coding war gestern, Microsoft macht "Vibe working" in Office über Neuerungen in Office berichtet. Microsoft kündige an, dass man seinen Office-Nutzern KI-Agenten bereitstellen will.

Microsoft Vibe Working in Office

Gestern ist mir obiger Tweet untergekommen, in dem Satya Nadella Neuerungen bei Copilot ankündigt. Der Agent-Modus ist nun allgemein verfügbar und wird standardmäßig in Copilot in Word, Excel und PowerPoint aktiviert. Nutzer sollen einem Agenten Zugriff auf die Arbeitsfläche einer Anwendung geben, so dass dieser die Auswertung durch eine einzige Eingabeaufforderung vornehmen könne. Diese "Segnungen" werden in diesem Beitrag näher beschrieben. Um so etwas umzusetzen, braucht es "frische Köpfe", die da begeistert drauf hüpfen.

Abseits dessen scheint sich auch eine Art Bruch zwischen Microsoft und OpenAI abzuzeichnen. Windows Central hat in diesem Artikel aus einem internen OpenAI-Memo zitiert, wo Unzufriedenheit heraussticht. "Unsere Partnerschaft mit Microsoft war entscheidend für unseren Erfolg. Aber sie hat uns auch daran gehindert, auf die Bedürfnisse der Unternehmen einzugehen, wo sie gerade stehen." wird die heftige Kritik von OpenAI an Microsoft aufgegriffen. Und Microsoft geht derzeit daran, sich aus den Abhängigkeiten von OpenAI zu lösen. Einmal kommen Modelle von Anthropic zum Einsatz. Und Microsoft will Copilot langfristig mit eigenen LLMs ausstatten. Dürfte also derzeit kein besonders gutes Arbeitsklima bei Microsoft herrschen, wenn man dort nicht zu den AI-Stars zählt.

Dieser Beitrag wurde unter AI, Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

38 Kommentare zu Microsoft "Buy-out": 9.000 Mitarbeiter sollen gehen, der "KI-Druck" nimmt zu

  1. Bernd Bachmann sagt:

    Tja nun. Älteren Mitarbeitern ein Abfindungsangebot zu machen, damit sie gehen, ist ja auch bei uns nicht ungewöhnlich. Und manchmal geht der Schuss dann halt nach hinten los. Mir ist da beispielsweise ein Unternehmen, ähem, näher bekannt, das durch eine solche Maßnahme, zusammen mit einigen Kündigungen, mit denen man wohl nicht gerechnet hatte, in mehreren Bereichen plötzlich sein komplettes Know-how verloren hat…

    • rpr sagt:

      Der Klassiker seit Jahrzehnten ;-) aber sie jeweils aktuelle Führungsriege ist ja immer die schlauste seit Anbeginn der Zeitrechnung,

    • peter0815 sagt:

      Dann rechnen wir das mal für Nadella selbst nach Adam Riese durch:

      Er ist 1967 geboren und seit 1992 bei MSFT. Man hätte ihn also bereits 2015 in den Ruhestand feuern müssen. Hätte er gleich nach dem Studium bei MSFT und nicht erst Sun angefangen wäre er uns als CEO ganz "erspart" geblieben :)

      Ob die wirklich wissen was sie da tun?

      Alle die nach einfachem Dreisatz für die Regelung in Frage kommen werden aber wohl kein Angebot bekommen. Das dürften mehr als nur 7.000 sein. Einen Rechtsanspruch anf "Gleichbehandlung" hier gibt es in den USA zu Glück für MSFT nicht.

  2. mw sagt:

    Nachdem auch SAP angekündigt hat, voll auf den Ai-Slop zu setzen, wird es auch dort Freisetzungen in größerem Umfang geben. Für beide Unternehmen ist das nicht gesund. Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo das auch bei uns gang und gäbe war. Danach haben sie dann festgestellt, daß nicht nur die teuren "Alten" weg waren, sondern mit Ihnen auch die Erfahrung und das Wissen. Management macht immer wieder die gleichen Fehler, weil sie an BWL glauben. M$ kann mir herzlich egal sein, denn mit meiner nahenden Pensionierung werde ich auch den letzen Rest M$ los. Haleluja!

    • Georg S. sagt:

      " weil sie an BWL glauben":
      Irgendein Goldenes Kalb "muss" man doch anbeten.

      "M$ kann mir herzlich egal sein, denn mit meiner nahenden Pensionierung werde ich auch den letzen Rest M$ los.":
      Da ich mittlerweile krankheitsbedingt Rente erhalte und ich in der Bekannt- und Verwandtschaft noch Rechner auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 20211 umstellen "darf" (kalipe, kalipe (tibetisch: immer ruhigen Fußes)), wartet der aufgerüstete Mini-PC (ehem. Barebone) leider noch etwas länger als geplant auf Linux Mint 22.3 Cinnamon.

  3. harfes sagt:

    Seeehr intelligent, die erfahrenen Mitarbeiter zu "entsorgen" – da hat wohl jemand in der Führungsetage im Wirtschaftsunterricht nicht aufgepasst. Das was MS gerne KI nennt ist immer noch KD(=Künstliche Dummheit) und wird auf absehbare Zeit keine erfahrenen Mitarbeiter ersetzen und hilft den Nutzern auch nur sehr begrenzt. Da kommt wohl noch mehr Mist auf uns Admins zu, als der jetzt schon monatlich produzierte…

  4. Peter sagt:

    Ich sehe da kein Problem. Trotz aller Probleme mit der Software halten die Kunden eisern fest und man feierte 2025 mal wieder ein Rekordgewinn. Und wenn die Software noch schlechter wird, geht es noch weiter bergauf.

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Noch!
      Denn es gibt ja durchaus Projekte, die man im Augebehalten sollte!
      In Schleswig-Holstein scheint es gut zu laufen, in Frankreich stehen sie noch recht weit am Anfang
      und auch in den Niederlanden, so glaube ich, wendet man sich von MS ab.
      Wenn diese und so einige andere Projekte gut verlaufen, und es belegt werden kann,
      dass dadurch auch noch immens viel Geld gespart werden kann, wird MS massive Probleme bekommen!

      Ich hoffe, dass diese Projekte große Erfolge werden!

  5. Fred sagt:

    Mit KI wird vielleicht die Qualität wieder besser. (Ironie off)

    Jedenfalls aktuell haben wir wieder Probleme mit dem neusten MS 365 Update (Build 19929.20090 vom 21.04.2026) im Access. Da gibt es wieder mal den Error 3155 "odbc-insert on a linked table failed" (ist ja nicht das erste mal. tsss)…
    Nach einem Downgrade auf Build 19822.20182 vom 14.042026 funktioniert wieder alles.

    • DanielK sagt:

      Ich kann zu diesem Fall seit gerade eben Details liefern.

      [Voraussetzungen]
      Folgende Konstellation verursacht in unseren Programmstrukturen einen Einfügen-Fehler:
      – Microsoft Access Build 19929.20??? (die '19929' ist die ausschlaggebende Kennung)
      – verknüpfte Tabelle zu einem Microsoft SQL Server via ODBC (egal welche SQL Server-Version; wir nutzen den Standardtreiber 'SQL Server')
      – betroffene Tabelle enthält mindestens ein Memo-Datenfeld (Felddatentyp 'Langer Text' in Access bzw. 'text' oder 'ntext' in SQL)
      – mindestens ein Memo-Feld wird im Zuge der Datensatzergänzung direkt mit einem beliebigen Wert gefüllt
      – das Einfügen (INSERT INTO) findet via ADO-Recordset, DAO-Recordset oder manuell via Datenblattansicht (Copy&Paste bzw. Eingabe der Werte in eine neue Zeile) statt; explizit definierte Access-Abfragen oder SQL-Kommandos hingegen funktionieren auf der Tabelle

      [Szenario]
      Entscheidend ist wohl der Wert bezüglich des Memo-Datenfeldes.
      a) Wird dieser bei Anlage des Datensatzes weggelassen und hinterher via UPDATE separat ergänzt, gibt es keinen Fehler.
      b) Wird er direkt im Zuge der Datensatz-Neuanlage gesetzt, kommt es zu folgender Meldung:
      'ODBC: Einfügen in einer verknüpften Tabelle " fehlgeschlagen.
      [Microsoft][ODBC SQL Server Driver][SQL Server]Falsche Syntax in der Nähe von "=".(#102)'

      [Fazit]
      Ich persönlich vermute einen Zusammenhang zu dieser Änderung, die im Preview erwähnt wurde:
      https://learn.microsoft.com/en-us/officeupdates/current-channel-preview#version-2604-april-07
      "Access: We fixed an issue where the datasheet displayed incorrect records when simultaneous entries were submitted to SQL Server."

      Ist ziemlich beschissen für unsere Applikation, die auf zig extern verwalteten Clients läuft und die wir nicht mal eben für einen begrenzten Zeitraum an allen betroffenen Programmstellen umbauen können…

      [Kommentar]
      (Ironie)
      Gut, dass Microsoft die Expertise langjähriger Arbeitskräften insbesondere für solch spezielle Konstellationen sehende Auges aufgeben möchte.
      I love it!
      (/Ironie)

  6. Martin B sagt:

    die Frage ist doch einfach, wie hoch das Abfindungsangebot ist.

    dann kann man das besser einordnen.

    Eine langfristige Beschäftigung ist kein Qualitätsmaßstab für gute Mitarbeit, "Treue" führt nicht zwangsläufig zu hoher Produktivität.

    Die Amis haben eine deutlich niedrigere Abgabenlast als wir, das kann schon attraktiv sein. Viele haben dort mit 50 ausgesorgt inkl. Rente, es gibt keinen Grund, das Arbeiten dann künstlich beim alten AG in die Länge zu ziehen. Man nimmt das Geld und baut sich aus Spaß an der Freude was Neues auf.

    Das sind wieder mal so typische Neiddiskussionen, hierzulande schaffen es die wenigsten Angestellten, auch nicht in der Techbranche, mit 50 genügend auf der hohen Kante zu haben. Ein unfreiwlliger Ausstieg hat dann schwerwiegende Folgen.

    Das liegt einfach an der exorbitanten Abgabenlast hierzulande, man kann sich wenig Polster aufbauen.

    • rpr sagt:

      eine weitere Frage ist wie MS welche Qualität in seine. Produkten zukünftig liefern will. Der Abbau der Security-Team war ja auch eine Nummer aus der Rubrik „nicht ganz so schlaue Idee"
      Gruß

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Bla, bla!
      Die Abfindung, die die Angestellt dort bekommen, wenn sie gehen, interessiert kein Schwein.

      Ließ den Artikel noch einmal und macht Dir dann Gedanken über die Qualität deren Produkte!
      Nur darum geht es!

      • Martin B sagt:

        das sind zwei verschiedene Themen. Wenn es hohe Abfindungen sind, entsteht den MA kein Schaden, das Gegenteil ist der Fall.

        Die Produktqualität jetzt und in Zukunft kann ich nicht beurteilen, alle kochen mit Wasser. Produkte mit Funktionsumfang auf Sparflamme haben es leichter, das MS Universum hingegen wächst und wächst, die Probleme sind der Komplexität geschuldet. Dafür läuft es im großen und ganzen ganz gut. Mittlerweile bekommt man eine Vorstellung, was mit KI möglich ist und einige werden sich noch wundern. Daher verweindert der Stellenabbau nicht, weil es erheblich billiger ist.

        Die Höhe der Abfindung würde mich wirklich interessieren und das würde den Umstand und die etwas tendenziöse Berichterstattung möglicherweise in ein passendes Licht rücken.

        Wenn man schon ein Haus hat, vielleicht noch 300k auf dem Konto, eine gesicherte Altersvorsorge und dann noch mal 300k bekommt, wieso soll man nicht etwas Neues wagen? Dann sieht der Kontext dieser News ganz anders aus.

        Die deutsche Denkweise ist schon arg eingeschränkt. Dort sitzen Topverdiener bei MS, die auch real Geld mit nach Hause nehmen und nicht 65% abgeben müssen, es ist halt nicht wie bei uns, wo es nur Netto Verarmte und etwas weniger Verarmte gibt.

        • Benny sagt:

          #Martin – Die Höhe der Abfindung würde mich wirklich interessieren…
          -ein einmaliges freiwilliges Vorruhestandsprogramm…
          -je nach Position, bis zu 10000000,00$
          -Jupp kenne einen der ist dabei! zum 4. Quartal

          • Mike sagt:

            Today 23.
            Benny the program now excludes some very senior employees and some who work in sales, thereby significantly reducing the maximum amount.

          • Martin B sagt:

            ich finde es super.

            Man kann ja dann was anderes machen, Hauptsache, finanziell unabhängig.

            In Deutschland schwer möglich, daher kann ich die Neiddebatte nachvollziehen – man gönnt es den anderen nicht.

            Da werden doch keine prekären Niedriglöhner auf die Straße gesetzt, verstehe die Aufregung nicht.

  7. viebrix sagt:

    Solche Wellen gibt es leider immer wieder. Gerade auch in er IT Branche. Ist es der Zwang zu sparen, oder möchte man sich wirklich von altem lösen? Ich weiß es nicht, aber in der Vergangenheit ist das zyklusabhängig oft bei Unternehmen passiert. Oft verloren sie dann an (Knowhow und) Marktmacht und wurden dann bald darauf von Konkurrenten aufgekauft, und dann ging e erst recht den Bach runter.
    Bei MS kann ich mir jetzt aber nicht vorstellen, das jemand das kaufen möchte :)

    Andere Konzerne die nicht nur reine IT machen, machen es da wieder anders. Die gliedern Abteilungen aus und verkaufen diese dann (mit einer Sperre, dass Mitarbeiter und Standorte 2 Jahre gehalten werden müssen). Die Entlassungswellen oder Standortschließungen müssen dann andere später machen… Das Know How verschenkt man da oft recht billig.

    Wenn man bei MS wirklich selbst LLMs entwickeln will, dann wird man da wohl noch mehr sparen müssen. Aber das ist ein anderer KI Grund als – der dass die KI die Mitarbeiter ersetzt. Man entlässt Mitarbeiter, damit man eine KI entwickeln kann, die die Mitarbeiter eventuell irgendwann in Jahren ersetzt… (jetzt braucht man nur noch eine Zeitmaschine)

  8. Yumper sagt:

    Ach wie hätte sich die IT Welt in den letzten 40 Jahren Wohl ohne Microsoft entwickelt?
    Würde immer nicht alles auf den IBM Mainframes am Laufen?
    Hatte nicht fast jede Firma eine IBM AS/400?

    Das mit den Abfindungen ist wegen der Steuer auch so eine Sache.
    Ich kenne einige die bei einem Münchner Automobilunternehmen gearbeitet haben und mit 58 oder 60 Jahren in Rente gingen. Es gab zwar so 300.000 – 500.000€ Abfindung, diese wurde jedoch über 3 Jahre ausgezahlt. Viele haben sich dann von der Kohle erstmal ein Motorrad und ein Wohnmobil gekauft. Sind ja auch nicht gerade billig diese Dinger. Da ist rein Netto nur wenig übrig geblieben. Ihre Eigentumswohnung bzw. Häuschen haben Sie ja schon während dem Arbeitsleben abbezahlt.
    Wenn du dann so ca. 2500.-€ zuversteuernde Rente bekommst, ist dese Abfindung bis zum 70. oder 75. Geburtstag gewiss weg. ALles nicht so EASY

    Das durch die Abfindungen altes Wissen verloren ging und sich die Autos nichts weiter entwickelt haben, kann ich nicht erkennen.

    • Anonym sagt:

      "Das durch die Abfindungen altes Wissen verloren ging und sich die Autos nichts weiter entwickelt haben, kann ich nicht erkennen."

      Nur wenige sind noch so naiv und kaufen deutsche Autos. Und zwar aus Gründen der Haltbar- und Zuverlässigkeit, die schlichtweg nicht mehr gegeben ist.

      In diesem Bereich ist das Know-How im Sinne der Gewinnmaximierung stiften gegangen. Im Bereich E-Autos bildet Deutschland sowieso das Schlusslicht, weil es bei zu vielen Komponenten auf Zulieferer ferner Länder angewiesen ist.

      Der an der ~2015 an der Uni CAU (Kiel) von deutschen Steuergeldern entwickelte Silizium-basierte Hochleistungsakku wurde ja klammheimlich, ohne daß es jemand bemerkt hätte, in die USA exportiert, die sich nunmehr mit dieser Technologie brüsten.

      • Martin B sagt:

        was für ein Unsinn. Dann gucke halt mal in die KBA Statistik, insbesondere deutsche Autos sind 25-30J zugelassen. Dann landen die nicht auf dem Schrott, sondern in Afrika. Moderne Autos halten immer länger, bitte informiere Dich mal ordentlich.

        • Anonym sagt:

          "Moderne Autos halten immer länger, bitte informiere Dich mal ordentlich."

          Warum verbreitest Du solche Märchen?

          VW stand vor Gericht, weil ihr letzter Caddy schon mit 80 tkm fertig war. Auch das Gericht sah es als nötig an, daß das Fahrzeug 160 tkm halten sollte.

          Dazu kommen die TSI-Motoren, in Öl eingelegte Zahnriemen, die nach kurzer Zeit spröde werden.

          Moderne Autos haben die mit Abstand kürzeste Lebenserwartung, aus genau diesem Grunde sind die alten Baujahre auf Gebrauchtmärkten auch so gefragt.

          " insbesondere deutsche Autos sind 25-30J zugelassen."

          Merkst Du selber, oder? Sie sind 25-30 Jahre zugelassen. Wann war denn die Erstzulassung? Kommst Du von alleine drauf? Nein, 2023 war es nicht.

          Unsere modernen Sprinter, Crafter sind mehrmals pro Jahr in der Werkstatt, weil "kaputt". Ad-Blue-Einspritzdüse defekt? Da wird bei MB gleich der ganze Tank für 3k Euro getauscht, weil man die Düse nicht mehr wechseln kann.

          Fakten. FAKTEN. Zeig' mir mal Fahrzeuge mit Baujahr 2015+, die schon "20-30 Jahre" zugelassen sind. Wirst Du nicht finden.

          Und was in Afrika fährt… ist das Dein Ernst? Du weißt, in welchem Zustand diese Autos sind? Das ist runterreiten bis zum geht nicht mehr, Fahrzeuge die es in Deutschland nur noch zum Label: "Export-Fahrzeuge" schaffen.

          Unsere Firma schaut aktuell auch vermehr zu den Chinesen, weil es aus Deutschland nix Gescheites mehr gibt. Vor allem lieferbar(!). Auf die letzten Bestellungen haben wir über 3 Jahre warten müssen, inakzeptabel.

          • Martin B sagt:

            woher soll ich wissen, ob 2015er PKW 25J halten werden?

            Bisher war es stets so, die Qualität und Langlebigkeit wurde allen Unkenrufen zum Trotz stets besser und nach der Garantiezeit gibt es genügend freie Werkstätten, die Dir den Zahnriemen oder Injektoren günstiger tauschen.

            Der Markt besteht nicht nur aus Caddy und 1.4er TSI, es gibt 50 Mio PKW in DE und siebt man den Schrott aus, sind die Fahrzeuge 25J und länger zugelassen. D.h. im Klartext: die erfüllen eine Zweck, sonst würde man dafür keine Versicherung und Steuer zahlen. Danach erfüllen sie in Schwarzafrika auch einen Zweck. Besser als Kamele reiten, oder nicht?

            • Günter Born sagt:

              Dann unterhalte dich mal mit Insidern. Ich persönlich würde deine Themen nicht unterschreiben. Und was die neuesten Fahrzeuge mit Software Defined Vehicles-Ansatz (SDV) und künftig mit AI Defined Vehicles (ADV) betrifft, dürfte das erst recht zutreffen. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, das noch am Sonntag aufzubereiten (ist so schönes Wetter) – aktuell gibt es in der Branche Diskussionen, wie lange die Hersteller "Cybersicherheit" mit Updates unterstützen. Der Peak in Sachen Fahrzeugqualität war so kurz nach 1990 – später hat der Lopez-Effekt zugeschlagen. Aber was weiß ich schon von der Welt. Hoffe, mein Japaner aus 2015 hält noch ein Weilchen – Mobilitätsgarantie gibt es nach jeder Inspektion für weitere 12 Monate.

              • Anonym sagt:

                In Westafrika fahren ganze Flotten von alten Mercedes 190 herum, sehen vielleicht nicht mehr ganz frisch aus, aber fahren und fahren und fahren. Hierzulande durch Abwrackprämie aus dem Markt genommen und angeblich verschrottet oder eben doch verschifft worden? Gesamt ist das erheblich nachhaltiger als das alles was wir uns hier so in die Tasche lügen.

  9. Anonym sagt:

    > Oder erfahrene Mitarbeiter wurden durch neue Gesichter ersetzt.
    Solange es echte Gesichter sind… glaube ich ja weniger, ich denke, die meisten Stellen werden durch einen Prompt ersetzt.

    Ich darf gerade auch auf dem Prompt-Zug aufspringen, denn mein AG und dessen Besitzer (da AG) möchten, dass KI den Segen bringt! Da ich weiß, was meine Kollegen und Kolleginnen brauchen, diese das aber oft noch nicht mal korrekt beschreiben können, kann ich wenigstens etwas Mehrwert stiften, so dass nur ein statt drei Atomkraftwerke ausgelutscht werden :/ Ich denke, ich schaffe noch bis zur Rente in weniger als einer Dekade an Bord zu beliben. Zu junge Kinder, um vorher aufzuhören ;)

  10. MWC sagt:

    Wie die Lemminge, stürzen sich alle großen Firmen in die Ungewissheit.
    Da sitzt man vorm Bildschirm und schüttelt nur noch den Kopf.
    Hat doch alles bis jetzt gut funktioniert, jetzt ist es wie eine Tablette Alkaseltzer im Wasserglas.
    Alle Bluna.

  11. ChristophH sagt:

    Einige haben wohl ihre Koffer zu schnell gepackt. Microsoft Azure ist heute, 24.04.26, in der Region East US in den Verfügbarkeitszonen AZ01-AZ03 seit 11:19 UTC von einem grösseren Multiservice-Ausfall betroffen. Dieser dauert jetzt schon 10h an und soll noch mindesten 3 weitere Stunden andauern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht.

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.