Firefox bekommt ab v149 freies VPN und Split-Screen

MozillaDie Mozilla-Entwickler wollen dem Firefox-Browser im April 2026 – ab der Version 149 – neue Funktionen spendieren. So soll ein Build-in VPN, welches kostenlos ist, mit im Browser ausgeliefert werden. Und der Browser soll einen geteilten Bildschirm (Split-Screen) bekommen.

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Die Ankündigungen wurden zum 17. März 2026 im Mozilla-Blog im Beitrag More reasons to love Firefox: What's new now, and what's coming soon gemacht.

Build-in VPN

Im Firefox 149, der in den Nightly-Builds ab dem 24. März 2026 verfügbar sein soll, wird ein kostenloses VPN integriert. Die Entwickler argumentieren, dass bisher kostenlose VPNs am Markt oft mit zweifelhaften Praktiken verbunden seien, die letztendlich die Privatsphäre ihrer Nutzer gefährden können. Das Mozilla VPN im Firefox basiert auf den Mozilla Datenschutzgrundsätzen und dem Anspruch, der weltweit vertrauenswürdigste Browser zu sein. Es leitet den Browser-Datenverkehr über einen Proxy, um die IP-Adresse und den Standort beim Surfen zu verbergen. Das Firefox VPN bietet so mehr Privatsphäre und Schutz im Internet – ganz ohne zusätzliche Downloads. Nutzer erhalten zunächst 50 Gigabyte Datenvolumen pro Monat in den USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien.

Split-View-Anzeige

Zudem soll der Browser eine geteilte Ansicht erhalten. Mit der Split-View-Funktion werden zwei Webseiten nebeneinander in einem Fenster angezeigt, sodass man sie leicht vergleichen, kopieren und mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen kann, ohne zwischen den Tabs hin- und herwechseln zu müssen, heißt es. Die Funktion wird am 24. März 2024 in Firefox 149 eingeführt. Solange man diese Funktion deaktivieren kann, ist alles gut.

Weitere Neuerungen

Der Firefox soll auch ein "Smart Window", früher bekannt als AI Window, bekommen. In diesem Fenster soll künstliche Intelligenz beim Surfen schnelle Hilfe zu bieten. So sollen beispielsweise Kurzdefinitionen, Artikelzusammenfassungen, Produktvergleiche und vieles mehr abrufbar sein, ohne dass Nutzer die angesurfte Seite verlassen müssen. Die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Warteliste für Updates und frühen Zugang zu dieser Funktion ist laut Ankündigung der Entwickler jetzt geöffnet.

Mit „Tab-Notizen" können Nutzer zu jedem Tab Notizen hinzufügen – ein weiteres Tool, das Anwendern beim Multitasking hilft und es diesen erleichtert, dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Verfügbar ist dies ebenfalls in Firefox Labs 149 ab dem 24. März 2026.

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14 Kommentare zu Firefox bekommt ab v149 freies VPN und Split-Screen

  1. sam sagt:

    Zur Info, wer nicht warten kann.
    Die Splitscreen-Option ist aktuell schon in der 148.x Version vorhanden.
    browser.tabs.splitView.enabled

    • Steter Tropfen sagt:

      Schon mal versucht, einfach das FENSTER halb so groß zu machen? Und ein zweites ebenso kleines Browserfenster danebenzuschieben? Das geht!
      Es braucht wirklich niemand auf Mozilla zu warten, sowas gibt es schon seit mehr als 30 Jahren. Daher stammt der Betriebssystem-Eigenname „Windows" (Plural!). Und es funktioniert sogar mit unterschiedlichen Programmen…

      • KK sagt:

        ich finde diese Funktion durchaus bequem und sinnvoll

        So muss ich nicht groß Fenster in die richtige Größe ziehen. Ich kann außerdem noch den Tab wechseln und, da die Teilung innerhalb eines Tabs stattfindet, kann man ihn so wie einen normalen Tab behandeln.

        Bei der von dir angesprochenen Lösung müsste ich das Fenster erst wieder maximieren den dritten Tab ansehen und danach das Fenster dann wieder auf die kleinere Größe bringen wenn ich die geteilten Tabs wieder nebeneinander sehen will.

        Wenn man jetzt noch einstellen könnte, dass beide gleichzeitig scrollen, wäre das klasse!

        • Günter Born sagt:

          Mich persönlich nervt das Feature beim Ungoogled Chromium, da ich sehr viel mit separaten Fenstern arbeite und sehr oft ungewollt beim Drag & Drop oder per Kontextmenü in den Split-Modus gelange.

          • Anonym sagt:

            Genau meine Experience. Und ich finde es irgendwie schade, dass Mozilla das einfach blind nachmacht.

            • Froschkönig sagt:

              Man muss es ja nicht nutzen. In Windows kann man ja auch die Funktion aus den Powertoys benutzen, um 2 Fenster nebeneinander zu klemmen. Oder wie oben schon geschrieben, SELBER anordnen.

  2. Paddy sagt:

    "Es leitet den Browser-Datenverkehr über einen Proxy, um die IP-Adresse und den Standort beim Surfen zu verbergen."

    Geht es bei dem VPN nur darum oder kann man den Standort des Proxy auch auswählen und somit vortäuschen man sei in einem anderen Land?

    Ich Frage mit dem Hintergrund einer Unternehmens IT.
    Je nach dem kann das im UNternehmens Kontext nicht erwünscht sein.

    Somit wäre die Folgefrage ob man das administrativ abdrehen kann.

    • Xearo sagt:

      Wenn der Traffic über das VPN läuft greifen wahrscheinlich gar keine Webfilter-Regeln. Hoffentlich kann man es deaktivieren.

      • Anonym sagt:

        Es gibt eine Kooperation mit Mullvad.

        Ob das hier aber auch gemeint ist, weiß ich nicht. Vielleicht nutzt Firefox auch freedom.gov oder einen eigenen Server dafür.

        Über Richtlinien lässt sich das aber einfach konfigurieren. Ich finde den Enterprise Policy Generator von Sören Hentzschel (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/enterprise-policy-generator/) praktisch.

        • Red++ sagt:

          Wäre möglich, dass es mit Mullvad kommt oder einem anderen Anbieter, ich nutze seit fast über 2 Jahren die Mozilla VPN für alles auch mit MultiHopp Funktion, klappt prima für österreichisches und Schweizer Fernsehen außer in der Küche bei meiner Mutter, da ist das W-LAN scheiße.

          Split-View-Anzeige hatte der Firefox auch schon mal, keine Ahnung wieso es damals keinen so großen Anklang fand, finde ich aber gut, ich benutze dafür zwei Browser nebeneinander auf Zwei getrennten 27" Monitoren.

        • Tom sagt:

          Auch wenn eine Kooperation mit MULLVAD besteht: Proxy und VPN sind zwei unterschiedliche Dinge – (Der Name)VPN läßt sich nur besser vemarkten/verkaufen…

    • Froschkönig sagt:

      Auf einem gescheiten Proxy, über den man alle User leitet, kann man üblicherweise von den Proxy-Herstellern redaktionell gepflegte Sperrlisten auf seinem Proxy aktivieren. Da sind auch VPN-Provider dabei, sicher auch der, den Mozilla verwendet. Schon geht da nix.

  3. Toxic sagt:

    "Free" VPN,be assured data will be collected and no privacy will be given, Remember boys and girls if a product is "free" then you are the product.

  4. Bernie sagt:

    Zur Nutzung von Firefox (wenn auch Off-topic), siehe Beitrag von Mike Kuketz auf seinem Blog vom 16.03.2026:
    https://www.kuketz-blog.de/browser-warum-firefox-und-brave-fuer-uns-derzeit-sinnvolle-empfehlungen-sind/

    Browser: Warum Firefox und Brave für uns derzeit sinnvolle Empfehlungen sind

    Zitat:
    "Wenn wir Browser bewerten, dann suchen wir nicht nach einem perfekten Produkt.
    Entscheidend ist für uns vielmehr, wie ein Browser unter realen Bedingungen abschneidet – also im Alltag, bei Datenschutz, bei Sicherheit und bei der Frage, welche Abhängigkeiten er stärkt oder reduziert."

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